desperatus
Neues Mitglied
Hallo zusammen,
Ich habe mich in den letzten zwei Jahren (nach meinem Abitur mit 18 Jahren hat es angefangen) zunehmend ungewollt isoliert. Dabei muss ich anmerken,dass ich nie ein Typ war der sehr viele Freunde hatte, aber ich hatte meinen kleinen Kreis von scheinbar "guten" Freunden. Außerdem hatte ich damals schon Probleme, da ich sehr viel Computer gespielt habe und wenn meine Freunde feiern gegangen sind habe ich lieber die Nacht durchgezockt. Im Nachhinein bereue ich es, denn die Spiele haben nach all den Jahren ihren Reiz verloren, ich spiele zwar ab und zu noch, aber eher weil ich wie schon angemerkt keine Freunde/nichts besseres zu tun habe und ich sehe andere Dinge jetzt als wichtiger an. Hinzu kommt noch,dass ich jetzt 20 bin und noch nie Alkohol getrunken,geraucht oder andere Drogen konsumiert habe, was mich auch schon immer etwas zum Aussenseiter gemacht hat.Ich weiß noch damals,wenn ich dann mal auf Partys war, wie die Leute einen immer drängen wollten mit dem Alkohol usw. Aber das entspricht einfach nicht meinen Prinzipien, weil ich keinen Sinn in Drogen(bis auf wenige Ausnahmen) sehe und Alkohol zählt nunmal dazu. Aber ich denke der entscheidende Punkt war der,dass dann mit 18 bei mir aus heiterem Himmel eine Phobie ausbrach,bei der ich mir heute ziemlich sicher bin, dass sie einen genetischen Ursprung hat,da meine Schwester fast diesselbe Phobie hat. Ich möchte da jetzt zwar nicht näher drauf eingehen was das für eine Phobie war, aber sie hatte diesselben Folgen wie eine soziale Phobie im Endeffekt. Das Abitur hatte ich dann zum Glück schon in der Tasche,aber das Jahr danach habe ich quasi verloren. Ich war zwar an der Uni eingeschrieben, konnte aufgrund meiner Verfassung aber nicht hingehen usw. Meine Eltern waren der Meinung,dass es an meiner vermeintlichen Spielsucht lag, aber soweit würde ich nicht gehen, denn ich habe ja nicht die Schule geschwänzt und nur noch gespielt . Meine Freunde sahen es genauso wie meine Eltern und dann kam noch das Ende der Schulphase und so nahm alles seinen Lauf. Dadurch das ich das erste Jahr nicht da war habe ich auch die Chance eines Neuanfangs an der Uni verpasst (die ganzen Erstsemester-Einführungsveranstaltungen,wo sich dann die Gruppen bilden und festigen,später wird es dann schwer da Anschluss zu finden). Dann steht man halt da: ohne Freunde, ohne Freundin (hatte auch leider noch keine bis jetzt aus diversen Gründen). In letzter Zeit macht mir auch mein Pornokonsum große Sorgen, ich schaue halt auch nur Fetisch-Pornos seit ich denken kann.Ich hatte schon immer einen Fetisch , aber mit der Zeit habe ich den Fetisch erweitert (er war mir quasi irgendwann nicht mehr genug) und ein paar weitere Fetische sind sogar hinzugekommen.Das ist halt ein weiteres Problem ich hätte gerne eine normale Sexualität, aber ich finde das alles halt viel geiler als "Blümchen-Sex". Aber solche Dinge, die auf extremer Demütigung und Dominanz beruhen sind nicht oder nur sehr schwer mit wahrer Liebe und einer darauf aufbauenden normalen Beziehung vereinbar, deswegen sah es mit einer festen Freundin auch immer schon eher schlecht aus. Wobei ich sowieso eine D/S beziehung vorziehen würde, aber es ist jetzt kein MUSS.
Ansonsten gehe ich auch in ein Fitnessstudio, aber habe dort leider in ein paar Jahren nur wenige flüchtige Bekanntschaften gemacht.
Jedenfalls möchte ich auf jeden Fall etwas ändern und nicht mehr so weiter machen, weil ich merke, dass mich das alles zusammen irgendwie kaputt macht und zu einem anderen Menschen werden lässt. Das Studium macht mir immerhin Spaß, es ist das was ich schon immer machen wollte(Informatik) und läuft zwar jetzt auch gut, aber das wars auch schon und das alleine erfüllt einen ja dann auch nicht. Ich komme zwar gut alleine zurecht, aber ich weiß, dass es falsch ist ein Einzelgänger zu sein, es widerspricht ja auch der menschlichen Natur und man kann das Leben nicht wirklich genießen, so ganz alleine. Selbst meine Familie hat sich von mir abgesagt...
Deshalb suche ich jetzt auf diesem Weg Leute zum schreiben und kennenlernen, vielleicht entwickelt sich ja eine Freundschaft? Wir können uns über alles mögliche unterhalten. Ich interessiere mich für viele Dinge jeglicher Art einschließlich eurer Probleme natürlich, ich bin ein guter Zuhörer wurde mir früher des Öfteren anvertraut, als ich noch Freunde hatte und sie Probleme hatten.Falls es passt, steht einem Treffen ja auch nichts im Wege von meiner Seite, ich freue mich jedenfalls auf jede Antwort/PN 🙂
Mfg
Ich habe mich in den letzten zwei Jahren (nach meinem Abitur mit 18 Jahren hat es angefangen) zunehmend ungewollt isoliert. Dabei muss ich anmerken,dass ich nie ein Typ war der sehr viele Freunde hatte, aber ich hatte meinen kleinen Kreis von scheinbar "guten" Freunden. Außerdem hatte ich damals schon Probleme, da ich sehr viel Computer gespielt habe und wenn meine Freunde feiern gegangen sind habe ich lieber die Nacht durchgezockt. Im Nachhinein bereue ich es, denn die Spiele haben nach all den Jahren ihren Reiz verloren, ich spiele zwar ab und zu noch, aber eher weil ich wie schon angemerkt keine Freunde/nichts besseres zu tun habe und ich sehe andere Dinge jetzt als wichtiger an. Hinzu kommt noch,dass ich jetzt 20 bin und noch nie Alkohol getrunken,geraucht oder andere Drogen konsumiert habe, was mich auch schon immer etwas zum Aussenseiter gemacht hat.Ich weiß noch damals,wenn ich dann mal auf Partys war, wie die Leute einen immer drängen wollten mit dem Alkohol usw. Aber das entspricht einfach nicht meinen Prinzipien, weil ich keinen Sinn in Drogen(bis auf wenige Ausnahmen) sehe und Alkohol zählt nunmal dazu. Aber ich denke der entscheidende Punkt war der,dass dann mit 18 bei mir aus heiterem Himmel eine Phobie ausbrach,bei der ich mir heute ziemlich sicher bin, dass sie einen genetischen Ursprung hat,da meine Schwester fast diesselbe Phobie hat. Ich möchte da jetzt zwar nicht näher drauf eingehen was das für eine Phobie war, aber sie hatte diesselben Folgen wie eine soziale Phobie im Endeffekt. Das Abitur hatte ich dann zum Glück schon in der Tasche,aber das Jahr danach habe ich quasi verloren. Ich war zwar an der Uni eingeschrieben, konnte aufgrund meiner Verfassung aber nicht hingehen usw. Meine Eltern waren der Meinung,dass es an meiner vermeintlichen Spielsucht lag, aber soweit würde ich nicht gehen, denn ich habe ja nicht die Schule geschwänzt und nur noch gespielt . Meine Freunde sahen es genauso wie meine Eltern und dann kam noch das Ende der Schulphase und so nahm alles seinen Lauf. Dadurch das ich das erste Jahr nicht da war habe ich auch die Chance eines Neuanfangs an der Uni verpasst (die ganzen Erstsemester-Einführungsveranstaltungen,wo sich dann die Gruppen bilden und festigen,später wird es dann schwer da Anschluss zu finden). Dann steht man halt da: ohne Freunde, ohne Freundin (hatte auch leider noch keine bis jetzt aus diversen Gründen). In letzter Zeit macht mir auch mein Pornokonsum große Sorgen, ich schaue halt auch nur Fetisch-Pornos seit ich denken kann.Ich hatte schon immer einen Fetisch , aber mit der Zeit habe ich den Fetisch erweitert (er war mir quasi irgendwann nicht mehr genug) und ein paar weitere Fetische sind sogar hinzugekommen.Das ist halt ein weiteres Problem ich hätte gerne eine normale Sexualität, aber ich finde das alles halt viel geiler als "Blümchen-Sex". Aber solche Dinge, die auf extremer Demütigung und Dominanz beruhen sind nicht oder nur sehr schwer mit wahrer Liebe und einer darauf aufbauenden normalen Beziehung vereinbar, deswegen sah es mit einer festen Freundin auch immer schon eher schlecht aus. Wobei ich sowieso eine D/S beziehung vorziehen würde, aber es ist jetzt kein MUSS.
Ansonsten gehe ich auch in ein Fitnessstudio, aber habe dort leider in ein paar Jahren nur wenige flüchtige Bekanntschaften gemacht.
Jedenfalls möchte ich auf jeden Fall etwas ändern und nicht mehr so weiter machen, weil ich merke, dass mich das alles zusammen irgendwie kaputt macht und zu einem anderen Menschen werden lässt. Das Studium macht mir immerhin Spaß, es ist das was ich schon immer machen wollte(Informatik) und läuft zwar jetzt auch gut, aber das wars auch schon und das alleine erfüllt einen ja dann auch nicht. Ich komme zwar gut alleine zurecht, aber ich weiß, dass es falsch ist ein Einzelgänger zu sein, es widerspricht ja auch der menschlichen Natur und man kann das Leben nicht wirklich genießen, so ganz alleine. Selbst meine Familie hat sich von mir abgesagt...
Deshalb suche ich jetzt auf diesem Weg Leute zum schreiben und kennenlernen, vielleicht entwickelt sich ja eine Freundschaft? Wir können uns über alles mögliche unterhalten. Ich interessiere mich für viele Dinge jeglicher Art einschließlich eurer Probleme natürlich, ich bin ein guter Zuhörer wurde mir früher des Öfteren anvertraut, als ich noch Freunde hatte und sie Probleme hatten.Falls es passt, steht einem Treffen ja auch nichts im Wege von meiner Seite, ich freue mich jedenfalls auf jede Antwort/PN 🙂
Mfg