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Alkohol

Pauta

Neues Mitglied
Hallo
Mein Nane ist Pauta und freue mich dieses Forum gefunden zu haben. Ich habe ein Problem mit dem ich nicht fertig werde und brauche eure Hilfe.
Mein Sohn 22 ist vor einem halben Jahr ausgezogen. Durch massiven Alkoholkonsum am WE kam es zu mehrfachen Eskalation und mein Mann ( nicht der Vater ) und hatten meinem Sohn geraten das Umfeld zu verlassen. Seit dem Trinkr mein Dohn noch mehr, hat mittlerweile die 3. Lehrstelle ( angeblich waren immer die anderen Schuld) und lügt uns ständig an. Wir haben jetzt eine neue Wohnung für Ihn besorgt und komplett neu eingerichtet damit er sich wohl fühlt. Heute erfahre ich , dass er ständig betrunkenen Auto fährt. Auch heute war sein Zustand volltrunken. Verständnis für meine Ängste, Sorgen usw. Hat mein Sohn nicht. Aber ich befürchte das Schlimmste
 

Hallo Pauta,

schau mal hier: Alkohol. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Da kannst du eigentlich herzlich wenig tun. Dein Sohn ist alt genug. Du kannst ihn bestenfalls dazu bewegen einen Alkoholentzug vorzunehmen, denn mir scheint er ist Alkoholiker. Aus welchem Grund trinkt er denn soviel? Hast du eine Vorstellung was ihn so sehr quält, warum er sich so verhält?
 
Hallo
Danke für Deine Nachricht. Was Ihn dazu bewegt so viel zu trinken kann ich nicht sagen. Natürlich habe ich schon mehrfach versucht mit Ihm darüber zu sprechen. Er sagt immer er hat alles im Griff und wäre noch jung, will Spaß im Leben haben. Wir werden heute nochmals mit Ihm reden und im vorschlagen dass er vorerst nach Hause kommt . Ich würde dann mit Ihm nächste Woche zu einer Beratungsstelle gehen. Ich weiß nur nicht, wie ich ihn überzeugen kann. Wir haben meinen Sohn auch immer finanziell unterstützt, was wir jetzt aber nicht mehr machen werden. Ich muss irgendwo fangen. Mir bricht das Herz
 
Hallo,
Vielen Dank für Deine Nachricht. Es gab große Probleme in meiner 1. Ehe auch Zuviel Alkohol beim Vater war ein Thema. Dazu kam, dass mein Sohn sehr krank als Kind war. Ich weiß das mein Sohn professionelle Hilfe benötigt, doch wie bringe ich ihn dazu das einzusehen. Wenn ich das Thena anfange tickt er gleich aus. Kleinere Nervenzusammenbrüche unter Alkohol hatte er schon.
 
Das ist eine schwere Aufgabe, die du bewältigen willst. Aber sie wird dir nicht gelingen. Solange dein Sohn nicht die Einsicht hat, dass er Alkoholiker ist, kannst du nur dich selbst schützen und darauf achten, dass du nicht co-abhängig wirst. Ich empfehle dir mal zu Al-Anon zu gehen. Das ist eine Selbsthilfegruppe und dort wirst du hören, was du tun kannst.

Erst wenn dein Sohn selbst will, dass er "trocken" leben will, besteht Aussicht ihm zu helfen. Auch dann wird es sehr schwer werden. Denn die Rückfallquote ist sehr hoch. Und ich kann dir noch eines sagen (aus eigener Erfahrung): Alkoholiker lügen wie gedruckt.
 
Hallo;

Nicht nur er muss etwas lernen,sondern ihr auch.

Versuch es mal aus der Vogel-Perspektive.

Also nur weil er am Wochenenden feiern geht,heißt es nicht das er Alkoholiker ist.Da gehört schon ein bisschen mehr zu.Er will sein Spaß haben und hat eine Scheiß egal Haltung.
Manchmal muss man eben auf ordentlich hin fliegen und damit seine eigene Grenze finden.
Das wird er jedoch nicht,wenn ihr jedes mal da seid um Ihn vor einer Bruchlandung zu Bewahren.

Oft sind es gerade Jungs in dem jungen Alter.Die brauchen noch ein paar Jahre um zu wissen wo Sie eigentlich landen wollen.
Hat er eine Ausbildung?..Verdient er sein Geld?
Es kann viel passieren in der Zeit,und es ist seine Sache.

Das einzige worauf ihr achten könntet,ist,..das er NICHT besoffen Auto fährt und da dringend drauf hinweisen und auch,das ihr nicht Helft wenn er den Lappen verliert,abgesehen davon das er andere Leben damit auch noch zerstören kann.Das sollte Ihm aber auch Bewusstsein.Das geht nicht.
Da würde ich mit nachdruck sein Versprechen haben wollen und Ihn dann dafür versprechen,das sich Ihn keiner weiter in seine Wo-ende Partys einmischt..(den Auto Schlüssel bei euch abgeben am Wo-ende),das wäre eine Vereinbarung.
Auch das er selber zu sieht,wo von er lebt.
Er muss Kotzen und es muss Ihn damit schlecht gehen und die Lust so weiter zu machen ,vergeht irgendwann,da wird es dann Pö a Pö weniger,aber weil er es selber entscheidet.

Denn ich denke gerade mit eurer Haltung,wird er nicht aufhören,nur damit ihr euch wohler fühlt.Im Gegenteil,ihr treibt Ihn weiter hinein,wenn auch nicht beabsichtigt.Und bekommt noch eine voll eingerichtete Wohnung??
Die hat er doch gar nicht verdient! ?
Ihm gehts doch gut so,wenn ihr alles besorgt und bezahlt.

Es muss Ihn erstmal so richtig Schlecht gehen,oder er findet sogar auf diesen Weg Ereignisse die Ihnen auf gute Ideen bringen oder und sein Denken verändern.
Es ist ein Findung-Prozess.
Er braucht Erfahrungen ,in dem Fall eben schlechte.
Von weiten kann man immer mal wieder nach Fragen ohne Vorwürfe,(solange er kein Auto fährt dabei)..wie es Ihm geht und ob man Ihn etwas gutes tun tun. (ausgeschlossen Geld,es sei denn er hat das Recht drauf oder er hat es sich verdient.)
Natürlich könnt ihr euch auch Hilfe/Beratung/Gespräche holen,nur finde ich wird es viel zu Früh als Alkoholabhängig betitelt wird und damit falsch beraten wird..
Es scheint als sei er sehr verwöhnt und hat nicht gelernt eigene Verantwortungen und Konsequenzen zu tragen.IHR ward ja immer da. Vllt weil er mal so Krank war?
Es wird Zeit..
Beobachtet es aus Entfernung.Ihr seid da,im Notfall.Geht nicht auf halbherzige Versprechen ein,nur weil er Kohle braucht.Dafür muss er was tun.Wer feiern gehen kann,kann auch Arbeiten.Das muss er lernen-.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Anuga,
Wir saßen gerade mit den Großeltern und meinem Sohn zusammen. Leider ohne Erfolg. Wir haben ihm jetzt gesagt, dass wir die finanzielle Unterstützung einstellen werden. Die Wohnung die er Ende des Monats bezieht, werden wir vorerst noch nicht kündigen. Es sei denn er wird entlassen. Heute wird er wieder auf Sauftour gehen. Und heute werde ich zum 1. mal mein Handy ausstellen, denn mittlerweile leidet auch meine Ehe. Das ich ein schlechtes Gewissen und Angst habe brauche ich ja nicht sagen.
 
Und heute werde ich zum 1. mal mein Handy ausstellen, denn mittlerweile leidet auch meine Ehe. Das ich ein schlechtes Gewissen und Angst habe brauche ich ja nicht sagen.
Richtig so, stelle das Handy aus und nehme ihm den Autoschlüssel ab (wenn das möglich ist). Du brauchst kein schlechtes Gewissen zu haben, er macht was er will und er ist erwachsen. Irgendwann wird auch bei ihm die Einsicht kommen müssen, dass es so nicht geht.

Dass du Angst hast kann ich verstehen, denn das kenne ich, wenn das Kopfkino einfach nicht schweigen will. Versuche dich abzulenken. Das ist einfacher gesagt als getan. Und ich empfehle dir nochmals dringend (auch um deine Ehe nicht weiter zu belasten), die Selbsthilfegruppe für Familienangehörige Al-Anon zu besuchen. Glaube mir, es wird dir dann besser gehen.
 

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