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Alleine Autofahren mit Kleinkind

brandonf.

Aktives Mitglied
Hallo,

bei mir hat sich kurzfristig ein Problem ergeben. Meine Frau hat über ein langes Wochenende ein Hotel gemietet, um ihren Onkel und Tante an der Nordsee zu besuchen. Wir haben einen kleinen Sohn und da es vor ein paar Minuten zwischen mir und meiner Frau streitmäßig ziemlich gekracht hat und ich gar kein Interesse daran habe ihren Onkel zu treffen, trinkt mir zu viel, raucht mir zu viel, ist mir zu doof, teilte ich ihr gerade mit, dass sie das Wochenende gerne alleine antreten kann.
Problematisch ist nun Folgendes:
Sie möchte unseren Sohn mitnehmen, obwohl ich ihr angeboten habe, dass er bei mir zu Hause bleiben kann.
Er ist mittlerweile zwei Jahre alt und die Fahrt wäre seine erste längere Autofahrt (300 km).

Ich überlege nun, ob sie überhaupt alleine mit dem Kind im Auto wegfahren kann. Packt man den Kindersitz auf den Beifahrersitz? Wer bespaßt ihn, wenn er quengelt.

Zusammenfassend:
Ich hoffe, dass ich nicht in den sauren Apfel beißen muss, in dieses Wochenende mitzufahren, nur weil ich es aus Sicherheitsaspekten (Kind während der Fahrt beschäftigen, Frau vor Ablenkung durch Kind auf der Autobahn schützen) für notwendig halten könnte.

Kann man alleine mit einem Kleinkind 300 km Autofahren? Hat das schon einmal jemand gemacht?
Eine schnelle Versöhnung oder dass ich wirklich in so ein bescheidenes Wochenende starten will, dass ist meiner Meinung nach ausgeschlossen.
Trotzdem hoffe ich, dass meine Frau das Hotel nicht morgen wegen dieses Streits stornieren muss. Immerhin wäre eine Stornierung bis Morgen um 10 Uhr noch kostenlos.

Ich wünsche allen noch einen schönen Abend.
 
Ich vertraue ihr natürlich. Ich frage mich nur, ob sie schon daran gedacht hat, dass sie mit ihm alleine diese lange Autofahrt machen muss.
Aber du hast Recht:
Ich kann sie einfach direkt einmal fragen und schauen was sie sagt.

Mir ging es nicht um ihr fahrerisches Können. Ich würde mich auch fragen, ob ich so eine lange Fahrt mit meinem Sohn alleine machen würde, wenn er die ganze Zeit schräg hinter mir im Kindersitz feststeckt.
 
Ich vertraue ihr natürlich.
***michimmernochfrag***

Alternativorschlag:

Du fährst mit hoch, nimmst an einem Familienessen für zwei, drei Stunden Teil, den Rest der Zeit machst du Unternehmungen alleine.
-> Museumsbesuch
-> Inselrundfahrt
-> Schiffahrt
-> Buch lesen
-> etc.

Vielleicht möchte sie auch was mit dir unternehmen.

Ist doch besser als wegen/mit ihrer Familie zu streiten, die sie nunmal hat.
🙂

Gruß Hajooo
 
Zuletzt bearbeitet:
Wahrscheinlich würde ich es sowieso nicht durchhalten, einfach nicht mitzufahren. Dann hat sich das Problem wohl schon erledigt.
Es graust mir nur vor diesem Wochenende, weil die Treffen mit ihrem Onkel mich einfach nur nerven und sogar stressen.
So etwas möchte man eigentlich nicht am Wochenende erleben. Da kann ich dann am Montag schauen, ob ich frei mache, damit ich mich vom Wochenende erholen kann.
 
Nun mach doch mal halblang.

Fahr mit und reduziere den Kontakt zu den lieben Anverwandten auf ein Minimum. Und dann schnappst Du Dir Euren Zwerg und geniesst die Nordsee bei Sturm und Regen. Was schöneres gibts doch kaum:
 
Hättest du denn ein gutes Gefühl sie alleine fahren zu lassen?
Ich frage das mal mit dem Aspekt, das immer was passieren kann, grade bei den vielen Baustellen heutzutage.
Naja und weil ich in meinem Leben vielleicht soviel Verlust erleben mußte, wäre das mein erster Gedanke, wenn was passiert auf der Fahrt, will ich dabei sein.
Tja etwas dramatisch denkend bin ich wohl.

Fühl nochmal in dich rein, und dann wirst du bestimmt die Antwort finden.

Du könntest ja mit deinem Kleinen für einige Zeit an den Strand gehen, die Socken ausziehen und durchs Wasser laufen und Spuren im Sand hinterlassen, Muscheln sammeln....
In der Zeit kann deine Frau sich ausgiebig mit dem Onkel und der Tante beschäftigen, und euer Kleiner bekommt nicht soviel Rauch ab🙂

Was meinst du?
 
Allein mit kleineren Kindern Auto zu fahren, praktizieren täglich tausende Elternteile.

Ein 2-jähriger sollte nach hinten. Ich bin meist nach dem Essen los gefahren, so dass das Kind meist schlief, bevor ich um die Ecke war.

Ansonsten kann man Kinder-CDs hören, zusammen singen, Spielzeug am Beifahrersitz festbinden, so dass das Kind allein spielen kann.

Und wenn es mal ganz übel drauf sein sollte, hält man eben auf einer Raststätte an und läuft ein bisschen.

300 km sind doch keine Strecke.

Ich hätte es übrigens sehr merkwürdig gefunden, wenn mein Partner mir gegenüber derartige Bedenken geäußert hätte.
 
Nun mach doch mal halblang.

Fahr mit und reduziere den Kontakt zu den lieben Anverwandten auf ein Minimum. Und dann schnappst Du Dir Euren Zwerg und geniesst die Nordsee bei Sturm und Regen. Was schöneres gibts doch kaum:

Ein vernünftiger Vorschlag auch im Hinblick auf die erwähnte starke Raucherei des Onkels.
 
Ich als Frau wäre arg beleidigt, wenn man mir nicht zutraut, mit einem Kind 300 km Auto zu fahren. Wir sind im 21. Jahrhundert, da kann man sowas schon mal machen.

Du urteilst zudem sehr negativ über den Onkel, ist es wirklich so mit dem Rauchen und Trinken oder passt es dir nur nicht, dass deine Frau dorthin will? Sie scheint ihn zu mögen, wenn sie die Fahrt auf sich nehmen will.

Zudem ist bei dieser Konstellation eine Fortsetzung des Streites vorprogrammiert. Du traust ihr nichts zu, hast Angst, keine Kontrolle zu haben über sie und das Kind, magst den Onkel nicht, willst eigentlich gar nicht mit und wirst hinterher Urlaub brauchen. Ein Garant für gute Stimmung.

Vielleicht ist ein bißchen Abstand (3 Tage, kein ganzer Monat sind gefordert!) mal ganz gut und vielleicht will deine Frau einfach mal raus aus dem Stress, um den Kopf frei zu bekommen.

Eventuell lohnt es sich, mal loszulassen und das zu akzeptieren, deine Frau hat ein Recht auf eigene Entscheidungen und ein Kind ist sowieso niemanden Eigentums, auch nicht das eure.
 

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