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Akzeptanz - er spricht nicht mir, er ritzt

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xenophob

Gast
Ich muß es akzeptieren, er will mit mir nicht über seine Probleme sprechen!
Er hat 10 kg abgenommen, in nur zwei Wochen, habe ich schon mal geschrieben.
Er wollte einen Therapeuten, jetzt hat er einen.
er isst nicht und ritzt sich

 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo xenophob!

Also erstens musst du erstmal akzeptieren das er nichts isst und das er sich ritzt. Das ist sehr schwer. Und du musst auch akzeptieren, das er nicht mit dir über seine Probleme reden möchte.
Sei einfach für ihn da. Zeige ihm das er immer zu dir kommen kann, aber dränge ihn nicht zu dir zu kommen. Er selbst muss das entscheiden.
Es ist gut, dass er nun zur Therapie geht. Aber versuch erstmal dich da nicht einzumischen. Er muss seinen Weg alleine gehen.

Ich denke nicht das du alles falsch gemacht hast.
Lass euch Zeit. So etwas kann sich nicht von heute auf morgen ändern.

Sprachloses Wesen
 
vertu nicht zu viel Zeit mit Grübeleien und Selbstkasteiungen, sondern such dir fachkundige Hilfe um zu lernen mit psychisch kranken Kindern konstruktiv umzugehen. Der richtige Umgang will erst einmal gelernt sein.
Ich würde generell nicht akzeptieren dass er sich ritzt und nix isst...das wertvolle Geschenk des Lebens, dass du ihm ja geschenkt hat so achtlos und mies behandelt...Ich würde Betroffenheit zeigen, aber aufpassen, dass er das nicht mit Aufmerksamkeit verwechselt und sich dann sowas einschleicht wie mit Negativverhalten Aufmerksamkeit zu erpressen....es ist ein wenig kompliziert richtig mit solchen Situationen umzugehen..das weiss ich weil meine Schwester vor Jahren auch psychisch erkrankt war aber ich habe mich da halt fachkundig gemacht...bei Fachärzten etc. und konnte gute Hilfe (die nur Hilfe zur Selbsthilfe bleiben sollte!) leisten.

Du hast als Mutter keine grundlegenden Rechte über deine Kinder.....Kinder sind kein Besitz sondern vollständig eigenständige Personen, die man lieben und achten, eine zeitlang durchs Leben begleiten darf...mehr nicht....so sehe ich das.
Du solltest den Willen deiner Kinder (nicht mit dir reden zu wollen od.ä.)achten. Wenn das Grundvertrauen fehlt wird das Gründe haben und an sich ist es auch ein normaler Entwicklungsschritt ab der Pubertät ein wenig auf Abstand zu gehen, sich von den Eltern zu lösen und eher guten Freunden Probleme anzuvertrauen.

Ich würde dir raten dir selber Hilfe bei einem Therapeuten zu suchen..oft kommt es in Familien vor, dass Depressionserkrankungen od.ä. die ja bekanntlich auch genetisch mitbedingt sind bei mehreren Familienmitgliedern vorliegen..ggf. auch bei dir? Gefühl der Leere?
An sich sollte die Familie nicht dafür herhalten deine Leere zu füllen...dazu bist du selber zuständig.

Ich vermute bei euch fehlt es grundsätzlich an richtigem miteinander reden...dein Sohn ist ggf. total überfordert mit seiner Situation und es strengt ihm immens an immer den perfekten hilfsbereiten Sohn spielen zu müssen...im Windschatten seiner kranken Schwester herzusegeln....ggf weiss er sich nicht mehr anders zu helfen als den Weg zu gehen, den seine Schwester ging? Woran ist sie erkrankt?

Er hat übrigens keine stolzen sondern eher ungesunde und wahnsinnige 10 kg, innerhalb von 2 Wochen abgenommen. Er versucht sich selbst oder auch dir was zu beweisen...sag ihm dass er das nicht musst und du ihn so liebst wie er ist. Zwing ihn nicht dazu mit dir zu reden...wenn das Grundvertrauen da ist tut er es von allein, fehlt es musst du Aufbauarbeit leisten es wieder zu erlangen.

Hast du dich bereits damit auseinandergesetzt wo genau die Ursachen und Auslöser der psychischen Erkrankungen deiner beiden Kinder liegen? Mit den behandelnden Ärzten gesprochen? Kennst die Diagnosebilder und weisst genug über die Erkrankungen, damit du weisst worauf du zu achten hast?
Hast du selber Freunde mit denen du mal reden kannst und neben deiner Familie auch erfüllende Arbeit oder Hobbies?

Tyra

Betr. richtiger HIlfe: musst du erst erlernen und solltest du auf jeden Fall mit den behandelnden Ärzten absprechen, sonst ist deine Hilfe keine richtige Hilfe und es besteht die Gefahr dass deine Kids ihre Erkrankungen funktionalisieren.

Nach den Ursachen der Erkrankungen der Kids forschen...zusammen mit den Ärzten und hör bitte auf deren Ratschläge.
Wenn du selber einen Therapeuten brauchst, such dir einen!
 
Zuletzt bearbeitet:
http://www.hilferuf.de/forum/gewalt/59678-schlag-zurueck.html

Ich bin nicht untätig, ich tu was.
Ich dränge meinen Sohn zu nichts, wir können uns hinsetzen und reden, aber; "ich will mit dir darüber nicht reden" sagt es doch ganz deutlich. Er war eben hier, hat mich gedrückt und geschmust. Wie ich schon mal schrieb, wir sind eine ruhige Familie, und wenn ich wirklich mal schimpfen muß, dann ist sogar diese Wort übertrieben.
Siehe o.a. Thread, ich bin schon lange bei meiner Thera, .Ich bin froh, dass er den Thera gewählt hat als moralische Unterstützung.
Ach, Tyra, wenn es nur so einfach und überschaubar wäre wie du schreibst ...
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo nochmal,

du bist psychisch krank und da ist es normal dass du nicht in der Lage bist normale Mutter zu sein.

Du hast geschrieben, dass du Angst und Hass ggü Fremden empfindest..ich vermute du verweigerst deshalb Therapie?
Ich hoffe nicht denn es ist nicht in Ordnung zu wissen dass man psychisch krank ist und nicht versucht etwas dagegen zu unternehmen. Als Mutter hast du Verantwortung und solltest DRINDEND zusehen, dass du deine Grundängste überwindest und andocst. dh. dich Fachärzten ausreichend anvertraust, dich therapieren läßt, auch wenn dir das gegen den Strich geht und zunächst große Angst bereiten mag. Dieser Angst wirst du dich stellen und sie besiegen müssen oder du gehst unter und reißt ggf. noch deine Kinder mit nach unten!
So geht es also nicht...das weisst du im Grunde selber und solltest anfangen danach zu handeln.

Du bist nun bereits seit längerer Zeit mit immer denselben Problemen hier im Internetforum..zunächst unter dem Namen Kuhstall nun als xenophob. Du solltest dir klar darüber werden dass dir dieses Forum nicht die Hilfe geben kann, die du und deine Familie dringend benötigen.

Ich hoffe sehr du zeigst Einsicht und lässt dich fachärztlich behandeln..damit kannst du dir selber und auch deiner Familie am besten helfen.

Im Grunde sind die Dinge einfacher als du denkst..man muss halt nur so wie ich es tue ne Reihenfolge und Ordnung reinbringen. Du bist erwachsen und solltest dich ebenfalls dieser normalen Lebensaufgabe stellen und kannst du es noch nicht so lass dich halt in Verhaltenstherapie und Lebensberatung anleiten.

Nicht nur dahocken und die Probleme aussitzen...rumleiden und nix tun..diese passive Grundhaltung macht dich krank, macht deine Familie krank!

Such dir also umgehend konkrete Hilfe vor Ort...lass dich ausführlich und so lange beraten und begleiten bis du deine Ängste überwunden und gelernt hast eine normale halbwegs gesunde Mutter zu sein. Noch ist es nicht zu spät dazu!

Tyra


Betr. Hilfe der Therapeuten: die können nicht deine Erziehungsarbeit ersetzen! Du musst ständig mit denen reden und zusammenarbeiten, ihr müsst da an einem Strang ziehen...Du kannst nicht erwarten dass die die Patentlösungen liefern...sondern immer auch selber gucken wie du lernst alleine klar zu kommen....erst einmal dich stabilisierst und normalisierst und dann Kraft genug hast deine Kids auf die Reihe zu kriegen! Die besten Therapien für deine Kinder nutzen nämlich wenig bis gar nix, wenn du selber dich nicht änderst und selber krank und somit Belastung für deine Kinder bleibst!
 
Ich bin in Behandlung, arbeite auch mit Ärzten zusammen und ich glaube, dass die Ärzte auch richtig entschieden haben - erst meine Tochter und dann ich, und dass hat auch seinen Grund, es geht nicht anders für meine Tochter.
Für mich ist die Situation mit meinem Sohn neu. Und ich schreibe es hier in das Forum, weil diese neue Situation vielleicht von Anderen schon "erlebt" worden ist und man vielleicht Tipps bekommen kann, als Mutter, wie man sich dabei verhält.
Ritzen ist neu.
Warum willst du das nicht zulassen?
 
Zuletzt bearbeitet:
ich finde es schon in Ordnung, dass Du hier schreibst und Dich austauschen willst.

Allerdings bin ich sehr hilflos, was ich Dir eigentlich raten soll. Dass erst Deine Tochter so heftig reagiert und dann Dein Sohn, das ist schon bedenklich. Gut, dass er ne Therapie macht und Hilfe bekommt. Durch gespräche allein mit Dir würde er nicht aufhören. Jugendliche hören bei solchen Dingen nicht auf ihre Eltern, das sind psychische Probleme, da muss ein Profi ran.

Ich denke aber nicht, dass die Ursachen wirklich nur in der Schule liegen und dort schon wieder der böse Buhmann sitzt. Wäre doch ein arger Zufall, oder? Ich denke, dass bei Euch in der Familie soviel schief läuft (wofür Du teilweise gar nichts kannst), dass Deine Kinder durchdrehen.

Es ist gut, wenn er mit seiner Freundin spricht, dräng Dich da nicht auf. Sag ihm, dass Du da bist, wenn er Dich braucht, das reicht.
Aber irgendwie denke ich, dass die Kinder wirklich Hilfe brauchen und ich glaube, dass Du extrem mit der Erziehung überfordert bist.

Aber es ist halt auch schwer, von hieraus einzuschätzen, deswegen will ich auch nicht sagen "Gib die Kinder ab".

Ich wünsche nur echt Dir und vor allem Deinen Kids, dass ihr das auf die Reihe bekommt.

Sori
 
Aber es ist halt auch schwer, von hieraus einzuschätzen, deswegen will ich auch nicht sagen "Gib die Kinder ab".

Also ich muss sagen, das ist schon richtig. Man sollte seine Kinder nicht einfach abgeben...
Aber vielleicht könntest du ja mal deinen Sohn fragen, ob er lieber erstmal wo anders wohnen möchte. Das du im die Freiheit geben magst, dass er erstmal in eine Jugendhilfeeinrichtung gehen darf, wenn er das möchte. Das du dem Jugendamt die Erlaubnis dazu geben würdest etc... Das hat mir damals geholfen, das ich von Zuhause auziehen durfte.
 
Ich habe meinen Kindern sogar die Entscheidung eingeräumt, zum Vati zu ziehen, haben alle Kinder abgelehnt. Auch das JA hat selber mit den Kindern gesprochen - aber sie möchten bei mir bleiben. Und ich will das auch.
Mein Sohn, und um den geht es in diesem Thread, hat mir mehr als deutlich gezeigt, er hat Probleme. Ich muß darauf reagieren, weiß aber echt nicht wie. Vielleicht mag er mich nicht? Warum kommt er dann schmusen, unterhält sich mit mir? Er ist offen und spricht über Schulthemen, ist aber dort an einem Punkt angelangt, wo er nicht weiter kommt. Dort springe ich ein mit dem JA, was selber auch nicht damit klar kommt, deshalb der Tipp, Anwalt alles regeln lassen.
mein Sohn hat sogar mit dem JA am Computer gestanden und hat gezeigt auf welchen Seiten er surft (das weiß ich übrigens auch), er hat also auch damit keine probleme oder gar ein schlechtes Gewissen. Ich bin sogar der Meinung, dass würde nicht jeder Jugendliche tun.
Sein Ritzen und Hungern hat eine Ursache, er will mit mir nicht drüber sprechen, ich muß es akzeptieren, aber wie trotzdem reagieren? Wie tun das andere bei ihren Kindern, wenn sie es feststellen? Ich habe schon gelesen, dass manche ihren Eltern gar nicht sagen wollen, dass sie beim Arzt waren oder zu einem Therapeuten gehen. Damit hat er aber anscheinend kein Problem. Schule ist ein Problem, dass ich kenne, was er auch nicht negiert, die anderen Probleme ... kann ich denn hoffen, dass der Therapeut meines Sohnes auch mal mit mir spricht? Mir vielleicht in etwa sagt, dort haben sie Schuld, das müssen sie ändern? Bis jetzt läuft diese Therapie noch unter dem Namen Familientherapie.
 
Soweit ich das weiß muss der Therapeut sogar mit dir sprechen, weil dein Sohn noch Minderjährig ist.
Aber ansonsten weiß ich auch keinen Rat.

Höchstens, dass du ihn zu nichts zwingen solltest. Auch nicht zum Essen. Aber du kannst ihn ja z.B. loben wenn er etwas gegessen hab. Ich weiß nur nicht, wie er darauf reagiert.... Das ist ja bei jedem andres.
 

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