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Alleinesein lernen als Lektion des Lebens

Ori

Mitglied
Viele, mit denen ich spreche, haben riesige Angst vor dem Alleinesein. Wenn sie alleine sind, geht es ihnen schlecht, sie wissen nichts mit sich, mit ihrer Zeit anzufangen. Sie leiden dann regelrecht.

Ich bin jedoch der Ansicht, dass wahrscheinlich jeder von uns irgendwann in seinem Leben alleine sein wird, möglicherweise auch nur als zeitbegrenzte Lebensphase. Und spätestens im Tod ist man mit sich alleine.

Deshalb erscheint es mir total wichtig, das Alleinesein zu lernen mit dem Ziel, dass es einem auch in solchen Phasen gut geht. Ich finde dies eine wichtige Lektion, die bestenfalls jeder von uns irgenwann lernen sollte.

Was sagt ihr dazu?
 
Mir scheint, die meisten Menschen können recht gut alleine sein, tun sich jedoch mitunter schwer in Gemeinschaften.
Aber ich würde mir niemals anmaßen, Menschen vorschreiben zu wollen, was sie zu lernen haben.
 
Die meisten Menschen wollen oder können doch nur nicht alleine sein, weil sie sich von anderen irgendeinen Vorteil erhoffen, den sie nicht im Stande sind, sich selbst zu erfüllen. Ich meide inzwischen solche Menschen.
 
Ich finde den Gedanken ehrlich gesagt etwas überhöht formuliert.
Alleinsein ist keine Lektionenprüfung des Lebens, die jeder bestehen muss, sondern einfach nur eine Lebensrealität, die bei manchen Menschen phasenweise vorkommt und bei anderen weniger.
Manche können sehr gut allein sein, andere brauchen mehr sozialen Austausch, aber beides ist völlig normal.
Auch der Gedanke mit dem Tod überzeugt mich überhaupt nicht.
Ob man im Tod alleine ist, weiß ja niemand. Daraus eine Lebensregel abzuleiten, erscheint mir ziemlich weit hergeholt.
Natürlich ist es sinnvoll, mit sich selbst etwas anfangen zu können und nicht komplett von anderen abhängig zu sein.
Aber das ist für mich eher eine Frage von Selbstständigkeit und innerer Stabilität und nicht eine große Lektion, die das Leben uns unbedingt erteilen will.
Menschen sind soziale Wesen.
Für viele ist Verbundenheit genauso wichtig wie die Fähigkeit, mal alleine zu sein.
Das eine gegen das andere auszuspielen oder daraus eine Art Lebensphilosophie zu machen, halte ich deshalb für unnötig dramatisch.
 
Die meisten Menschen wollen oder können doch nur nicht alleine sein, weil sie sich von anderen irgendeinen Vorteil erhoffen, den sie nicht im Stande sind, sich selbst zu erfüllen. Ich meide inzwischen solche Menschen.
Ich glaube, du tust dir keinen Gefallen damit, deine schlechten Erfahrungen auf wirklich jede Lebenslage übertragen zu wollen. Tatsächlich schadet Gemeinschaft i. S. von Geselligkeit den wenigsten und wenn, dann kann man das sagen und gehen. Eine schlechte Eigenschaft ist es aber sicherlich nicht, die Gemeinschaft zu suchen und wenn man das tut, weil man sich wohl fühlt, ist das sogar einfach nur gesundheitsförderlich. Der Mensch ist ein soziales Wesen und viele, die die Einsamkeit für sich wählen tun das lediglich, weil sie mal schlechte Erfahrungen gemacht haben und damit nicht anders umzugehen gelernt haben. Besondere Hintergründe wie z. B. religiöse jetzt mal ausgenommen.
 
Leicht OffTopic 😉
Die meisten Menschen wollen oder können doch nur nicht alleine sein, weil sie sich von anderen irgendeinen Vorteil erhoffen, den sie nicht im Stande sind, sich selbst zu erfüllen. Ich meide inzwischen solche Menschen.
Ich sag's mal so...
Um einen Vorteil zu bekommen, muß man auch etwas geben/sich mit dem Gegenüber auseinander setzen.
Das ist im weitesten Sinne "nehmen und geben" beiderseits.
Wann, wer, Stopp sagt, wäre gesondert zu besprechen 😉
 
Viele, mit denen ich spreche, haben riesige Angst vor dem Alleinesein. Wenn sie alleine sind, geht es ihnen schlecht, sie wissen nichts mit sich, mit ihrer Zeit anzufangen. Sie leiden dann regelrecht.

Ich bin jedoch der Ansicht, dass wahrscheinlich jeder von uns irgendwann in seinem Leben alleine sein wird, möglicherweise auch nur als zeitbegrenzte Lebensphase. Und spätestens im Tod ist man mit sich alleine.

Deshalb erscheint es mir total wichtig, das Alleinesein zu lernen mit dem Ziel, dass es einem auch in solchen Phasen gut geht. Ich finde dies eine wichtige Lektion, die bestenfalls jeder von uns irgenwann lernen sollte.

Was sagt ihr dazu?

Wie will das Alleinesein denn ? wenn du totbist ist dir auch das alleine sein egal, weil tot. Logisch oder.

Mir scheint du verwechselst Einsamsein mit Alleinesein. Einsamkeit kann krank machen, real eindame Menschen neigen daher auch zu Depressionen, Suchtverhalten oder Suizid weil sie in ihrem Leben keinen Sinn sehen bzw. den Schmerz mit zb. Alkohol oder drogen zu verdrängen versuchen.
Wirklich einsame verfallen auch oft in Lethargie

Alleinlebende tun dies oft bewusst, sie haben Hobbys ein paar Bekannte das reicht ihnen dann auch, sie wissen sich zu beschäftigen.
 
Alleinsein können ist etwas Gutes.
Solange man nicht einsam ist.
Einsamkeit tut weh, und die kann auch existieren, wenn man unter Menschen ist.

Wenn ich zu lange alleine bin, brauche ich Austausch mit Menschen, um mich nicht einsam zu fühlen..
Deshalb erscheint es mir total wichtig, das Alleinesein zu lernen mit dem Ziel, dass es einem auch in solchen Phasen gut geht. Ich finde dies eine wichtige Lektion, die bestenfalls jeder von uns irgenwann lernen sollte.
Mich würde interessieren, wie du meinst, dass man Alleinsein lernen kann.
Was würdest du jemanden raten, wie man das lernt?
 
Ach, ich liebe diese schwarz-weiß Perspektiven hier im Forum ... 🙃 *Ironie off*

Nein, es geht mir nicht darum, Gemeinschaft, Geselligkeit, Verbundenheit gegen Alleinesein auszuspielen. Das ist nicht mein Punkt.
Natürlich ist es sinnvoll, mit sich selbst etwas anfangen zu können und nicht komplett von anderen abhängig zu sein.
Aber das ist für mich eher eine Frage von Selbstständigkeit und innerer Stabilität ...
Ja, es ist absolut sinnvoll, mit sich selbst etwas anfangen zu können, damit Alleinesein nicht zur quälenden Einsamkeit wird. Und das kann man meines Erachtens nach lernen.
Mir scheint du verwechselst Einsamsein mit Alleinesein. Einsamkeit kann krank machen ...
Und mir scheint, als betrachtest du Einsamkeit als schicksalsgegebenen und unveränderlichen Zustand, dem man handlungsunfähig und wehrlos ausgesetzt ist?
 

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