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Gast (JohnnyB)
Gast
Da man hier als registriertes Mitglied offenbar keine Themen erstellen kann (habe mich eigentlich gerade extra angemeldet), starte ich das hier einfach mal als Gast...
also, ich habe ein riesen Problem was schlimmer wird je älter ich werde. Ich finde keinen Beruf, und erst recht keine Berufung...
Mal kurz zu meinem Lebenslauf:
ich habe (ziemlich verspätet - wenn man auf mein Alter schaut) das Abi 2011 gemacht, danach zwei Lehren angefangen und abgebrochen und wollte dann studieren, was bis vor kurzem jedoch nie das richtige war.
Jetzt studiere ich gerade im 3. Semester WIMB (Wirtschaftsingenieurwesen-Maschinenbau). Die technische Seite davon gefällt mir extrem gut (habe die Richtung mit Wirtschaftsingenieurwesen nur gewählt, weil da die Jobaussichten besser sind)
Tja - jetzt bin ich aber an einem Punkt angelangt, wo es einfach nicht mehr weiter geht.. Ich bin nämlich sozusagen bereits 3 Semester im 3. Semester und müsste noch einiges aus den vorherigen nachholen.. Ich bin schlichtweg zu dumm für das Studium.. Es ist auch nicht so, dass ich einfach "nur" Maschinenbau wählen könnte (also den langweiligern Wirtschaftlichen Teil weglasse), weil es gar nicht an diesen Fächern liegt..
Ich bin gerade echt am verzweifeln .. ich bin fast 30, und habe nichts - rein gar nichts - an Ausbildungen der Berufserfahrung vorzuweisen.. (außer ein paar uninteressante Nebenjobs)
Eigentlich müsste ich mir jetzt wieder etwas neues suchen, aber wie gesagt - ich bin einfach zu alt.. ich zweifle daran, dass ich ein anderes Studium oder eine FH schaffe, und für eine Lehre bin ich sowieso schon viel zu alt.. und mit einem Beruf ohne Ausbildung, werde ich mir sicher nie (ohne sehr viel Glück) ein halbwegs angenehmes Leben leisten können..
Was soll ich also machen? Soll ich wirklich wieder etwas neues anfangen - um womöglich in drei Jahren wieder darauf zu kommen, dass es nicht passt? Oder soll ich mir einfach den Strick nehmen (metaphorisch gesprochen) und aufgeben, dass aus mir jemals etwas wird...
Wenn ersteres, was könnte ich machen?
Meine Stärken liegen definitiv in der Technik - das ist ein Bereich, in dem ich genz offenslichtlich begabt bin, habe ich doch schon als Kind ständig versucht alle möglichen Technischen Gerätschaften zu planen und bauen. Medizin finde ich auch interessant (ich wollte mit dem Studium einmal Richtung Bionik gehen), womöglich weil meine Eltern in dem Bereich arbeiten - Medizin studieren kommt für mich aber nciht in Frage, weil ich das Arzt-Wesen nicht leiden kann (wahrscheinlich auch, weil das das einzige Studium ist, was meine Eltern akzeptiert hätten - und immer noch würden.. Sie drücken immer noch jedes mal wenn wir uns sehen ihre Enttäuschung darüber aus, dass ich kein Arzt werden will)
Was gibt es da also? Ich dachte schon an Orthopädietechniker, wobei das wieder ein Sackgassen-Beruf ist. Man macht die Lehre, dann den Meister und steht den Rest seines Lebens in der Werkstatt und poliert Prothesen. (übertrieben ausgedrückt)
Ich möchte jedoch bei der Forschung und Entwicklung von Dingen dabei sein. Dafür wäre jedoch aller-mindestens ein Studium mit Master Abschluss nötig (wofür ich wie gesagt zumindest in dem Bereich schlichtweg zu dumm bin)
Gut, ich will diesen Monolog hier einmal beenden und frage einfach in die Runde - was kann jemand der mit knapp 30 absolut nichts vorzuweisen hat noch machen, um sein Leben doch noch "erfolgreich" zu gestalten?
also, ich habe ein riesen Problem was schlimmer wird je älter ich werde. Ich finde keinen Beruf, und erst recht keine Berufung...
Mal kurz zu meinem Lebenslauf:
ich habe (ziemlich verspätet - wenn man auf mein Alter schaut) das Abi 2011 gemacht, danach zwei Lehren angefangen und abgebrochen und wollte dann studieren, was bis vor kurzem jedoch nie das richtige war.
Jetzt studiere ich gerade im 3. Semester WIMB (Wirtschaftsingenieurwesen-Maschinenbau). Die technische Seite davon gefällt mir extrem gut (habe die Richtung mit Wirtschaftsingenieurwesen nur gewählt, weil da die Jobaussichten besser sind)
Tja - jetzt bin ich aber an einem Punkt angelangt, wo es einfach nicht mehr weiter geht.. Ich bin nämlich sozusagen bereits 3 Semester im 3. Semester und müsste noch einiges aus den vorherigen nachholen.. Ich bin schlichtweg zu dumm für das Studium.. Es ist auch nicht so, dass ich einfach "nur" Maschinenbau wählen könnte (also den langweiligern Wirtschaftlichen Teil weglasse), weil es gar nicht an diesen Fächern liegt..
Ich bin gerade echt am verzweifeln .. ich bin fast 30, und habe nichts - rein gar nichts - an Ausbildungen der Berufserfahrung vorzuweisen.. (außer ein paar uninteressante Nebenjobs)
Eigentlich müsste ich mir jetzt wieder etwas neues suchen, aber wie gesagt - ich bin einfach zu alt.. ich zweifle daran, dass ich ein anderes Studium oder eine FH schaffe, und für eine Lehre bin ich sowieso schon viel zu alt.. und mit einem Beruf ohne Ausbildung, werde ich mir sicher nie (ohne sehr viel Glück) ein halbwegs angenehmes Leben leisten können..
Was soll ich also machen? Soll ich wirklich wieder etwas neues anfangen - um womöglich in drei Jahren wieder darauf zu kommen, dass es nicht passt? Oder soll ich mir einfach den Strick nehmen (metaphorisch gesprochen) und aufgeben, dass aus mir jemals etwas wird...
Wenn ersteres, was könnte ich machen?
Meine Stärken liegen definitiv in der Technik - das ist ein Bereich, in dem ich genz offenslichtlich begabt bin, habe ich doch schon als Kind ständig versucht alle möglichen Technischen Gerätschaften zu planen und bauen. Medizin finde ich auch interessant (ich wollte mit dem Studium einmal Richtung Bionik gehen), womöglich weil meine Eltern in dem Bereich arbeiten - Medizin studieren kommt für mich aber nciht in Frage, weil ich das Arzt-Wesen nicht leiden kann (wahrscheinlich auch, weil das das einzige Studium ist, was meine Eltern akzeptiert hätten - und immer noch würden.. Sie drücken immer noch jedes mal wenn wir uns sehen ihre Enttäuschung darüber aus, dass ich kein Arzt werden will)
Was gibt es da also? Ich dachte schon an Orthopädietechniker, wobei das wieder ein Sackgassen-Beruf ist. Man macht die Lehre, dann den Meister und steht den Rest seines Lebens in der Werkstatt und poliert Prothesen. (übertrieben ausgedrückt)
Ich möchte jedoch bei der Forschung und Entwicklung von Dingen dabei sein. Dafür wäre jedoch aller-mindestens ein Studium mit Master Abschluss nötig (wofür ich wie gesagt zumindest in dem Bereich schlichtweg zu dumm bin)
Gut, ich will diesen Monolog hier einmal beenden und frage einfach in die Runde - was kann jemand der mit knapp 30 absolut nichts vorzuweisen hat noch machen, um sein Leben doch noch "erfolgreich" zu gestalten?