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Angst um meine Mutter

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Gast85

Gast
Hey...
also ich fang einfach mal an..
meine mutter hatte vor 7 jahren einen schlaganfall (auch aufgrund ihres übertriebenen zigaretten&alkohol-konsums) naja sie hatte sehr glück weil sie keine körperlichen schäden davontrug..lediglich eine komplette wesensveränderung unter der wir (die anderen familienmitglieder) leiden mussten..und ich daraufhin mit 17 jahren zu meinen großeltern zog.
.Logischerweise meinte der arzt sie solle ihren lebenstil ändern..was sie auch tat da sie es als chance auf ein neues leben sah..
Ja...heute ist es jedoch alles wie vorher..wenn nicht noch schlimmer
Sie raucht fast 2schachteln am tag ..und trinkt heimlich...
wenn ich sie abends anrufe kann sie meist garnciht reden und wenn ich sie besuche auch oft nicht mehr gehen...sie ist richtig betrunken und das widert mich an..ich habe jeglichen respekt verloren..was doch schade ist da sie meine mutter ist...
Sie ist so unvernünftig und will nicht einsehen,dass sie ein problem hat..sie streitet alles ab.Dabei ist es doch tödlich für sie..wenn sie noch einen schlaganfall erleidet ..wird sie sterben..meint der arzt
mein vater ist unter der woche meist auf geschäftsreise aber allein ist sie nie...ihre freundinnen unterstützen sie in ihrem verhalten indem sie ihr ständig nachschenken (meist sekt)...
Ich weiß einfach nicht was ich machen soll ...sie lässt nicht mit sich reden und lügt nur noch..sie ist garnicht mehr fähig in einer familie zu leben und besucht auch ihre eltern selten (da sie da ihren süchten nicht nachgehen kann)...sie schränkt ihr ganzes leben ein...ich schütze sie ständig wenn andere familienmitglieder verdacht schöpfen...sogar mein kleiner bruder (der zum glück in berlin wohnt) merkt es wenn er zu besuch ist ..nd das belastet mich am meisten...

Danke dass ihr euch das durchgelesen habt...ich würde mich freuen wenn jemand einfach nur antwortet...da ich mit niemandem sonst darüber reden kann da ich mich schäme...

Lg
 
Hallo Gast85,

so sehr ich auch darüber nachgedacht habe wie ich die helfen könnte oder welchen Rat ich dir geben könnte, ich bin zu keinem Ergebnis gekommen.
Ich kann mir vorstellen wie schwer diese Situation für dich ist. Mein Opa hatte einen Schlaganfall und lebte danach noch einige Jahre, allerdings war seine rechte Seite gelähmt und er war auch schon ziemlich alt. Das rauchen hat er trotzdem (oder gerade deswegen?) nicht gelassen und zu Familienfeiern hat er auch immer mit getrunken.
Wie auch immer es war mein Opa, den ich vielleicht zwei mal im Jahr gesehen habe, bei dir ist es aber deine Mutter.

Ich wüsste nicht wie ich handeln sollte und bevor ich irgend einen Mist schreibe, belasse ich es hierbei.
Ich hoffe du wirst es irgendwie hinkriegen, deiner Mutter zuliebe und möglicherweise klickt ja noch jemand auf deinen Beitrag der sich damit besser auskennt als ich.

Bis dahin alles Gute

Gruß

Anakin
 
Hallo Gast85,

es ist schlimm, mitanzusehen, wie jemand sich trotz besseren Wissens und gegen seine Mitmenschen selber kaputt macht. Noch schlimmer, wenn man ihn liebt. Bei jeder anderen Person, würde man sagen: "Dann gib sie auf und geh!" Doch das kannst Du natürlich nicht. Aber denkst Du denn, es gibt noch einen Weg, zu helfen? Weißt Du, ich bin da schon in einer ähnlichen Situation, nur dass sich meine beiden Eltern gegenseitig ruinieren und zwar emotional, körperlich und finanziell. Dabei leben sie zusammen. Naja, ich will jetzt nicht anfangen, von mir zu erzählen, aber ich bin ausgezogen, weil ich es nicht mehr ausgehalten hab'. Aber kann man sich sowas verzeihen, wenn man am Grab seiner Eltern steht? Man darf sie nicht aufgeben, auch wenn sie einem wehtun. Davon bin ich überzeugt. Die Frage ist, ob man helfen kann und ob man sich dabei selbst kaputt macht. Ich weiß es nicht und ich kann auch mit keinem d'rüber reden. Ich weiß nur, dass es eine Lösung geben muss! Ich konnte Dir jetzt natürlich nicht helfen, aber, wenn Du Dich mal austauschen willst....

Liebe Grüße

Anna
 
Hallo Gast85,

es ist immer traurig mit ansehen zu müssen, wie sich ein geliebter Mensch selber ruiniert. Aber so wirklich was dran ändern, wirst du leider nicht. Deine Mutter kann und wird über ihr Leben selbst entscheiden. Einzig wäre evtl. noch ein gemeinsames Gespräch mit ihr und deinem Vater, dass es so nicht weitergehen kann. Ob sie dann allerdings so reagieren, wie du dir das von ganzem Herzen wünschst, bleibt abzuwarten.

Wenn sich danach nichts ändert, musst du sie lassen. Ihr hilft es auch nichts, wenn du sie beschützt, indem du lügst. Das ist schon eine Art Coabhängigkeit, nur damit andere nichts bemerken. Ihr kann es nur helfen, wenn die Wahrheit ans Tageslicht kommt. Egal, ob sie dann böse ist oder nicht. Deine Mutter manövriert sich da schließlich selbst hinein.

Vielleicht erkundigst du dich mal bei Al-Anon, das ist eine Selbsthilfegruppe für Angehörige von Alkoholkranken, was du noch machen kannst. Eins aber auf gar keinen Fall, dich selbst aufzugeben und nur noch für die Errettung deiner Mutter zu leben. Mag jetzt hart klingen, aber es ist leider so. Nur wenn der Abhängige erkennt, dass er abhängig ist und sich selbst zugrunde richtet, kann ihm wirklich geholfen werden.

Ich schicke dir mal ein bisschen Kraft rüber. Ich weiß selbst, wie schlimm es ist einen Angehörigen zu haben, der abhängig ist. Aber retten kann man sie nicht, höchstens auf den richtigen Weg stupsen.

Wünsche dir alles Liebe und Gute.
 
lieber gast,meine mutter hatte zwar keinen schlaganfall sondern krebs.sie lag wochen auf leben und tot.hat 3 monate nicht geraucht darf auch auf keinen fall rauchen muß ständig beta blocker nehmen da ihr herz sehr schwach ist kann keine treppe mehr gehen.aber sie schaft es das sie jeden tag ihr bier und ihre zeigartetten hat.und auch zwei packungen pro tag.immer wieder findet sie jemanden der ihr die zigartten kauft und das gleich stangenweise.wenn ich etwas sage zu bekannten warum.och lass sie doch wenn sies möchte.ist doch das einzigste was sie noch hat.hast du schon jemand gesehen der ewig lebt.bekomme ich dann zur antwort.rede ich mit ihr oder auch der arzt ders jetzt aufgegeben hat sagt sie nur ist doch egal woran man stirbt.da ich selbst starker raucher bin kann ich sie zum teil verstehen.auch mir hat der arzt geraten wegen krankheit das rauchen aufzugeben was habe ich gemacht nur ein wenig weniger.ich sage mir selbst auch immer wieder ich möchte rauchen es bedeutet mir viel lieber verzichte ich auf ein paar jahre als aufzuhöhren.rauchen stellt für starke raucher auch ein zeichen dar solange ich noch rauche gehts mir gut solange brauche ich mir nicht übertrieben viel sorgen um meine gesundheit zu machen.solange man raucht denkt man schaft man alles .ich kann nicht sagen ob du verstehst was ich meine.sondern rauchen kann für einen starken raucher auch lebenserhaltend sein ein einfach nicht akzeptieren der krankheit und sich selbst nicht in wattepacken.sondern ein kämpfen.du glaubst nicht wie oft ich kaum noch laufen kann,dann sag ich mir selber ok du rauchst also lebst du also wenn du rauchen kannst dann kämpfe und laufe die 10 meter noch.ich denke wenn ich das rauchen aufgeben würde hätte ich nichts worüber ich sagen kann du tust deinen körper damit keinen gefallen und also reis dich zusammen.es ist nicht übertieben was ich dir schrieb aber ich habe es sogar einmal gehabt das mir ein arzt der mich gut kannte eine zig geben hat und sagte wenn du die rauchst must du kämpfen und ich habe gekämpft.
ich vermarg nicht zusagen ob es bei deiner mama auch so ist.aber wenn sie rauchen möchte und wenn sie meint sie muß sich voll laufen lassen ist es ihre sache nur du darfst deswegen nicht lügen.sage ihr du akzeptierst und wirst ihr gegenüber kein wort mehr verliehren über das trinken und rauchen aber genauso bist du nicht gewillt zu lügen.wenn du das nächste mal mit ihr tele lasse ein band mitlaufen und spiele es ihr vor sage ihr das du das jeden im verwandtenkreis vorspielen wirst so das nicht du als lügner darstehst das du sie liebst aber nicht gewillt bist sie zu decken.spiele ihr erst das band vor und dann sage ihr du wirst nicht mehr für sie lügen.
auch deinen kleinen bruder gegenüber sage ihm die wahrheit nur so kann er auch mit dir über seine sorgen reden.erkläre es ihm das du genauso zerissen bist wie er und nur wenn ihr beide darüber die wahrheit sagt packt ihrs.
 
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