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Als junge Frau allein in den Wald gehen

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Ich bin noch keine 30 und hab in der Umgebung ein echt schönes Stück Wald und ich gehe normal gern in die Natur.
Nun das Problem: Ich traue mich irgendwie nicht allein in den Wald zu gehen und Freunde oder Familie, die mitkommen regelmäßig zum joggen oder spazieren gehen hab ich nicht.
Und allein ist immer so ein fader Beigeschmack.
Ich hab schon Angst, dass mir irgendwer auflauert und mich zur Seite zieht. Besonders weil es da keinen Handyempfang gibt.
Was denkt ihr?
In der Nähe ist eine Psychiatrie gelegen, in der es auch eine Forensik gibt und bei dem Gedanken, dass da harte Fälle sind ist mir nicht ganz wohl.
Bis jetzt ist noch nie was passiert, aber so als junge Frau, ich weiß nicht. 🙁
 
Wenn du nicht mit entspannter Wachsamkeit und vorbereitet und mit eingeschaltetem Gefahrenradar in den Wald gehen kannst - sondern Angst hast - tue es nicht.
 
Obwohl die Gefahr gering ist, würde ich eine Alternative suchen, vielleicht ein offener Landweg oder am Rand eines Dorfes. Wenn du schon fragt, scheinst du dich ja nicht sicher zu fühlen.

Das kannst aber nur du entscheiden und lass dir nicht einreden es sei hochgefährlich.
Ich meine, wir können täglich verunglücken. Man sollte sich nicht zuhause einschließen und alles meiden nur, weil was passieren KANN. Ich würden Wald auf jeden Fall im Dunkeln meiden und es ist auch immer ein guter Tipp nicht zu regelmäßig zu festen Uhrzeiten zu laufen
 
.........dann wäre ein Hund wohl eine gute Alternative oder Reizgasspray - um Dir ein Gefühl von Sicherheit zu geben
 
Wenn du schon fragt, scheinst du dich ja nicht sicher zu fühlen.

Na, ja ich hatte vor Jahren mal eine unschöne Begebenheit. Zum Glück war mein Vater da mit und mein Bruder.
Wir liefen im Wald lang und trafen auf zwei Männer.
Im nachhinein stellte sich heraus, dass der eine ein Bewohner der nahe liegenden Psychiatrie war. Depressiv sah der jedenfalls nicht aus. Ich denke eher an Psychosen oder Schizophrenie. Wir liefen vorbei und der Pflege musste den Mann regelrecht festhalten, damit der nicht austickt.
Ich weiß nicht, was passiert wäre, wenn ich da allein lang gelaufen wäre.
Dem Bewohner hätte ich so wie der mich ansah definitiv nicht allein begegnen wollen. Der Blick ging mir echt durch und durch. Dieser kühle, kalte Blick.
Anscheinend nutzen die den Wald ab und an mal für Spaziergänge 😱
Ich weiß allerdings nicht, ob das heute noch ist. War 2014.
 
Penelope-Garcia;3610971 Was denkt ihr? [/QUOTE meinte:
Meinst du wirklich, dass sich deine Einstellung ändert wird, wenn du keine junge Frau mehr bist? Und du dann mit 80 sorglos in den Wald gehen wirst?

Ich denke deine Ängste haben nichts mit deinem Alter zu tun, sondern du nimmst dein Alter eher als Ausrede.
 
Ich hatte früher auch ständig Angst. Mir haben meine Eltern daaauuueernd eingeredet, dass ich ja nicht alleine im Dunkeln rumlaufen soll etc. Auch noch als erwachsende Frau. Was macht das mit einem? Man wird nervös. Man wird ängstlich. Man sieht in jedem Mann auf der Straße ein Gefahrenpotential. Und das macht krank!

Fakt ist, dass dich 99,99999999999999999999999...% aller Männer, auf die du in deinem Leben triffst, nicht ernsthaft bedrohen werden. Ich bin jetzt 27, ich wurde zahlreiche Male blöd angemacht, aber passiert ist nie etwas. Und ich bin oft allein unterwegs, auch in Großstädten.

Natürlich muss man auch ein wenig vorbeugen. Es gibt viele Möglichkeiten sich zu schützen. Aber bitte schränke dein Leben nicht ein, nur weil du Angst hast, dass unwahrscheinlicherweise Mittwochnachmittag um 16 Uhr in der halben Stunde, die du durch den Wald rennst, was schlimmes passiert. Geh einfach nicht zu tief in den Wald rein, halte dich auf den Hauptwegen auf. Dort sind normalerweise immer relativ viele Spaziergänger und Hundehalter unterwegs. Ich kann mich jedenfalls nicht erinnern, dass ich es jemals geschafft hätte mit meinem Hund mal in Ruhe, ohne Begegnungen, spazieren zu gehen. Falls es einen Wald gibt, in dem wirklich NIEMAND unterwegs ist... dann sag mir bitte, wo ich ihn finde. 🙂

Jetzt möchte ich dir noch ein paar Tipps an die Hand geben, wie du Gefahrensituationen vermeidest oder entkommst.

  • Selbstbewusstes auftreten. Bei Konfrontationen jeglicher Art (auch kleine Unterhaltungen wie die berühmte Frage nach dem Weg oder der Uhrzeit) nicht verschämt weggucken oder wegdrehen, sondern Körperhaltung bewahren und Gesicht zeigen.
  • Nicht lächeln. Lächeln ist einladend. Manchmal lächeln wir aus Verlegenheit oder Unsicherheit oder weil wir finden, dass es höflich ist. Sei nicht höflich, wenn dir etwas nicht koscher vorkommt. Ist egal, ob dich eine andere Person dann nicht mehr mag. Dich muss niemand Fremdes mögen.
  • Sei territorial. Wenn dir jemand auf deinen persönlichen Umgebungsradius aufrückt, auch bekannt als "eine Armlänge Abstand", dann mach diese Grenzüberschreitung ganz klar deutlich. Bestenfalls lässt du gar nicht erst jemanden so Nahe kommen.
  • Pfefferspray ist prinzipiell kein Fehler. Besser ist Pfeffergel, es hält auch starkem Wind stand und ist treffsicher. Man kann sich damit auch gegen Hunde verteidigen. Allerdings hat es ein Ablaufdatum und ich habe meines nie gebraucht. Wenn man in einer Großstadt lebt, ist die Investition sicher sinnvoll. In ruhigen, ländlichen Gegenden wirst du es vermutlich nicht wirklich brauchen. Es beruhigt aber ungemein, wenn man nachts unterwegs ist und man sich in der Jackentasche dranklammern kann, sofort einsatzbereit.
  • Eine effektive Waffe, die wir immer bei uns haben, ist unsere Stimme. Wenn dich jemand belästigt, dann brüll dir so richtig die Seele aus dem Leib. Das erwartet keiner von einer Frau. Guck mal hier: https://www.youtube.com/watch?v=HLTCLxmAugc
 
Nimm dir einen Elektroschocker mit, die sind recht sicher im Umgang und meiner Ansicht nach sind die besser als dieses Reiz-Spray.

Wenn du den Umgang damit mal etwas geübt hast und ihn schnell hervor zaubern kannst, dann solltest du gegenüber von den meisten bösen Typen gefeit sein.


Bei dem Spray muss man erst richtig in das Gesicht zielen und das können Frauen oft nicht so gut, gerade wenn der Typ kehrt macht und sich dann von hinten nähert. Ein gewisses Restrisiko bleibt natürlich, aber es ist gering.
Bei einem Elektroschocker muss man den Griff nehmen drückt ihn gegen die Person und macht einfach mal "klick".

Es ist schon richtig, im Wald kann dir jemand auflauern.
Wenn das mit dem Elektroschocker nicht funktioniert, klingt zwar doof, aber dann habe einfach immer ein paar Sorten (größen) Kondome dabei.
Es ist ja möglich dass dich niemand hört oder dass er schlimme Dinge macht (dich schlägt, würgt) um dich ruhig zu bekommen.


Ich finde es aber gut dass du Joggen gehen möchtest, das verbessert deine Gesundheit und auch dein Aussehen.
 
Und du dann mit 80 sorglos in den Wald gehen wirst?

Du wirst mich für irre halten, aber mit 80 sehe ich in der größten Gefahr eher einen Oberschenkelhalsbruch. Wer soll selbst einer 60 Jährigen was tun?

geh einfach nicht zu tief in den Wald rein

Ich finde deine Ratschläge echt nützlich, aber eigentlich gehe ich ja gerade tief in den Wald, um Ruhe zu haben.

Danke. Bin erstmal offline, weil in der Bibliothek.
 
Ich bin noch keine 30 und hab in der Umgebung ein echt schönes Stück Wald und ich gehe normal gern in die Natur.
Nun das Problem: Ich traue mich irgendwie nicht allein in den Wald zu gehen und Freunde oder Familie, die mitkommen regelmäßig zum joggen oder spazieren gehen hab ich nicht.
Und allein ist immer so ein fader Beigeschmack.
Ich hab schon Angst, dass mir irgendwer auflauert und mich zur Seite zieht. Besonders weil es da keinen Handyempfang gibt.
Was denkt ihr?
In der Nähe ist eine Psychiatrie gelegen, in der es auch eine Forensik gibt und bei dem Gedanken, dass da harte Fälle sind ist mir nicht ganz wohl.
Bis jetzt ist noch nie was passiert, aber so als junge Frau, ich weiß nicht. 🙁

Sag mal, kannst du eigentlich gar nichts alleine entscheiden? Du bist 30 Jahre alt. 😕

Nur weil dir ein User bei einem vorherigen Thread das mit dem Wald geraten hat, musst du das nun unbedingt machen?

Und seit wann gibt's in einem Wald keinen Handyempfang? Wir haben das Jahr 2018.
 
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