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3-jähriges Kind muss vor Gericht erscheinen! Warum?

Tachi

Mitglied
Hallo,

ich habe noch einmal eine Frage an euch.

Einige von euch kennen unsere Geschichte. Jetzt ist es so:

Die LM unserer Kleinen hat Beschwerde gegen das Urteil vom Amtsgericht eingelegt ( keine Rückführung, Entzug des Sorgerechts).
Wir haben jetzt die Ladung vom OLG bekommen und da steht drin, dass die Kleine vor Gericht erscheinen muss. Wir sollen sie darauf vorbereiten, dass sie ohne eine ihr bekannte Person, sich in einem Spielzimmer während der Verhandlung aufhalten muss.
Das verstehe ich schon einmal nicht. Warum ohne eine bekannte Person?
Des weiteren möchte ich sie auch darauf vorbereiten, was da passiert. Wird sie eventuell befragt? Wer stellt diese Fragen? Ist sie überhaupt in der Lage solchen Fragen gerecht zu werden?

Ich mache mir Sorgen, dass sie wieder so extrem reagiert, wie bei der Gutachterin. Es gibt auch heute, ein dreiviertel Jahr danach, noch Situationen wo sie unter Verlustängsten leidet.

Ich weiß, dass eine PM hier nicht sehr gut angesehen wird. Ich habe schon sehr viel Kritik einstecken müssen.
Aber eigentlich sind wir alle Mütter, die sich Sorgen machen. Ich hoffe, dass einige von euch Erfahrungen mit solchen Situationen gemacht haben und mir sagen können, wie soetwas abläuft.

Danke,

Tachi
 
Hallo Diva,

danke für deine ausführliche Antwort.

Meinst du mit Verfahrensbeistand einen Verfahrenspfleger? Wenn ja, dann haben wir vor ein paar Wochen erfahren, dass eine Frau bestimmt wurde. Bis jetzt hat sie sich noch nicht bei uns gemeldet. Ich denke, sie hat viel zu tun.

Ich kann ja nachvollziehen, dass bei der Anhörung keiner von uns dabei sein darf, aber davor und danach?

Naja, aber wenn es ein Gesetz ist, dass jeder angehört werden muss...

Aber wofür hat die kleine denn dann die Verfahrenpflegerin? Ich dachte, sie würde ihre Interessen vertreten. Sagt man nicht im Volksmund auch "Anwalt des Kindes"?

Liebe Grüße,

Tachi
 
Hmmm, anscheinend arbeitest du anders als unsere Verfahrenspflegerin.

Aber was mich postiv stimmt ist die Tatsache, dass vorher und nachher jemand dabei sein kann. Dann können meine Eltern mitkommen. "Oma und Opa" dabei zu haben ist bestimmt toll🙂

Wie läuft denn die Arbeit einer Verfahrenspflegerin ab? Sie kommt zu uns und bildet sich ihre Meinung? Hat sie auch alle Unterlagen vom Gericht oder ist sie ohne jede Information?
Spricht sie mit allen Beteiligten? Das müsste sie ja eigentlich, denn sie muss ja entscheiden, wo es wirklich am Besten für die Kleine ist.

Du schreibst, dass die Kleine sie durch die Besuche kennt, das würde ja heißen, dass sie sogar häufiger kommt. Ich bin mal gespannt, wir da der zeitliche Rahmen aussieht.
 
Hallo,

ich habe noch einmal eine Frage an euch.

Einige von euch kennen unsere Geschichte. Jetzt ist es so:

Die LM unserer Kleinen hat Beschwerde gegen das Urteil vom Amtsgericht eingelegt ( keine Rückführung, Entzug des Sorgerechts).
Wir haben jetzt die Ladung vom OLG bekommen und da steht drin, dass die Kleine vor Gericht erscheinen muss. Wir sollen sie darauf vorbereiten, dass sie ohne eine ihr bekannte Person, sich in einem Spielzimmer während der Verhandlung aufhalten muss.
Das verstehe ich schon einmal nicht. Warum ohne eine bekannte Person?
Des weiteren möchte ich sie auch darauf vorbereiten, was da passiert. Wird sie eventuell befragt? Wer stellt diese Fragen? Ist sie überhaupt in der Lage solchen Fragen gerecht zu werden?

Ich mache mir Sorgen, dass sie wieder so extrem reagiert, wie bei der Gutachterin. Es gibt auch heute, ein dreiviertel Jahr danach, noch Situationen wo sie unter Verlustängsten leidet.

Ich weiß, dass eine PM hier nicht sehr gut angesehen wird. Ich habe schon sehr viel Kritik einstecken müssen.
Aber eigentlich sind wir alle Mütter, die sich Sorgen machen. Ich hoffe, dass einige von euch Erfahrungen mit solchen Situationen gemacht haben und mir sagen können, wie soetwas abläuft.

Danke,

Tachi

HalloTachi

Wir hatten vor 3 Wochen einen Termin beim Amtsgericht.Wir sollten unsere Kinder auch mit bringen und sie sollten angehört werden,dies war alles nur ein Vorwand.Wird dir das Sorgerecht entzogen,werden sie dir dein Kind gleich mitnehmen
ohne das du dich noch verabschieden kannst.Sie haben mir meine kleinen von 5 u. 8 jahren mitgenommen.
 
Gast, was war vorgefallen, dass sie dir die Beiden Kinder weg genommen haben?
Wem hat das Gericht das Sorgerecht übertragen?

Bei Tachl ist das was anderes, weil die LM einen Anspruch angemeldet hat und nun wohl das Kind befragt werden sollte.....da geht es nicht um Wegnahme oder so, sondern wie denkt das Kind und was ist das beste fürs Kind? Also Verbleib in Pflegefam. oder zur LM zurück....
Wobei ich wegen dem Alter echt Probleme hätte.....
Bei uns sagte man, ein 8 J. könnte nicht erkennen dass er eine Gefahr bei Mama hätte oder so und deshalb der Wunsch und Wille des Kindes nicht berücksichtigt werden kann..(er wollte unbedingt wieder nach Hause)...
man sieht, so unterschiedlich agieren Richter!
 
Hallo Tachi,

ab drei werden Kids vom OLG angehört, das war bei meinen auch so
der Älteste erzählte von Kontakten mit mir begeistert,
und die Jüngste konnte ja nichts anderes sagen als das sie mich nicht kennt.

Also bei meiner Verhandlung haben die PMs die Kids sogar in mit reinbegleitet.
warum soll es bei Tachi denn anders sein?!
 
Zuletzt bearbeitet:
Dann kann man bei mir auch davon ausgehen, dass nun endlich mein Kind angehört wird.....
Er meinte heute beim Frühstück, wann er endlich mit dem Richter reden kann, denn der hat hier einen großen Fehler gemacht, meinte er....🙁
Ich hab ihm dann erklärt, dass nun ein anderer Richter entscheiden wird.....das war ihm egal, Hauptsache, er kann endlich mit einem reden. 😉
Ich hab ihm erklärt, dass der Ausgang nix mit dem zu tun haben wird, was er dort gesagt hat, denn er hat wohl Hoffnung, dass mein Kleiner alleine das Ruder rumreißen kann....und dem ist nun mal nicht so.....nicht dass er nachher enttäuscht ist oder die Schuld wieder mal auf sich bezieht....denn das wäre fatal....der arme....
Sorry hat jetzt nix mit Tachi zu tun, aber vielleicht sieht Happy, wie Kinder auf manches reagieren und was ich immer wieder sehe, Kinder geben sich für vieles die Schuld und da muss man als Mutter wirklich dagegen wirken....Kinder werden sonst unglücklich und manche kommen leider später mit ihrem Leben nur schwer klar....
 
Mein Jüngster wurde mit zweieinhalb vom Gericht ,,angehört"
obwohl voher rumdiskutiert wurde, wegen des zu jungen
Alter des Kindes.
Also er hat im Saal nur gepielt (laut Protokoll) und als die Richterin ihn fragte, ob er jetzt wiede nach Hause wolle,
lief er zur PM. (Ich war nicht dabei)
Kann mir einer sagen, was das von der Richterin sollte?
 
also mein Anwalt hat mir das Protokoll weitergeleitet,
es steht ja auch nichts massgebendes drin, ausser das die
Richterin sich das Kind mal angekuckt hat um sich einen Eindruck zu verschaffen, keine Ahnung.
 

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