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Ansparen für ein Auto wie macht Ihr das?

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 121206
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G

Gelöscht 121206

Gast
Hallo zusammen,

in 2 Jahren möchte ich nachdem ich meine schulden beglichen habe einen PKW im Wert von ca. 10K kaufen. Möchte für eine Anzahlung sparen.

Ich kann aktuell monatlich 150€ zur Seite legen (neben meiner Schuldentilgug).

Frage:
- das Geld auf ein Tagesgeldkonto bringts nix. Welche Alternativen haben ich?
Man hört ja von ETF-Sparen etc.

Wie macht Ihr das? Ich blicke mittlerweile im Dschungel der Anlagen nicht mehr durch.

Eine hohe Verzinung und risikoarm wäre schön, aber wo?
 
Hallo,

ich würde mir an deiner Stelle ein Auto kaufen, welches zum Budget passt. Wenn du ein Auto im Wert von "nur" 10.000 EUR bereits auf Raten kaufen musst, kaufe lieber ein preiswerteres gebrauchtes Modell.

Ansonsten gilt wir immer: Entweder Einnahmen erhöhen oder Ausgaben reduzieren, um mehr Geld sparen zu können.

LG,
SFX

Nun ja, die Situation wird sich ändern (hoffetlich) wenn durch meine
Tilgung der Restschulden 550€ monatlich frei werden.

Die 10K sind bereits für ein gebrauchtes Auto angedacht : D.

Eigentlich würde ich das Auto gerne Bar kaufen und keine Raten auf mich nehmen wollen.

Mal schauen, trotzdem danke für die Tipps.
 
Eine hohe Verzinung und risikoarm wäre schön

Das will jeder, gibt es aber nicht. Entweder risikoarm oder Chance auf Rendite. Rendite wird immer mit Risiko erkauft.

Man hört ja von ETF-Sparen

Jo, wenn du mindestens einen Anlagehorizont von 5 Jahren hast, kann man über ETF nachdenken. Besser sind da 15+ Jahre. Die Idee bei breit gestreuten ETFs auf z.B. den MSCI World ist, dass du über einen langen Zeitraum die durchschnittl. Marktrendite mitnehmen kannst, die auf die letzten 100 Jahre bei ca. 6 %/Jahr liegt. Breit gestreute ETFs ist nichts für einen kurzfristigen Vermögensaufbau für Konsumausgaben oder hohe Gewinne.

Für deinen Anlagehorizont von 2 Jahren kann ich nur raten: Lass es einfach auf dem Konto liegen, das kann Tagesgeld oder Giro sein, macht keinen Unterschied von den Zinsen/Strafzinsen her. Ich persönlich bevorzuge für die eiserne Reserve und für kurzfristige Sparguthaben für Urlaub etc. allerdings separate Tagesgeldkonten für den besseren Überblick.
Auf zwei Jahre ist die Geldentwertung praktisch nachrangig.
 
Das will jeder, gibt es aber nicht. Entweder risikoarm oder Chance auf Rendite. Rendite wird immer mit Risiko erkauft.



Jo, wenn du mindestens einen Anlagehorizont von 5 Jahren hast, kann man über ETF nachdenken. Besser sind da 15+ Jahre. Die Idee bei breit gestreuten ETFs auf z.B. den MSCI World ist, dass du über einen langen Zeitraum die durchschnittl. Marktrendite mitnehmen kannst, die auf die letzten 100 Jahre bei ca. 6 %/Jahr liegt. Breit gestreute ETFs ist nichts für einen kurzfristigen Vermögensaufbau für Konsumausgaben oder hohe Gewinne.

Für deinen Anlagehorizont von 2 Jahren kann ich nur raten: Lass es einfach auf dem Konto liegen, das kann Tagesgeld oder Giro sein, macht keinen Unterschied von den Zinsen/Strafzinsen her. Ich persönlich bevorzuge für die eiserne Reserve und für kurzfristige Sparguthaben für Urlaub etc. allerdings separate Tagesgeldkonten für den besseren Überblick.
Auf zwei Jahre ist die Geldentwertung praktisch nachrangig.

Lieber Fetzbold,

danke für die ausführliche Erläuterung.

Ja, habe ich mir schon so ähnlich gedacht.

Der Anlagehorizont ist recht kurz. Da werde ich wohl nicht zu viel erwartet können.

Zumindest ist die Erkentniss gereift das man doch lieber sparen sollte und nicht alles auf Bump kauft.
Stichwort Konsumerkredite und so weiter.

Danke für den Beitrag.
 
Wie haben die Fanta4 so schön getextet:

Das Geld das ich nicht hab, kauft mir das was ich nicht will.

Fahre deinen Kübel solange es geht, spare normal an, auf deinem Girokonto, und wenn du genug für deinen Delorian hast, dann kaufe ihn.
Weißt du genau, ob du dir in 5 Jahren die Raten wirklich noch leisten kannst?, ein Jahr krank dann ein Jahr ALG1, dann gibts nur noch Harz4. Das geht schneller als man denkt, glaube mir, ich weiß, von was ich rede.
Und wenn es wirklich soweit kommt, gehört dein Neuwagen der Bank, oder wieder dem Händler, und wenn eine Delle drin ist, dann fordern die nach.
 
Wie haben die Fanta4 so schön getextet:

Das Geld das ich nicht hab, kauft mir das was ich nicht will.

Fahre deinen Kübel solange es geht, spare normal an, auf deinem Girokonto, und wenn du genug für deinen Delorian hast, dann kaufe ihn.
Weißt du genau, ob du dir in 5 Jahren die Raten wirklich noch leisten kannst?, ein Jahr krank dann ein Jahr ALG1, dann gibts nur noch Harz4. Das geht schneller als man denkt, glaube mir, ich weiß, von was ich rede.
Und wenn es wirklich soweit kommt, gehört dein Neuwagen der Bank, oder wieder dem Händler, und wenn eine Delle drin ist, dann fordern die nach.

Du schreibst "Fahre deinen Kübel solange es geht".

Kurz dazu, ich konnte aufgrund meiner kurzen Ausführung nicht erwarten das Ihr alles wisst.

Kurz und Knapp ich habe gar keine Auto : ).

Ein Neuauto wollte ich nicht kaufen. Daher gebraucht und in einem Planungshorizont von 2 Jahren nachdem ich meine Hauptschulden getilgt habe (Raten von 550€ pro Monat bis Ende 2023).

Aber danke für den Beitrag.
 
Also Auto in zwei Jahren kaufen und 24 x 150 vorher ansparen. Dann hättest Du ne Anzahlung von 3600 und müsstest wieder 6400 abzahlen .....

Mal ne Frage - warum kaufst Du nicht ein Auto für weniger ?

Ich hab das immer so gemacht, jemand will sein Auto verkaufen , der braucht Geld , der Händler gibt 2000 , Du gibst 2200 , na wer bekommt das Auto ? Aber Am Händlerpreis kannst Du kalkulieren , der kauft so ein, das er locker nen tausender draufschlagen kann.....wenn der also 2000 gibt ist das Auto locker 3000 wert - so in etwa.

Oft liest man so Schilder kaufe jedes Fahrzeug Bargeld sofort und oft ist das für die Leute gut , weil die nicht erst noch 3 Tage auf das Geld warten wollen.

Na und wenn Du jetzt ein Auto für 2000 kaufst , das 3000 wert ist und 2 Jahre Tüv hat oder fast ...dann fährst Du das ein Jahr und verkaufst es wieder für 2000 das funktioniert.

Da kann ich nur sagen selbst schuld , wer's anders macht, natürlich kannst Du auch ein Auto kaufen für 10.000 , dann aber am besten eines wo der Händler noch 10 zahlt ...dann sind da locker 13.000 drin ....naja und wenn Du das Auto ein Jahr gefahren hast und für denselben Preis verkaufst, den Du bezahlt hast , machst Du noch nicht mal Gewinn - kann Dir auch keiner was unterstellen.
 
Nach ausführlichem Studium deiner Frage würde ich dir empfehlen, von einem Auto, das du nicht komplett in bar bezahlen kannst ohne dafür dein gesamtes Erspartes auf den Tisch zu legen, die Finger zu lassen. Sonst hast du die einen Schulden abbezahlt und gleich die nächsten an der Backe. Falls du überhaupt jemanden findest, der dir Geld leiht.

Ich weiß auch nicht, ob es sinnvoll ist, sich zwei Jahre im Voraus auf einen Kaufpreis festzulegen. Was den Menschen regelmäßig das Genick bricht, sind nicht die Anschaffungs-, sondern die Unterhaltskosten. Wenn du Pech hast, fährst du mit deinem 10.000 €-Gebrauchtwagen, den du offenbar "gerade so" finanziert bekommst, zwei Monate durch die Gegend und brauchst einen neuen Zahnriemen für 800 €. Und dann? Noch ein Kredit? Noch ein paar Monate sparen, bis du dir die Reparatur leisten kannst? In der Hoffnung, dass dir in der Zwischenzeit nicht der Motor um die Ohren fliegt und die Reparaturkosten von ein paar hundert auf ein paar tausend € steigen?
 

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