• Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

alle in meiner nähe sterben

G

Gast

Gast
ich weiß nicht mehr weiter.
alle um mich herrum sterben.

ich sitze nur noch zuhause.

innerhalb eines jahres sind alle gestorben.

erst ist mein opa an lungenkrebs gestorben. 2 monate später mein anderer opa in der u-bahn zusammen gebrochen und gestorben dann bekamm meine oma einen schlaganfall. mein vater starb etwa 6 wochen später 2 tage darauf meine katze.
meine oma starb ebenfalls etwa 3 monate danach. mein hund mußte eingeschläfert werden und dann wurde meine mutter schwer krank.
dann bekamm ich einen anruf das meine ander oma gestorben ist.
im januar starb mein kater an nierenversagen und meine mutter an krebs.
der bruder einer freundin hat sich nach seinen letzten besuch bei ihr erhängt.
meine schwester ist nun borderline und ich habe angst jemanden in meine nähe zu lassen aus angst das derjenige stirbt da alle zuletzt mit mir kontakt hatten.

ich glaube ich bin ein todesengel....ich war selbst auf der beerding meiner mutter nur kurz da ich es nicht ertragen konnte. ich habe es nichtmal übers herz gebracht blumen ins offene grab zu werfen und bin vom friedhof gerannt.
jetzt reden alle darüber das ich nicht mal bis zu schluß bei ihrer beerdigung war.
ich habe angst depressiv zu werden aber ich schäme mich hilfe in anspruch zu nehmen.
wenn ich sage alle sterben in meinem umfeld sehen mich alle komisch an.
es ist auch so das alle angefangen haben mich zu meiden und wenn ich mal anrufe geht niemand ran und es ruft niemand zurück.
ich bin so allein mit meiner angst und meinem trauer.

ich bin jetzt gerade 18 geworden vom studium habe ich eine auszeit genommen.
ich sehe zur zeit keine perspektiven mehr...warum sind alle so kalt zu mir?
ich weiß nicht mehr weiter.
bitte baut mich auf
 
Hallo!

Das erinnert mich an die Hiob, es klingt grausam, was du erleben musst. Mein Beileid!
Sicher kann keiner verstehen oder nachfühlen wie es dir geht.
ich kann mir vorstellen dass viele überfordert sind mit deiner Geschichte, was dich sicher wütend macht, weil es nunmal dir passiert ist und nicht ihnen, doch vielleicht ist das der Grund und eine Erklärung weshalb sie sich zurückziehen. Beziehe es nicht auf dich. Gib dir für nichts schuld, du hast keine Schuld. Für Leute, die dann noch hinter deinem Rücken reden hab ich echt kein Verständnis.
Du darfst trauern solange du willst. Dir darf es auch schlecht gehen, nur such dir Hilfe! Gibt es einen Menschen in deinem Umfeld, der für dich da sein will?
In so einer Situation ist es absolut normal auch seelischen Beistand von professionllen Leuten in Anspruch zu nehmen, evt. Seelsorger, Therapeuten. Du bist nicht allein. Schreib hier wie es dir geht, wenn du noch niemanden hast.

Trost von leo!
 
Was vermisst du in diesem Augenblick am Meisten? Wende dich dem zu. Nichts das einmal existiert hat, kann wirklich zerstört werden, es ist alles nur eine Illusion.
 
Ich verstehe dich.
Bei mir sind zwar "nur" meine Mutter und mein Bruder gestorben, aber trotzdem weiß ich genau, wie du dich fühlst.
Das Dumme ist nur leider, dass der Tod nunmal zum Leben dazugehört - das hat rein gar nichts mit dir zu tun! Das ist das Schicksal, das leider bei dir sehr ausgeprägt zugeschlagen hat.
Für das Verarbeiten deiner Trauer kann ich dir leider keine Tipps geben, da jeder auf seine Weise trauert und verarbeitet.
In deinem Fall würde ich jedoch professionnelle Hilfe hinzuziehen, da die Last, die du tragen musst, sehr sehr schwer ist, das schafft man nicht einfach so. Ich habe auch professionnelle Hilfe in Anspruch genommen und mir geht es besser!

Aber rede dir bitte niemals ein, dass du Schuld an dem Tod deiner Lieben hast!
Ich wünsche dir viel Kraft.
 
ich weiß nicht mehr weiter.
alle um mich herrum sterben.

ich sitze nur noch zuhause.

innerhalb eines jahres sind alle gestorben.

erst ist mein opa an lungenkrebs gestorben. 2 monate später mein anderer opa in der u-bahn zusammen gebrochen und gestorben dann bekamm meine oma einen schlaganfall. mein vater starb etwa 6 wochen später 2 tage darauf meine katze.
meine oma starb ebenfalls etwa 3 monate danach. mein hund mußte eingeschläfert werden und dann wurde meine mutter schwer krank.
dann bekamm ich einen anruf das meine ander oma gestorben ist.
im januar starb mein kater an nierenversagen und meine mutter an krebs.
der bruder einer freundin hat sich nach seinen letzten besuch bei ihr erhängt.
meine schwester ist nun borderline und ich habe angst jemanden in meine nähe zu lassen aus angst das derjenige stirbt da alle zuletzt mit mir kontakt hatten.

ich glaube ich bin ein todesengel....ich war selbst auf der beerding meiner mutter nur kurz da ich es nicht ertragen konnte. ich habe es nichtmal übers herz gebracht blumen ins offene grab zu werfen und bin vom friedhof gerannt.
jetzt reden alle darüber das ich nicht mal bis zu schluß bei ihrer beerdigung war.
ich habe angst depressiv zu werden aber ich schäme mich hilfe in anspruch zu nehmen.
wenn ich sage alle sterben in meinem umfeld sehen mich alle komisch an.
es ist auch so das alle angefangen haben mich zu meiden und wenn ich mal anrufe geht niemand ran und es ruft niemand zurück.
ich bin so allein mit meiner angst und meinem trauer.

ich bin jetzt gerade 18 geworden vom studium habe ich eine auszeit genommen.
ich sehe zur zeit keine perspektiven mehr...warum sind alle so kalt zu mir?
ich weiß nicht mehr weiter.
bitte baut mich auf


Mein herzliches Beileid!!!
Das ist eine ganze Menge, was Du zu tragen hast...... Aber gib Dir bitte für nichts die Schuld, denn Du kannst nichts dafür. Sicher hast Du das Gefühl, daran schuld zu sein, weil es alles Dir ganz liebe Menschen und Tiere aus dem nahen Umfeld waren.. aber Du darfst das nicht auf Dich beziehen. Es ist grausam, was Dir widerfahren ist. Versuche einen Menschen zu finden, dem Du vertraust, einen guten Freund, eine Freundin, eine Bekannte.... versuche Dich mitzuteilen, wenn Du das kannst, wenn Du nicht darüber reden kannst oder magst, dann mußt Du es nicht. Zwinge Dich zu nichts und laß Dir alle Zeit zum Trauern, die Du brauchst. Es wird lange dauern, dies alles zu verwinden, sofern man es überhaupt verwinden kann.
Ich empfehle Dir, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Ein Therapeut wäre da wohl das Richtige. Du solltest auf jeden Fall Dir diesen ganz genau anschauen vorher und nur reden, wenn Du Vertrauen zu ihm aufbauen kannst.Wenn die Chemie nicht stimmt, dann such Dir einen anderen. Ich selbst nehme ebenfalls professionelle Hilfe in Anspruch, und mein Therapeut hat mein vollstes Vertrauen, kennt meine Geschichte und die ganzen Umstände, und mir tut es gut, mir alles von der Seele zu reden.
Das funktioniert aber nicht mit jedem Menschen.
Ich empfehle Dir auch die Internetseite Trost, Trauerrituale und Begleitung in der trauerherberge.de - macht Mut zum Leben/ Trost, Trauerrituale, Forum, Literatur und Informationsaustausch! Online&Offline - Trauerseminare
Hier kannst Du Dich mitteilen und über alles schreiben, was Dich bewegt, Du kannst dort trauern, virtuell Gedenkzeichen setzen, Kerzen anzünden etc. Mir hilft das sehr. Versuch es doch einmal.

Ich wünsche Dir für die Zukunft ganz viel Kraft!!!

Vampi
 
Lieber Gast,
Du hast keine Schuld! Du musst versuchen,mit Deinem Schmerz zu leben!

Am 11.2.2010 verstarb meine Lebensgefährin.Wir waren vierunddreissig Jahre zusammen.Nun nähert sich der Todestag und ich
bin sehr traurig.

Ich frage mich,was sie dazu sagen würde (wir haben öfters darüber gesprochen).

Demzufolge muss ich versuchen,mit dem Schmerz zu leben.Es gibt (für mich)keine andere Lösung!Wenn ich etwas verspreche,pflege ich es auch zu halten.

Das mit der trauerherberge.de ist ein erster Versuch,wieder weiter
zu leben, und die wichtige Trauerarbeit kann beginnen.

Wahrscheinlich brauchst Du eine Therapie .Und vielleicht kannst Du
Medikamente nehmen, dass Du für🙂 die nächste Zeit"überleben"kannst.

Ich wünsche Dir Kraft und Geduld und eine bessere Zeit,
herzlich,Vindobona.
 
hallo, du darfst nicht am leben verzweifeln.

bitte nimm unbedingt hilfe von aussen in anspruch. das brauchst du jetzt ganz dringend. wenn du nicht weisst, an wen du dich wenden sollst, dann rufe bei der telefonseelsorge an. die können dir dann adressen vermitteln. oder rufe einfach bei der polizei an. die haben dort eine notfall-rufstelle, die darauf eingerichtet ist.

ich habe vor 5 jahren meine frau (starb an lungenkrebs) verloren. ich weiss also von was ich spreche. ich habe damals von privat hilfe bekommen. das hat mir sehr geholfen, über diesen verlust hinwegzukommen.

LG LieKum2011
 
ich bins wieder.
erstmal danke ich euch allen für eure beiträge...hat mir wirklich mut gemacht.

aber es ist etwas passiert.

die freundin meiner verstorbenen mutter ist gestorben.
ich habe mit ihr über ein sozial netzwerk geschrieben und vor einer woche schrieb mir ihr man das sie gestorben sei.
gestern ist mein neffe im alter von 7 jahren an einem epileptischen anfall gestorben.

ich weiß langsam nicht mehr weiter.

ich warte der zeit auf einem termin bei einer psychologin (wartezeit noch etwa 6 wochen)

das ist doch nicht mehr normal.
 
verzweifel nicht daran, du bist nicht schuld. es ist schon ein sehr schwerer schicksalsschlag aber es hat nichts mit dir zu tun.
ich wünsche dir viel kraft.
 

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
JPreston Für alle, die verloren haben... Trauer 1
G Für alle Opfer, (tw. schwer) Verletzen und Angehörigen in Magdeburg... Trauer 19
Shorn Alle Jahre wieder Trauer 0

Ähnliche Themen

Thema gelesen (Total: 1) Details

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.
      Oben