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An die Immobilienbesitzer unter euch: Grundsteuer Reform

Andreas900

Sehr aktives Mitglied
Hallo zusammen,

kein Problem sondern eine Erinnerung möchte hier loswerden.
Wenn ihr Eigentümer einer Immobilie, Haus, Wohnung, was auch immer seid, denkt an die Steuererklärung, die bis zum 31.10.2022 fällig ist.

Ich habe dieses Thema eine Zeit lang aufgeschoben. Dann kam die Zensusabfrage dazwischen und irgendwie habe ich es dann vergessen oder vielleicht auch gedacht, dass der Zensus (in dem ja auch nach Wohneigentum gefragt wurde) das gleiche sei.

Als es mir dann wieder einfiel, wurde mir erst bewusst, dass man eine ganze Reihe von Unterlagen benötigt. Es haben bestimmt viele nicht die Flurstücknummer ihres Grundstückes oder Bodenrichtwert parat.
Ich habe mir das jetzt aus meinem Grundsteuerbescheid, meinem Einkommenssteuerbescheid, einem Grundbuchauszug sowie aus dem Internet zusammen gesucht.

Aktuell haben wohl erst 10% aller Eigentümer Angaben gemacht und es soll wohl eine Gebühr fällig werden wenn man überzieht. Daher dachte ich: Ich erinnere mal, falls ihr wie ich das Thema bislang eher vor euch her geschoben habt. Ich war recht dankbar, dass man mich erinnert hat ^^

(Bitte keine politische Diskussion über die Steuer)

LG
Andreas
 
Ich habe nur ein Grundstück und wäre aber total überfordert das alles auszufüllen. Zum Glück hat das meine Schwägerin bei meinem Bruder, dem es mitgehört, gemacht und mir alles abfotografiert.

Und trotzdem schiebe ich es seit Wochen von Tag zu Tag vor mir her es auszufüllen.🙈

Danke für die Erinnerung!🙂
 
In unserem Bundesland kann man noch nicht mal alle Bodenrichtwerte abrufen. Deshalb wurde ja schon eine Verlängerung der Abgabefrist ins Gespräch gebracht.

Leider ist die Steuererhebung von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich.
In NRW kann man Bodenrichtwerte über die Geodaten erhalten: https://grundsteuer-geodaten.nrw.de/

Ansonsten kann ich WISO als Steuersoftware empfehlen, auch wenn es natürlich ärgerlich ist nochmal extra für eine Software Geld zu bezahlen. Aber wenn ihr es euch selber nicht zutraut, sucht euch Hilfe wie Cloudy es gemacht hat oder eine Software.

Einig sind wir uns sicherlich, dass die gesamte Steuererhebung unnötig kompliziert ist, aber das soll hier nicht Thema sein ;-)
 
Hallo zusammen,

kein Problem sondern eine Erinnerung möchte hier loswerden.
Wenn ihr Eigentümer einer Immobilie, Haus, Wohnung, was auch immer seid, denkt an die Steuererklärung, die bis zum 31.10.2022 fällig ist.

Ich habe dieses Thema eine Zeit lang aufgeschoben. Dann kam die Zensusabfrage dazwischen und irgendwie habe ich es dann vergessen oder vielleicht auch gedacht, dass der Zensus (in dem ja auch nach Wohneigentum gefragt wurde) das gleiche sei.

Als es mir dann wieder einfiel, wurde mir erst bewusst, dass man eine ganze Reihe von Unterlagen benötigt. Es haben bestimmt viele nicht die Flurstücknummer ihres Grundstückes oder Bodenrichtwert parat.
Ich habe mir das jetzt aus meinem Grundsteuerbescheid, meinem Einkommenssteuerbescheid, einem Grundbuchauszug sowie aus dem Internet zusammen gesucht.

Aktuell haben wohl erst 10% aller Eigentümer Angaben gemacht und es soll wohl eine Gebühr fällig werden wenn man überzieht. Daher dachte ich: Ich erinnere mal, falls ihr wie ich das Thema bislang eher vor euch her geschoben habt. Ich war recht dankbar, dass man mich erinnert hat ^^

(Bitte keine politische Diskussion über die Steuer)

LG
Andreas
Es kommt auf das Bundesland drauf an, was man dazu braucht.
Hier in BW sind es nur die Grundstücksfläche und der Bodenrichtwert.
In der Aufforderung zur Abgabe der Steuererklärung ist bereits die Flurstücksnummer vermerkt.
Mit der kann man dann den Bodenrichtwert und die Grundstücksgröße hier
bequem ablesen.
Dann muss man das nur noch in die Erklärung eintragen und ankreuzen, wenn es ein bebautes Grundstück zu Wohnzwecken ist.
Das war es dann schon.
Wie gesagt - das gilt bei uns in BW, wobei das die einfachste Erklärung aller Bundesländer sein soll.
 
Was ich ärgerlich finde: In einigen Bundesländern kann man die Erklärung einfach online machen, in anderen nicht. Bei uns natürlich nicht. Wir müssen es über ELSTER machen, dazu muss man sich erstmal registrieren und einen Zugangsschlüssel beantragen, dauert mindestens 14 Tage.
Oder eben kostenpflichtige Möglichkeiten wie Steuerberater oder Steuersoftware.
 
Was ich ärgerlich finde: In einigen Bundesländern kann man die Erklärung einfach online machen, in anderen nicht. Bei uns natürlich nicht. Wir müssen es über ELSTER machen, dazu muss man sich erstmal registrieren und einen Zugangsschlüssel beantragen, dauert mindestens 14 Tage.
Oder eben kostenpflichtige Möglichkeiten wie Steuerberater oder Steuersoftware.
In BW geht es mittlerweile auch in Papierform.
Aber so ein Hexenwerk ist da mit Elster nun auch nicht.
Und auch sehr praktisch, wenn man es mal hat, für die Einkommensteuererklärung.
 

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