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Abmahnung

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Gast

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Hallo leute,

ich komm gleih zur sache, hoffe ihr könnt mir helfen.

1 Betrieb stellt Azubis ein und die werden vom Arbeitsamt bezahlt!
Das heißt der Betrieb kriegt xxx € und soll davon Gehalt, Materialkosten und Werkzeug kaufen ... etc. !

Der Betrieb hat sich nun was nettes einfallen lassen und schickt die Azubis mit einem Kooperationsvertrag zu anderen Firmen, um sie dort Ausbilden (Praktikum) zu lassen!
(Die Kooperationsfirmen übernehmen das Gehalt!)

Jetzt werden aber die Azubis von der Kooperationsfirmen entlassen wegen xxx Gründe (zb. zu spät, Arbeitet zu langsam,etc... )
Daraufhin verteilt der eigetnliche Betrieb Abmahnungen ... bis zum 3 dann werden sie gekündigt!


Jetzt meine fragen,

1. Dürfen die Überhaupt Geld von den kooperationsfirmen verlangen?
( immerhin wird die Ausbildung von Steuergelder finanziert bzw. Arbeitsamt!)
will darauf hinaus der Betrieb behält das Geld, was eigentlich fürs Gehalt der Azubis vorgesehen war selbst ein! kennst sich da wer aus?

2. Sind die Abmahnungen rechtens? Ich meine der Azubi kann ja nicht wirklich was dafür, wenn er einfach zu langsam arbeitet! Ist halt ein Azubi!


hoffe ich habs einigermaßen neutral und verständlich geschrieben
danke für die Antworten mfg
 

Hallo Gast,

schau mal hier: Abmahnung. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Hallo leute,

ich komm gleih zur sache, hoffe ihr könnt mir helfen.

1 Betrieb stellt Azubis ein und die werden vom Arbeitsamt bezahlt!
Das heißt der Betrieb kriegt xxx € und soll davon Gehalt, Materialkosten und Werkzeug kaufen ... etc. !

Der Betrieb hat sich nun was nettes einfallen lassen und schickt die Azubis mit einem Kooperationsvertrag zu anderen Firmen, um sie dort Ausbilden (Praktikum) zu lassen!
(Die Kooperationsfirmen übernehmen das Gehalt!)

Jetzt werden aber die Azubis von der Kooperationsfirmen entlassen wegen xxx Gründe (zb. zu spät, Arbeitet zu langsam,etc... )
Daraufhin verteilt der eigetnliche Betrieb Abmahnungen ... bis zum 3 dann werden sie gekündigt!


Jetzt meine fragen,

1. Dürfen die Überhaupt Geld von den kooperationsfirmen verlangen?
( immerhin wird die Ausbildung von Steuergelder finanziert bzw. Arbeitsamt!)
will darauf hinaus der Betrieb behält das Geld, was eigentlich fürs Gehalt der Azubis vorgesehen war selbst ein! kennst sich da wer aus?

2. Sind die Abmahnungen rechtens? Ich meine der Azubi kann ja nicht wirklich was dafür, wenn er einfach zu langsam arbeitet! Ist halt ein Azubi!


hoffe ich habs einigermaßen neutral und verständlich geschrieben
danke für die Antworten mfg



das mit dem gahalt geht ja garnicht.das würde ich echt mit dem arbeitsamt abklären,der azubi hat doch die stelle bestimmt vom a-amt....die sollten dann auch wissen was da läuft.

sonnenlichtlein
🙂
 
Geht zu einer kostenfreien AZUBI-Rechtsberatung (IHK,Gewerkschaft,Arbeitsamt, Arbeitsgericht...) und tragt dort den kompletten Fall vor.

Für "Kündigungen" bzw.die VERSUCHE rechtswirksamer Kündigungen von Auszubildenden gibt es Sonderbestimmungen!

Die Ausbildung rangiert VOR den "Interessen" des Betriebes!

Es bedarf nicht nur paar "Abmahnungen" ,um Euch rauskanten zu können!

Nur bei SEHR KRASSEN Verstößen/Verfehlungen würde hier der Ausbildungsbetrieb im Recht sein.

Dazu gehört z.B. Diebstahl,Unterschlagung,vorsätzliche Brandstiftung oder sowas.

Was liegt denn BERECHTIGT gegen Euch vor?

Habt Ihr Abmahnungen ignoriert? Gab es "Bedenkangebote",gab es konstruktive Hilfe, "Eure Haltung zu korrigieren"?

Das "Bummeln" gehört m.E. eben NICHT dazu--da man mit "Heranwachsenden aus allgemeiner Lebenserfahrung in der Findungsphase Nachsicht zu üben hat..".
Dabei ist unter "Bummeln" von mir "zu spät zur Arbeit kommen" gemeint.

Dann gibt es das LEGALE Mittel,Euch die versäumte Zeit nacharbeiten zu lassen ---oder die Halle einmal öfter zu kehren...oder sowas!

LANGSAMES Arbeiten ist erst recht kein Kündigungsgrund--Ihr seid Azubies,keine LOHNARBEITER!!! (das ist völlig schräg...oder habt Ihr bewußt BUMMELSTREIK zelebriert???)

Wenn Ihr wegen "Nichtleistung" durch ALLE praktischen Prüfungen fallen würdet,wäre das anders---aber auch da hat man ein Anrecht auf NACHPRÜFUNGEN z.B.!!!

Euch bleibt: Widerspruch/Klage---immer SCHRIFTLICH,Einschreiben ,Terminierung einer Antwort...

Wenn Ihr es AKZEPTIERT,wird die Fortsetzung der Ausbildung schwer.

Macht SOFORT Protest, sucht gemeinsam mit Beratern nach seriösem Ausbildungsbetrieb zur Fortsetzung --und vor allem:
in Zukunft berechtigte Abmahnungsgründe korrigieren, die Ausbildung ernst nehmen!

Und---holt Euch bitte SOFORT jemanden dazu---Ihr braucht einen unabhängigen Zeugen,der Betrieb springt hier sehr seltsam mit Euch um!

Die Fragen der Rechtmäßigkeit der "Weiterreichung" kann nur das Arbeitsamt oder IHK beantworten.

Dafür muß es gesetzliche Regelungen geben!
Meldet Eure Bedenken!

Viel Glück!


Micky
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

danke für die Antworten,


Die Ausbildung rangiert VOR den "Interessen" des Betriebes!

Genau das denke ich doch auch! Es kann doch nicht sein das der Betrieb, Azubis kündigt nur weil sie kein Geld einbringen ... so kommt es mir jedenfalls vor!


Was liegt denn BERECHTIGT gegen Euch vor?

sehr verschieden, mache kommen öfters zu spät (öfters= 2-3x im Monat,
Azubis kommen nicht mit den Mitarbeitern klar und wie schon erwähnt das zu langsame Arbeiten.
(Um es nochmal genauer zu sagen der eigetnliche Betrieb kündigt die Azubis weil sie von mehreren Kooperationsbetrieben gekündigt werden!)

LANGSAMES Arbeiten ist erst recht kein Kündigungsgrund--Ihr seid Azubies,keine LOHNARBEITER!!! (das ist völlig schräg...oder habt Ihr bewußt BUMMELSTREIK zelebriert???)

Nein natürlich nicht, es ist halt so das die Kooperationsfirmen anderes gewohnt sind.
Hinzu kommt das es in manchen Kooperationsbetrieben keine Ausbilder
( bzw. Facharbeiter mit Erlaubniss zur Ausbildung)gibt!

Demzufolge dürften doch die Azubis dort nicht Ausgebildet werden, oder sehe ich das falsch? (zur Info die Azubis bleiben teilweise bis zu 6 Monaten da, das erste Jahr hatten alle im eigetnlichen Betrieb gelernt)


In den Ausbildungsverträgen, stehen festgelegte Kooperationsfirmen drinn, in denen die Azubis jedenfalls nie waren.
Wenn die jetzt an eine andere Kooperationsfirma geleitet werden,sind sie dann immernoch verpflichtet dort zu arbeiten?


danke nochmal für die schnellen antworten mfg
 

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