G
Gast
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Hallo,
ich bin momentan in einem Tief und muss mich irgendwo auskotzen...
Von vielen Seiten hört man ewiges "Sollen die faulen Hartzer doch arbeiten" und "Wer Arbeit will, der findet Arbeit".
Solche Sätze gehen mir mittlerweile echt an die Nieren.
Ich bin 30, lebe in Bayern, weiblich, gelernte Buchhalterin und bin - mit kurzen Unterbrechungen - seit drei Jahren auf Jobsuche.
Kürzlich habe ich meine 1000te (!) Bewerbung geschrieben und heute ist auch hier die Absage gekommen.
Grund überwiegend: Fehlende Berufserfahrung.
Ich bewerbe mich mittlerweile auf so ziemlich alles. Von kaufmännischen Berufen, über Jobs, die man ungelernt ausüben kann, Putzjobs, etc. Hauptsache arbeiten!
WENN ich dann doch mal eingeladen werde, läuft das Vorstellungsgespräch immer sehr nett und freundlich ab - ein paar Tage später dann - ABSAGE. Oft "überqualifiziert".
Auch ein Problem: Ich bin leicht "behindert". Auswirkung: Ich stottere, weshalb ich mich auch bevorzugt auf Jobs ohne Kundenkontakt bewerbe. Kein Ding, sollte man eigentlich meinen. In der Realität sieht es eher so aus, dass der Bewerbungsmensch sich denkt "Lieber nicht einstellen, immer diese Behinderten mit ihren Extraansprüchen..."
Das ich im gebährfähigen Alter bin, hilft da natürlich auch nicht gerade.
Meine Bewerbungen sind übrigens sehr gut, was ich mir von mehreren darauf geschulten Personen überprüfen habe lassen. Qualifikationen top, (Praktikums)zeugnisse absolut top. Mittlere Reife und danach Fachabi gemacht.
Nebenher jobbe ich, seit ich 16 bin im väterlichen Betrieb, dieser ist nun jedoch gesundheitlich aus dem Arbeitsleben ausgestiegen.
Wohnhaft bin ich seit Geburt in einer deutschen Landeshauptstadt, die für ihre ach so vielen tollen Jobs bekannt ist. Also kann ich auch ausschließen, dass es hier einfach lokal keine Jobs gibt.
Mittlerweile stecke ich einfach in einem Loch. Liegt es an mir?
Ich würde mich als eine freundliche, aufgeschlossene, umgängliche Person einschätzen, engagiere mich ehrenamtlich, habe eine tolle Partnerschaft und hatte nie irgendwelche Probleme mit anderen Leuten, etc.
Doch wiiiieeeso nur finde ich nur keinen Job? Nichtmal Leiharbeitsfirmen können was mit mir anfangen, das will schon was heißen!
Eine Weiterbildung will das Amt mir nicht bezahlen und ich habe dafür einfach nicht genug Mittel.
Ich habe mich inzwischen fast schon mit dem Gedanken abgefunden, auf ewig von 400€ im Monat (mit Abzügen) zu leben, nie ein Auto zu haben, nie eine halbwegs große Wohnung, nie einen Garten oder auch nur ein Haustier.
Ja, ich bin melodramatisch und es geht vielen Menschen um einiges schlechter als mir.
Aber ich weiß langsam nicht mehr weiter... 1000 Bewerbungen im Nirvana.
Geht es jemandem ähnlich?
ich bin momentan in einem Tief und muss mich irgendwo auskotzen...
Von vielen Seiten hört man ewiges "Sollen die faulen Hartzer doch arbeiten" und "Wer Arbeit will, der findet Arbeit".
Solche Sätze gehen mir mittlerweile echt an die Nieren.
Ich bin 30, lebe in Bayern, weiblich, gelernte Buchhalterin und bin - mit kurzen Unterbrechungen - seit drei Jahren auf Jobsuche.
Kürzlich habe ich meine 1000te (!) Bewerbung geschrieben und heute ist auch hier die Absage gekommen.
Grund überwiegend: Fehlende Berufserfahrung.
Ich bewerbe mich mittlerweile auf so ziemlich alles. Von kaufmännischen Berufen, über Jobs, die man ungelernt ausüben kann, Putzjobs, etc. Hauptsache arbeiten!
WENN ich dann doch mal eingeladen werde, läuft das Vorstellungsgespräch immer sehr nett und freundlich ab - ein paar Tage später dann - ABSAGE. Oft "überqualifiziert".
Auch ein Problem: Ich bin leicht "behindert". Auswirkung: Ich stottere, weshalb ich mich auch bevorzugt auf Jobs ohne Kundenkontakt bewerbe. Kein Ding, sollte man eigentlich meinen. In der Realität sieht es eher so aus, dass der Bewerbungsmensch sich denkt "Lieber nicht einstellen, immer diese Behinderten mit ihren Extraansprüchen..."
Das ich im gebährfähigen Alter bin, hilft da natürlich auch nicht gerade.
Meine Bewerbungen sind übrigens sehr gut, was ich mir von mehreren darauf geschulten Personen überprüfen habe lassen. Qualifikationen top, (Praktikums)zeugnisse absolut top. Mittlere Reife und danach Fachabi gemacht.
Nebenher jobbe ich, seit ich 16 bin im väterlichen Betrieb, dieser ist nun jedoch gesundheitlich aus dem Arbeitsleben ausgestiegen.
Wohnhaft bin ich seit Geburt in einer deutschen Landeshauptstadt, die für ihre ach so vielen tollen Jobs bekannt ist. Also kann ich auch ausschließen, dass es hier einfach lokal keine Jobs gibt.
Mittlerweile stecke ich einfach in einem Loch. Liegt es an mir?
Ich würde mich als eine freundliche, aufgeschlossene, umgängliche Person einschätzen, engagiere mich ehrenamtlich, habe eine tolle Partnerschaft und hatte nie irgendwelche Probleme mit anderen Leuten, etc.
Doch wiiiieeeso nur finde ich nur keinen Job? Nichtmal Leiharbeitsfirmen können was mit mir anfangen, das will schon was heißen!
Eine Weiterbildung will das Amt mir nicht bezahlen und ich habe dafür einfach nicht genug Mittel.
Ich habe mich inzwischen fast schon mit dem Gedanken abgefunden, auf ewig von 400€ im Monat (mit Abzügen) zu leben, nie ein Auto zu haben, nie eine halbwegs große Wohnung, nie einen Garten oder auch nur ein Haustier.
Ja, ich bin melodramatisch und es geht vielen Menschen um einiges schlechter als mir.
Aber ich weiß langsam nicht mehr weiter... 1000 Bewerbungen im Nirvana.
Geht es jemandem ähnlich?