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Gast
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Ich habe folgendes Problem: Ich will aus dem Job und ich habe Schuldgefühle.
Hintergrund:
Meine Vorgesetzte hat einen Kontrollzwang. Alles was ich bearbeite wird schön mit Rotstift korrigiert und sie hat die Angewohnheit Dinge, die fertig sind (von ihr abgesegnet wurden) wieder alle zu überarbeiten wegen vermeintlicher Fehler von mir (aber Fehler von ihr). Selbst wenn ich ihr den Vorentwurf mit ihren Notizen zeige, dann wird sie nur aggressiv und erfindet Ausreden, dass ich alles falsch notiert habe. Ich habe ein Studium und ich bin es so satt nichts Sinnvolles zu tun. Ich habe ihr öfters gesagt, dass ich gerne eigenverantwortlich arbeiten möchte. Jedes Mal heißt es, dass ich noch nicht so weit sei. Die Stimmung im Team ist auf dem Nullpunkt. Es wird nur unendlich gejammert den ganzen Tag und abgelästert wegen ihr und dann teils über andere Kollegen. Mir tut das nicht gut. Der Betriebsrat sieht keine Chance was zu ändern, wenn ich als Einzelkämpfer rein gehe. Umsetzen wäre eine Idee, aber es gibt eben nur einen Fachbereich im Haus und wo soll ich hin? Mittlerweile habe ich Depressionen und Schlafstörungen. Ich habe mich zwei Wochen krank schreiben lassen. Ich bin zurück und mir ging es noch schlechter. Ich war einfach so wütend, dass ich nichts wirklich tun kann. Zufällig fruchtete eine meiner Bewerbungen, aber die Stelle ist nur befristet auf ein Jahr. Ich habe sie angenommen und der Aufhebungsvertrag liegt hier. Jetzt geht es mir nicht gut. Ich habe das Gefühl, dass ich aufgegeben habe, weil ich mit der Situation nicht klar gekommen bin usw. Mir hat die fehlende Wertschätzung einfach weh getan (ich weiß, man soll diese nicht nur aus der Arbeit ziehen). Jeder aus meinem Freundeskreis wäre gegangen. Meine beste Freundin meint, sie wäre lieber in die Arbeitslosigkeit gegangen als sich das vier Jahre wie ich an zu tun. Ich sogar mein Übergewicht verloren vor lauter Frust und bin so schlank wie nie. Ich verstehe meine Gefühle nicht. Ich habe meinen letzten Job für diese dumme Stelle gekündigt, weil sie fachlich so toll schien und habe es nach einem halben Jahr schon total bereut. Dort war der Abschied anders. Es fühlte sich mehr nach eigener Entscheidung an.
Hintergrund:
Meine Vorgesetzte hat einen Kontrollzwang. Alles was ich bearbeite wird schön mit Rotstift korrigiert und sie hat die Angewohnheit Dinge, die fertig sind (von ihr abgesegnet wurden) wieder alle zu überarbeiten wegen vermeintlicher Fehler von mir (aber Fehler von ihr). Selbst wenn ich ihr den Vorentwurf mit ihren Notizen zeige, dann wird sie nur aggressiv und erfindet Ausreden, dass ich alles falsch notiert habe. Ich habe ein Studium und ich bin es so satt nichts Sinnvolles zu tun. Ich habe ihr öfters gesagt, dass ich gerne eigenverantwortlich arbeiten möchte. Jedes Mal heißt es, dass ich noch nicht so weit sei. Die Stimmung im Team ist auf dem Nullpunkt. Es wird nur unendlich gejammert den ganzen Tag und abgelästert wegen ihr und dann teils über andere Kollegen. Mir tut das nicht gut. Der Betriebsrat sieht keine Chance was zu ändern, wenn ich als Einzelkämpfer rein gehe. Umsetzen wäre eine Idee, aber es gibt eben nur einen Fachbereich im Haus und wo soll ich hin? Mittlerweile habe ich Depressionen und Schlafstörungen. Ich habe mich zwei Wochen krank schreiben lassen. Ich bin zurück und mir ging es noch schlechter. Ich war einfach so wütend, dass ich nichts wirklich tun kann. Zufällig fruchtete eine meiner Bewerbungen, aber die Stelle ist nur befristet auf ein Jahr. Ich habe sie angenommen und der Aufhebungsvertrag liegt hier. Jetzt geht es mir nicht gut. Ich habe das Gefühl, dass ich aufgegeben habe, weil ich mit der Situation nicht klar gekommen bin usw. Mir hat die fehlende Wertschätzung einfach weh getan (ich weiß, man soll diese nicht nur aus der Arbeit ziehen). Jeder aus meinem Freundeskreis wäre gegangen. Meine beste Freundin meint, sie wäre lieber in die Arbeitslosigkeit gegangen als sich das vier Jahre wie ich an zu tun. Ich sogar mein Übergewicht verloren vor lauter Frust und bin so schlank wie nie. Ich verstehe meine Gefühle nicht. Ich habe meinen letzten Job für diese dumme Stelle gekündigt, weil sie fachlich so toll schien und habe es nach einem halben Jahr schon total bereut. Dort war der Abschied anders. Es fühlte sich mehr nach eigener Entscheidung an.