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Als Einzelkind ohne glückliche Kindheit glücklich sein/werden

flopys

Neues Mitglied
Hallo!

Ich bin 23 und habe ganz ganz viele verschiedene Probleme, von denen ich euch auch noch welche mitteilen möchte.
Aber erst nur mal so viel: Ich glaube, man kann als Einzelkind niemals so ein erfülltes Leben haben wie als Geschwisterkind. Es ist so unglaublich traurig, dass ich keine Geschwister habe, daran kann ich verzweifeln. Meine Jugendzeit war auch sehr schwierig allein zu Hause mit meinen Eltern, das war nicht schön einfach.
Ich laube einfach, ich hätte viel weniger Probleme, wenn ich Geschwister hätte. All das was ich verpasst habe, und was ich verpassen werde - das macht mich wahnsinnig traurig. Und es wird auch nie passieren. Alle meine Probleme wären viel geringer - häte ich bloß Geschwister. Versteht ihr das ?

Mir ist es eigentlich erst bewusst geworden, dass ich Einzelkind bin, dass es noch etwas anderes gibt als ich 16/17 war. Ich kannte ja nichts anderes. Und jetzt auch wieder.
Macht euch das vielleicht auch so wahnsinnig traurig? Dass es einfach so ungerecht ist? Andere können das Glück, dass sie haben gar nicht richtig schätzen...
 
Verstehe ich nicht ganz.
Was haben deine Probleme mit der Tatsache zu tun, dass du Einzelkind bist?
Ich glaube, dass mangelnde Liebe und Geborgenheit im Elternhaus zu weitaus mehr Problemen im späteren Leben führen.
 
Hi du, also klar ich verstehe deine Gedanken. Wobei man vielleicht da von verschiedenen Entwicklungsgraden sprechen kann. Es gibt Geschwister Kinder, die haben auch ihre Probleme wie Einzelkinder.

Bei Geschwistern hat man ja oft, das der Ältere immer der vernünftiger ist, aber man das auch von ihm verlangt. Er wird Verantwortungsvoller. Leidet aber leider oft unter Eifersucht.

Der Jüngste wird immer versuchen Macht zu wollen, weil er ja immer der letzte war. Aber er ist auch unselbstständiger weil er neben seinen Eltern noch jemand hatte, der ihm immer hilft.

Das Mittelkind wird sich immer benachteiligt fühlen...usw.

Ich habe zwei Kinder. Sie sind 4 Jahre auseinander. Es ist komisch, das sie zwar außerhaus sich mögen, aber im Haus sich immer streiten.
Sie könnten eigentlich Freunde sein, aber irgendwie klappt es nicht.

Ich selber habe eine Schwester. Als Kind war ich eine Zeit froh sie zu haben. Ich habe sie sehr vermisst, als wir Familienbedingt getrennt wurden.
Naja und dennoch gab es immer streit. Als wir wieder zusammen waren, war es für mich immer der Eifersuchtskampf. Heute gibt es viele Punkte die wir nicht ansprechen. Aber es irgendwie ist es nicht mehr so, als ob sie meine schwester ist. Eher eine Freundin. Man hat nichts gemeinsames mehr. Was vielleicht Schade ist. Ich glaube nicht immer ist es von Vorteil ein Geschwisterkind zu sein. Als Einzelkind bist du vielleicht gewöhnt mehr im Mittelpunkt zu sein, aber kommst auch mit dem Allein sein gut zurecht. Im endeffekt ist die Welt so, wie du sie machst. Was du nicht ändern kannst, solltest du auch nciht bedauern.
 
Habe gerade das http://www.hilferuf.de/forum/famili...von-meiner-extrem-egoistischen-schwester.html gelesen. Bin mir sicher, dass sie liebend mit dir tauschen würde 😉

Ich glaube, man hat mit Geschwister andere Probleme als ohne sie. Ich selbst bin auch Einzelkind, von Natur aus introvertiert und kam immer gut damit zurecht. Ich hatte gute Freunde an meiner Seite, wodurch diese Einsamkeit im Haus mir nie so aufgefallen ist. Ich finde es manchmal etwas schwierig, weil das Familienleben auf so wenigen Säulen konzentriert aufgebaut ist und jeder darin mehr Verantwortung trägt. Aber insgesamt bin ich überzeugt, dass Probleme dazu da sind, um gelöst zu werden. Egal welchen Weg man geht, wie die Anfangskonstellation sind, es wird immer Probleme geben.

Als Einzelkind in Deutschland hast du es besser als die meisten Menschen auf der Welt getroffen. Ganz unabhängig davon, ob du das Glück zu schätzen weißt, hast du im Leben andere Probleme. So ist es auch mit den Menschen mit Geschwistern. Sie haben nicht diesselben Probleme wie du, aber dafür andere. Aber davon können sicher andere Menschen mit Geschwistern mehr erzählen.
 
Hallo flopys
Ich kamn dich gut verstehen. Ich bin selber einzelkind. Allerdings schon 44 jahre alt. Ich habe selber 3 kinder. Ich hatte, obwohl einzelkind alter eltern eine schoene kindheit. Aber ich weiss, dass ich die nichtvorhandenen geschwister ein leben lang vermissen werde. Ich denke, zu niemandem hat man so ein verhaeltnis wie zu seiner Schwester/seinem Bruder. Das kann keine Freundschaft ersetzen. Zudem ist es jetzt, da meine Eltern tot sind so, dass meine Vergangenheit Wie ausgelöscht ist weil niemand mehr da ist aus meiner Ursprungs Familie, der sich mit mir erinnern könnte. "Weist du noch, damals..." usw.
Leuten die das nicht verstehen koennen empfehle ich gerne, sie sollen sich mal alles an familie wegdenken, das sie haben...und dann mal sehen, was dann noch uebrigbleibt ...an engen Kontakten
Ich wuerde niemals ein einzelkind in die welt setzen.
 
Ich hab mir schon als Kind immer Geschwister gewünscht. Am liebsten hätte ich einen grossen Bruder gehabt. Was ja im nachhinein unmöglich ist. Aber auch jüngere Geschwister waren unmöglich, weil ich schön ein Glücksfall war. Meine Mutter war schon 45 alsmicj geboren wurde.
Als kind hat es mir trotzdem noch garnicht so viel ausgemacht.
Schlimm wird es erst als erwachsener. Wenn man evtl. selber kinder hat, aber keine Onkels/Tanten dazu. Während in der Umgebung riesige Familienfeste gefeiert werden...
Oder wenm die eltern alt und Pflege bedürftig werden und man allein die Verantwortung hat. Und nicht mal jemanden zum reden weil es eben NUR MEINE ELTERN SIND und niemandes sonst.
 
Ich hab mir schon als Kind immer Geschwister gewünscht. Am liebsten hätte ich einen grossen Bruder gehabt. Was ja im nachhinein unmöglich ist. Aber auch jüngere Geschwister waren unmöglich, weil ich schön ein Glücksfall war. Meine Mutter war schon 45 alsmicj geboren wurde.
Als kind hat es mir trotzdem noch garnicht so viel ausgemacht.
Schlimm wird es erst als erwachsener. Wenn man evtl. selber kinder hat, aber keine Onkels/Tanten dazu. Während in der Umgebung riesige Familienfeste gefeiert werden...
Oder wenm die eltern alt und Pflege bedürftig werden und man allein die Verantwortung hat. Und nicht mal jemanden zum reden weil es eben NUR MEINE ELTERN SIND und niemandes sonst.

Moin

Ich bin auch Einzelkind und inzwischen im Rentenalter und kann Dir gar nicht zustimmen.

Als ich geboren wurde war 1 Kind schon ein grosses Risiko für meine Eltern, an weiteren Nachwuchs zu denken wäre zu der Zeit unverantwortlich gewesen.

Ich hatte eine glückliche Kindheit, bin mit meiner Frau (auch Einzelkind) seit über 30 Jahren verheiratet und wir haben drei Kinder.

Auf Onkel und Tanten können wir locker verzichten, aber wir haben gute Freunde und Familienfeste ala "ach was biste gross geworden" brauchen wir auch nicht.

Und die Verantwortung für die Pflege meiner Mutter habe ich natürlich übernommen (die Väter sind leider früh verstorben).

Dazu brauche ich keine Anverwanten sondern mache es lieber selbst.
 
man wünscht sich Geschwister wie im Schmalzfilm.
Ein Herz und eine Seele.
Diese Vorstellung hast du und diese ist auch schön.

Ich wünsche mir das auch.

Ich habe einen Bruder.
Es ist nichts wie ich es mir wünsche.
Kein Band welches uns zusammenhält und wir gehen durch dick und dünn..

Was du dir wünschst gibt es in der Realität sehr selten...
 
Also in meiner Realität schon
Bin das einzigelw einzelkind weit und breit.
Und unsere nachbarn und bekannten haben meist ein sehr gutes, enges verhaeltnis zu ihren geschwistern und deren familien.
 
haben sie das auch wenn hinter die Fassade für die Aussenwelt blickt?

Ich kenne welche die telefonieren alle 2 Monate und reden über belangloses.

Das ist keine gute Beziehung sondern extrem oberflächlich..
 

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