IchDuErSieEs
Mitglied
Hallo.
Oje... wie fange ich an?
Ich bin 52 Jahre alt und männlich. Mit meiner Partnerin bin ich 21 Jahre zusammen und wir haben zwei Kinder. Wir sind nicht verheiratet. Wir sind privat und geschäftlich Partner. Ich wollte nie Kinder haben.
Unser erstes Kind war eher ein “Unfall”. Es kam kurz nachdem ich mich einmal getrennt hatte. In dieser Zeit hatten wir vielleicht einmal im Monat Sex… eher weniger. Und der war eher unleidenschaftlich von ihrer Seite aus. Nach dieser Trennung haben wir lange geredet und es dann nochmals versucht. Ich weiß noch, dass sie mich dann eines Abends regelrecht verführt hatte und peng war ich Vater. Das war vor fast 19 Jahren. Ich stand natürlich zu dem Kind und da sie aus meiner Heimat wieder in ihre weg wollte, blieb mir ja nichts anderes übrig als mit zu gehen. Das heißt ich habe meinen sicheren Job und meine Freunde und Familie aufgegeben, um mit ihr in mir unbekannte Gewässer zu gehen und mit ihr selbstständig zu werden.
Für ganze 4 Jahre war Sex kein Thema. Ich hatte es zwar immer mal wieder versucht. Aber ich konnte das verstehen, weil unser Sohn und das gemeinsame Geschäft viel Zeit forderten. Dann kam von ihr das Thema 2. Kind auf. Ich war nicht so begeistert, doch sie wollte kein Einzelkind. Ich erbat mir Bedenkzeit.
Nach einiger Zeit, unser Sohn war ein WE bei den Großeltern, kam sie frisch geduscht zu mir und fragte, ja was machen wir denn jetzt und schon war sich nackt. Und peng war sie schwanger. Ich muss dazu sagen, dass ich schon so etwas ahnte, aber da ich selber Einzelkind war, dem Gedanken mittlerweile nicht mehr abgeneigt war. Der Sex war eher kurz. Sie tat alles, damit ich möglichst schnell komme. Nach 10 Minuten war es vorbei. Für einen Augenblick fühlte ich mich benutzt, entschuldigte das aber, da ich dachte , OK war halt ein Quicky. Das war vor 14 Jahren. Seitdem waren alle meine Bemühungen mit ihr Sex zu haben vergebens. Ich vertrage die Pille nicht mehr, es ist zu spät, es passt grad nicht… die Klassiker eben. Ich sagte mir, hab Geduld Junge, 2-3 Jahre ohne Sex nach der Geburt sind doch normal. Und auch ich hatte viel Stress im Geschäft, denn ich habe es sozusagen alleine aufgebaut.
Ich habe in dieser Zeit mehrmals das Gespräch gesucht, was denn sei, ob ich für sie nicht mehr attraktiv sei. Nein.. alles in Ordnung. Ich bin halt noch nicht so weit. Es ist nicht so, dass wir keinen körperlichen Kontakt hätten. Küsse und Umarmungen kommen täglich vor. Aber eben eher auf… Entschuldigung für den Ausdruck… auf Rentnerbasis. Leidenschaft? Fehlanzeige. Irgendwann habe ich es aufgegeben und mir Hobbys gesucht, mit Freunden und Bekannten. ich habe mich zurückgezogen und auf ihre Aktivität gewartet. Dann bin ich aus dem gemeinsamen Schlafzimmer ausgezogen. Sie fand das gut, denn ich schnarche (sie übrigens auch).
Seit gut zwei Jahren leide ich aber immer mehr unter der Situation. Denn für mich war Sex immer wichtig. Meine moralische Mauer aus Treue und Loyalität fing an zu bröckeln. Dann kam der Alkohol. Schleichend. Aus einem Glas Wein wurden zwei. Daraus wurde eine Flasche etc.
Irgendwann in diesem Jahr fragte ich sie ganz direkt, warum wir keinen Sex mehr haben. Darauf sagte sie, sie könne das nicht mehr, weil es seit der Geburt des ersten Kindes weh tue. Wie war dann das 2 Kind entstanden, fragte ich. Es läge nicht an mir, sie müsste sich operieren lassen. Ich fand das wenig glaubwürdig. Ich spürte regelrecht das sie mich anlog. Ich ließ nicht locker die nächsten Wochen und suchte immer wieder das Gespräch. Dann lag es plötzlich doch an mir. An der Situation an den Kindern am Geschäft etc. Sie war schon immer so, dass sie solche Sachen mit sich selbst ausmacht.
Doch sie hat nie mit mir darüber geredet. Sie hat mich nie in ihre Gedanken miteinbezogen. Sie hat einfach für sich beschlossen keinen Sex mehr zu haben. Obwohl sie wusste was ich für sie empfand.
Das letzte Mal, als wir darüber geredet haben, sagte sie mir genervt, ich hätte eben energischer sein sollen. Wow… das war wie ein Schlag ins Gesicht. Da ist etwas in mir gestorben.
Nun habe ich drei Alternativen.
1. Trennung mit Verkauf des Geschäftes und ungewisser Zukunft für uns und die Kinder
2. Alles bleibt so wie es ist. Ich schlage ihr eine offene Beziehung vor. Wenn sie ablehnt dann Nummer 1.
3. Ich lebe das Leben weiter so.
4. Eine geheime Affäre.
Nummer 4 kommt für mich eher nicht in Betracht (obwohl ich mich selbst betrogen fühle), denn ich hasse Lügen. Nummer 2 wäre der pragmatische Weg.
Nun möchte ich eure Meinung dazu gerne erfahren. Ich bin etwas ratlos.
Vielen Dank
Oje... wie fange ich an?
Ich bin 52 Jahre alt und männlich. Mit meiner Partnerin bin ich 21 Jahre zusammen und wir haben zwei Kinder. Wir sind nicht verheiratet. Wir sind privat und geschäftlich Partner. Ich wollte nie Kinder haben.
Unser erstes Kind war eher ein “Unfall”. Es kam kurz nachdem ich mich einmal getrennt hatte. In dieser Zeit hatten wir vielleicht einmal im Monat Sex… eher weniger. Und der war eher unleidenschaftlich von ihrer Seite aus. Nach dieser Trennung haben wir lange geredet und es dann nochmals versucht. Ich weiß noch, dass sie mich dann eines Abends regelrecht verführt hatte und peng war ich Vater. Das war vor fast 19 Jahren. Ich stand natürlich zu dem Kind und da sie aus meiner Heimat wieder in ihre weg wollte, blieb mir ja nichts anderes übrig als mit zu gehen. Das heißt ich habe meinen sicheren Job und meine Freunde und Familie aufgegeben, um mit ihr in mir unbekannte Gewässer zu gehen und mit ihr selbstständig zu werden.
Für ganze 4 Jahre war Sex kein Thema. Ich hatte es zwar immer mal wieder versucht. Aber ich konnte das verstehen, weil unser Sohn und das gemeinsame Geschäft viel Zeit forderten. Dann kam von ihr das Thema 2. Kind auf. Ich war nicht so begeistert, doch sie wollte kein Einzelkind. Ich erbat mir Bedenkzeit.
Nach einiger Zeit, unser Sohn war ein WE bei den Großeltern, kam sie frisch geduscht zu mir und fragte, ja was machen wir denn jetzt und schon war sich nackt. Und peng war sie schwanger. Ich muss dazu sagen, dass ich schon so etwas ahnte, aber da ich selber Einzelkind war, dem Gedanken mittlerweile nicht mehr abgeneigt war. Der Sex war eher kurz. Sie tat alles, damit ich möglichst schnell komme. Nach 10 Minuten war es vorbei. Für einen Augenblick fühlte ich mich benutzt, entschuldigte das aber, da ich dachte , OK war halt ein Quicky. Das war vor 14 Jahren. Seitdem waren alle meine Bemühungen mit ihr Sex zu haben vergebens. Ich vertrage die Pille nicht mehr, es ist zu spät, es passt grad nicht… die Klassiker eben. Ich sagte mir, hab Geduld Junge, 2-3 Jahre ohne Sex nach der Geburt sind doch normal. Und auch ich hatte viel Stress im Geschäft, denn ich habe es sozusagen alleine aufgebaut.
Ich habe in dieser Zeit mehrmals das Gespräch gesucht, was denn sei, ob ich für sie nicht mehr attraktiv sei. Nein.. alles in Ordnung. Ich bin halt noch nicht so weit. Es ist nicht so, dass wir keinen körperlichen Kontakt hätten. Küsse und Umarmungen kommen täglich vor. Aber eben eher auf… Entschuldigung für den Ausdruck… auf Rentnerbasis. Leidenschaft? Fehlanzeige. Irgendwann habe ich es aufgegeben und mir Hobbys gesucht, mit Freunden und Bekannten. ich habe mich zurückgezogen und auf ihre Aktivität gewartet. Dann bin ich aus dem gemeinsamen Schlafzimmer ausgezogen. Sie fand das gut, denn ich schnarche (sie übrigens auch).
Seit gut zwei Jahren leide ich aber immer mehr unter der Situation. Denn für mich war Sex immer wichtig. Meine moralische Mauer aus Treue und Loyalität fing an zu bröckeln. Dann kam der Alkohol. Schleichend. Aus einem Glas Wein wurden zwei. Daraus wurde eine Flasche etc.
Irgendwann in diesem Jahr fragte ich sie ganz direkt, warum wir keinen Sex mehr haben. Darauf sagte sie, sie könne das nicht mehr, weil es seit der Geburt des ersten Kindes weh tue. Wie war dann das 2 Kind entstanden, fragte ich. Es läge nicht an mir, sie müsste sich operieren lassen. Ich fand das wenig glaubwürdig. Ich spürte regelrecht das sie mich anlog. Ich ließ nicht locker die nächsten Wochen und suchte immer wieder das Gespräch. Dann lag es plötzlich doch an mir. An der Situation an den Kindern am Geschäft etc. Sie war schon immer so, dass sie solche Sachen mit sich selbst ausmacht.
Doch sie hat nie mit mir darüber geredet. Sie hat mich nie in ihre Gedanken miteinbezogen. Sie hat einfach für sich beschlossen keinen Sex mehr zu haben. Obwohl sie wusste was ich für sie empfand.
Das letzte Mal, als wir darüber geredet haben, sagte sie mir genervt, ich hätte eben energischer sein sollen. Wow… das war wie ein Schlag ins Gesicht. Da ist etwas in mir gestorben.
Nun habe ich drei Alternativen.
1. Trennung mit Verkauf des Geschäftes und ungewisser Zukunft für uns und die Kinder
2. Alles bleibt so wie es ist. Ich schlage ihr eine offene Beziehung vor. Wenn sie ablehnt dann Nummer 1.
3. Ich lebe das Leben weiter so.
4. Eine geheime Affäre.
Nummer 4 kommt für mich eher nicht in Betracht (obwohl ich mich selbst betrogen fühle), denn ich hasse Lügen. Nummer 2 wäre der pragmatische Weg.
Nun möchte ich eure Meinung dazu gerne erfahren. Ich bin etwas ratlos.
Vielen Dank
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