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Angst vor der partnerschaft, Angst verlassen zu werden???

N

Nuddel

Gast
Hallo erst mal...
ich weiß gar nicht so genau wo ich anfangen soll,
aber das scheint ja vielen so zu gehen... -.-

Ich fang mal wieder von vorne an...
Also ich war vor einem Jahr schon mal mit meinem jetzigen Freund zusammen.
Ab Weihnachten wars damals vorbei und irgendwie hat sowieso alles nicht gestimmt. Ich hab versucht das einfach zu verdrängen...
so... "neuer Lebensabschnitt"-mäßig und das ist mir auch gut gelungen.
(denke ich...)
Ich hatte das Gefühl dass ich sowieso noch viel zu jung war (er ist 5 Jahre älter als ich) und dass das eigentlich auch der Ausschlaggebende Grund für eine Trennung war... für ihn. Und ich denke er hatte recht.
Jetzt habe ich mich verändert, und auch ihm sind einige Lichter aufgegangen.
Die Situation ist jetzt einfach eine ganz andere.
Aber trotzdem stimmt etwas nicht.

Beim letzten mal hatte ich ein absolutes Tief und fand mich richtig schrecklich. Hässlich und dumm... naja, das übliche eben.
Mittlerweile habe ich glaube ich gelernt mich zu aktzeptieren.
Das war auch etwas was damals irgendwie zwischen uns stand.
Und mir gings eben einfach nur beschissen und das hat ihn auch mit rein gerissen...
Jetzt ist dieses Problem nicht mehr da und ich weiß auch dass er es wirklich ernst mit mir meint.
Wir haben uns 1-2 Monate zeit gelassen uns wieder näher zu kommen und es war nicht so überstürzt wie das letzte mal (da kannten wir uns grad mal paar tage). Er hat sich viele gedanken gemacht und mir erst gesagt dass er mit mir zusammen sein will als er sich wirklich sicher war.
Ich wustte zu dem zeitpunkt noch nicht so wirklich was ich will, hab mich dann aber dafür entschieden.
Ich denke das war auch richtig so, wenn auch irgendetwas in mir sich vollkommen dagegen sträubt und genau das ist mein Problem.
ich will das das weg geht und weiß aber nicht wo die Wurzel liegt.
Mittlerweile hab ich eine vermutung, aberich weiß nicht wie ich die Wurzel packen soll...
Ich denke es hat was damit zu tun dass ich Angst habe... immer noch... dass er plötzlich wieder so kalt wird wie letztes Mal.
Ich kann das irgendwie einfach nicht vergessen.
Da kam es auch so aus heiterem himmel, mehr oder weniger..
Und deswegen sträube ich mich so dagegen mich auf ihn einzulassen, weil ich Angst habe ihn zu verlieren...
denn, wenn ich ihn gar nicht "hab", kann ich ihn auch nicht verlieren... xD
macht das Sinn? Ich denke schon...
Wobei ich diesbezüglich ohnehin schon immer Probleme hatte.
ich brauch also eure Hilfe.
Ich will endlich mal loslassen können und mich darauf einlassen können, ohne diesen Hintergedanken...
Vielleicht gibt es hier sogar jemanden der mich versteht...
Ich kann keine ordentliche beziehung führen weil ich Angst vor dem Ende habe... und wenn ich nichts dagegen mache, dann wird es immer so sein...
bei der nächsten beziehung...
ich willl dieses Gefühl aber endlich loswerden...es macht mich wahnsinnig.
Mittlerweile kommt es auch nur noch manchmal hoch, aber weg geht es nicht...
Ich bitte euch also um ein paar Tipps T.T
Vielen dank schonmal im Voraus

LG Nuddel
 
Ja, ich kann das sehr gut nachvollziehen. Mir geht es leider auch so....

Auch ich bin seit kurzem wieder in einer Beziehung - einer Beziehung, die bislang eigentlich sehr gut läuft und wirklich schön ist. Trotzdem hab ich jeden Tag die Angst, es könnte morgen vorbei sein.

Das Schlimme ist: je schöner es ist umso größer ist die Angst. Denn umso lieber ich jemanden habe, umso größer ist meine Angst vor dem Ende der Beziehung. Und meine neue Beziehung ist wirklich wunderbar - beinahe ideal. Und jeden Tag nun diese Angst: davor, dass die gestern noch liebevollen Blicke erkalten, die Zärtlichkeit erlischt und aus dem geliebten Mund nur noch zu hören ist: "Du, ich glaub, es passt doch nicht mit uns beiden..."

Am liebsten würde ich stündlich anrufen und fragen: "Liebst Du mich noch?". Aber ich weiß, dass man mit dieser Fragerei beinahe jeden vertreiben kann...
 
Hallo!

Das ist echt ein ernstes Thema und ich denke das geht jedem mal so. Aber in deinem Fall liebe Nuddel ist das ja auch begründet. Du hast es ja mit dieser Person schon mal erlebt. Hast du denn mit deinem Freund mal darüber gesprochen? Es ihm direkt gesagt welche Angst du hast? Das würde ich tun an deiner Stelle. Ich denke, dass gehört doch zu einer Beziehung dazu, dass man auch über Sorgen und Ängste sprechen kann.

Liebe Grüße
Janis
 
also nuddel und knuddel 40 bei mir ist es genauso.
ich bin erst seit kurzen mit meinem freund zusammen und hab auch von tag zu tag angst das er sich doch für eine andere entscheidet und die angst ist auch immer gößerm, weil es jemanden in seinem leben giebt die auch was von ihm will und auch 2 jahre älter ist als ich also so ungefähr sein alter, und die auch bestimmt so besser zusammen passen würden.

selbst seine freunde und so wollten das die zusammen kommen aber er hat sich für mich entschieden, das hat mir auhc die sicherheit gegeben aber dann kommt wieder die angst das es ihm mit mir irgendwann zu viel wird oder so oder das er bei stress doch schluss macht oder sonstiges und er zu ihr geht.

bei mir ist es genauso wie bei dir knuddel 40, sobald es schön ist ist die angst größer und das stimmt mit der frage das wäre das richtige würde aber nicht klappen.

und zu janis bei mir ist es so das ich mit ihm schon mal darüber geredet hab und er meint halt das meine angst unbegründet ist und das er sich ja schließlich für mich entschieden hat. das weiss ich ja auch aber ich kann meine angst nicht abstellen sie ist immer und überall da.

ich habe einfach so eine angst, das ich ihn mit meinen ängsten und zweifeln dahin bringe das er sagt das es ihm zu viel wird und so und das er schluss macht...😕
 
Genau das ist ja das verkorkste an der Situation.

Irgendwann kann es passieren dass ihn meine Angst einengt und dass er aus diesem Grund geht. Also bezwecke ich damit das wovor ich mich fürchte. es ist ein Teufelskreis und ich weiß nicht wie ich aus ihm ausbrechen kann.
Ich bin auch sehr froh darüber dass ich dieses Gefühl nicht ständig habe, sondern nur an einigen Tagen. Eben so Phasenweise.
Ich hab noch nicht mit ihm darüber gesprochen weil ich weiß dass es falsch wäre.
Es ist nicht so dass ich nicht über alles mit ihm sprechen könnte, aber ich möchte diese Sache endlich aus der Welt schaffen und such mir da lieber Hilfe woanders, als dass ich damit zu ihm gehe.
Wobei ich mich noch an das "letzte mal" erinnere, wo ihn mein geklammere ziemlich abgeschreckt hat und ihn deswegen nicht schon wieder damit konfrontieren möchte wenn es nicht unbedingt nötig ist. Und im Moment ist es perfekt so wie es ist. Er ist einfach toll und es stimmt eben alles...bis auf das...
Aber wie geht ihr denn damit um? Ich fühl mich in diesen Phasen immer schrecklich mies und wertlos.
Habt ihr eine idee was man gegen die Angst tun kann???
Danke für die Antworten^^
LG
Nuddel
 
Hallo,
also mir geht es genauso. Aber ich weiß, dass diese Angst ganze Beziehungen zerstört. Habe grad wieder eine zu Weihnachten verloren. Wegen meiner Angst, wegen meines Misstrauens. Ich bin sehr oft enttäuscht worden von Männern, kann mich deshalb schon gar nicht mehr locker und ungezwungen in ner Partnerschaft bewegen. Und wenn ein Mann das selbst nicht kennt und nicht nachvollziehen kann, wird er damit auch nicht umgehen können. So wie mein Freund jetzt zuletzt. Er sagte immer, ich solle mir nich so viele Gedanken machen, mich mal gehen lassen. Aber ich war eifersüchtig und misstrauisch wegen seiner Ex, weil ich spürte, dass da noch was war. Er hat es immer abgestritten und am Weihnachtsabend aber dann doch zugegeben. Glaube mir, ich bin auch total erschüttert über mich selbst. Durch meine Ängste und die Unfähigkeit, gelassen in einer Beziehung zu sein, verbaue ich mir immer wieder alles. Aber je öfter man enttäuscht wird, um so misstrauischer wird man halt. Und ich denke einfach, dass ich da bisher eben auch die falschen Männer hatte. Keiner konnte das bisher verstehen oder hatte Geduld oder die Fähigkeit, mit mir daran zu arbeiten oder mir diese Ängste zu nehmen. Ich habe mich nach der neueren Katastrophe entschlossen, im neuen Jahr ne Therapie zu machen. Ich krieg das alleine nicht hin und will endlich was dran ändern und auch wieder an mich selber glauben. Bin mir oft viel zu sehr selbst im Weg und bedaure mich und hadere mit mir und meinem verkorksten Beziehungsleben. Jetzt, diese Trennung an Weihnachten, hat mich so tief getroffen, dass ich einsehe, dass ich so nicht weitermachen kann. Dieser Mann hat mir sehr viel klar gemacht und ihn hätte ich so nicht gehen lassen dürfen. Aber ohne Gegenliebe kann ich nicht leben und wollte deshalb auch nicht warten, bis er sich vielleicht doch in mich verliebt eines Tages. Und doch hoffe ich, dass er vielleicht sich noch mal meldet, weil ihm etwas klar geworden ist. Bringen wird mir das nichts, denn selbst wenn wir noch mal zusammenkommen würden, es wäre auch keine Beziehung auf Dauer.

Ja, das ist schon alles verkorkst. Hilft dir sicher auch nicht weiter, aber vielleicht hilft es, wenn du merkst, dass du nicht alleine mit deinen Problemen bist.

LG Conni
 
also mit meiner angst, ich weiss selber meistens nicht wie ich mit meiner angst umgehe.
ich rede halt meistens mit meiner besten freundin darüber oder fress es sozusagen in mich hinein, also behalte es für mich. mein freund merkt aber auch schnell wenn irgendwas ist aber ich kann es ihm halt nicht immer sagen, denn dann kommt immer wieder die vertrausensfrage, und da kommt man nicht so schnell wieder raus.

zu dir connif ich finde es sehr gut, das du selbst eingesehen hast, das es so nicht weiter gehen kann und du auch was dagegen tust,dazu gehört schon eine menge. deine trennung tut mir echt leid, aber vll war es besser so wenn er dir dabei nicht mal helfen wollte, weil er es halt nicht kannte.

ich hoffe das du durch die therapie 2007 lernst, mit deinen ängsten besser umzugehen und du einen neuen partner findest, der dir wenn du mal wieder so ein problem hast dir auch zur seite steht und dich unterstützt.

wünsch euch allen noch viel glück und kraft
 
Vielen Dank necesito! Ja, ich glaub auch, dass vielleicht sogar ne Gruppentherapie das richtige wäre. Ich bin ein sehr kommunikativer Mensch, habe kein Problem, über intime Dinge zu reden, wenn es mir hilft. Und das tut es, genau wie das schreiben hier im Forum oder an meiner biografie, die ich nur für mich niederschreibe, um alles aufarbeiten zu können. Trotzdem ärgert es mich, dass ich so vieles schon versucht habe und mir vorgenommen habe und doch immer wieder die selben Fehler mache. Aber ich verkrampfe mich eben immer mehr. Da muss schon mal einer kommen, der da wirklich viel Verständnis mitbringt.

Das kam übrigens noch dazu, dass mein Ex auch viele Verehrerinnen hatte und ich also auch deswegen immer wachsam und ängstlich geblieben wäre.

Conni
 
hi,

ich kann mal versuchen, euch zu raten, was bei mir so geholfen hat im leben, bin schon ein wenig älter🙂 .es ist ja meistens nicht die angst, DEN partner zu verlieren. hier geht es ja um verlustängste, die ja irgendwo herkommen. der mensch bildet sich ein, er könnte nicht alleine, ohne partner , leben. und das ist ja schwachsinn, weil man ja den partner noch gar nicht lange kennt und jawohl OHNE ihn leben konnte, nämlich die ganze zeit voerher. und genau DAS sollte man sich immer und immer wieder sagen. ich kann auch alleine! und man sollte meiner meinung nach auch immer ein eigenes leben haben. sich nicht gänzlich abhängig machen. wenn du selbst auch hobbys hast, freunde hast, ect. dann bist du auch nicht einsam, wenn der partner schluss macht.und der freundeskreis oder die hobbys helfen auch, das selbstwertgefühl aufzubauen. man darf sich halt nicht immer nur fragen, findet ER mich noch toll, liebt ER mich noch, ect. man muss sich selbst am meisten annehmen, dann ist man auch nicht so abhängig. okay, das ist alles leichter gesagt als getan,aber man kann sich das immer und immer wieder sagen--- irgendwann wird es dann auch zum teil verinnerlicht. als 20 jährige, als mich ein freund verließ, hab ich gedacht, ich muss mich umbringen. heute bin ich zwar auch noch total fertig und der boden tut sich auf, aber ich weiß genau, ich leide eine gewisse zeit, dann geb ich mir einen ruck und dann fang ich wieder an nach vorne zu schauen, denn ich habe bewiesen, dass ich auch als single leben kann. und sogar spaß haben kann! und genau das will ich dir damit sagen. mach dir klar, dass du deinen freund nicht zum überleben brauchst. du liebst ihn, klar, du möchtest mit ihm immer und ewig zusammen sein, möchten wir doch alle, aber wenn es nicht so sein sollte, dann geht es auch ohne ihn.... ich hoffe, ich konnte dir ein wenig meiner erfahrung weitergeben. ich kann dich sehr gut verstehen!
 
@ picolina,

wow, das hast du sehr gut formuliert. Genau das denke ich auch. Nur, dass ich eben auch immer wieder selbst dagegen ankämpfen muss. Aber auch ich bin mittlerweile 45, habe mehr negative als positive Erfahrungen mit Männern gemacht. Jedesmal reift man aber auch und kommt wieder auf die Füße, und die Trauerphasen werden immer kürzer. Nur sollte man eben irgendwann wirklich das nicht zu sehr überhand nehmen lassen mit der Angst, es kann einen zerfressen. So gut ich alleine auch zurechtkomme, habe meine Kinder ja auch jahrelang alleine groß gezogen z.B., bin immer wieder verlassen worden. Bei jeder neuen Beziehung aber verfalle ich eben ins alte (Angst-)Trauma. Und deshalb will ich persönlich mir jetzt helfen lassen, weil ich zwar alleine leben kann, aber nicht alleine leben will. Und wir werden halt nicht jünger. Ich hoffe, den richtigen Weg zu gehen und endlich an mir was zu ändern dadurch. Auch z.B. das Problem, dass ich wenn ich wieder mal verlassen wurde, dann sofort Bestätigung brauche und ständig auf der Suche bin. Das wird je älter ich werde, trotz Freunde und Ablenkung die ich habe, immer stärker, weil die Attraktivität schwindet und man Angst hat, keinen mehr abzubekommen.
 

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