Ich wende mich hier an das Forum, weil ich langsam keinen Rat mehr weiß. Das einzige was ich weiß "ich kann langsam nicht mehr kämpfen".
Und woher ich noch Kraft nehmen soll.
Seit meinem Abi habe ich viele Rückschläge erlebt und seit dem Zeitpunkt scheint nichts mehr so richtig zu funktionieren.
Kurz zu mir: Aufgewachsen in einer kleinen Familie als Einzelkind. Meine Eltern haben mich bisher immer unterstützt und auch finanziell bin ich mehr als gut abgesichert. Meine Schullaufbahn war sehr gut, mein Abi habe anschließend mit 1,X bestanden. Das Ziel fest vor Augen: Studium, Ausland, guter Beruf, irgendwann Familie. Willkommen in der Erwachsenenwelt, der Einstieg ist gelungen.
Seit dem geht aber alles schief... u.a. in der Liebe, was derart schlimm für mich gewesen ist, das ich regelrechte Abgründe in mir erkennen musste wo es mir egal war zu leben (seit dem Angst vor dem Rückfall). Aber das Thema gehört nicht hier her.
Dann Auslandsjahr, in der Welt rumtingeln - Auszeit um mir klar zu werden was ich studieren möchte. Hat geklappt: Ein technisch, kreativer Beruf sollte es werden. Zurückgekehrt in die Heimat, Praktikum absolviert, Studium angefangen, Studium sofort wieder geschmissen. Zu künstlerisch, zu realitätsfern und ich hätte nie gedacht, dass extrem hohe Arbeitslosigkeit in diesem Feld mich so fertig machen könnte und mir derart viele Sorgen bereitet.
Einmal ist keinmal. Studium abzubrechen ist verzeihlich. Habe lange überlegt, wieder kurze Auszeit, wieder mehrere Praktikas um wirklcih sicher zu gehen. Ausbildung und dann Studium im Hotelfach sollte es werden. Großer Fehler. Eine Ausbildung abzubrechen ist Todsünde heutzutage, und nach einer Auszeit + Abbruch eines Studiums kann ich mir das erst recht nicht erlauben. Ich bin unglücklich. Die Arbeit ist die Hölle geworden. Weder Betriebsklima stimmt noch die Arbeitsbedingungen. Von Bezahlung als Azubi braucht man ja nicht reden (1,X € die Stunde). Habe versucht mich zu motivieren = es geht nicht mehr. Versuche durhczuhalte und frage mich jeden Tag mehr wo ich noch die Kraft hernehmen soll um das durchzustehen. Soziale Freizeitaktivitäten sind nahezu unmöglich durch die Arbeitszeiten. Freunde treffen auch, und dazu habe ich keine Kraft. Ich merke wie ich mich zum negativen verändere. Wie ich mich abschotte. Wie ich um mich herum eine Schutzmauer aufbaue. Es gibt Tage wo ich mir denke ich packe das, und wieder so viele Tage wo ich nur noch weine und weine...
Ich sehe langsam keinen Ausweg. Ich bin ein Mensch der nicht in den Tag hinein leben kann, ich brauche immer ein Ziel vor Augen, ein Licht am Horizont, an dem ich mich festhalten kann, daraufhin arbeiten. Aber ich sehe keines. Ich sehe nur Dunkelheit. Ich habe Zukunftsangst, weil ich nicht weiß, was ich noch beruflich tun soll. So viele Studiengänge aber keiner der mich wirklich anspricht, keiner wo ich sagen kann "das passiert mir kein 3. Mal", keiner wo ich sagen kann "da brenne ich für" "das macht mir Spaß". Berufsfindungstest ergaben Schwachsinn wie Forstwirtschaft und Japanologie. Weder Bäume noch Japan ist irgendwie ein Schwerpunkt von mir jemals gewesen. Rausgeschmissenes Geld und Zeit. Lässt mich nur noch mehr verzweifeln.
Zu allem Überfluss schärft sich die Situation zu Hause zu. Die Familie war das letzte was mir noch halt gibt: Momentan schreien wir uns nur an, ich fühle mich nur noch kraftlos. Meine Mutter droht mit Auszug "wir können sehen wo wir bleiben" und "du hast dir Hotel ausgesucht also selbst schuld und finde dich damit ab, oder studier irgendwas! Spaß sowas gibt es nicht mehr heutzutage!!"
Ich fühle mich grade so leer. Keine Freunde, Familie zerbricht, momentane Ausbildung ist die Hölle, keine Perspektive für die Zukunft. Wo finde ich Halt?? WO?? Ich kann nicht mehr... diesen Satz habe ich so oft gesagt, aber meine Eltern verstehen es nicht, werden aggressiv, vll weil sie es überfordert. Ich habe nicht nur Angst, den gleichen Fehler ein 3. Mal zu begehen sondern auch wieder so abzurutschen wie damals. Ich möchte doch das Leben genießen! Aber wie... wie.... und wie gehts weiter... wohin...
Und woher ich noch Kraft nehmen soll.
Seit meinem Abi habe ich viele Rückschläge erlebt und seit dem Zeitpunkt scheint nichts mehr so richtig zu funktionieren.
Kurz zu mir: Aufgewachsen in einer kleinen Familie als Einzelkind. Meine Eltern haben mich bisher immer unterstützt und auch finanziell bin ich mehr als gut abgesichert. Meine Schullaufbahn war sehr gut, mein Abi habe anschließend mit 1,X bestanden. Das Ziel fest vor Augen: Studium, Ausland, guter Beruf, irgendwann Familie. Willkommen in der Erwachsenenwelt, der Einstieg ist gelungen.
Seit dem geht aber alles schief... u.a. in der Liebe, was derart schlimm für mich gewesen ist, das ich regelrechte Abgründe in mir erkennen musste wo es mir egal war zu leben (seit dem Angst vor dem Rückfall). Aber das Thema gehört nicht hier her.
Dann Auslandsjahr, in der Welt rumtingeln - Auszeit um mir klar zu werden was ich studieren möchte. Hat geklappt: Ein technisch, kreativer Beruf sollte es werden. Zurückgekehrt in die Heimat, Praktikum absolviert, Studium angefangen, Studium sofort wieder geschmissen. Zu künstlerisch, zu realitätsfern und ich hätte nie gedacht, dass extrem hohe Arbeitslosigkeit in diesem Feld mich so fertig machen könnte und mir derart viele Sorgen bereitet.
Einmal ist keinmal. Studium abzubrechen ist verzeihlich. Habe lange überlegt, wieder kurze Auszeit, wieder mehrere Praktikas um wirklcih sicher zu gehen. Ausbildung und dann Studium im Hotelfach sollte es werden. Großer Fehler. Eine Ausbildung abzubrechen ist Todsünde heutzutage, und nach einer Auszeit + Abbruch eines Studiums kann ich mir das erst recht nicht erlauben. Ich bin unglücklich. Die Arbeit ist die Hölle geworden. Weder Betriebsklima stimmt noch die Arbeitsbedingungen. Von Bezahlung als Azubi braucht man ja nicht reden (1,X € die Stunde). Habe versucht mich zu motivieren = es geht nicht mehr. Versuche durhczuhalte und frage mich jeden Tag mehr wo ich noch die Kraft hernehmen soll um das durchzustehen. Soziale Freizeitaktivitäten sind nahezu unmöglich durch die Arbeitszeiten. Freunde treffen auch, und dazu habe ich keine Kraft. Ich merke wie ich mich zum negativen verändere. Wie ich mich abschotte. Wie ich um mich herum eine Schutzmauer aufbaue. Es gibt Tage wo ich mir denke ich packe das, und wieder so viele Tage wo ich nur noch weine und weine...
Ich sehe langsam keinen Ausweg. Ich bin ein Mensch der nicht in den Tag hinein leben kann, ich brauche immer ein Ziel vor Augen, ein Licht am Horizont, an dem ich mich festhalten kann, daraufhin arbeiten. Aber ich sehe keines. Ich sehe nur Dunkelheit. Ich habe Zukunftsangst, weil ich nicht weiß, was ich noch beruflich tun soll. So viele Studiengänge aber keiner der mich wirklich anspricht, keiner wo ich sagen kann "das passiert mir kein 3. Mal", keiner wo ich sagen kann "da brenne ich für" "das macht mir Spaß". Berufsfindungstest ergaben Schwachsinn wie Forstwirtschaft und Japanologie. Weder Bäume noch Japan ist irgendwie ein Schwerpunkt von mir jemals gewesen. Rausgeschmissenes Geld und Zeit. Lässt mich nur noch mehr verzweifeln.
Zu allem Überfluss schärft sich die Situation zu Hause zu. Die Familie war das letzte was mir noch halt gibt: Momentan schreien wir uns nur an, ich fühle mich nur noch kraftlos. Meine Mutter droht mit Auszug "wir können sehen wo wir bleiben" und "du hast dir Hotel ausgesucht also selbst schuld und finde dich damit ab, oder studier irgendwas! Spaß sowas gibt es nicht mehr heutzutage!!"
Ich fühle mich grade so leer. Keine Freunde, Familie zerbricht, momentane Ausbildung ist die Hölle, keine Perspektive für die Zukunft. Wo finde ich Halt?? WO?? Ich kann nicht mehr... diesen Satz habe ich so oft gesagt, aber meine Eltern verstehen es nicht, werden aggressiv, vll weil sie es überfordert. Ich habe nicht nur Angst, den gleichen Fehler ein 3. Mal zu begehen sondern auch wieder so abzurutschen wie damals. Ich möchte doch das Leben genießen! Aber wie... wie.... und wie gehts weiter... wohin...