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An alle Eltern! Erziehungsmethoden aller Art!

  • Starter*in Starter*in Schwiegertochter02
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Schwiegertochter02

Gast
Hallo!
Nach heißen Diskussionsrunden zum Thema "Klapse" möchte ich hier gerne ein weiteres Thema öffnen, aber eher zum Thema Erziehung allgemein. Sicher hat jeder seine eigene Art, die Sprösslinge möglichst gut groß zu bekommen und mich interessieren jetzt genau die Unterschieder der verschiedenen Möglichkeiten!
Meine Kids sind 3 und 5 und echte Streithähne bzw. Hennen! Fünf Minuten lieben sie sich heiß und innig und im nächsten Moment muß ich jede Menge "Waffen" einsammeln, da wird alles genutzt, um der Schwester eine reinzuwürgen!
Wir haben gemeinsam Regeln erstellt und auch dazugehörige Strafen. Ich fand meine Idee eigentlich ganz gut und sie funktioniert auch ganz gut. Die Strafen sind nicht Zimmerarrest oder kein Eis essen oder keine Freundin zu Besuch, von solchen Strafen habe ich als Kind schon nicht viel gehalten. Ich bin der Meinung, eine "Strafe" soll sofort eintreten, und bei uns ist es so, daß die Kinder etwas machen müssen, um ihre "Missetat" wieder gut zu machen. Z.B. müssen sie alle Dreckwäsche in den Keller in die Waschküche bringen oder die Spülmaschine aus oder einräumen oder solche Sachen. Meist mit dem Haushalt verbunden, da kann ich sie im Auge behalten! Auch Terasse kehren ist dabei, aber alles im Rahmen, ich stehe dann nicht mit der Peitsche hinendran und schaue auf Genauigkeit sondern es ist eher, daß sie es wieder gut machen können, ich kann mich dann mit ihnen freuen, daß sie so geholfen haben und wir haben keine schlechte Stimmung! Danach wird wieder geschmust und wir sprechen drüber, was falsch und was richtig war! Das klappt bisher sehr gut. Dazu kommt dann die "Belohnungsliste", auf der Smileys gesammelt werden, wenn sie etwas gut gemacht haben, lieb schlafen gegangen sind, alleine ohne Aufforderung ihr Zimmer aufgeräumt haben, die kleine, wenn sie alleine auf ihr Töpfchen gegangen ist usw.
Von 10 smileys können sie sich eine Überraschung verdienen oder eine Strafe "wegkaufen". So lernen sie auch schon, daß Arbeit belohnt wird und sie etwas damit anfangen können!

Wie sind Eure Erziehungsmethoden? Bitte immer auch das Alter der Kids angeben, damit es leichter ist, sich das ganze auch vorzustellen!

Bin gespannt was für Antworten kommen!


Liebe Grüße😉
 
ja, das finde ich gut=)

bin zwar keine mutter, will aber trotzdem mal was dazu sagen ;-)

finde es selbst von meiner mum gemein, wenn sie mir internet verbot gibt, was mich auch am härtetsen trifft.

denke aber trotzdem, dass man zu vorallem kleineren kiddies net so gemein sein sollte, und alles verbieten....sondern eher so kleine sachen, eher dem angemessen, was sie getan haben...

finde es gut, mit der spülmaschine und der drekcswäsche ;-)

lg
 
Hallo,

ich finde Hausarbeit als Strafe ehrlich gesagt nicht so dolle...das ergibt dann nur das Bild, dass Hausarbeit allgemein und auch später immer als Strafe angesehen wird und ungern gemacht wird..Kleine Pflichten im Haushalt sollten selbstverständlich sein und keine Strafen!
Und wenn die Kids sich drüber freuen mitgeholfen zu haben..wo bleibt denn da der Strafeffekt bzw. Lerneffekt? Muss ich mal noch drüber nachdenken...

Es kommt immer auf das Alter der Kinder an..je älter desto weniger direkt müssen sie erfolgen. Bei 3 und 5-jährigen Kids hast du aber vollkommen Recht das eine Bestrafung bzw...das Wort find ich so doof...also besser: Konsequenzen direkt folgt und und du die Kampfhähne trennst und ihnen ne sinnvolle Beschäftigung zuschiebst. d.h. deine Hausarbeitsverteilung sehe ich eher als Beschäftigungstherapie an denn als Strafe für die Kids, weil sie sich gehackt haben...ich denke die sehen dass genauso und kapieren diese Hausarbeit auch nicht als Strafe...sondern eher als lustiges Spiel in dem sie auch Anerkennung finden können....wenn unterm Strich dann besseres Sozialverhalten dabei herauskommt, warum nicht?

Mein Tipp: das Buch Kindersprechstunde ...neuere Ausgabe mit nen Untertitel...sehr hilfreiche Tipps zur altersgerechten Bestrafung...oder wie man kleine und ggf. später mal größere Kampfhähne zähmt etc....denn deine beiden werden ja mal größer und dann zieht Hausarbeit auch nicht mehr...wirst dann irgendwann schon zu Taschengeldentzug oder Fernsehverbot kommen...Apropos Fernsehverbot....meine Nichte ist 4 Jahre alt und hat die Aufgabe sich abends in angemessenem Zeitrahmen bettfertig zu machen...d.h ausziehen, Schlafanzug an etc...es wird ne Uhr gestellt, bzw wurde anfangs...nun nicht mehr nötig.. und immer mal wieder drauf hingewiesen nicht zu sehr zu trödeln...wenn wie trödelt gibt es dann keine Bettgeschichte oder Fernsehn mehr...daher ist sie immer gut fix...und dann gibt es noch das 1,2,3 -Spiel...meine Schwester zählt bis drei, bis irgendwas gemacht werden soll, falls STurköpfchen zu stur und lahm ist kann sie halt nicht mit spazierengehen oder sonstwas...damit ist das Problem mit der Trödelei beim Anziehen oder zu lange Diskussionen darüber ob man bei 10 Grad Minus im T-Shirt rausgeht bereits erledigt...Mittlerweile zählt sie immer selber, sie sagt dann: du sollst nicht zählen, mach ich alleine und legt dann los...ist echt süss...aus Fremdkontrolle wird dann Selbstkontrolle...

Ein gewisses Belohnungs- und Strafesystem sollte schon gegeben sein...aber man muss halt überlegen was sinnvoll ist und ständig auch altersgemäß ändern....und alles in Maßen nicht überstrukturieren...
In Hinsicht auf Belohnung würde ich nicht übertreiben..es gibt ne Reihe Selbstverständlichkeiten und REgeln die ohne Diskussion eingehalten werden..auch ohne Belohnung...Lob sollte reichen...später kann man ggf. mal gute Schulnoten als Anreiz benoten..Vernünftig und ohne Theater ins Bett gehen würde ich als selbstverständlich ansehen und eher fordern als belohnen, wenn es gut klappt loben und fertig...

Ich persönlich habe nen autoritativen Erziehungsstil drauf..erklärend aber schon klar bestimmend und auch konsequent...Konsequenz ist eh das A und O einer gelingenden Erziehung...Einige Grundwerte wie Achtung vor anderen Personen ist wichtig, ich achte auch drauf nicht zu sehr differenzgeschlechtlich zu arbeiten...dh. Jungs in SAchen Durchsetzungsvermögen oder so mehr zu fördern als Mädels...auch Mädels sollen mal raufen und auf Bäume klettern...und Jungs dürfen auch mal ruhig Puppen bemuttern...Sehr wichtig finde ich "freies Spiel" das Kinder sich mit wenig oder sehr einfachem Spielzeug selber beschäftigen können...Meine NIchte braucht so was...hab das mal am WE beobachtet...nach dem Frühstück, wenn sie gefragt hat ob sie vom Tisch aufstehen kann verdrückt sie sich um für sich zu basteln und zu spielen...wir Erwachsenen lauschen dann manchmal ihren Selbstgesprächen in denen sie dann die Großen nachahmt, Mutterrolle etc. und ihren Puppen dann erklärt wo's langgeht....oder derzeit beliebtes Spiel: das Märchen Rapunzel...mit BArbiepuppen nachgespielt...wobei ich die emanzipierte Variante reingebracht habe, dass Rapunzel nicht immer auf den Prinzen warten muss, sondern die böse Königin oder Stiefschwester ruhig mal selber vermöbeln kann um auf ihrem Gaul in die Freiheit davonzugaloppieren...🙂
Und sehr wichtig: viel Bewegung draußen, Motorik fördern..fördert nämlich auch Sprachvermögen und Intelligenz...meine kleine NIchte kann schon sehr sehr sicher hoch auf Bäume kraxeln und reiten...hat ein gutes SElbstbewusstsein und Durchsetzungsvermögen, ist geerdet......macht zwar Quatsch, aber kommt mit Kritik auch gut klar und ggf. halt mit Konsequenz/Strafe, ist nie nachtragend etc. Sie weiss auch immer das sie obwohl sie auchmal Quatsch macht grundsätzlich geliebt und anerkannt wird...Schlimm finde ich immer damit zu drohen: wenn du das und das tust, oder nicht tust, hat dich Mami nicht mehr lieb oder so....das sollte auf keinen Fall sein.

Achja und da wir in einem Forum sind wo es leider auch immer wieder Mißbrauchsfälle gibt, noch was Wichtiges, insbesondere für die Mädchenerziehung: von Klein auf den Kleinen beibringen, dass sie niemand ohne ihr Einverständnis anpacken darf (außer Mutter oder Vater zum Baden oder Windeln wechseln ist ja klar...aber wenn die Kleinen mal nicht in Schmuselaune sind sollte man das auch achten) schon gar nicht an den Geschlechtsteilen...sie müssen auch nicht von Gästen berührt werden oder auf Omas oder Opas Schoss, wenn sie nicht wollen...sie sollten ihr sehr großes Mitbestimmungsrecht in körperlichen Belangen bewußt erlernen...Meine Nichte ist da top...ihr Fremdeln ggü...instinktmäßig vorwiegend anderen Männern wird akzeptiert und sogar gelobt...Auch lernen laut Alarm zu geben wenn ihnen was nicht passt, sie Angst haben...nicht dieses sehr häufige brave Mädchen erdulden-und sind immer folgsam und lieb-stille-Zeugs beibringen...Es gibt Dinge da sollen Kinder folgen, aber auch Dinge da ist Mitbestimmung und Eigenbestimmung angesagt...von Anfang an...

So das wären mal vorerst so meine (ungeordneten! sry) Gedanken zu dem wie ich finde sehr spannenden Thema.

Viel Spass mit deinen beiden Zankhähnchen!
Gruß
Tyra
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

mein Sohn ist 6 Jahre und er ist ein ganz toller Junge, aber auch er hat manchmal Tage , da erkenne ich ihn als Mutter gar nicht mehr wieder, da werden dann Sachen gemacht, die ich gar nicht verstehe, z.b. die ganzen Toilettenrollen mit der Toilettenbürste in die Toilette stopfen und dann immer spülen , das war eine Überschwemmung.Oder Pipi in meinen Schuhen machen und ich schlüpf morgens in meine Schuhe und denke "was ist das denn "?????
Manchmal denke ich ihm fehlt ein Geschwisterkind.

Aber jetzt zu den Erziehungsmethoden, ich verfahre da so wie Tyra es gesagt hat. Gewisse Dinge müssen gemacht werden, ohne Belohnung, sondern ich spreche da viel Lob aus.
Und wenn ich ihn mal Bestrafe, dann nicht mit Hausarbeit, sondern mit Fernsehen, dann darf er halt seine halbe Stunde abends nicht mehr fernsehen.
Und das wirkt, man muß nur konsequent bleiben, denn in einem haben die kleinen Ausdauer, im Fragen " Mama bitte, bitte darf ich wieder fernsehen, ich verspreche dir auch immer lieb zu bleiben" und das können sie am Abend 30x wiederholen, da braucht man schon Nerven.
Ein ständiges " Nein " zu sagen , ist viel anstrengender als immer " Ja" zu sagen.

Kinder brauchen ihre Grenzen, nur dann fühlen sie sich auch glücklich und sicher.

Und abends, wenn wir gemeinsam essen, dann machen wir immer unser Spiel " Mein Hoch und Tief" und da wird dann besprochen, was wir besonders gut fanden und was man nicht gut fand.
Selbst ich bin manchmal überrascht, was mein Sohn toll fand und was nicht und ich lerne daraus.

Eins sollte man sich auch eingestehen können " Eltern machen auch Fehler und müssen nicht perfekt sein " und das kann man auch bei seinem eigenen Kind mal zugeben .

Liebe Grüsse
Ullibo
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo


Auch ich finde Hausarbeit als Strafe nicht gut. Das Wort Strafe allein ist mir irgendwie ein Dorn im Auge.
Ich finde Hausarbeit ist eine Sache die die Familie zusammen erledigen soll denn es wohnen ja auch alle zusammen in dem Haushalt.


Bei uns ist es zB so.
Meine Töchter sind 14 und 9 Jahre alt und auch 2 Kampfhennen.
Das die beiden sich zoffen sehe ich auf Grund des Altersunterschiedes mittlerweile als normal an.
Bei uns gelten folgende Regeln ist eine Tür geschlossen so hat der andere nicht in diesen Raum zu gehen. Es wird angeklopft und gefragt ob man eintreten darf oder nicht.
Die grosse ist absoluter Fußball Fan und darf auch alleine ins Stadion gehen.
Regel dabei ist das sie ihr Handy dabei hat das wenn etwas ist sie uns erreichen kann oder eben umgekehrt wir sie. Sie hat eine Stunde nach dem Spiel zu hause zu sein ( das stadion ist nicht weit weg).
Das sind die Voraussetzungen das sie ins Stadion gehen. Klar ist es auch schon vorgekommen das sie mal 5 minuten später zu hause war wegen voller Busse aber das ist dann ok. Es kam aber auch schon vor das sie 1,5 Stunden später zu hause war weil sie noch die Mannschaft feiern wollte auf dem Handy war sie nicht zu erreichen da sie dieses ausgeschaltet hatte. Das ist dann der Punkt wo wir Konsequenzen aufziehen (denn die Abmachung lautet eine Stunde nach dem Spiel) also durfte sie beim nächsten Heimspiel nicht ins Stadion mit der Begründung das sie unser Vertrauen missbraucht hat.
Am nächsten Tag hat sie sich entschuldigt was auch ok ist aber die Konsequenz musste sie trotzdem tragen.

Den meisten Zoff gibt es bei uns wenn es um die Spielkonsole geht.
Es gibt nun mal auch Spiele für mehrere Personen und da geht es manchmal heftig zur Sache.
Um in solche Situationen Ruhe zu bekommen sage ich den beiden entweder es geht zu zweit oder das Ding wird ausgeschaltet( was dann auch öfters mal vorkommt). Dann verbünden sich die beiden gegen Mama wie doof ich doch bin *gg*

Meine Kinder bekommen einen festen Betrag Tachengeld.
Ich halte nicht viel von Bezahlung einzelner Tätigkeiten aber wenn irgend etwas ganz besonderes war bekommen sie einen kleinen Bonus
z.B ich lag mit einer Grippe im Bett( 3 Tage ) und beide Kinder waren super lieb und haben die Wohnung aufgeräumt und gekocht da gab es dann für beide 5 euro mehr und einen Anruf beim Pizzaservice.

Für mich kommt es mehr auf die Freiwilligkeit an die ich dann gerne belohne.
Wenn die Kids einkaufen gehen dürfen sie sich ein Teil mitbringen welches einen bestimmten Betrag nicht überschreitet.

Wünsche werden bei uns nicht alle erfüllt erst mal ist es finanziell nicht machbar und zweitens sehe ich das so das man nicht alles haben muss was man gerade sieht. Ich lehne diesen Konsumterror ab was mir natürlich viel Kritik einbringt.

Ich versuche im allgemeinen einen relativ geregelten Tagesablauf einzuhalten aber Regeln sind dazu da um gebrochen zu werden, d.h. wenn abends mal eine interessante Sendung ist darf die Kleine auch mal bis 21.15 auf bleiben (normale Bettzeit ist eigentlich 20.30 Uhr)

Alles in allem fahre ich mit meinem Erziehungsstil relativ gut die beiden Kiddis haben Vertrauen zu mir und das ist das wichtigste. In mancherlei Hinsicht mag ich vielleicht ein wenig streng sein in anderer wieder zu lasch aber ich denke jeder soll es so machen wie er es für richtig hält.

lg Olive
 
Schön, daß das Thema doch so viele interessiert.
Ich muß mich trotzdem ein wenig "verteidigen". Habe wohl mit "Strafe" das falsche Wort gewählt, um jetzt ein wenig Kritik zu ernten... *g*

Wir sehen die Aufgaben nicht als Strafe, sondern als Wiedergutmachung! Ich denke, ein Hilfsdienst ist in jedem Alter immer eine willkommene Wiedergutmachung, je nach "Schwere" der "Tat"... Männer z.B. bringen gerne Blumen mit, wenn sie mal was verbrochen haben und auch wenn Frauen sagen, daß das nicht langt, so freut man sich doch... Hm, bei uns noch nicht vorgekommen... *lol*

Also die Kids machen eh viel im Haushalt. Im Normalfall kann ich keinen Schritt bei der Hausarbeit tun, ohne diverse Aufgaben zu verteilen.

Die "Strafen" bzw. Wiedergutmachungen, werden so ausgeführt, daß wir darüber sprechen, daß z.B. Regel Nr. 7 nicht eingehalten wurde, wie z.B. rumzicken (ist bei den zweien sehr beliebt!) und dann wird gesagt, hm, wie machen wird das jetzt wieder gut? Und wir schauen uns die Liste an, mit Dingen, die sie dann machen sollen. Meine Große z.B. ist super stolz, wenn sie mir den Müll rausbringen darf, auch wenn es indirekt eine Erziehungsmaßnahme war, dann lobe ich hinterher, ich beobachte sie von der Küche aus und wenn sie wieder da ist, sage ich, daß sie mir jetzt sehr geholfen hat und ich deswegen auch nicht mehr böse bin wegen dem Gezicke (nur ein Beispiel).

Für schlimmere Sachen wie z.B. Lügen gibt es bei uns auch mal Fernsehverbot, oder Kinderlaptop-Entzug, aber das ist wirklich nur für die harten Vergehen... *gg* Klingt wie im Strafvollzug!!! *g*

Naja, ich fahre mit den Methoden ganz gut und die Kinder sind immer beteiligt, sie wissen, was sie falsch machen und sie freuen sich über extra-Punkte, wenn sie etwas bewußt tun, wie z.B. ihr Zimmer aufräumen, das ist für so kleine Knirpse nicht immer leicht!

Und ihre Gute-Nacht-Geschichten, die haben sie auch selbst in der Hand, denn das geht nur, wenn wir mit Essen und Zähne putzen vor 20 Uhr fertig sind und das ist recht selten, weil sie Ess-Trödler sind! *g*

Aber am Wochenende klappt es schon meistens, da freuen sie sich um so mehr! *grins*

Na, dann bin ich gespannt, wie es weiter geht mit Euren Erfahrungen!

😉

Ich hatte übrigens auch schon zwei Pflegetöchter (damals 13 und 15 Jahre), ich weiß also auch, daß sich die Methoden im älter werden sehr verändern müssen. Wobei die beiden Mädels bei ihrer leiblichen Mutter wahre Monster waren und bei uns echt top waren, überwiegend. Aber auch da habe ich von Strafen eher abgesehen, wichtig war, uns nicht auf der Nase rumzutanzen, was aber relativ schwer ist, denn wir waren beide sehr extrem schlimme Kinder für unsere Eltern! *gg* Ich denke wir sind in vielen Sachen weit voraus, weil wir genau wissen, was sie vorhaben, schon bevor sie es wissen! *gg*

Naja, jetzt aber Schluß! 😉
 
Also meine jungs sind 12 und 6 Jahre alt... und viele wissen das ich mit dem großen sehr viele Probleme hatte....

Vor allem aber war mein Problem die Inkonseqenz....

Ich mußte lernen konsequent zu sein, und ich glaube ich kann das jetzt auh ganz gut einhalten.

Zu den ich sag jetzt nicht Strafen sondern Konsequenzen zähle ich beim Großen wenn er z.B seine Hausaufgaben nicht gemacht hat dann ist die Konsequenz er darf an diesem Tag auch kein Playstation spielen.


Beim Kleinen ist das ähnlich wenn er sein Zimmer nicht aufräumt ( nach Kinderordnung nicht nach meiner ) dann kann ich kein Spiel spielen denn in so einem Zimmer hab ich dann gar keine Lust.....und der Große darf keine Freunde einladen , wenn sein Zimmer ne Katastrophe ist.

Ich rede viel mit den Kindern, und wir vereinbaren, was jeder zu tun hat. Hält sich jemand nicht an die Vereinbarung folgt die Konsequenz.

Ich denke auch das eine Konsequenz sofort eintreten sollte und nicht erst ein oder zwei tage später denn dann können die Kids sich oft gar nicht daran erinnern um was es ging.

Ich verzichte aber auf Hausarrest, Zimmerarrest oder Liebesentzug das ist das schlimmste was man machen kann .Ich denke auch das die Konsequenz immer etwas mit der "Tat" zu tun haben sollte z.B keine Hausaufgaben (Arbeit) kein Playstation (Vergnügen)

Auch verzichte ich auf die Hausarbeit als Wiedergutmachung , Hausarbeit sehe ich nicht als Wiedergutmachungsart an , denn so wird das zum Zwang , und mit der Zeit kotzt < sorry einen die Hausarbeit an .....

Wir haben einen Plan , was jeder für Aufgaben hat, jeder dem Alter entsprechend.

Konsequenzen allgemein sind bei uns :


- Ohne Helm kein Fahrrad
- nicht pünktlich zum essen , kaltes Essen
- 1 Stunde zu spät nach Hause kommen ( um 9 statt um 8) am nächsten Tag muß er um 7 daheim sein.


Wenn sie was freiwillig bzw. gut gemacht haben dann werden sie gelobt, und bekommen auch ne Belohnung....


So ich geh jetzt ins Bett .. gute Nacht
 
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