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Affäre / Beziehung / erneuter Rückschritt nein DANKE

I

itchy

Gast
eine etwas komplizierte Geschichte, die (mal wieder) an einem WEndepunkt ist und ich weiß, dass damalige Zustände nicht mehr erreicht werden können und dürfen, ohne nicht selbst daran zugrunde zu gehen. Nun heißt es "Arschbacken zusammen kneifen" und trotz Fragen, trotz Liebe, trotz Hoffung eine Beziehung zu beenden.

Ich sehe mich als "Beginner" und blicke ich zurück, sehe ich mich jahrelang "bleiben".

WEiter unten hab ich mehr Inhalt gegeben - worum es mir geht: Es geht jetzt Hin und Her - von Top-Laune bis verzweifelter Heulerei. Es ist eine komplexe GEschichte mit Vergangenheit. Dazu kommt eben noch "ihre Geschichte"... und auch "sein Wesen".
Ich bin mir abhängiger und destruktiver Beziehungsformen bewusst - weiß auch, dass ich selbst Gärtner des Glücks bin und es - wenn überhaupt - nur in mir wachsen kann, nicht aber von äußeren abhängig ist.
Es gibt nur die eine Baustelle in meinem Leben - das ist diese Story. Aber auch diese Story birgt nicht nur Schwachstellen - auch sie ist es, die mich zu dem gemacht hat, was ich bin.
Ich kann nur nicht mehr da bleiben.

Ich kann ihn einerseits verstehen - mit dem Druck, den er nun bekommt etc. - aber das ist einfach nicht meine Angelegenheit.

Ich kann sie auch verstehen - sie wird keine eigene Identität haben und hat auch kein soziales Umfeld oder andere Tätigkeiten... für sie ist es mit ihm - und egal, WIE es mit ihm ist - besser, auch in finanzieller Hinsicht.

Ich ... hoffe immer noch und kann einfach nicht verstehen - warum... wann ist der Punkt erreicht, wann ist die menschliche Enttäuschung so groß ist, dass ich ihn nicht mehr will!? UNd - kann ich mich entlieben ohne Hass? Ich will nciht hassen und bitter werden. da habe ich Angst vor, dass ich mich als Wesen verändere...



ein kurzer Abriss der Geschichte:
- eine unverbindliche Freundschaft, unverbindliche aber regelmäßige Telefonate, unverbindliche aber fast dringliche Treffen - ein Kuss, ein weiterer Kuss - wenig Aussprachen, alles geht 'routiniert' weiter - eine ausgedehnte Freundschaft. mit einem Mann, der zu dem Zeitpunkt in einer längeren Beziehung ist und in dem damaligen Moment auch beruflich mit ihr zusammen plante, sprich - sie fing die Ausbildung an, die man für diesen Beruf braucht - 1 Jahr Fortbildung, dann wäre sie soweit... - DAS WAR VOR JAHREN - was genau mit uns passierte, keiner wusste es, keiner nahm es richtig ernst.
- dann wurde es ernster - ich hatte mich moralischen ABgründen zu kämpfen (Affäre), war aber nicht im Stande, zu gehen - wir vereinbarten Freundschaft, die dann und wann meist 'ausgedehnt' waren - hier spreche ich von low-level sexuellen Annäherungen - Küssen, Fummeln usw.
- wir lernten uns kennen, es wuchs eine Freundschaft - von der niemand wusste - zumindest aus seinen Kreisen. Wir waren uns die wichtigsten Informationspartner, konnten ohne KOntakt nicht leben - der GEdanke an eine Beziehung war dennoch fern: Gesellschaftliche Konventionen (bspw. Altersunterschied von 10 Jahren - nona...; berufliche und freundschaftliche Vernetzung mit seiner Freundin; Unbestimmtheit meiner Zukunft)
- die berufliche Vernetzung wird aufgehoben aufgrund einer anderen komplizierten Parallelgeschichte - jeder arbeitet nun wieder getrennt - alleridngs steht diese Vernetzung weiterhin im RAume... diese Traumbeziehung (beide im Beruf) bekommen sie vorgelebt...
- er ist wichtigster Mensch in meinem Leben. Er sagt mir dasselbe (ok, ohne Handlungen) - er gibt mir vieles. Mich belastet die Situation - aber auch schon damals bin ich reflektiert genug und kann mein Leben "drumherum" enorm auskosten - genieße eine Lebensqualität, tiefe zwischenmenschliche Freunschaften, wenig 'lange' Beziehungen (wen will ich schon lieben können, wo ER immer da ist... und all die Beziehungen sind "Strohfeuer" - niemand schafft es, seinen Posten einzunehmen), berufliche ERfolge, persönliche Horizonterweiterung... und dennoch ist er immer da - immer Monopol, Dreh- und Angelpunkt.
- zufällig kommt alles raus gegenüber seiner Freundin, die flippt aus, verzeiht und drängt auf Heirat (alles hinter schloss und riegel) - er schafft es, 4 Wochen den KOntakt zu mir abzubrechen - der Drang, sich zu melden ist stärker. Hier KIPPT ein Teil unserer Beziehung. Ich bin sehr verletzt - wir reden, sporadisch - er heiratet 3 monate später - 3 Tage danach unser treffen - er ist unglücklich - ich versuche weiter, KOntakt abzubrechen - wir verlieren uns nie aus den Augen - immer noch sind wir wichtige Bezugspersonen
- sie steigt nun wirklich in den gemeinsamen Beruf ein - "süß" - ich koche vor Wut - bin aber weiterhin da - "er braucht mich" - und ja, mit mir geht es ihm gut. Das Preis-Leistungs-Verhältnis verlagert sich (bzw. hat sich schon sehr lange verlagert) - aber mir ist es das WErt. ich Idiot. aus Liebe - für den andern da sein wollen
- es reicht dann - ich ziehe weg ins Ausland - und mit dem Umzug ändert sich wieder alles. Kurz vorher klärendes GEspräch - nach 1,5 Jahren "geht" wieder was (nachdem es rauskam, ging nix mehr, kein Kuss, kein Haste-nicht-gesehen) - emotionales Disaster - wir sind näher beieinander als früher - ich gehe dennoch - aber es wird nur stärker mit uns - wir treffen uns oft, reden, diskutieren, planen, wollen nicht ohne, zergehen an Sehnsucht, wachsen ineinander zusammen
- Disaster nach 9 Monate Höhenflug: Er kauft ein haus mit seiner Frau... ... sprachlos... (aha - ok?) - Streit, Diskussionen - "ich kauf das Haus doch nicht für sie" (? aha? - immerhin kam es auf ihr Drängen - und das ihrer FAmilei... und er muss ja schließlich der "Gesellschaft" entsprechen... in unserer DORFgegend...
- Abbruch! Das reicht! - aber, funktioniert nicht - er lässt mich nicht gehen und ich bin zu schwach - zudem noch viel zu oft in geografischer Nähe - es kommt zu weiteren Treffen, Diskussionen, Verzweiflungen... Das ist verletzend für mich, aber scheinbar nicht zu sehr... oder hab ich mich stillschweigend schon längst immer nur mit WEnigkeiten zufrieden gegeben, dass meine Schmerzgrenze enorm gesunken ist!?
- es dreht sich 2-3 Jahre alles im roten Faden um Abbruch nun... manchmal ists bei uns noch fein - manchmal treff ich "sein Inneres", was sagt "ich liebe dich, ich brauche dich - ich bn unglücklich und will mit dir glücklich werden - ich bleibe nicht immer verheiratet - ich liebe dich, ich habe noch nie jemanden so geliebt"... "ich kann mich jetzt nicht trennen - dann wäre ich beruflich ruiniert - auch gesellschaftlich, also was den beruflichen Ruin mit sich bringt... gib mir Zeit" - wir streiten - verletzen uns beide arg, und wir kriegen es nicht hin. Ständiges Hin- und Her. Wie ich oben schon erwähnte - mein Leben kann ich dennoch 'schwarz' bilanzieren - habe vor allem ein persönlich ausgeprägtes Bewusstsein, ein wichtiges enges Freundesnetzwerk und berufliche Ziele
- 2008 so ziemlich das Ende der zerrütteten Affäre - es ist in ORdnung - ich erkunde die Welt allein. DAs ganze JAhr zieht sich so. Immer noch hänge ich ein wenig an ihm, wie gut, dass persönliche Kontaktpunkte sehr selten sind. Noch mal Krise im Sommer - nach "ihrem" gemeinsamen Urlaub, der "nciht allzu scheiße war" (Zitiere ihn) sagt er, "ich kann mich nicht trennen - ich lass das jetzt so weiter laufen. sie steigt jetzt aus aus dem Beruf, dann gucken wir" Ok, tschüss, leb wohl & machs gut.
- & das war es - bin BEFREIT - lerne seit Jahren die erste Person kennen, die mien Inneres in einer WEise durchdringen kann - sagenhaft... Wir finden zusammen - ich bin glücklich - ich kann die tiefen Geüfhle nicht beschrieben - eigentich sind wir enorm andere Menschen.. aber ja, anfangs bin ich glücklich. der Andere (Affäre) meldet sich ab und zu - mich interessiert es wenig. ich bin leicht wie eine Feder. Familiäre Umstände verlangen meine längere Anwesenheit zu Hause - ich sehe ihn wieder - er ist am Ende, "ich will nicht ohne dich, ich werde mich jetzt trennen" - ich bin standhaft, möchte nicht wieder hoffen und enttäsucht werden - da ich immer noch nicht emotional "geheilt" bin (kann man das je?) zerbricht auch (aber nicht nur daran!) die andere Beziehung - ich lasse es auf mich zukommen.
- im Frühjahr die versprochene Trennung - sie zieht aus. 3 Tage später ist er bei mir. Wir sind glücklich. Von da an verbringen wir eine wahnsinnig intensive und schöne Zeit. Vieles ist heimlich (Dorf, Gesellschaft, ExFrau) - vieles nicht mehr (Familie, ok, seine Eltern wussten das eh schon lange) - die Erfahrungen sind krass. Alles ist gut. Und ich verliere meine Schutzmechanismen, will ganz eintreten in das Mögliche... - ziemlich früh wir dklar, dass seine Frau wieder zurück will. Er will nicht - aber er verpeilt es, ihr es immer klipp und klar zu sagen (meine Einschätzung... er beteuert, es ihr klar gemacht zu haben) -
- wir kämpfen umeinander. Ich kämpfe. Er hängt zwischen Beruf (baut noch etwas neues auf [mit seinen freien Kapazitäten, die er seit der Trennung hat - und 'schließlich kann er ja nicht immer zu mir kommen, dass würde ja 'auffallen' vor Exfrau, Freunden etc.]
- die Belastung wird immer größer - habe das GEfühl, wir entfernen uns - Ende NOV fahre ich (unverhofft direkt bis WEihnachten) in die GEgend. Er rbicht zusammen, erzählt von dem Druck seiner Frau, von den unfairen Methoden und Drohungen, Selbstmord, ihn fertig machen etc. - Vor WEihnachten eskaliert das ganze. Sie "packt das nciht". Sie kommt zu ihm, erzählt ihm, wie sie sich geändert hat (viel Verständnisvoller und so jetzt...) und im gleichen Atemzug erwähnt sie, dass sie ihre Wohnung gekündigt hat und nun wieder kommt (Nägel mit Köpfen, was...) - er unternimmt einen Versuch, ihren Plan zu verneinen - geht aber nicht ("ich [sie] fahre gegen nen BAum")
- vor WEihnachten kommt sie zurück - cih frage ihn "was ist mit mir? - wieso machst du das? Wenn du das machst, ich komme nicht wieder, du hattest deine Chance, wir hatten unsere Chance" - "Ich kann nicht anders, die packt das nicht - ich mach das jetzt und verspreche dir, es ist nur kurzfristig, ich will dich weiterhin und für immer"... sie zieht ein - ich "verpisse mich" wieder ins Ausland - abgemacht ist eine 4-5 Wochenfrist... dann will entweder er ausziehen oder wieder sie...
- über Dritte höre ich von einem Gespräch zwischen meiner besten Freundin und ihm, was sich zufällig abends in einer Kneipe ergeben hat - meine Freundin sagt mir Bescheid - "ja, er verdrängt halt weiterhin, er hat Angst, er liebt seine Frau nicht und ist persönlich weiter unglücklich, er weiß, dass er glücklich mit dir wäre, hat aber Angst vor der Gesellschaft - er meinte er würd jetzt nur noch arbeiten." FAkt ist, es gibt keine weitere Trennung, es gibt keine Deadline mehr.
 
Hallo itchy,

ich habe nun deinen ganzen Bericht gelesen. Und in jeder Zeile gehofft, dass ich nicht in das gleiche renne, das du schon hinter dir hast.

Aber nun zu dir:
Du hast einen schweren unendlichen Leidensweg hinter dir. Meine Meinung nach bist du emotional abhängig von ihm. Kein Mensch hat es verdient so behandelt zu werden. Aber du würdest alles geben für ihn. Aber sei dir eines bewusst, er gibt nur sehr sehr wenig für dich. Er braucht dich nur in der Not. Du bist sein Haltepunkt.
Meiner Meinung nach solltest du ihn mal hängen lassen. Keinerlei Kontakt, nicht sehen, nicht hören und vorallem nicht helfen. Er muss mal so richtig alleine da stehen. Entweder er entscheidet sich dann für oder entgültig gegen dich.

Du schreibst, dass du keinen Hass haben willst. Ich glaub du bekommst nur Abstand zu ihm, wenn du Hass aufbaust.
Hass gegen ihn hat nichts mit verbittert werden zu tun. Wichtig ist nur, dass du es nicht auf andere Personen überträgst. Hasse ihn, aber niemand anderes.
Wenn es für dich entgültig kein zurück mehr gibt, änder alle Daten die er von dir hat. Ist am Anfang sicher schwer, wird dich aber mit der Zeit befreien.

Grüße bienchen
 
Liebes Bienchen,

vielen Dank für deine Worte.
Ja, es ist eine sehr abhängige Beziehung. Ursachen hierfür zu nennen wäre wohl eher eine psychoanalytische Fragestellung - mir liegt momentan allerdings eher am Herzen, gut auf "verhaltensorientierem" WEg mit der gesamten Situation klar zu kommen.
fakt ist: ich "liebe" diesen Menschen unendlich, wo immer auch diese GEfühle verwurzelt sein mögen.

Ich weiß, dass ich mich schon sehr früh in der ganzen GEschichte mit Kleinigkeiten und WEnigkeiten zufrieden gegeben habe - und damit auch die Erwartungen (an ihn und an meine Bedürfnisse) ziemlich gedrosselt wurden - was sich bei mir dann als "Normalzustand" einpendelte.

Es ist schwer, aus diesem Trott heraus zu kommen. Der Ratschlag, den Kontakt komplett abzubrechen - ja, das war oft Thema und hat auch zu Beginn öfters funktioniert: Handy aus, ORte meiden, nicht antworten, nicht ans Handy gehen, auflegen, wenn er es ist, immer wieder sagen "bitte lass es" - aber das Durchhaltevermögen war zu gering - zu viele krasse Momente kamen dann. In den Zeiten, wo er mich zu verlieren droht, fährt er voll auf, das lies mich immer bleiben - und in diesen Momenten habe ich dann auch "viel" (bitte in Relation zur Wenigkeit sehen!) bekommen - und immer wieder ging es dann aber in den gleichen alten Trott. Ein Festhalten, neue Hoffnungen, nicht los können - Abhängigkeit eben.

Ich habe mittlerweile einige "kontaktmöglichkeiten" gekündigt, gesperrt etc.

Und - in der Schwäche der letzten Tage war ich es dennoch, die sich gemeldet hat - die ihre Wut aussprechen wollte, dass es unfair ist. UNfair, nach allem, was war, nicht den Mut zu haben, auch gegenüber mir Klartext zu reden. Sich zu melden und kurz den Stand zu erklären "Pass auf, ich kann da momentan nicht raus - ich nehme in Kauf, dich zu verlieren", etc.

Morgen werden wir telefonieren (sagt er heute - mal abwarten, was morgen SAche ist) - und es ist schwer, die Entscheidung zu treffen, überhaupt noch mit ihm zu reden. Wenn er sagt "sie ist weg, ich trenne mich, ich will die Zukunft mit dir" - ich würde mir wünschen, dass ich die letzten Monate verzeihen könnte - aber hierfür gibt es keine sicheren PRognosen (und genau das ist auch wieder eine Tatsache, die ihn in seinen Bindungen lässt) - das wird er aber sehr wahrscheinlich nicht sagen als viel eher "ich kann es einfach nicht, ich weiß auch nicht mehr weiter, ich bin es nicht wert".
Es wird schwer, morgen NICHT über "alltägliche Sachen" zu reden, bzw. NICHT in alte Routinen zu fallen - dem bin ich mir bewusst und sehr entschlossen, OHNE BASIS keine Perspektive für "helfende, seelsorgende Gespräche für ihn" da zu sein - wieder auf meine Kosten.

Ja, wütend auf ihn zu sein, das ist ok - ich bin mir aber auch über die Komplexität bewusst und dass es immer schwer sein wird, "gerecht" zu bewerten. Normalerweise begreife ich jeden Menschen als Kontinuum zwischen schwarz und weiß - nur... wenn ich bei ihm weiterhin nicht nur schwarz sehe, die Gefahr... ... ... dass ich nicht los lassen kann. Aber - Wut, Zorn, Hass... - auch wenn es auf ihn gerichtet ist (und ich meiner Ansicht nach fähig bin, nicht "die Welt" zu hassen oder die Wut an anderen auszulassen) - was macht das mit mir - was macht das bspw. mit meiner jahrelangen Loyalität zu ihm? Ich bin so zornig manchmal, dass ich "unsere Geschichte" am liebsten in der dörflichen Gegend in die Zeitung setzen würde, ausschreien würde, seiner Frau meine Meinung dazu sage... - aber nein - dann wäre ich auf dem Niveau der Rache, des verletzten Stolzes, einer blinden Zerstörung. Das ist nicht meine Art - Mag sein, dass ich ihn auch zu diesen Zeiten noch in Schutz nehme - "das hat er nicht verdient, ich will sein Leben nicht zerstören"... - Ich habe einfach etwas Angst davor, dass ich kontrolllos werde.

Was ncihts an dem Plan ändert, dass, wenn er sich für sein "oberflächliches Scheinleben" entschließt, dann auch bitte ohne mich - ich werde die Drohung aussprechen, er solle sich nciht mehr melden - und wenn er es weiter tut, erzähl ichs ihr. Allein die Drohung - das wäre der Weg, da raus zu kommen. Nur wenn er sich nicht dran hält, dann muss eine Bewahrheitung stattfinden. Ich habe diese Form des Druckmittels noch nie genutzt, gerade weil ich dieses NIveau nicht betreten will... - aber ich weiß, dass ich bereit bin, sehr weit zu gehen, dass ich NICHT wieder in diese unsichere Affäre / Freundscahft, wie auch immer, abrutsche. Es gibt nur noch ganz oder gar nicht.

Du schreibst, dass du möglicherweise einen ähnlichen Weg gehst. Ich weiß nicht, wo du gerade bist - ich kann nur hoffen, dass du diesen Inhalt als Abschreckung empfinden kannst ;-) es ist ein WEg in Extremen - der (abgesehen von schönen Erlebnissen und Selbstentwicklungen) sehr ausbeutend sein kann - du musst selbst abwägen, wie du deine zwischenmenschliche Beziehung zu dem Anderen bewertest.
Ich bspw. habe immer weiter gehofft - komischerweise kann man ja auch "Früchte" meines Leidensweges kennen - wir hatten eine Chance... ... aber gut - das wars dann auch. UNd ich weiß es nciht, ob es das alles wert war. Eigentlich nicht.
 
heute kam es zu einem weiteren Gespräch. "Ich brauche noch Zeit - ich weiß, ich kann nicht erwarten, dass du noch da bist - bei mir hat sich nichts geändert, ich liebe dich und will auch nicht weiter in meiner Beziehung bleiben - ich brauche eben nur Zeit."

Ich kann keine Zeit mehr geben - die "Deadline" ist zu Ende. Nach diesem ernüchterten Gespräch heißt es für mich, Abschied nehmen, anstelle von weiterer Hoffnung mein Leben selbst zu optimieren.

Ziel: Kontrolle im eigenen Lebensbewusstsein und in eigener Lebensgestaltung zu haben.
Ich weiß, dass das schwer ist - ich bin oft dran gescheitert.

Bin dankbar für jeden weiteren Erfahrungsbericht und für Unterstützung.

itchy.
 
hallo itchy

also ernsthaft,wenn er dich sooo liebt und in seiner ehe soo leidet,dann ist die sache doch klar.er bekennt sich zu dir und hält evtl. "feindseligkeiten" von seiten anderer menschen aus.das legt sich ja auch nach ner zeit,ihr würdet ja nicht bis ans lebensende verdammt sein (im dorf oder von anderen menschen).

wie ihr es jetzt macht,lauft ihr immer mehr ins verderben,ihr verliert zusehends an glaubwürdigkeit und werdet es euch bald verscherzt haben.(miteinander und mit den menschen,die ebenfalls davon betroffen sind)

wie geschrieben,steht er zu EUCH,ist eine entscheidung doch letztendlich leicht.(denn ihr macht das schon so lange mit,da muss man ES wissen).sich immer mit "ich brauche zeit" zu entschuldigen,sollte doch wohl langsam nicht mehr als eine ausrede sein.er erzählt dir die eine version, seiner frau die version, die SIE hören muss.letztendlich seid ihr beide zu bemitleiden(frau und du).

wie viele ausflüchte brauchst du eigentlich noch, um zu kapieren,dass das nie anders wird.du hast ihn bis heute nicht zu dir "bekehrt" und wirst es nie schaffen, das hat dir eure lange vergangenheit doch bestens bewiesen.

letztendlich tut ihr mir wirklich leid-gefühle hin oder her-jetzt heisst es,verstand einschalten.(auch,wenn es schwer ist).dein leben ist es ja ohnehin schon(ich meine schwer).....

alles gute
 
das "vergessene Ich" beschreibt es objektiv, ja, wie ich es auch (zu guten Zeiten) sehe: "IRgendwas" scheint da zu sein, was aber wahrscheinlich genau nur in dem Rahmen, in dem es die Jahre existiert, existieren kann. Einen wirklichen Entschluss für mich - nein, den gab es nie - zumindest eben nicht langfristig - und ja, da stimme ich dir ebenso zu: WEnn ich so wichtig wäre, wäre es eine Entscheidung, nicht noch nicht mals eine 4 Wochen Frist beinhaltet sondern innerhalb weniger Minuten geklärt werden kann.

Ja, er selbst ist sehr gefangen in seinen VOrstellungen, Ängsten, in seiner ERziehung, "inmitten der Gesellschaft" - nur... es ist und bleibt SEINE Angelegenheit, nciht meine. Aber wie kann ich nur gezielt meine emotionale EBene zu diesem überzeugten Denken bewegen? Wie kann ich - in den extremen emotionalen Einbrüchen, die dann und wann (bei Gott und zum Glück nicht kontinuierlich) erscheinen - wie kann ich da eine Selbstkontrolle aufbauen - wie kann ich mir selbst Stütze sein, die mich selbst im Weggang unterstützt, an der ich selbst wachse!?
 
sag ihm folgendes:

wenn du mich so liebst wie du immer sagst, dann lass mich los...

denn Liebe läßt man los....😱😱😱

Was soll man dir raten? Wenn ihr über Jahre zusammen wart,
wenn ihr sogar zusammen gewohnt habt... und trotzdem
ist er gegangen. Was steht über eurer Liebe.... die Gesellschaft
(interessiert doch heute niemanden mehr), Geld/Arbeit...
 
hallo itchy


es gibt nur 2 wege:so weitermachen wie bisher,denn es wird sich nichts ändern(siehe vergangenheit) oder endgültiger bruch.

beides tut weh,nur was wird länger schmerzen?du weisst es,oder?🙁
viel glück.....
 
Hallo!

Ja - Liebe ist ein Kind der Freiheit - oftmals schwer zu sehen unter der Last eines Alltags, Erwartungen, Forderungen usf... - und ich verlang(t)e auch, dass er mich gehen lassen muss. Die Erfahrung des gegenseitigen wieder-einfangens (auch nach Monaten noch) kreist als Mahnmahl um mich herum - und wird mir (hoffentlich) Stütze sein, nicht weiterhin Vergangenheit fortzuschreiben.

Momentan ist ein Respekt und Akzeptanz der eigenen und anderen WErte da - sprich seit WEihnachten (& bis heute das Ende der Deadline und Aussprache, Neuorientierung) gehen wir getrennte Wege.

Leevje, "zusammen wohnen" war bei mir - weit weit entfernt von sämtlichen "gesellschaftlichen KOnventionen".

Aber die Frage: was steht über Liebe? Schuldgefühle? Gewissen? Finanzen? Beruf (& er hat Angst, mit Scheidung und vor allem "mit mir" seinen Beruf, seine Selbstständigkeit zu verlieren), gesellschaftliche Erwartunen, Erwartungen von Freunden, andere Abhängigkeiten, Feigheit ... ... ...

mag sein, dass ich sehr idealistisch oder naiv erscheinen werde - nein, es sollte nichts über Liebe stehen. Sicher muss man KOmpromisse eingehen - Leben ist kein Vakuum aus Liebe - aber was nie fehlen darf, ist vor allem die Liebe zu sich selbst. Und wenn man sich selbst glücklich machen will - muss man auf sein inneres hören. DAs ist bei meinem kleinen "Freak" nicht der Fall - zugunsten des Scheins gibt er das Sein auf - nur...

... it's not my business anymore...! War es nie - ich weiß... ich liebte über mein eigenes Wohl hinaus.

ICh sehe meinen Weg - der heißt: meine eigene Lebensqualität, OHNE seine Angelegenheiten. Ich muss ihn nicht hassen, nicht verfluchen, nciht weiter lieben - das sind alles Kategorien, die im jetzigen Bewertungsschema nicht relevant sind: Es geht um meine Angelenheiten - die ich steuern kann. Nicht mehr um seine.
Es geht auch nciht um Warten - denn ich verkaufe mich nicht mehr unter WErt.
Es ist so, wie es ist - so sieht die Realität aus, und jetzt muss jeder auf eigenen Beinen stehen ;-)

WElche Rolle spielt Wut in dem PRozess? Wütend auf ihn zu sein? Wieso denn wütend auf ihn - nicht auf mich frag ich dann... welche PRoduktivität zeigt Wut!?

itchy
 

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