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2te Chance für die Ehe / Kinder

Herzschmerz177

Neues Mitglied
Hallo liebes Forum,

mir geht es seit Tagen so unheimlich mies und ich weiß einfach nicht mehr weiter. Mein Kopf ist so durcheinander, kann kaum einen klaren Gedanken finden und schlafe kaum noch.

Ich habe mich vor 6 Monaten von meinem Mann getrennt. Ich habe mir diesen Schritt nicht leicht gemacht. Aber es gab über einen langen Zeitraum immer wieder soviel Streit, dass ich raus musste. Alle haben darunter gelitten. Mein Mann und ich hatten keinen Zugang mehr zueinander.
Ich zog mit meinen Kinder nach einem Streit aus, in das Haus meiner Eltern. Wir haben 1 gemeinsmes Kind ( 6 ) und eine Tochter brachte ich mit in sie Ehe ( 14).
Meine Tochter und mein Mann haben sich nicht sooo gut verstanden, es gab immer wieder Reibereien zwischen den beiden.

Nun ist es so, dass mein Mann und ich uns wieder annähern und daran arbeiten möchten wieder eine Familie zu werden. Mit dem Abstand die letzten Monate und dem Wissen was uns eigentlich gefehlt hat.
Für unseren Sohn wäre das natürlich ein Traum, sollten wir das schaffen.
Aber meine Tochter.... sie wird das alles nicht wollen. Sie wird nicht wollen das wir wieder zusammen kommen, sie wird sich nicht darauf einlassen wollen und am wenigsten, wird sie wieder dort wohnen wollen.

Ich bin so verzweifelt. Ich möchte meiner Tochter nicht schaden und sie gerade jetzt in der Pubertät, auch zu nichts zwingen.
Aber es geht auch um mein Leben und meine Ehe ...
was soll ich nur tun?
 
Herzschmerz177 meinte:
Nun ist es so, dass mein Mann und ich uns wieder annähern und daran arbeiten möchten wieder eine Familie zu werden. Mit dem Abstand die letzten Monate und dem Wissen was uns eigentlich gefehlt hat.

Ist ja schön, dass ihr jetzt wisst, was euch eigentlich gefehlt hat. Aber findest du nicht, dass die ganzen Streits und der Auszug ein etwas hoher Preis sind, den die Familie zahlen musste, nur um an dieses Wissen zu gelangen? So wie ich das sehe habt ihr es beide nicht hinbekommen, euch auf zivilisierte Art und Weise auseinanderzusetzen und eure Probleme zu analysieren bzw. zu lösen. Was lässt dich glauben, dass dies bei zukünftigen Konflikten gelingen wird?
 
Hallo.

Nähern sich dein Mann und deine Tochter auch an?

Sie hatte, seit du ihr diesen Mann vorgesetzt hast, bestimmt keine so schöne Kindheit mehr. Das wird sie immer gespürt haben, dass ihr Bruder für deinen Mann sein Kind ist, und sie das 5. Rad am Wagen in deiner neuen Familie.

Wieso machst du dir jetzt Gedanken um sie und nicht damals schon?

Und, zählt ihre Meinung, wenn sie sagt, nein, sie will mit diesem Mann nicht mehr zusammenwohnen?
 
Vielen dank für eure Antwort.
Das war ein sehr hoher Preis, richtig. Wir hatten in unserer Ehe sehr viele Ereignisse, die uns und unsere Ehe sehr belastet hatte. Wir hatten vorher auch bereits eine Eheberatung gemacht. Danach lief vieles besser aber mit der Zeit veränderte sich das Miteinander wieder und wir fanden einfach nicht mehr zueinander.
Natürlich ist mir die Meinung meiner Tochter wichtig, sonst würde ich mir ja jetzt nicht so den Kopf zerbrechen.
Ich habe ihr diesen Mann auch nicht vorgesetzt, wir haben jahrelang wie jede andere Familie auch zusammen gelebt. Die Probleme zwischen den beiden fingen eigentlich mit Beginn der Pubertät an.
Mein Mann ist in vielen Dingen strenger und konsequenter als ich, hier waren wir uns oft nicht einig und ja, meine Tochter hat es auch provoziert.
Wenn mir das alles egal wäre, dann würde ich einfach zurück gehen... das ist es ja aber nicht.
 
Hallo,

erstmal: Nimm dich ernst! Nimm ernst, was du vor 6 Monaten entschieden hast. Das war ja keine spontane Tat, sondern eine Entwicklung. Du wirst diese beschwerliche Aktion ja nicht entschieden haben ohne driftigen Grund.
Dass dein Mann nun nachbessert und sich von seiner besten Seite zeigt: Klar! So ist das oft.
Das heißt nicht, dass ein erneutes Zusammenleben nicht genau da weiter gehen wird, wo es aufhörte.

Seit Tagen geht es dir schlecht, nicht seit du ausgezogen bist! Das finde ich beachtenswert!
Was ging dieser Stimmung voraus? Vielleicht die Überlegung, doch wieder zusammen zu ziehen?
Warum will deine Tochter auf keinen Fall einen erneuten Versuch? Was sind ihre Argumente, ihre Befürchtungen?

Du hast etwas entschieden und offenbar war es richtig.
Das bedeutet ja nicht, dass du nicht weiterhin an der Beziehung zu deinem Mann arbeiten kannst.
Aber wenn du zurückgehst, ziehst du die Kinder mit rein in diese Beziehungsnachbesserung.
Dein Sohn kann doch sicherlich Zeit bei und mit seinem Vater verbringen auch wenn ihr getrennt lebt.
Aber wo soll deine Tochter hin, wenn du nun beschließt auf das zu hören, was dein Mann dir zwar verbal beteuert, aber was eben nur Worte sind.
Woher soll die Kraft kommen, wenn es sich als falsch erweist, den Worten geglaubt zu haben?

Lass dir Zeit! Lass dich nicht bedrängen! Beobachte! Sei wach! Sei da! Was brauchst du wirklich?
Jetzt scheint gerade Ruhe einzukehren, willst du das wegwerfen nur wegen Worten?
Mach langsam!
Du musst gar nichts entscheiden, solange die Verwirrung größer ist als die Klarheit.

LG
 
Du bist ausgezogen und das war aus damaliger Sicht sicherlich gut so.

Nun habt ihr euch wieder angenähert. Was spricht dagegen, wenn ihr euch als Paar wieder findet, aber für die nächsten Jahre zumindest getrennte Wohnungen behaltet. So könnt ihr soviel Freizeit wie eben möglich miteinander verbringen, habt aber im Alltag dann doch getrennte Bereiche.
 
Unser Gedanke war der, dass unser Sohn diesen Sommer zur Schule kommt. Wir würden ihn sonst gern am alten Wohnort, also vom Papa, zur Schule gehen lassen. Dort sind auch all seine Freunde. Berufsbedingt könnte mein Mann es mit der Betreuung von ihm ohne mich nicht schaffen.
 
Vielen dank für eure Antwort.
Das war ein sehr hoher Preis, richtig. Wir hatten in unserer Ehe sehr viele Ereignisse, die uns und unsere Ehe sehr belastet hatte. Wir hatten vorher auch bereits eine Eheberatung gemacht. Danach lief vieles besser aber mit der Zeit veränderte sich das Miteinander wieder und wir fanden einfach nicht mehr zueinander.
Natürlich ist mir die Meinung meiner Tochter wichtig, sonst würde ich mir ja jetzt nicht so den Kopf zerbrechen.
Ich habe ihr diesen Mann auch nicht vorgesetzt, wir haben jahrelang wie jede andere Familie auch zusammen gelebt. Die Probleme zwischen den beiden fingen eigentlich mit Beginn der Pubertät an.
Mein Mann ist in vielen Dingen strenger und konsequenter als ich, hier waren wir uns oft nicht einig und ja, meine Tochter hat es auch provoziert.
Wenn mir das alles egal wäre, dann würde ich einfach zurück gehen... das ist es ja aber nicht.

Wie lange warst du denn mit dem mann zusammen bis du schwanger wurdest?
 
Trampelzwerg, es ist aber etwas komplett anderes, wenn da eine neue Familie gegründet wird.

Wenn die Tochter ihre ganze Kindheit, sie wird ca. 6 gewesen sein, täglich vorgelebt bekommt, wie der Stiefvater mit seinem leiblichen Sohn schmust und spielt und Liebe empfindet, und mit ihr nicht.

Natürlich, wenn ein Kind irgendwann dann rebelliert, kann man alles leicht einfach auf die Pubertät schieben.
 
Trampelzwerg, es ist aber etwas komplett anderes, wenn da eine neue Familie gegründet wird.

Wenn die Tochter ihre ganze Kindheit, sie wird ca. 6 gewesen sein, täglich vorgelebt bekommt, wie der Stiefvater mit seinem leiblichen Sohn schmust und spielt und Liebe empfindet, und mit ihr nicht.

Natürlich, wenn ein Kind irgendwann dann rebelliert, kann man alles leicht einfach auf die Pubertät schieben.

Wo hat die TE das denn geschrieben? Hab ich jedenfalls nirgendwo gelesen. Nur weil ein Kind nicht das eigene ist muss das noch lange nicht heißen, dass es vom Stiefelternteil nicht geliebt wird.
 

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