G
Gast
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Es liegt wahrscheinlich in der Natur der Menschen, nicht zu achten was man hat, sondern immer nur das was man nicht hat. Wenn man es dann verloren hat, merkt man was man besessen hat.
Die Einsicht tut weh, ähnlich wie die Einsamkeit, die michquät Auch wenn ich nicht wirklich alleine bin.. die Familie, Freunde sind da.Aber das ist nicht das gleiche.
Ich hatte mal einen Menschen. Er war schon seit ich denken kann in meinem Leben, ich bin mit ihm aufgewachsen. ich weiß noch jede Einzelheit unserer Kindheit, alll die schönen Augenblicke mit ihm. Ich sehe gewisse Situationen mit ihm, die schon Jahre her sind klarer vor mir, als manchmal die vergangene Woche.
Die Jungend ohne ihn hätte ich mir nicht vorstellen können. Während andere sich alleine fühlten, war er immer für mich da. Wir haben alles zusammen ausprobiert. Ein Herz und eine Seele. Wir kamen zusammen. Die warscheinlich schönste Zeit mit ihm begann. Während andere jeden Monat einen anderen Freund hatten, waren wir 2 Jahre zusammen. Ich habe keine Erinnerung mehr an Dinge, die wir nicht zusammen erlebt haben. Zu allem gehört er. Zu den Sommerferien in Frankreich, zu meiner ganzen Schulzeit, zu allen Familienfesten, etc.
Und auch als die wir bemerkten, daß es mit uns so nicht weitergehen kann, weil wir einfach mit der Zeit nicht mehr so verliebt waren, und die freundschaftlichen Gefühle stärker waren, selbst dann änderte das nichts zwischen uns. Wir blieben die besten Freunde. Niemand konnte ihn ersetzten,
Doch als seine Eltern bei einem Unfall starben, veränderte er sich. Kennt ihr dieses Gefühl, wenn ein Mensch, den ihr in und auswendig kennt, sich vor euren Augen in jemanden verwandelt, der er nicht ist? Der euch sogar Angst macht? Trotzdem blieben wir befreundet.Heute weiss ich, dass er unter Depressionen litt.
Er bekam Ärger mit der Polizei,machte Schulden.Es schien als sei ihm alles egal.Ich hielt zu ihm, bleib bei ihm und versuchte ihn überall rauszuboxen.er nahm es stillschweigend zur Kenntnis, aber auch nicht mehr.Mein eigenes Leben existierte praktisch nicht mehr, ich beschäftige mich nur noch mit seinen Problemen .
Ich habe ihn mal gefragt, was es war, was ihn so aus der Bahn geworfen hat.Er antwortete mir: das Leben. .Ich begann mich zu fragen, ob ich nicht alles falsch gemacht hatte. Ich habe mich viel zu fest an einen Menschen gebunden, ich habe mich selber aufgegeben. Ich konnte mich nicht mehr auf ihn verlassen. ich machte mein Leben selber kaputt, weil ich jemandem helfen wollte, dessen Leben schon lange kaputt war.Und ich sah ein, dass es einfach keinen Sinn mehr machte. Doch ich konnte nicht vergessen, und nicht loslassen. er ist in meinem Leben, in meinem Gehirn, als gäbe es nichts anderes, ich fühlte mich für ihn verantwortlich.
An einem Abend sagte er zu mir :"Jeder Mensch braucht etwas, an dem man sich festhalten kann. Egal wie sehr du deien eigenen Weg gehst und nur dir selber vertraust, man braucht jemanden an seiner Seite. Damit läuft man natürlich in die Gefahr, das dieser Mensch einem keinen Halt mehr geben kann. Du konntest das immer. Ohne dich wäre ich schon lange tot. Aber ich kann das selbe nicht mehr für dich tun. Schon lange nicht mehr. Du weisst, das es dich kaputt macht. Die ganze Situation hier, mit mir. Ich habe mein Leben gelebt, und es ist vorbei, man kann nichts mehr ändern. Das hätte ich schon viel früher tun sollen. Ich will das du dein Leben lebst, egal was ist. Du hast noch die Chance dazu, du kannst noch so viel erreichen
Einige Tage später begann er Suizid
Ich vermisse ihn unendlich, versuche mir vorzustellen, er wäre noch da.Damals wusste ich es nicht wirklich zu schätzen, er war einfach immer bei mir.Es war wie eine Selbstverständlichkeit die man einfach annimmt, ohne gross darüber nachzudenken, dass es mal anders sein könnte.Ich hätte diese Zeit mit ihm viel bewusster leben sollen, Hilfe für ihn holen sollen, als seine
physischen Probleme begannen.Darüber zermartere ich mich täglich den Kopf und es endet immer mit Selbstvorwürfen.Ich würde alles dafür geben, könnte ich die Zeit zurückdrehen und ich könnte ihn wieder in meine Arme schliessen
Die Einsicht tut weh, ähnlich wie die Einsamkeit, die michquät Auch wenn ich nicht wirklich alleine bin.. die Familie, Freunde sind da.Aber das ist nicht das gleiche.
Ich hatte mal einen Menschen. Er war schon seit ich denken kann in meinem Leben, ich bin mit ihm aufgewachsen. ich weiß noch jede Einzelheit unserer Kindheit, alll die schönen Augenblicke mit ihm. Ich sehe gewisse Situationen mit ihm, die schon Jahre her sind klarer vor mir, als manchmal die vergangene Woche.
Die Jungend ohne ihn hätte ich mir nicht vorstellen können. Während andere sich alleine fühlten, war er immer für mich da. Wir haben alles zusammen ausprobiert. Ein Herz und eine Seele. Wir kamen zusammen. Die warscheinlich schönste Zeit mit ihm begann. Während andere jeden Monat einen anderen Freund hatten, waren wir 2 Jahre zusammen. Ich habe keine Erinnerung mehr an Dinge, die wir nicht zusammen erlebt haben. Zu allem gehört er. Zu den Sommerferien in Frankreich, zu meiner ganzen Schulzeit, zu allen Familienfesten, etc.
Und auch als die wir bemerkten, daß es mit uns so nicht weitergehen kann, weil wir einfach mit der Zeit nicht mehr so verliebt waren, und die freundschaftlichen Gefühle stärker waren, selbst dann änderte das nichts zwischen uns. Wir blieben die besten Freunde. Niemand konnte ihn ersetzten,
Doch als seine Eltern bei einem Unfall starben, veränderte er sich. Kennt ihr dieses Gefühl, wenn ein Mensch, den ihr in und auswendig kennt, sich vor euren Augen in jemanden verwandelt, der er nicht ist? Der euch sogar Angst macht? Trotzdem blieben wir befreundet.Heute weiss ich, dass er unter Depressionen litt.
Er bekam Ärger mit der Polizei,machte Schulden.Es schien als sei ihm alles egal.Ich hielt zu ihm, bleib bei ihm und versuchte ihn überall rauszuboxen.er nahm es stillschweigend zur Kenntnis, aber auch nicht mehr.Mein eigenes Leben existierte praktisch nicht mehr, ich beschäftige mich nur noch mit seinen Problemen .
Ich habe ihn mal gefragt, was es war, was ihn so aus der Bahn geworfen hat.Er antwortete mir: das Leben. .Ich begann mich zu fragen, ob ich nicht alles falsch gemacht hatte. Ich habe mich viel zu fest an einen Menschen gebunden, ich habe mich selber aufgegeben. Ich konnte mich nicht mehr auf ihn verlassen. ich machte mein Leben selber kaputt, weil ich jemandem helfen wollte, dessen Leben schon lange kaputt war.Und ich sah ein, dass es einfach keinen Sinn mehr machte. Doch ich konnte nicht vergessen, und nicht loslassen. er ist in meinem Leben, in meinem Gehirn, als gäbe es nichts anderes, ich fühlte mich für ihn verantwortlich.
An einem Abend sagte er zu mir :"Jeder Mensch braucht etwas, an dem man sich festhalten kann. Egal wie sehr du deien eigenen Weg gehst und nur dir selber vertraust, man braucht jemanden an seiner Seite. Damit läuft man natürlich in die Gefahr, das dieser Mensch einem keinen Halt mehr geben kann. Du konntest das immer. Ohne dich wäre ich schon lange tot. Aber ich kann das selbe nicht mehr für dich tun. Schon lange nicht mehr. Du weisst, das es dich kaputt macht. Die ganze Situation hier, mit mir. Ich habe mein Leben gelebt, und es ist vorbei, man kann nichts mehr ändern. Das hätte ich schon viel früher tun sollen. Ich will das du dein Leben lebst, egal was ist. Du hast noch die Chance dazu, du kannst noch so viel erreichen
Einige Tage später begann er Suizid
Ich vermisse ihn unendlich, versuche mir vorzustellen, er wäre noch da.Damals wusste ich es nicht wirklich zu schätzen, er war einfach immer bei mir.Es war wie eine Selbstverständlichkeit die man einfach annimmt, ohne gross darüber nachzudenken, dass es mal anders sein könnte.Ich hätte diese Zeit mit ihm viel bewusster leben sollen, Hilfe für ihn holen sollen, als seine
physischen Probleme begannen.Darüber zermartere ich mich täglich den Kopf und es endet immer mit Selbstvorwürfen.Ich würde alles dafür geben, könnte ich die Zeit zurückdrehen und ich könnte ihn wieder in meine Arme schliessen