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Abbruch der Ausbildung

  • Starter*in Starter*in faraschi
  • Datum Start Datum Start
F

faraschi

Gast
Hallo
Ich bin der Zeit im ertsen Lehrjahr einer Ausbildung zur Fachinformatikerin.
Zum Anfang war alles ok Arbeit und Schule haben Spass gemacht.
Jedoch jetzt komm ich bei beiden nihct mehr hinterher mit dem lernen und mit den Arbeten, die ir erledigen müssen.
Der Spass ist auch weg.
Kann mir bitte jemand helfen, ich weiss nicht mehr weiter.🙁

lg
Faraschi
 
Hallo,

in welche Richtung geht denn deine Ausbildung, Systemintegration oder Anwendungsentwicklung?

Die Ausbildung ist nicht leicht, das stimmt. Viele nehmen ja eh nur Abiturienten. Welche Schulbildung hast du? Vielleicht hast du dich einfach nicht genug über das Berufsbild informiert. Zu Beginn der Ausbildung ist es eigentlich immer etwas einfacher, das ist normal oder die Firma in der du lernst verlangt schon zu viel von dir. Aber in der Berufsschule gibt es ja einen Lehrplan der eingehalten werden muss.

Wie sieht es denn mit deinen Vorkenntnissen aus? Hast du dich vor der Ausbildung schon mit Computer beschäftigt oder war das eine Spontanentscheidung? Ein Ausbildungsabbruch ist jedenfalls (noch) nicht gerechtfertigt, denn das hast du immer in deinem Lebenslauf stehen und jeder der den liest, wird sich seinen Teil denken. Es ist eine tolle Ausbildung mit guten Zukunftschancen und das sollte man nicht einfach aufgeben.

LG
FrozenAngel
 
Hallo,

auch ich will Dir Mut machen, durchzuhalten.

Gibt es an Deiner Berufsschule einen Mentoren, einen Vertrauenslehrer oder so? Jemandem, dem Du Dich anvertrauen kannst, mit dem Du Ursachen analysieren kannst und Lösungsstrategien erarbeiten kannst?

Beiß Dich durch, später bist Du froh darüber.

Gruß
Weidebirke
 
Hi,

ich hab 2005 eine Ausbildung zur It-Kauffrau angefangen, das geht ja in die ähnliche Richtung, bzw. gehört auch zu den "Neuen" IT-Berufen.

Mir ging es damals so, dass die meisten berufsschulkollegen richtiggehende PC-Freaks waren und zur genüge Vorkenntnisse hatten, die Lehrer in der Berufsschule auch dementsprechend aufgrund der Vorkenntnisse ein sehr hohes Niveau angesetzt haben, welches ich aufzuarbeiten, nicht geschafft, oder kaum geschafft habe, besonders in den IT Fächern und im Bereich Programmieren. Ich kam überhaupt nicht mehr hinterher, jede Grundlage war für mich schwierig die andere aus dem FF kannten. So ging es auch den anderen die entsprechende Vorkenntnisse nicht hatten.

Dass dies öfters vorkommt in diesem Bereichen, dass ein sehr hohes Niveau angesetzt wird, habe ich schon von mehreren Azubis gehört. Auch, dass viele nur Abiturienten nehmen, wir waren damals 17 Leute, davon hatten 4 Mittlere Reife. Mein Betrieb hat mich da auch nicht sonderlich unterstützt, als ich alles vorbrachte.

Ich habe das dann schließlich abgebrochen, aus privaten Gründen zwar, bereue es aber heute, dass ich es nicht fertig gemacht habe, auch wenn ich nach meiner heutigen Sicht nicht mehr in diesem BEruf arbeiten wollen würde.
Die Ausbildung ist schwer und es ist viel, besonders wenn man nicht über hohe Vorkenntnisse verfügt.
Eine Ausbildung abbrechen ist halt immer so eine Sache. Kriegt man was Neues? Kriegt man schnell was Neues?
Ich würde heute ganz klar sagen: durchziehen, egal wie, dannach kann man immer noch etwas anderes machen, aber man hat erst mal eine "runde Sache", etwas abgeschlossenes. Manchmal muss man in saure Äpfel beißen, auch wenn man es lieber gern süß hätte.

Mich würden genauere Details interessieren, was genau schaffst du nicht? Was genau wird dir zu viel? BErufsschule? Betrieb?

Wenn man abbricht, ist das einfach im Lebenslauf drin, und mir geht es heute bei der Stellensuche so, dass ich doch meistens dannach gefragt werde und dies auch plausibel begründen muss.
Dies muss ja nicht immer der Fall sein, aber bei allen Vorstellungsgesprächen, die ich nach meinem Abbruch hatte, wurde ich zumindest danach gefragt, hin und wieder sogar sehr genau.

In der heutigen Zeit, in der Lehrstellen rar und teils auch sehr begehrt sind, bin ich der Meinung, dass sich ein Abbruch nicht gut macht. Ich habe trotz etlicher Bewerbungen Monate gebraucht, um wieder irgendwo unter zu kommen, und habs dann "nur" auf eine berufsausbildende private Berufsfachschule geschafft, die ich selber zahlen muss. Und auch jetzt, wo sich diese Zeit dem Ende neigt und ich bald meinen Abschluss in der Tasche habe, werde ich bei Stellenangeboten doch immer wieder gefragt, warum der Abbruch.

Ich kann natürlich nur davon reden, wie es mir ging, aber aufgrund meiner "Erfahrung" rate ich von einem Ausbildungsabbruch dringend ab, es sei denn du hättest so gut wie übergangslos etwas anderes (eine andere Stelle) die du dann auch durchziehst. Jemand anders mag andere Erfahrungen haben und dies ganz anders sehen.

Viel Glück und LG
Feli.
 
Zuletzt bearbeitet:
ich mach die ausbildung richtung anwendungsentwicklung.
ja wir hier geschrieben habt zum anfang war es echt leichter es hat auch spass gemacht.

aber es ist so wir arbeiten auf arbeit mit einer programmiersprache und in der schule mit einer ganz anderen.
die ähneln sich nihct viel.
ich finde es schwer dann immer umzuschlaten so zu sagen.
auf der arbeit bekommt man das gesagt und in der schule ist es wieder was ganz anderes🙁.
auch was wir in der schule lernen können wir auf arbeit überhaupt nihct anwenden.
wir haben das so 2 wochen und arbeit und eine woche schule.
nach 2 wochen arbeit hat man schon wieder alles aus der schulwoche vergessen/ verdrängt weil man sich auf arbeit auf ganz andere sachen konzentrieren muss.
man muss auf arbeit halt ganz andere dinge erledigen als in der schule.

lg
faraschi
 
Hi faraschi,

Also fangen wir mal an... 🙂

Hast du mit deinem Ausbilder schonmal über die Probleme gesprochen? Bist du in der Firma in den produktiven Ablauf eingebunden oder lernst du für dich selbst? Ich denke, bei diesem Beruf, dürfte es ja eher zweites sein. Dann müsste man doch zusammen mit dem Ausbilder auch eine Lösung finden?
Macht dir der Beruf denn sonst irgendwie noch Spaß?

Falls nicht, hättest du den einen Beruf als Alternative den du gerne lernen würdest? Falls ja, leg los, schreib Bewerbungen. Versuch noch was für diesen Sommer/Herbst zu finden, den ich wollte auch durchhalten und suche nun, im zweiten Jahr, nach was neuem, schade um die verschwendete Zeit!
Lass dir auch von deinem Umfeld nicht zuviel einreden 😉 Hatte ich auch machen lassen, aber sofern man es nicht unüberlegt tut und nur mit einem neuen unterschriebenen Ausbildungsvertrag o.ä. abbricht, spricht nicht soooviel dagegen. 🙂

Lg
Ice
 
Hi,

das Programmieren fiel mir damals auch ziemlich schwer. Ich hab dann versucht zu Hause zu üben, ich habs auch im Betrieb angesprochen, die haben mir dann eine Software gegeben. Ich würde es wirklich mal ansprechen, ein Betrieb ist da damit du lernst. Eventuell findet sich ja jemand, der diese Programmiersprache drauf hat, der mit dir üben kann?

Ist jemand in der Berufsschule gut im Programmieren? Wenn ja, sprich denjenigen doch einmal an, ob er dir helfen könnte oder ob ihr zusammen üben könnt. Oder frag einen Lehrer, berichte von deinen Schwierigkeiten. Es gibt auch Kurse zu den Programmiersprachen, vielleicht findest du einen in der Nähe. Das Arbeitsamt und die Internetseite gibt hierzu Infos.

Ich hab auch C++ gelernt, und habs im Betrieb nie gebraucht, ich hab eigentlich keinen Inhalt aus der Berufsschule gebraucht, naja fast keinen.

Wie mein Vorredner schon sagte, kannst du dich parallel bewerben, wenn es relativ nahtlos übergeht, finde ich es auch nicht so schlimm, nur nicht zu Lange irgendwie in der Luft hängen bzw. zu Hause rumhängen und das zweite dann auch durchziehen.
Ich empfehle keinen Abbruch ohne Perspektive auf was anderes sozusagen einen Abbruch ins Blaue.

Hast du während der Arbeit manchmal ein bisschen "Luft"? Dann kannst du dir ja den SChulstoff nochmal anschauen, so hab ich das gemacht, weil ich teilweise oft nichts zu tun hatte.

Gruß

Feli
 

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