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7Jahre Borderline/ Narzissmus - und nun das Ende?

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Seit Ende 2008 habe ich einen Menschen an meiner Seite, der mich zutiefst fasziniert und begeistert hat...es war eine tolle Zeit ...Erst viel später habe ich bemerkt, dass ich nicht die Einzige war, dass da auch andere, teils intensive Kontakte bestanden. Mir wurde vom ersten Moment dieses Wissens das Herz gebrochen. Aus einer total lieblosen Beziehung kam ich an ihn und hatte ihm blind vertraut. Nach der ersten Kränkung habe ich noch über Vieles hinweg gesehen. Dann wurde es häufiger... Fahrten und Unternehmungen mit anderen Frauen, immer wieder Szenen meinerseits. Dann kamen Kontaktabbrüche dazu...im Sommer 2013 für mehr als zwei Monate, zwischendurch für ein oder zwei Wochen, 2014 vor dem Urlaub bis 18 Stunden vor dem Abflug....im Sommer 2015 für gut 2 Monate. Jetzt ging es im Januar 2016 los...er belog mich, ich merkte es, es ging um ein Foto einer anderen Frau in seiner Geldbörse.. Die Lüge flog auf, wurde durch noch eine weitere getoppt, er brach den Abend sofort ab, brachte mich , wie schon oefter in solchen Situationen, heim...meldete sich 4Tage nicht. Dann hatte ich einen schweren Unfall, er wurde informiert. Danach versuchte er Kontakt aufzunehmen, fuhr mich zum Arzt, zum Autohaus....ich war ein wenig gelöster. Aber es stand zwischen uns. Er lehnte direkten Kontakt ab....kein Besuch, obwohl wir Tür an Tür wohnen....es war grausam. Ich habe noch versucht, wegen des PKW mit ihm zu telefonieren....aber da war diese Sprachlosigkeit. Und dann hat er noch mal von seiner Seite angerufen...Belanglosigkeiten, ob ich versucht hätte ihn zu erreichen...... Ich habe seit Anfang Februar nicht mehr angerufen, ich wollte einen persönlichen Kontakt, dass er zu mir kommt.....aber das tat er nicht. Seit 42 Tagen kein Kontakt mehr. Wenn er Mut dem Auto heim kommt, dreht er oft in meiner Hofeinfahrt....Ich hab aus Verzweiflung seinen Haustür- Schlüssel bei ihm eingeworfen. Keine Reaktion. Bis auf vorgestern. Da half ihm eine fremde Frau beim Auspacken der Einkäufe aus seinem Auto. In zwei Wochen fährt er in den Urlaub. Ich bin an manchen Tagen gefasst und klar, an anderen schmerzt es mich sehr.Was soll ich nur tun , um damit besser klar zu kommen. Zurückgehen macht alles nur schlimmer. Ich fuehle mich schon so gedemuetigt es wurde ja in den letzten 3 Jahren immer schlimmer, extremer. Er versteht meine Verletzung nicht, ich enge ihn ein und habe kein Vertrauen, sagte er immer wieder. Aber wie sollte ich auch? War das, was er getan hat, emotionale Gewalt? Wie komme ich mit dieser Situation besser klar? Auch heute schaue ich, ob ich ihn heimkommen sehe. Warum muss ich mich so quälen.... Mein Herz pendelt am seidenen Faden. Wie kann auch besser drüber wegkommen? Hat jemand Hilfe? Liebe Grüsse Ella
 
Einen größeren Beweis, dass er nicht der richtige ist, gibt es nicht.
Du leidest direkt vor seinen Augen, flehst um Aufmerksamkeit - und er kommt nur auf dich zu, wenn er Lust darauf hat. Er ist ein A****, dem die Gefühle anderer offensichtlich egal sind und für den du nur Ein Spielzeug bist, dass er sich nach Belieben heraus suchen kann - was muss er dir noch antun?
Leicht wird es nicht, immerhin scheinst du ihn sehr zu lieben. Und sobald er merkt, dass du nicht mehr interessiert bist, kommt er vermutlich wieder an, um dich ein zu wickeln....

Die Erkenntnis ist der erste Schritt in ein selbstbestimmtes Leben...
 
Jeder würde dir sicherlich raten, ihn zu vergessen. Guter Ratschlag wie ich auf dem ersten Blick finde. Doch auf dem zweiten Blick leider oftmals nicht so einfach. Wenn ich deine Worte nämlich lese, erweckt sich bei mir der Eindruck, dass du auf dem besten Wege bist, dich von im emotional abhängig zu machen. Sollte dies der Fall sein, was du sicherlich am besten einschätzen kannst, solltest du mal in deine Vergangenheit schauen. Oftmals liegen die Ursachen für Abhängigkeiten zu Menschen in der Vergangenheit. Ursachen könn(t)en sein beispielsweise sein: fehlende Liebe sowie Aufmerksamkeit, Angst vor dem Alleinsein, ... etc. ..., eben aus Erfahrungen aus der Kindheit heraus. Aber auch, sich finanziell abhängig machen oder die Abhängigkeit , die durch Druck vom Partner entsteht. Es gibt viele Ursachen hierfür. Was ich sagen möchte, schaue mal zurück, vielleicht findest du ja in deiner Vergangenheit den Grund/die Gründe, warum du so mit dir herum springen lässt.
 
Ein Umzug wäre für dich sinnvoll. Wenn du mit ihm Tür an Tür wohnst, wirst du ihn weiter beobachten.
Wie kommst du darauf, dass er Borderliner ist? Macht eine Krankheit sein Verhalten für dich leichter?
Er ist ein notorischer Fremdgänger und wird es bleiben.
Sei froh, dass er den Kontakt eingestellt hat, sonst würdest du weitere Jahre mit ihm vergeuden.
 
Kann es sein, dass Du klammerst? Du weißt, Stalking ist strafbar. Bitte akzeptiere, dass er ein lockerer Vogel ist und nicht im Sinn hat, sich zu binden, Du warst auch nur ein leichtes Vögelchen auf seiner Spassfähre. Auch wenn Du einen "Unfall" hattest, und er Dir geholfen hat, ist das noch lange kein Indiz dafür, dass er sich mit Dir deshalb auf EWIG und IMMER mit Dir verbunden fühlt. Nimm endlich zur Kenntnis, dass er sich mit Dir nur amüsiert hat. Das hat keinerlei Nachhaltigkeit, sosehr Du es Dir auch herbeiwünschen magst. Der Typ hat Dich leider nur verarscht. Sorry!
 
Es tut mir sehr leid um dich . Aber es wird sehr schwer sein , ihn
loszulassen . Du leidest leider mit ihm und auch ohne ihn .

Solche Leute wie er , ändern sich nie . Sie sind so . Auch zu der
Nächsten wird er sich so verhalten . Es wird sein Muster sein .

Ich wünsche dir sehr viel Kraft .
 
FS @ all: Danke zunächst für Eure Worte! Es bedeutet mir sehr sehr viel, dass ich nicht einfach zu diesem Themenkomplex lese oder Allgemeinheiten zu hören bekomme, sondern in persona Antworten oder Ratschläge erhalte, die mir helfen, nach so vielen Jahren einen Weg zu gehen, der noch vor Wochen für mich undenkbar war. Ja, ich liebe ihn....oder habe ihn geliebt...? Im Moment habe auch Kippbilder im Kopf....die mich zum Narren halten. Ich bin kein extrovertierter Mensch und leider ( im Moment) auch nie wirklich oberflächlich gewesen. Ja, die Idee eines Antwortenden hab ich aufgegriffen...und in meine Vergangenheit gesehen. Ich hatte ein Elternhaus, das mich als junges Mädchen kaum geachtet hat und wo ich über Leistung immer von aeusserer Anerkennung abhängig war. Es hat mich später weit gebracht....jobmaessig. Privat war es jedoch immer irgendwie ein Durchhangeln. Und dann kam jemand, der mich ohne Leistung zu erbringen gewertschaetzt hat und mich vergoetterte. Das wollte ich um keinen Preis verlieren. So hab ich die Augen geschlossen und einfach geglaubt, vertraut....bis ich gesehen habe, dass alles in mir rebellierte. Es gab ständig Frauen in seiner Umgebung....die aber nie in seiner Wohnung aufliefen.... Es gab nach alleinigen Ausflügen mit dem Motorrad Telefonnummern und SMS- Kontakte oder späte Rueckkehrten. Aber er hat mich in seiner Familie integriert und mich als Partnerin vorgestellt.....und ich. W O L L T E. es ja, ihn mit seinem " Bei Dir ist alles anders" Aber dann kamen Entwertungen..permanente Rückzüge und dabei Kontakte zu weiteren Frauen oder zu seinen Ex- Partnerinnen.....ich konnte einfach nicht mehr. Er litt zwischendrin offensichtlich unter Depressionen ( abgedunkelte Wohnung) und unter paranoiden Phasen ( Kamera in der Diele oder im Arbeitszimmer)......meine Entscheidung mich jetzt seit 44 Tagen bei ihm persoenlich nicht mehr zu melden hat aber auch die Ursache bei meinem 14 jährigen Sohn. Ich wollte es auch ihm nicht mehr zumuten.....Ja, ich suche nach einer anderen Wohnung. Ja, ich habe darüber hinaus über mich etwas erfahren. Da spielt wohl eine Hochsensibilitaet eine Rolle....vielleicht Anteile eines Komplementär- Narzissmus..... Ich hab Angst vor dem was kommt, vor Erkenntnissen und Konsequenzen. Aber wie sagt man landläufig: ich habe Angst, dass es noch schlechter wird, wenn es anders wird. Aber wer sagt dass es besser wird, wenn man einfach abwartet.
Stalking? HM, muss ich nachdenken.....er merkt es ja nicht mal, dass ich auf ihn geachtet habe. Aber ein guter Hinweis. Auf jeden Fall.
Und Abhängigkeit? Ja, da ist was dran. Der Suchtfaktor war hoch...haette ich schon eher in Frage stellen muessen.
Aber dafür habe ich Euch gebraucht, es ist Euer Anteil, dass ich nun mit Unterstützung um mein eigenes Leben kämpfen will. Was mich vor allem interessiert: hat jemand von Euch mit so etwas intensive Erfahrung? Borderline..mit narzisstischen Elementen...(?)....ich bin erst nach vielen Ungereimtheiten und Hilflosigkeit auf entsprechende Foren gestoßen. Ich muss einfach irgendwie abschließen und dafür muss ich irgendwie verstehen können... Mich...und ihn....und die vergangenen 7 Jahre......
 

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