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Angst vor Entscheidungen - Studienwahl...

  • Starter*in Starter*in Avantasia
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Avantasia

Gast
Hallo zusammen,

Ich habe vor einem Jahr mein Abi mit einem lausigen Schnitt von 3,4 bestanden.
Nach ungefähr 2 Monaten, die ich praktisch nur faul herumgesessen habe, habe ich angefangen ein Praktikum zu machen.
Ich habe es nicht mehr ausgehalten, den ganzen Tag über zu Hause zu hocken und nur zwischen meinem Zimmer und dem Kühlschrank hin- und herzupendeln. Die Monotonie hätte mich umgebracht. Und inzwischen, ungefähr ein Jahr später, geht es mir wieder zunehmend schlechter.

Ich habe mich lange um die Frage der Studienwahl herumgedrückt, aus dem Grund, dass ich eine unglaubliche Angst vor Entscheidungen habe.
Ich habe Angst vor der Zukunft, Angst, dass ich das Studium nicht schaffe (Obwohl diese Angst eher nebensächlich ist).
Meine größte Angst ist, dass ich einfach nichts finden kann, dass mich interessiert. Klar gibt es immer die Option, dass ich das Studienfach wechseln kann, aber das lindert die Angst natürlich nicht.

Ein weiteres Problem ist aber auch, dass ich mich einfach nicht überwinden kann, mich im z.B. im Internet über bestimmte Studienfächer zu erkundigen.
Ich fühle mich unglaublich antriebslos und weiß einfach nicht, was ich noch tun soll.

Heute habe ich mich zwar dazu überwunden das „Studienservice-Center“ in der Uni meiner vermutlichen Wahl zu besuchen, doch der Mann mit dem ich dort gesprochen habe, war leider überaus inkompetent. Er konnte mir zwar nicht mit meiner Wahl weiterhelfen, dennoch konnte er mir zeigen, dass das Bild, welches ich von einigen Studiengängen hatte, schlichtweg falsch war. (falsche Gehaltsvorstellungen von bestimmten Berufen, etc.) Möglicherweise sollte ich einfach nochmal zum Studienservice-Center gehen und einen anderen Berater verlangen?

Und da komme ich auch schon zu meinem nächsten Problem. Die Bilder, die mich mir in meinem Kopf mache.
Ich stelle mir den Uni-Alltag in einer Art ‚Wort-Case-Szenario‘ vor, auch/trotzdem ich weiß, dass es wohl nicht so sein wird. In meiner Vorstellung sehe ich mich immer alleine, ohne irgendwelche Freunde (schlimmer nur noch die Horrorvorstellung, von den anderen verachtet, bzw. lächerlich gemacht zu werden). Immer nur am Lernen zu Hause, oder in der Uni. Und was danach? Das Leben nach der Uni stelle ich mir ebenso monoton und deprimierend vor. Arbeiten, nach Hause gehen, arbeiten, nach Hause gehen… usw.

Ich habe so viel Angst davor, tatsächlich zu versagen, dass ich mich schon gar nicht mehr traue überhaupt noch etwas zu machen. (Dann kann ich mir zumindest einreden, dass ich es schaffen könnte, wenn ich es nur machen würde) Noch mehr Angst habe ich wohl nur davor, nichts zu finden, dass mein Interesse weckt. Doch andererseits schaffe ich es auch nicht mich angemessen über bestimmte Studiengänge zu informieren, aus eben jener Angst.


Ich bin verzweifelt und weiß einfach nicht, was ich noch machen soll.
Ich hoffe nur, jemand liest sich diesen ganzen Text durch und kann mir irgendwelche Tipps geben.
 
Hey,
ich antworte dir einfach mal- ich kann deine Situation sehr gut nachvollziehen.. Angst davor die falsche Entscheidung bzw überhaupt eine Entscheidung zu treffen etc.
Aber: Wer wagt gewinnt 😉

ich studiere jetzt im 6. Semester.. und am Anfang war ich auch ziemlich planlos.. ich hab mich auch zunächst für das falsche Studienfach entschieden und hab das dann nach 3 Semestern beendet..
was mir dann geholfen hat: ich habe einfach ein halbes Jahr Praktika gemacht in allen Bereichen die mich intressiert haben.. und am Ende habe ich mich für das entschieden, was mir am meisten Spaß gemacht hat.. Vielleicht wäre das eine Idee für dich? ich war auch bei der Studienberatung vom Arbeitsamt und habe auch mal einen kostenpflichtigen Berufseignungstest gemacht..
Vielleicht hilft es dir da auch dich mal in einer Uni in ein paar Vorlesungen zu setzen oder mal ein paar Studenten zu fragen, von den Studienfächern, welche dich interessieren?

Nur Mut! 😉
 
Da schleppst du ja ein dickes Paket mit dir rum.

Du kannst versuchen nach dem Ausschluss-Prinzip vorzugehen. Nimm's nicht persönlich, aber dein Abi-Schnitt verbaut dir eh den Zugang zu einigen Fächern. Medizin, Jura, BWL, Soziale Arbeit fallen schon mal weg. Du hast zwar bereits Wartesemester gesammelt, aber ob die ausreichen, das müsste man sehen.

Dann geh in dich selbst und überleg dir, ob du bereit wärst für das Studium weiter weg zu ziehen. Bist du nicht bereit, dann fallen auch bereits einige Studiengänge weg. Dann bleiben dir nur die Hochschulen in deiner Nähe. Und diese bieten nicht jeden Studiengang an. D.h. die Auswahl wird wieder etwas kleiner.

Trifft obiges auf dich zu, hast du bereits sehr viel eingegrenzt. Aus dem Rest musst du dann entscheiden, was dich interessiert und was auch vom Lernpensum zu schaffen ist.

Ob dann dein Leben nur aus Lernen und Uni besteht, das hängt von dir ab und zum kleineren Teil auch vom Studiengang. Pharmazie z.B. ist äußerst lernintensiv, Soziale Arbeit kannst du auf einer Backe absitzen. Vorausgesetzt du schaffst es ab und zu mal den A**** hochzukriegen und zu lernen. Aber das wird dir überall passieren. Eine Ausbildung ist nicht unbedingt leichter oder lockerer. Da musst du Vollzeit arbeiten und Vollzeit in der Berufsschule rumsitzen.

Du kannst z.B. als Gasthörer in die Vorlesungen gehen. Mach das doch mal. Guckst du dir den Spaß mal an. Du wirst feststellen, alles halb so wild.

Wenn das aber alles nichts ist, dann mach ne Ausbildung oder FSJ. Ist für's (Studien-)leben eine gute Schule und danach könntest du immer noch studieren gehen. Der Vorteil daran wäre sogar, dass du so viele Wartesemester ansammeln würdest, dass du dich in jedes Studium einschreiben könntest.

(ich hab auch nur ein 3,3er-Abi und bin bis jetzt nicht daran gestorben)
 
Du kannst versuchen nach dem Ausschluss-Prinzip vorzugehen. Nimm's nicht persönlich, aber dein Abi-Schnitt verbaut dir eh den Zugang zu einigen Fächern. Medizin, Jura, BWL, Soziale Arbeit fallen schon mal weg. Du hast zwar bereits Wartesemester gesammelt, aber ob die ausreichen, das müsste man sehen.

Vollkommen richtig, Medizin, Jura, etc. würde ich wohl auch nicht studieren wollen, wenn ich einen Schnitt mit einer 1 vor dem Komma hätte. 😉
Ich habe meine Interessen schon so weit eingegrenzt, dass ich inzwischen "nur noch" zwischen den Naturwissenschaften und Sprachen schwanke, doch in beiden Fällen umfasst dies natürlich noch immer ziemlich viele Studiengänge. Andererseits kann ich mir aber auch nicht sicher sein, ob ich nicht doch irgendwo einen anderen, interessanteren Studiengang finde.

Dann geh in dich selbst und überleg dir, ob du bereit wärst für das Studium weiter weg zu ziehen. Bist du nicht bereit, dann fallen auch bereits einige Studiengänge weg. Dann bleiben dir nur die Hochschulen in deiner Nähe. Und diese bieten nicht jeden Studiengang an. D.h. die Auswahl wird wieder etwas kleiner.

Die Universität in meiner Nähe wäre die TU Braunschweig, d.h. diese Uni bietet sich gut an und hat auch einiges zu bieten, denke ich. Umzug wäre höchstens aus finanzieller Sicht ein Problem, aber eins, das sicher überwindbar ist.

Ob dann dein Leben nur aus Lernen und Uni besteht, das hängt von dir ab und zum kleineren Teil auch vom Studiengang. Pharmazie z.B. ist äußerst lernintensiv, Soziale Arbeit kannst du auf einer Backe absitzen. Vorausgesetzt du schaffst es ab und zu mal den A**** hochzukriegen und zu lernen. Aber das wird dir überall passieren. Eine Ausbildung ist nicht unbedingt leichter oder lockerer. Da musst du Vollzeit arbeiten und Vollzeit in der Berufsschule rumsitzen.

Wie meinst du das, dass das von mir abhängt? Im Sinne von, wie gut ich abschneiden möchte?
Ich denke, wenn ich etwas wirklich interessantes vor mir habe, kann und will ich mich auch damit beschäftigen.
Eine Ausbildung kommt für mich insofern nicht in Betracht, dass ich wohl mit einem Studium eher der Gefahr der Monotonie im späteren Arbeitsleben entgehen kann.

Du kannst z.B. als Gasthörer in die Vorlesungen gehen. Mach das doch mal. Guckst du dir den Spaß mal an. Du wirst feststellen, alles halb so wild.

Guter Tipp, hatte ich auch vor, nur leider immer wieder vor mir hergeschoben. Ich weiß auch, dass ich mich da endlich mal überwinden muss...
Doch wie kann ich es schaffen, mich dahingehend zu überwinden? Es ist, als ob mich eine Art Lethargie zurückhalten würde.

Danke auf jeden Fall für deine Hilfe, werde mich mal erkundigen, wann die nächsten Vorlesungen stattfinden. 🙂
 
Vollkommen richtig, Medizin, Jura, etc. würde ich wohl auch nicht studieren wollen, wenn ich einen Schnitt mit einer 1 vor dem Komma hätte. 😉
Ich habe meine Interessen schon so weit eingegrenzt, dass ich inzwischen "nur noch" zwischen den Naturwissenschaften und Sprachen schwanke, doch in beiden Fällen umfasst dies natürlich noch immer ziemlich viele Studiengänge.

mit einem abischnitt von 3,4 kann ich mir nicht recht vorstellen, dass du in sprachen und im mathematisch-naturwissenschaftlichen bereich spitze warst.

wenn wir nun also mal von all den sprachen und naturwissenschaften die abziehen, fuer die du dich eh nicht eignest, was bleibt denn dann ueber?

oder anders gefragt: was waren denn deine leistungskurse und was waren deine noten in mathematik, physik, chemie und biologie? mit diesen informationen liesse sich vielleicht die auswahl an naturwissenschaften schon einschraenken.

im uebrigen ist ein studium in vielen faechern doch bei weitem schwieriger als ein abitur. wenn es also nur fuer einen abischnitt von 3,4 gereicht hat, dann sollte man vielleicht auch eine betriebliche ausbildung in erwaegung ziehen, oder?
 
mit einem abischnitt von 3,4 kann ich mir nicht recht vorstellen, dass du in sprachen und im mathematisch-naturwissenschaftlichen bereich spitze warst.

wenn wir nun also mal von all den sprachen und naturwissenschaften die abziehen, fuer die du dich eh nicht eignest, was bleibt denn dann ueber?

oder anders gefragt: was waren denn deine leistungskurse und was waren deine noten in mathematik, physik, chemie und biologie? mit diesen informationen liesse sich vielleicht die auswahl an naturwissenschaften schon einschraenken.

im uebrigen ist ein studium in vielen faechern doch bei weitem schwieriger als ein abitur. wenn es also nur fuer einen abischnitt von 3,4 gereicht hat, dann sollte man vielleicht auch eine betriebliche ausbildung in erwaegung ziehen, oder?

Klingt ja schonmal sehr aufbauend 🙁

Allerdings muss ich dir widersprechen, meine Noten in den Naturwissenschaftlichen Fächern waren nicht der Grund, warum mein Schnitt so ausgefallen ist.
Meine LKs waren: Chemie, Biologie und Englisch.

In Chemie und Bio war ich lediglich dann gut, wenn ich mich auch tatsächlich für das aktuelle Thema begeistern konnte. Die Noten in Bio lagen im Durchschnitt bei 09-10 Punkten (Abitnote: 09). Chemie war widerum etwas anders, zumal unser Lehrer seine Prophezeiung ("In meinem Kurs schreibt kein Schüler mehr als 10 Punkte") auch tatsächlich wahr gemacht hat und ich mit 07 Punkten unter den Top 3 Schülern des Kurses war. (Abinote: 09)

Englisch war dann leider ein Reinfall, mit lediglich 06 Punkten im Abi. Die Sprache an sich finde ich interessant und ich kann mich auch gut und deutlich darin ausdrücken, problematisch waren auch hier wieder die Themen. Amerikanische Geschichte interessiert mich nun einmal absolut gar nicht, und dementsprechend schlecht fielen meine Noten aus.

Mathe war mein anderes Prüfungsfach und da lag ich im Durchschnitt bei 09-10 Punkten (Abinote🤐0)

Ich weiß, dass ich sehr viel mehr hätte rausholen können, wenn ich nicht mehr oder weniger einfach nur die 2 Jahre in der Oberstufe rumgesessen und gewartet habe, bis die Stunden um sind.

Mangelnde mündliche Beteiligung war es, die mich um so einige Chancen gebracht hat.

(Und außerdem: Die Frau von meinem Chef hat mit einem Schnitt von 3,2 angefangen Chemie zu studieren und hat das Studium als eine der Besten beendet; Auch kenne ich jemanden, der mit seinem 2,9er Schnitt im Ausland erfolgreich Medizin studiert.
Also von der Abinote auf den Erfolg im Studium zu schließen finde ich falsch)
 
Hi Avantasia,

also Sprachen und Naturwissenschaften sind doch echt unterschiedlich. Wenn du Fragen zu Naturwissenschaften hast, egal was, frag mich einfach, vielleicht kann ich dir ja helfen, und dir dadurch die Entscheidung nehmen.
Wenn du dich für ein naturwissenschaftliches Fach entscheidest, ist natürlich der Vorteil, dass es komplett egal ist, wie dein Abi ausfiel, du gehst in die ersten drei VL und bist schon mehr im Detail als dir dein Abi gebracht hätte...aber man kann das auch schaffen und wenn du nicht seit du 15 warst sämtliche Bücher gewälzt hast, bist du auf dem Stand von 98% deiner Mitstudierenden.
ABER: für ein naturwissenschaftliches Studium musst du mit absoluter Sicherheit Dinge lernen, die dich null interessieren. Da gibt es immer was, das dir nicht liegt/total fad ist aber du wirst eben trotzdem darin geprüft und musst bestehen. Daher brauchst du den Willen, dich auch für sowas auf den Hosenboden zu setzen und das zu lernen und irgendwie zu verstehen.

Wie gesagt wenn du zu Chemie/Bio oder verwandtem konkrete Fragen hast: Frag mich gerne.

Grüße
 
Was manche hier für einen Scheiß schreiben. Von wegen wenn das Abi schlechter ist x,y dann mal lieber schnell nach ner Ausbildung suchen und bloß nicht an die Uni gehen. Denn dafür ist man als nicht 1er und 2er-Kandidat ja anscheinend zu dämlich und sollte sich von der Bildungselite fernhalten.

Was sagt denn schon das Abi aus? Ein Stück Papier mit irgendwelchen fragwürdig aussagekräftigen Noten. So wie alle anderen Zeugnisse ist auch das Abitur kein Nachweis für Intelligenz. Wenn überhaupt, dann ein Indikator dafür, aber noch viel mehr ein Beweis für Motivation und Lernbereitschaft. Außerdem, guckt euch doch mal die Fächer an. Das haben Leute nen 1er Abi und gehen Medizin studieren, weil sie Musik, Kunst und Geschichte rauf und runter gepaukt haben. Andere waren Leuchten in Bio und Chemie, sind dann aber doch lieber Sportlehrer geworden.

Es gibt immens viele Faktoren, die das Studium beeinflussen. Was man studiert z.B. Es gibt Studiengänge, wo kaum Noten vergeben werden schlechter als 2. Andere wiederum haben Durchfallquoten von annähernd 80 %. Dann ist wichtig wie man studiert. Der eine liegt jeden Tag besoffen auf seiner Freundin und kassiert dafür die Quittung, der andere sitzt brav mit Pullunder und Laptop in der Bib und lernt sich die Seele aus dem Leib.

Wie auch immer, lass dir keinen Müll erzählen und zieh dein Ding durch. Wenn du studieren willst, dann mach es halt. Such dir aber schon etwas aus, was deinen Interessen wenigstens ein bissl entspricht.

(übrigens...auch wenn es niemand der Intelligenzbestien hören möchte, damit das Diplom auch weiterhin den Heiligenschein trägt, aber es gibt auch Ausbildungen, die sind anspruchsvoller als manches Studium.)
 
@ paulemaule: Da hast Du absolut recht. Ich möchte gar nicht wissen, wie viele potenziell in höchstem Maße begabte Ärzte durch ein 3er- Abi an ihrer Berufung gehindert wurden.
Noten sagen wirklich kaum etwas aus. Insofern wirklich eine sehr merkwürdige Aussage, die da von einem Vorrender gemacht wurde...
Ich hatte zu meiner Schulzeit in einem Zeugnis eine 6 in Mathe, obwohl ich mich (auf meine Art^^) sogar um eine passable Note bemüht hatte. Heute studiere ich eine Naturwissenschaft ohne Probleme.
Ich finde, das wichtigste ist nicht unbedingt die Abinote, sondern eher die Stressresistenz und Arbeitsressourcen. Wem das Abi schon schwer zu schaffen gemacht hat, wird am Studium keine Freude haben - tendentiell! Wer sich sein Traumstudienfach rausgepickt hat, kann mit so ziemlich jeder Schwierigkeit fertig werden.

@ TS: Ich bin dafür, dass Du es wagst und Dich nach einem Studiengang umsiehst. Am besten nebenbei auch gleich mal googeln, ob man damit halbwegs den Fuß auf den Boden kriegt später im Beruf (Bei manchen Fächern so wie Bio wirst Du nämlich höchst wahrscheinlich hinterher was ganz anderes arbeiten müssen). Aber wichtiger noch als die Berufschancen ist natürlich der Spaß an der Sache.

Und zuletzt. Das Studium wirkt erstmal "heftig". Nach dem ersten Semester weißt Du aber, wie in etwa der Hase läuft, wie man sich zB auf Prüfungen vorbereitet ohne vom Stoff erschlagen zu werden. Lass Dich also nicht vom ersten Semester all zu sehr entmutigen, solange das Fach an sich Dir gefällt.
 
@avantasia

englisch 06 punkte ist wahrlich nicht viel. klar, mag an den themen liegen, aber meinst du, die themen des studiums sind besser?

letztlich kann ich dir zu einem anglistik-studium aber nicht viel sagen, das ist nicht mein fach.

wuerdest du denn an anglistik denken oder vielleicht an andere sprachen (zB romanistik, germanistik)?


zu den naturwissenschaften:

ueber ein physikstudium brauchen wir nicht zu reden, oder?

ich vermute, es geht dir eher um biologie oder chemie, oder eventuell auch faecher wie biochemie, lebensmittelchemie, pharmazie (wobei ich jetzt nicht weiss, wie es da mit NC-huerden aussieht).

09 punkte ist jetzt nicht grade spitze, aber je nach bundesland mag das fuers studium reichen. aber da musst du dann dem lehrstoff schon interesse entgegenbringen. mit abwarten, bis die stunde vorbei ist, kommst du da nicht weiter.

zu deiner mathematik-note hast du nichts gesagt. wenn du in mathematik nicht so gut bist, waere eher biologie als chemie zu empfehlen. fuer chemie brauchst du schon einige mathematik.

andererseits sind die berufsaussichten fuer chemiker wohl besser.

aber erzaehl doch mal selbst, wie du zu den verschiedenen naturwissenschaften stehst, vielleicht kann man dir dann besser was raten. und was waren zB die gebiete der chemie und biologie, die dich interessiert haben und womit konntest du gar nichts anfangen?

waere auch interessant, was du mit physik anfangen kannst. denn chemiker brauchen viel mehr physik als biologen.
 

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