Schick ihn mit den Noten doch gleich aufs Gymnasium 😉
Habe auch schon viele Leute gekannt die ständig hin und hergewechselt sind.
Bei uns gabs damals nach der 6. Klasse Orientierungsstufe auch nur Haupt oder Realschule zum Aussuchen. Also bin ich auf die Realschule (das habe ich selbst entschieden). Es wäre aber sicherlich besser gewesen, gleich aufs Gymnasium zu gehen aber das ging nicht, weils Gymnasien erst ab Klasse 11 gab.
Ich hab dann nach dem Realschulabschluß erst eine Lehre angefangen, dann aber doch nach einem Jahr das Gymnasium besucht und ich muß sagen, es ist ein großer Nachteil, wenn man zunächst auf der Realschule war.
Der ganze Sinn einer Realschule ist, aufs Berufs- oder Hausfrauenleben vorbereitet zu werden, und nicht, Bildung zu erlangen. Daher hatten wir als Schulfächer auf der Realschule Kochen, Handarbeiten, Werken, Arbeitslehre und andere sinnlose Dinge wie wochenlange Berufspraktika, neben natürlich Deutsch und Mathe, aber KEINE zweite Fremdsprache.
In Deutsch haben wir Kinderromane gelesen wie "Rolltreppe abwärts" oder "Ben liebt Anna" anstatt Faust und Effi Briest oder was man sonst so unter Literatur versteht.
Dann auf dem Gymnasium ging es natürlich um Bildung. Allerdings konnte ich dann auch nur 3 Jahre Latein belegen, so daß ich nur das normale Latinum hatte (das Große war nicht möglich). Spanisch oder Französisch hatte ich gar nicht.
Es fehlt dann definitiv was das man auch nie wieder aufholen kann. Mit DEN Noten würde ich das Kind also aufs Gymnasium schicken. Schwer fand ich das auch nicht und man kommt definitiv besser rein. Nach unten wechseln kann man immer noch.