MelliMausi
Neues Mitglied
Ich bin 15 Jahre alt und gehe in die 10 Klasse an einer Gesammtschule. So wie es aussieht, werde ich wohl auch auf die Oberstufe gehen können und mein ABI machen. Das hatte ich auch vor, denn ich habe vor Schauspiel zu studieren. Ich will Schauspielerin werden, auch obwohl die Bezahlung vielleicht nicht immer super ist oder so. Mein Englisch ist eigentlich ganz gut, herrausragend sagt mein Lehrer, und ich würde später auch gerne im englisch sprachigem Raum arbeiten, an einem Theater oder vielleicht auch TV oder so. Die Chance das man es so wirklich schafft sind zwar gering, aber es gab schon viele Leute die von mir begeistert waren ( Schauspielpädagogen, Schauspieler etc.). Ich hatte nie Probleme damit an mich zu glauben, weil wenn ich auf der Bühne stehe ist es einfach geil! Das ist was ich immer machen wollte und für mich ist das Freiheit. Es ist diese eine Sache die ich gut kann und für den Rest meines Lebens machen will. Es ist der absolute Hammer und ich will nichts anderes in meinem Leben machen...
Mein Vater hat immer gesagt, dass ich alles schaffen kann, wenn ich nur will und hat mir von meinem Opa erzählt (den ich leider nie kennen lernte. - Er starb um Mitternacht an meinem ersten Geburtstag). Mein Opa hat von Anfang an gewusst das ich etwas besonders bin und mich über alles geliebt. Es ist merkwürdig. Ich kannte ihn nie und doch vermisse ich ihn fast jeden Tag. Mein Vater sagt solche Dinge mittlerweile leider nicht mehr...
Meine Mutter hofft heute noch, dass ich mir einen anderen Beruf aussuche und ich weiß auch wieso. In der Familie meiner Mutter gibt es die Veranlagung für eine psychische Krankheit, die meist das erste Mal zwischen 18 und 33 ausbricht. Meine Mutter bekam sie mit 16. Darauf will ich so genau nicht näher eingehen, aber das kann verschiedene Dinge zur Folge haben. Menschen mit dieser Veranlagung nehmen Ereignisse anders war und werden schnell seelisch getroffen. Deswegen gibt es auch die Neigung dazu die Probleme in sich hinein zu fressen. Das können auch Dinge seien, mit dennen andere Menschen total gut klar kommen. Und von da an kann es auch sein, dass man spezielle Medikamente nehmen muss. Die haben jedoch alle zur Folge, dass man stark zu nimmt und helfen auch nur so lala.
Bei meinem Urgroßvater hat sich diese Krankheit dadurch gezeigt, dass er manchmal Phasen hatte in denen er einfach weg gelaufen ist. 2-3 Tage, keiner wusste wohin bis man ihn 'wieder eingefangen' hat. Meine Oma hatte manisch-depressive Phasen und hat gespielt. Sie wurde immer mehr krank und hat sich nicht behandeln lassen. Sie war stur. Sie ist vor zwei Jahren gestorben und geerbt haben wir 70.000€ Schulden auf ihre Eigentumswohnung, 16.000€ Schulden bei ihrem Pfelgedienst, aber noch so einige Rücklagen. Am Ende konnten wir nur alles gerade so ausgleichen. Meine Mutter ist jetzt 50 Jahre alt und ein emotionaler Eisblock. Als Jugendliche ist sie viel gereist - heute hat sie Flugangst. Sie hat kaum Freunde und verlässt kaum das Haus, nur zum Einkaufen. Zuhause fühlt sie sich am wohlsten und telefoniert manchmal noch mit ihrem Vater, der ein Alkoholproblem hat, aber das war es auch. Sie hat Angst vor Menschenmengen und ist seit 30 Jahren nicht umgezogen und das obwohl wir uns unsere aktuelle Wohnung nicht leisten können. Sie ist Frührentnerin.
Ich hab Angst vor der Krankheit. Ich liebe Reisen, neue Orte, Städte, Kulturen, Konzerte... Ich will einmal in meinem Leben auf ein Jon Bon Jovi Konzert, Maroon 5 und 30 Seconds to Mars live erleben. Gerne würde ich mal Diane Kruger treffen. Und einmal bei dieser amerikanischen Talkshow "The Ellen Show" Zuschauer im Studio sein. Ich will nach Paris, nach Indien, ich will den Walk of Fame lang gehen, ich will einmal so eine Wache ärgern, die vor dem Buckingham Palace in London steht, ich will die chinesische Mauer lang laufen und vielleicht einfach mal kurz über die Grenze in die Niederlande fahren um mir einen Bruger zu holen, ich will Work & Travel machen, surfen lernen und ich will einmal Silvester in New York erleben. Ich bin noch nie mit einem Flugzeug geflogen, aber das würde ich auch total gerne mal machen - vielleicht auch nur um zu wissen ob das Englisch der Piloten wirklich so schlecht ist, wie die Comedians immer sagen. Ich hab so viel vor und fange gerade erst an. Ich will Schauspielerin werden und wissen das mein Opa stolz auf mich gewesen wäre.
Ich hab Angst, dass ich das alles einfach nicht machen kann. Ich hab Angst nicht belastbar zu sein oder wenn ich die Medikamente nehmen - das klingt jetzt S**** aber - einfach nicht mehr hübsch genug zu sein, vielleicht dick zu werden und keine Chance mehr zu haben als Schauspielerin zu arbeiten. Oder das ich Angst vor Menschenmassen bekomme und mich zurück ziehe. Das Gemeinschaftsgefühl ist fantatisch. Ich liebe es bei Konzerten zwischen tausend anderen Menschen zu stehen und dieses Kibbeln zu fühlen. Oder wenn ich Angst vor ständigen veränderungen und neuer Umgebung bekomme... Ich liebe es nicht zuhause zu sein. Neue Dinge zu sehen, meine Freiheit zu leben.
Mein Vater hat immer gesagt, dass ich alles schaffen kann, wenn ich nur will und hat mir von meinem Opa erzählt (den ich leider nie kennen lernte. - Er starb um Mitternacht an meinem ersten Geburtstag). Mein Opa hat von Anfang an gewusst das ich etwas besonders bin und mich über alles geliebt. Es ist merkwürdig. Ich kannte ihn nie und doch vermisse ich ihn fast jeden Tag. Mein Vater sagt solche Dinge mittlerweile leider nicht mehr...
Meine Mutter hofft heute noch, dass ich mir einen anderen Beruf aussuche und ich weiß auch wieso. In der Familie meiner Mutter gibt es die Veranlagung für eine psychische Krankheit, die meist das erste Mal zwischen 18 und 33 ausbricht. Meine Mutter bekam sie mit 16. Darauf will ich so genau nicht näher eingehen, aber das kann verschiedene Dinge zur Folge haben. Menschen mit dieser Veranlagung nehmen Ereignisse anders war und werden schnell seelisch getroffen. Deswegen gibt es auch die Neigung dazu die Probleme in sich hinein zu fressen. Das können auch Dinge seien, mit dennen andere Menschen total gut klar kommen. Und von da an kann es auch sein, dass man spezielle Medikamente nehmen muss. Die haben jedoch alle zur Folge, dass man stark zu nimmt und helfen auch nur so lala.
Bei meinem Urgroßvater hat sich diese Krankheit dadurch gezeigt, dass er manchmal Phasen hatte in denen er einfach weg gelaufen ist. 2-3 Tage, keiner wusste wohin bis man ihn 'wieder eingefangen' hat. Meine Oma hatte manisch-depressive Phasen und hat gespielt. Sie wurde immer mehr krank und hat sich nicht behandeln lassen. Sie war stur. Sie ist vor zwei Jahren gestorben und geerbt haben wir 70.000€ Schulden auf ihre Eigentumswohnung, 16.000€ Schulden bei ihrem Pfelgedienst, aber noch so einige Rücklagen. Am Ende konnten wir nur alles gerade so ausgleichen. Meine Mutter ist jetzt 50 Jahre alt und ein emotionaler Eisblock. Als Jugendliche ist sie viel gereist - heute hat sie Flugangst. Sie hat kaum Freunde und verlässt kaum das Haus, nur zum Einkaufen. Zuhause fühlt sie sich am wohlsten und telefoniert manchmal noch mit ihrem Vater, der ein Alkoholproblem hat, aber das war es auch. Sie hat Angst vor Menschenmengen und ist seit 30 Jahren nicht umgezogen und das obwohl wir uns unsere aktuelle Wohnung nicht leisten können. Sie ist Frührentnerin.
Ich hab Angst vor der Krankheit. Ich liebe Reisen, neue Orte, Städte, Kulturen, Konzerte... Ich will einmal in meinem Leben auf ein Jon Bon Jovi Konzert, Maroon 5 und 30 Seconds to Mars live erleben. Gerne würde ich mal Diane Kruger treffen. Und einmal bei dieser amerikanischen Talkshow "The Ellen Show" Zuschauer im Studio sein. Ich will nach Paris, nach Indien, ich will den Walk of Fame lang gehen, ich will einmal so eine Wache ärgern, die vor dem Buckingham Palace in London steht, ich will die chinesische Mauer lang laufen und vielleicht einfach mal kurz über die Grenze in die Niederlande fahren um mir einen Bruger zu holen, ich will Work & Travel machen, surfen lernen und ich will einmal Silvester in New York erleben. Ich bin noch nie mit einem Flugzeug geflogen, aber das würde ich auch total gerne mal machen - vielleicht auch nur um zu wissen ob das Englisch der Piloten wirklich so schlecht ist, wie die Comedians immer sagen. Ich hab so viel vor und fange gerade erst an. Ich will Schauspielerin werden und wissen das mein Opa stolz auf mich gewesen wäre.
Ich hab Angst, dass ich das alles einfach nicht machen kann. Ich hab Angst nicht belastbar zu sein oder wenn ich die Medikamente nehmen - das klingt jetzt S**** aber - einfach nicht mehr hübsch genug zu sein, vielleicht dick zu werden und keine Chance mehr zu haben als Schauspielerin zu arbeiten. Oder das ich Angst vor Menschenmassen bekomme und mich zurück ziehe. Das Gemeinschaftsgefühl ist fantatisch. Ich liebe es bei Konzerten zwischen tausend anderen Menschen zu stehen und dieses Kibbeln zu fühlen. Oder wenn ich Angst vor ständigen veränderungen und neuer Umgebung bekomme... Ich liebe es nicht zuhause zu sein. Neue Dinge zu sehen, meine Freiheit zu leben.