Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

50-jährige darf nicht erwachsen werden

Engelfrau64

Mitglied
Guten Morgen und Hallo, Zusammen !

Ich muss davon ausgehen, dass ich eine narzisstische Mutter habe, die zudem eine beginnende Demenz hat.

Meine Mutter hat mich wegen einer Behinderung mein ganzes Leben lang nur abgelehnt und mich als hoffnungslosen Fall behandelt sowie ist sie nicht in der Lage, zu lieben.

Aus beruflichen Gründen habe ich eine eigene Wohnung ca. 80 km von ihr entfernt.

Ich bin vor 20 Jahren sehr krank und sehr auf ihre Hilfe angewiesen gewesen, was sie mir ständig vorhält, um Eindruck zu schinden und mich damit unter Druck zu setzen, dass ich ihr vor Dankbarkeit ständig die Füße küssen soll.

Inzwischen geht es mir aber so gut, dass ich ein selbstständiges Leben führen kann ohne ihre Hilfe, was sie nicht verkraftet.

Ich habe eine lebenslang Medikamentenpflichtige Krankheit.
Ohne das Medikament könnte ich kein lebenswürdiges Leben führen.
Um meine Identität im Internet zu schützen (hinter mir her schnüffelnde Schwester) möchte ich nicht sagen, um was für eine Krankheit es sich dabei handelt.

In meiner Kindheit und Jugend habe ich zudem häusliche Gewalt erlebt, weshalb ich mehrere Male in entsprechende Schutzeinrichtungen für Frauen mit ihren Kindern musste.

Mein Erzeuger hat sich dann vor 25 Jahren das Leben genommen.

In den letzten Jahren habe ich einen ungeheuren Entwicklungsschub nach vorn gemacht aufgrund einer intensiven Glaubenserfahrung.
In dessen Zusammenhang habe ich viele Freundschaften gewonnen, was ich bis dahin überhaupt nicht kannte.
Ich habe bis dahin immer nur für meinen Beruf und für meine Mutter/Familie gelebt.
Wöchentlich nach der Arbeit bin ich immer zu meiner Mutter gefahren, was ich inzwischen nicht mehr so oft mache, da das Zusammenleben mit meiner Mutter enorm belastend ist, der Stress auf meiner Arbeit ungemein zugenommen hat und ich mit Freunden eine Initiative gegründet habe, die wir über das Internet koordinieren, wozu ich auch meine Ruhe brauche.
Meine Mutter kann all das nicht akzeptieren und empfindet es als ungeheure Kränkung als Mutter, dass ich sie "so abweise" und "bösartigen Kontaktabbruch" betreibe.
Sie beschimpft mich, ich sei ein Messie, um mich einzuschüchtern und versucht mir, Hilfe für die Pflege meiner Wohnung aufzudrängen, "um das Schlimmste zu verhindern nämlich, dass meine Nachbarn mich bei meinem Vermieter verpetzen und ich dann dadurch die Wohnung verliere", die ich ihrer Meinung nur unzureichend pflege.

Meine Mutter ist eifersüchtig auf meine neuen zwischenmenschlichen und außerfamiliären Kontakte.

Mit Tränen und Schimpfen versucht sie, mich einzuschüchtern und ihren Willen zu bekommen.

Sie ist zudem der Meinung, dass sie als Mutter ein Lebenslang das Recht auf ihre Kinder hat.

Ich habe noch 3 Geschwister, die von dem ganzen Theater aber nichts wissen.
Ich kann ihnen das auch nicht sagen, weil ich dazu (bis auf meinen Bruder) auch ein sehr schwieriges Verhältnis habe.

Meine Mutter macht alles schlecht, was ich liebe.

Sie ist enorm unberechenbar und empathielos geworden.

Empfindet ihre Handlungsweise mir gegenüber als korrekt und mich als überempfindlich.

Sie ist hinterhältig und scheinheilig.

Ihre vermeintliche Freundlichkeit mir gegenüber wirkt künstlich und enorm gequält.

Sie hat gestern angerufen und war zunächst freundlich.
Wollte jedoch das Ganze nicht beenden, ohne dass sie mir zum Schluss wieder nur Vorhaltungen und Vorwürfe machte und heulte, um mich einzuschüchtern und unter Druck zu setzen.

Ich habe mit Mühe sie dazu erreicht, dass sie mich nicht mehr so oft in der Woche anruft.

Sie ist beleidigt, wenn ich keine Zeit für sie habe.

Neuerdings verlangt sie von mir sogar, dass ich gefälligst freundlich zu ihr sein soll und sie in den SMS mit "Liebe Mutti" anrede.

Wenn ich bei ihr übernachte, habe ich inzwischen Angst vor ihr, denn sie ist nicht willens, mir gegenüber auch nur die kleinste liebevolle Aufmerksamkeit entgegenzubringen.
Den Fernseher stellt sie so laut, dass ich nicht schlafen kann.
Sie schnauzt mich an, wenn ich darum bitte, das Gerät leiser zu stellen, "dass, wenn man zu Zweit lebe, man die Geräusche des anderen ertragen muss".
Zudem fängt sie spät Abends in der Küche an zu poltern mit Spülen, wofür sie vorher Zeit gehabt hätte.
Sie weiß, dass ich früh schlafen gehe und ist auch selber dahinter her, aber nur dann, wenn es ihr in den Kram passt.
Ich kann ihr nicht sagen, dass wir neues Toilettenpapier oder anderes im Haushalt brauchen.
Dann fängt sie immer umständliche Diskussionen an, die nur in dem üblichen Streit ausarten.
Dabei will ich doch ihr nichts damit tun.

Aus Krankheitsgründen brauche ich viel Schlaf und einen regelmäßigen Rhythmus.

In der Woche stehe ich früh auf, weil ich nicht mit den späteren Bussen fahren will, in denen so viele und so aggressive Schüler sind.
Das versteht meine Mutter nicht und meckert regelmäßig daran rum.

Zudem kann ich beobachten, dass sie Nachts unruhig herum geistert und oft lange noch Licht hat.
Das hat auch mit einer Demenz zu tun.
Die Betroffenen merken, dass sie sich verändern.
Wissen aber nicht warum und werden unruhig und haben Schlafstörungen.

Vor vielen Jahren ist sie in meiner Anwesenheit in ihrer Wohnung gefallen.
Da hat sie mich wütend angeschnauzt, "dass ich nur an mich und an meine Krankheit denke und dass es nur mir gut gehen soll".

Das tut alles enorm weh.

"Ich habe früher viel zu viel bei Dir durchgehen lassen. Jetzt werden andere Seiten aufgezogen".

Hat sie auch zu mir gesagt.

Das empfinde ich als Bedrohung.

Und sie meint, mit ihrem diesbezüglichen Verhalten läge sie pädagogisch voll im grünen Bereich bei einer inzwischen 50-jährigen Tochter.

Als ich sie das letzte Mal besucht habe, hat sie 2 Tage nur mit mir rum geschimpft, weil sie wieder mal nicht mit meiner eigenen Meinung leben konnte.
Am Ende haben wir beide dann nur noch heulend da gesessen.
"Du bist getroffen, wenn ich Dir etwas sage".
Sagte sie höhnisch.

Ich mache bereits eine Psychotherapie.

Eine Kollegin meint zu mir immer, wieso ich denn ans Telefon gehe.
Dann kann Mutti immer noch ans Handy.
Gestern hat sie mir anschließend eine SMS geschrieben, in der sie mich um Entschuldigung gebeten hat, was ich ihr aber nicht abnehme.
Da sie anschließend etwas vor hatte, meldete sie sich erst später abends, weil sie wissen wollte, ob ihre SMS vom Nachmittag auch angekommen ist.

"Schenkst Du mir ein Wörtchen?"

Jedes Wochenende stehe ich unter dem Druck, das Mutti "möchte", dass ich komme.

Aber "natürlich nicht" unter Zwang.

Und ich sei ja nur in Ordnung.

Zudem verreise ich in 3 Wochen für einige Tage ins Ausland.

Davor ist noch Ostern.

Ich habe so Angst vor meiner Mutter.

Ich habe 25 Jahre lang Todesangst vor meinem Vater gehabt.

Und jetzt das Gleiche bei meiner Mutter.

Sie kann nicht haben, wenn ich Spaß mache, weil sie wegen ihrer Empathie- und Taktlosigkeit diesbezüglich überhaupt kein Empfinden mehr dafür hat.

Sie empfindet mich nur als schlecht, was von mir kommt.

Ich habe ihr gestern gesagt, dass ich mit meinem Bruder wunderbar lachen kann, weil wir beide denselben Humor haben.
Und dass ich mich mit Männern wesentlich besser verstehe als mit solchen Frauen wie sie und meinen Schwestern, die nur rum zicken.
Nur meine Schwestern und sie, da vergeht das einem regelrecht.
Das hat gesessen.
Da konnte sie nichts zu sagen.

Ich habe mir mit meiner Glaubenserfahrung etwas sehr Wunderbares und Schönem an menschlichen Kontakten aufgebaut.

Wenn ich meiner Mutter ihr eigenes Verhalten mir gegenüber vorhalte, stimmt das alles natürlich nicht.

Sie ist unwahrscheinlich Ich-bezogen geworden.

Sie macht alles richtig.

Ich habe auch zunehmend den Eindruck, dass sie mich anlügt, um mich zu beeindrucken.

Sie hat zudem enorm Probleme mit dem Alt Sein Müssen.

In der Ehe war sie eine inkonsequente Frau.
Sie hätte auch zugeguckt, wenn mein Vater ihren Kindern noch mehr angetan hätte.

Sie versucht mit Tränen und Schimpfen abwechselnd, mich unter Druck zu setzen und ihren Willen zu bekommen.

Ich bin ja das letzte Mal Anfang Februar bei ihr gewesen.

Dann sucht sie sich immer nur die schönsten Sachen raus.
Schlechtes existiert für sie nicht bzw. bin ich zu überempfindlich.

Wenn ich das Telefonat beenden will, lässt sie es nicht zu.
Oder sie ist dann hinterher noch vorwurfsvolller und aggressiver.
Und hat wieder einen Grund mehr für mich als Angeklagte.

Jedes Wochenende und jedes bisschen in meiner Freizeit, was ich nach meinem eigenen Willen und Entscheidungsfähigkeit mache, verursacht in mir regelmäßig ein schlechtes Gewissen.

Wenn ich ihr sagen würde, dass ich Angst vor ihr habe, muss ich mit allem rechnen.

Nur nicht damit, dass sie es versteht.

Ich habe das Gefühl, dass sie mich mit ins Grab nehmen will.

Und ich habe Angst.

Beim letzten Mal war meine ältere Schwester dabei.
Da bekam ich mit, wie sie zu unserer Mutter sagte, dass sie nun endlich ihre Tabletten nehmen soll, die sie schon hätte morgens nehmen sollen.
In ihrem üblichen patzigen Ton erwiderte meine Mutter, dass es egal sei, wann sie die nehme.

Meine ältere Schwester sagte dann, als wir unter uns waren, dass unsere Mutter "heute doch sehr durcheinander" wäre.

Das empfand ich richtig als Genugtuung, dass meine Schwester das auch mal mitbekam.
Sie behandelt übrigens Demenzkranke alte Menschen mit Musiktherapie.

Vielen Dank für Eure Beratung und Euer Forum.

Ich muss aus Zeitgründen jetzt leider Schluss machen.

Liebe Grüße, Engelfrau64
 
"...Ich habe so Angst vor meiner Mutter. "

Zitat Ende.


Dies ist der Schlüssel zur Lösung des Problems.

Die Angst vor deiner Mutter sollte verstärkt Gegenstand der Therapie sein.

Erst, wenn die Angst angegangen wird, wirst du die Frau als das sehen, was sie ist.

Und dich lösen können.

Sie hat nur Macht über dich, weil du (noch) nicht gehen kannst.

Innerlich.
 
Hi Engelsfrau

mach Dich frei von dem Druck und Deiner Angst. Breche den Kontakt zu Deiner Mutter ab, wenn es Dich nur runterzieht. Ändern wird sie sich nicht mehr. Eine andere Möglichkeit sehe ich nicht.

Schreib ihr einen Brief, worin Du ihr alle erklärst, schreib ihr über Deine Ängste und Deinen ständigen Druck und verabschiede Dich von ihr. So einen Brief kann man sich immer wieder mal durchlesen und evtl. wird Deiner Mutter dadurch so einiges bewußt. Geredet hast Du genug, die Worte kommen bei Deiner Mutter garnicht an.

Du bist inzwischen 50 Jahre alt, nutze Deine restliche Zeit und gewonne Selbständigkeit um frei und ohne Zwänge zu leben. Du hast genug Zeit mit Angst und Druck verschenkt. Denke an Dich, denn Du bist wichtig!

Alles Gute und viel Kraft
 
Meine Mutter verhält sich teilweise ähnlich und ich kann mir auch vorstellen, dass sie soetwas ähnliches in Zukunft auch tun würde.
Sie versucht mich dazu zu zwingen Zeit mit ihr zu verbringen und weil sie selbst kaum Freunde hat, scheint sie das selbe von mir zu verlangen. Sie ist total fixiert auf mich. Ich versuche mich einfach zu distanzieren und an deiner Stelle würde ich versuchen auf Abstand gewesen oder vielleicht für begrenzte Zeit den Kontakt komplett abzubrechen, denn die Mutter muss lernen, dass man nicht ihr Eigentum ist und ein eigenes Leben hat. Denn das erste was ich tun werde, wenn ich die Chance habe, ist den Kontakt zu meiner Mutter abbrechen, damit sie lernt, es gibt mehr im Leben als das Kind.
 
Fange an, Dich wie eine Erwachsene um Dein Mütterchen zu kümmern soweit das im Rahmen Deiner Möglichkeiten liegt.

Du findest im Internet gute Erklärungen zu Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Konto - und Depotvollmacht. Die kannst Du ihr ausdrucken und zum Lesen bzw. Ausfüllen und Unterschreiben geben.
In Youtube findest Du auch ein paar gute Videos zu dem Thema, z.B. unter dem Suchbegriff WiSO Vorsorgevollmacht, falls Deine Mutter sich lieber Videos anschauen mag.

Damit dürftest Du ihre Position Dir gegenüber in das rechte Licht rücken.
Und wenn sie daraufhin ein wenig ungehalten wird, dann reiche die Unterlagen an Deine Geschwister weiter, damit diese sich über die Thematik mit Muttern auseinandersetzen können.
 
Guten Morgen und Hallo, Zusammen !
In den letzten Jahren habe ich einen ungeheuren Entwicklungsschub nach vorn gemacht aufgrund einer intensiven Glaubenserfahrung.
In dessen Zusammenhang habe ich viele Freundschaften gewonnen, was ich bis dahin überhaupt nicht kannte.
Liebe Grüße, Engelfrau64

Darauf kannst Du aufbauen, den Rest würde ich loslassen, mit Hilfe Deiner Therapeutin wird das klappen.
Manchmal ist es besser ein Ende mit Schrecken herbei zu führen, als ein Schrecken ohne Ende zu leben.

Mach den Schlussstrich, Du kannst später, wenn Du alles verarbeitet hast, immer wieder freiwillig auf sie zu gehen, im Moment scheint mit der Kontaktabbruch für Dich eher heilend.

Ansonsten sage ich immer, dass eine Flucht oder Kontaktabbruch keine Lösung ist, aber hier würde ich es so probieren, erst mal ein Time out, damit Du zur Ruhe kommst.
 
Das was du hier so toll geschrieben hast, genau das solltest du ihr sagen...sie wird es wegen ihrer Demenz nicht mehr so aufnehmen oder toben... Aber da muss sie und du, durch.. Kläre es mit ihr, damit du zur Ruhe kommst. Auch deinen Geschwistern würde ich es so schreiben.. Reden hat eh keinen Sinn.. Eins kann nur passieren.. Entweder man versteht dich oder verachtet dich... Aber beides führt zur Erleichterung deiner Seele bei..
 
Meine Mutter hat mich wegen einer Behinderung mein ganzes Leben lang nur abgelehnt und mich als hoffnungslosen Fall behandelt sowie ist sie nicht in der Lage, zu lieben.
Was fühlst du gegenüber deiner Mutter? Verantwortung? Noch immer das Betteln nach Liebe?
Ich denke darüber solltest du dir klar werden. Auch um die weiteren Schritte bestimmen zu können..


Ich bin vor 20 Jahren sehr krank und sehr auf ihre Hilfe angewiesen gewesen, was sie mir ständig vorhält, um Eindruck zu schinden und mich damit unter Druck zu setzen, dass ich ihr vor Dankbarkeit ständig die Füße küssen soll. Du musst dich nicht kleinmachen lassen.
Deine Mutter hat nicht das Recht dich kleinzumachen...



In den letzten Jahren habe ich einen ungeheuren Entwicklungsschub nach vorn gemacht aufgrund einer intensiven Glaubenserfahrung.
In dessen Zusammenhang habe ich viele Freundschaften gewonnen, was ich bis dahin überhaupt nicht kannte.
Ich habe bis dahin immer nur für meinen Beruf und für meine Mutter/Familie gelebt.
Das ist doch schön, dann bist du unabhängig..

Sie beschimpft mich, ich sei ein Messie, um mich einzuschüchtern und versucht mir, Hilfe für die Pflege meiner Wohnung aufzudrängen, "um das Schlimmste zu verhindern nämlich, dass meine Nachbarn mich bei meinem Vermieter verpetzen und ich dann dadurch die Wohnung verliere", die ich ihrer Meinung nur unzureichend pflege.

Meine Mutter ist eifersüchtig auf meine neuen zwischenmenschlichen und außerfamiliären Kontakte.

Mit Tränen und Schimpfen versucht sie, mich einzuschüchtern und ihren Willen zu bekommen.

Sie ist zudem der Meinung, dass sie als Mutter ein Lebenslang das Recht auf ihre Kinder hat.
das ist aber nicht so, du hast ein Anrecht auf dein eigenes Leben.

Was du alles schreibst ist echt so krass, das ich dich gut verstehen würde wenn du den Kontakt für eine Zeit mal komplett einstellst. Muss ja nicht ewig sein, aber zumindest für eine Zeit..


Meine Mutter macht alles schlecht, was ich liebe.

Sie ist enorm unberechenbar und empathielos geworden.

Empfindet ihre Handlungsweise mir gegenüber als korrekt und mich als überempfindlich.

Warum gibst du dir das? Das musst du doch nicht....

Sie ist hinterhältig und scheinheilig.
Was meinst du was geschieht wenn du dich nicht mehr meldest und auch nicht ans Telefon gehst?
Mach dich doch unabhängig..


Ihre vermeintliche Freundlichkeit mir gegenüber wirkt künstlich und enorm gequält.
.

Ich habe mit Mühe sie dazu erreicht, dass sie mich nicht mehr so oft in der Woche anruft.

Sie ist beleidigt, wenn ich keine Zeit für sie habe.

Wenn du wirklich mal keine Zeit hast, dann wird sie sicher dankbarer sein.
Sie sollte einfach mal merken das du auch anders kannst und es ernst meinst..



Wenn ich bei ihr übernachte, habe ich inzwischen Angst vor ihr, denn sie ist nicht willens, mir gegenüber auch nur die kleinste liebevolle Aufmerksamkeit entgegenzubringen.
Den Fernseher stellt sie so laut, dass ich nicht schlafen kann.
Sie schnauzt mich an, wenn ich darum bitte, das Gerät leiser zu stellen, "dass, wenn man zu Zweit lebe, man die Geräusche des anderen ertragen muss".
Zudem fängt sie spät Abends in der Küche an zu poltern mit Spülen, wofür sie vorher Zeit gehabt hätte.
Sie weiß, dass ich früh schlafen gehe und ist auch selber dahinter her, aber nur dann, wenn es ihr in den Kram passt.
Ich kann ihr nicht sagen, dass wir neues Toilettenpapier oder anderes im Haushalt brauchen.
Dann fängt sie immer umständliche Diskussionen an, die nur in dem üblichen Streit ausarten.
Dabei will ich doch ihr nichts damit tun.
Dann geh doch einfach nicht mehr hin....dafür musst du dich nichtmal rechtfertigen..


Das tut alles enorm weh.

"Ich habe früher viel zu viel bei Dir durchgehen lassen. Jetzt werden andere Seiten aufgezogen".

Hat sie auch zu mir gesagt.

Das empfinde ich als Bedrohung.
Was meinst du warum lässt du dich bedrohen?
Und sie meint, mit ihrem diesbezüglichen Verhalten läge sie pädagogisch voll im grünen Bereich bei einer inzwischen 50-jährigen Tochter.


Ich habe so Angst vor meiner Mutter.

Ich habe 25 Jahre lang Todesangst vor meinem Vater gehabt.

Und jetzt das Gleiche bei meiner Mutter.

ich habe den Rest mal weggemacht, denn es ist immer wieder dasselbe
und ich frage mich, warum lässt du das mit dir machen?
Warum machst du dich so klein.
Warum?

xx
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben