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Alleinerziehend und überfordert

lebenszauber

Aktives Mitglied
Hallo an euch,
ich lebe mit meinem kleinen Sohn (5 Jahre) allein ... habe das alles so gewollt, arbeite in Teilzeit, verdiene gut und sollte doch glücklich sein... bin aber seit langem nur noch genervt und müde. Der Kleine ist sehr fordernd und braucht viel Aufmerksamkeit. Wir haben ein kleines Haus mit Garten und 2 Katzen, das alles versorgt werden will und so spule ich Tag für Tag mein Programm ab und habe trotzdem das Gefühl, noch zig Sachen erledigen zu müssen. Zu dem Vater gibt es keinen Kontakt und Familie und Freunde habe ich nicht bzw. ist der Kontakt nur oberflächlich. Ich weiß, ich müßte raus und neue Leute suchen, aber wenn mein Tagesprogramm geschafft ist, bin ich auch erledigt. Fühle mich so ausgelaugt und einsam...….. LG
 
Vielleicht solltest du einmal über eine Mutter-Kind-Kur nachdenken. Es gibt welche, da sind die Kinder ganztags in Betreuung und die Mütter haben für ein paar Wochen den Luxus, sich mal nur um sich kümmern zu können. 🙂
 
Lade einen seiner Spielfreunde mit Mama ein. Lasst die Jungs schön spielen, esst Kuchen und trinkt ein Glas Prosecco! 🙂
Du arbeitest Teilzeit, da muss das gehen.
(Warum hast du keinen Kontakt zu deiner Familie und warum hat der Junge keinen Kontakt zu seinem Vater?)
 
Du könntest den Kleinen auch einbinden in die täglichen Pflichten. Übertrage ihm Aufgaben, fordere ihn.
Er könnte z.B. Katzenklos reinigen, die Katzen füttern und mit Wasser versorgen, den Müll rausbringen, den Tisch abwischen, den Wohnzimmertisch entstauben etc.
Erst natürlich unter Anleitung und Aufsicht, aber binde ihn mit ein in Dein tägliches Tun. Laß ihn merken, daß es Dir ernst ist.

Eine Mutter-Kind-Kur würde ich auch ins Auge fassen.
 
Ist dein Sohn im Kindergarten?
Wenn er in die Schule kommt, dann lernt er sicher neue Spielkameraden kennen, mit denen er sich verabreden kann, aber bis dahin ist ja noch etwas.
Wenn du jetzt so erschöpft bist, Mutter Kind Kur finde ich auch ne gute Idee für euch beide.
Wenn zu dem Rest der Familie kein Kontakt mehr besteht, vielleicht findest du auch sowas wie eine Leihoma oder Wunschgrosseltern, die mit dem Kleinen mal was machen würden, dann hättest du ein wenig Zeit für dich.
Manchmal wird sowas in den Kleinanzeigen gesucht oder Familienzentren, Diakonie oder Mütterberatung etc. haben entsprechende Aushänge.
Du könntest dir auch regelmäßig einmal in der Woche ein paar Stunden eine "Auszeit" nehmen, 2-3 Stunden oder so, wo du dir einen Babysitter suchst und dann in die Therme gehst oder was dir eben Spass macht, wo du dich erholen kannst.
 
Hallo an euch,
ich lebe mit meinem kleinen Sohn (5 Jahre) allein ... habe das alles so gewollt, arbeite in Teilzeit, verdiene gut und sollte doch glücklich sein... bin aber seit langem nur noch genervt und müde. Der Kleine ist sehr fordernd und braucht viel Aufmerksamkeit. Wir haben ein kleines Haus mit Garten und 2 Katzen, das alles versorgt werden will und so spule ich Tag für Tag mein Programm ab und habe trotzdem das Gefühl, noch zig Sachen erledigen zu müssen. Zu dem Vater gibt es keinen Kontakt und Familie und Freunde habe ich nicht bzw. ist der Kontakt nur oberflächlich. Ich weiß, ich müßte raus und neue Leute suchen, aber wenn mein Tagesprogramm geschafft ist, bin ich auch erledigt. Fühle mich so ausgelaugt und einsam...….. LG
Die Natur hat nicht nur wegen der Genmutationen, sondern auch wegen der Belastung 2 Menschen vorgesehen.

Wer Kinder ganz alleine hat - der ist nicht einmal auf der Toilette alleine. Ich kann Deinen genervten Zustand sehr gut nachvollziehen.

Nicht nachvollziehen kann ich, wie man das "so wollen" kann. Es geht nicht nur um Dich, sondern auch darum, dass Kinder mit zwei Eltern mehr Erfahrung, mehr soziale Bindung und vor allem mehr Meinungsvielfalt erleben können. Solche Vielfältigkeit ist meines Erachtens auch Förderung eines demokratischen, sozialen Verständnisses.

Dadurch, dass Du neben dem fehlenden Vater nicht einmal Familie, Freunde hast, bist Du in der kindlichen Wahrnehmung eine extrem große Übermacht.

Was ist mit dem Vater?
Du solltest überlegen ihn nun mit einzubeziehen.
Auch wenn er vielleicht "anders" oder "kompliziert" ist - er schenkt dem Kind die nötige Vielfalt.
 

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