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Kindsvater sucht hilfe! -. Famgericht,sorgerecht...

dortmunder

Neues Mitglied
Hallo, kurz zu mir: Ich habe anfang 2026 eine Frau kennengelernt, nach jahrelanger isolierung zuhause war ich wie verschossen, süchtig und emotional unter druck gesetzt worden, sie wusste wie sie mich kriegt, ich dachte sie wärs... die eine... Sie hat mir nach 2-3 Wochens chon die Pistole auf die Brust gesetzt, wenn du Se* willst dann nur mit reinspri*** sie wollte unbedingt ein Kind, sie hat mir sogar heulfotos geschickt weil sie ihre Tage bekam.. ich habe mich dazu verleiten lassen zu sagen okay, ich gewehre dir diesen Traum,. will zwar keine Kinder (aus Angst, wg meinen depressionen und unselbststaendigkeit, b in 37 bekomme erwerbsminderungsrente hab nix gelernt keine Schule abgeschlossen... :-/) So, das kind kommt im dezember, wir streiten nur noch sie hat sich nach 4 Monaten von mir getrennt, hat dann zwischenzeitlich dem Ex geschrieben usw.. Ich war super eifersüchtig und hab sicher auch Fehler gemacht... Egal, kind ist im Brunnen gefallen und ich habe die Vaterschaft anerkannt, doch sie hat gemeint sie wird die gemeinsame Sorgerechtserklärung nicht unterschreiben obwohl sie es von anfang an sagte... Ich fühle mich wie ein Zuchtbulle missbraucht und weggeworfen.... Kann nicht mitentscheiden was Name angeht. Ja ich habe auch fehler gemacht und ihr oft mit dem Gericht gedroht geb ich zu, das war nicht in Ordnung aber sie hat mir auch immer wieder das Gefühl gegeben nicht teil des ganzen zu sein, hat dinge Entschieden wie das Kind zu sein hat usw... Wir hatten nächste Woche ein Termin beim Jugendamt zur Beratung (hat sie damals gemacht) der wurde jetzt abgesagt, ich zitiere:


"Ich sage den Termin am kommenden Dienstag im Fachbereich ab. Ihre Konfliktdynamik schein aktuell kein konstruktives Gespräch zu ermöglichen. Sie können sich mit Ihren Fragen gerne telefonisch an mich wenden. Sollten Sie beide dennoch Interesse an einem gemeinsamen Gespräch haben, biete ich Ihnen an ein Online-Gespräch zu führen.

Sie haben ebenfalls beide die Möglichkeit Anträge zur Klärung beim Familiengericht zu stellen.

Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung."


Ich bin total hilflos, habe niemanden, sie hat noch familie.... Ich habe heute beratungshilfe beauftragt und bereits anwälte kontaktiert.




Wichtig: Ja ich habe ihr 1-2 mal gesagt dass ich sie verabscheue was sie m,it mir gemacht hat aber ich habe ihr niemals Gewalt angedroht oder sonstiges.


Sie vermeidet den persönlichen Kontakt will nur mit mir reden wenn jemand dabei ist.

Was kann ich noch machen? Ich bin total hilflos... Möchte für mein Kind da sein und nicht so ausgeschlossen werden....
 
Was soll man dir raten? Such dir therapeutische Hilfe und höre damit auf zu drohen. Bemühe dich um Umgangsrecht, zahle Unterhalt und halte den Kontakt zur Mutter freundlich um deines Kindes Willen. Ihr scheint beide nicht wirklich verantwortungsbewusste Menschen zu sein. Sich hier noch in Machtkämpfe zu verstricken, halte ich für zwecklos.
 
Ich würde die Drohungen und emotionalen Nachrichten komplett einstellen.
Bitte mach keine weiteren Vorwürfe wie "Du hast mich benutzt" und drohe auf keinen Fall weiter.

Alles, was du ihr per WhatsApp oder Mail schreibst, hat sie schwarz auf weiß und kann es später vor Gericht gegen dich verwenden, um dich als "instabil" oder "aggressiv" deklarieren zu lassen.
Überlege dir genau, was du schreibst und wie du es formulierst.

Signalisiere dem Sachbearbeiter im Jugendamt Kooperationsbereitschaft.
Bleibe ruhig und sachlich.
Zeige, dass du bemüht bist.
Hol dir kostenlose Hilfe bei der Caritas, Diakonie oder Pro Familia.
Auch wenn deine Ex das alleinige Sorgerecht behält, hast du meines Wissens ein Recht darauf, dein Kind regelmäßig zu sehen.

Das ist nur mein persönlicher Rat und meine Sicht der Dinge.
 
Mach für dich alleine einen Termin beim Jugendamt. Du wünschst eine Beratung bei Trennung und Scheidung nach Paragraph 18 SGB VIII.

Wenn die Mutter nicht zustimmt, kannst du beim Familiengericht einen Antrag auf gemeinsame elterliche Sorge stellen. Dort gilt eine Widerspruchsregelung. Sofern die Mutter nicht innerhalb einer gewissen Frist Einwände vorträgt, wird automatisch auf gemeinsames Sorgerecht entschieden.

Keinen Streit mit der Mutter. Die hat dich ausgenutzt und will sich nun absetzen mit dem Kind. Kümmere dich um alles was das Kind betrifft, dort gehört deine Kraft hin.
 
Ich schließe mich dem bereits Geschriebenen an.

Trotzdem überleg genau, was Du erreichen möchtest. Es ist unwahrscheinlich, dass die Kindsmutter sich in der Zukunft kooperativ verhalten wird. Das heißt, jeder Kontakt wird sehr schwierig sein und hohes Streitpotential haben. Du wirst Dich mit ihr über Kinderbelange auseinandersetzen müssen und ihr müsst zu Einigungen zu allen möglichen Dingen kommen. Schon allein die Terminabsprachen für die Umgangszeiten können ein riesiger Machtkampf werden, wenn sie es will.

Du schreibst, Du seist unselbstständig und psychisch krank, beziehst Erwerbsminderungsrente. Lebst Du in einer eigenen Wohnung? Wirst Du in der Lage sein, das Kind zeitweise allein zu betreuen? Unterhalt wirst Du keinen zahlen müssen.

Was willst Du mit einem gemeinsamen Sorgerecht anfangen?
 
Ja, Fehler wurden bestimmt von beiden Seiten gemacht.
Vorwürfe und Drohungen helfen jetzt aber nicht weiter.
Denke bitte daran, dass du mit dieser Frau aufgrund des Kindes viele Jahre weiterhin Kontakt haben wirst.
Wo Sachen entschieden werden müssen, Termine mindestens für das Umgangsrecht eingehalten werden müssen usw.
Das heißt, versuche diplomatisch vorzugehen.
Lass dich rechtlich beraten, geh allein zum Jugendamt!
Das Kind ist noch nicht einmal geboren und es wird schon darum gestritten.
Versuche die Streitpunkte zwischen euch hinter euch zu lassen und versucht die besten Möglichkeiten für die Zukunft mit dem Kind zu finden .
 
Auch, wenn die Mutter das alleinige Sorgerecht hat, hast du und das Kind ein Recht auf Umgang.
Lass dich bitte beraten, entweder beim Jugendamt oder bei anderen Beratungsstellen.
Sofern die Mutter dir das Umgangsrecht streitig macht, geht das nur über das Gericht.
Falls du einen Anwalt nicht bezahlen kannst, gibt es Hilfe.
 
- Beratung holen beim Jugendamt und/oder Caritas/gemeinnützigen Vereinen
- grundsätzlich ruhig bleiben, kommunikativ freundlich, kooperationsbereit
- Kommunikation ausschließlich über einen Anwalt, wenn sie etwas will, dann muss sie sich dorthin wenden. Keine eigenen Nachrichten versenden
- Sorgerecht ist nicht gleich Umgangsrecht
- wenn alle Stricke reißen, dann gerichtliche Schritte (muss ein Anwalt dazu beraten)

Fehler, die gemacht wurden, sind nicht löschbar, aber verbale “Ausrutscher” wiegen nicht zwingend so schwer, wenn man sich ändert und neue Bedingungen kooperativ erfüllt.
Theoretisch ist es so: an die eigenen Aussagen/Zusagen muss man sich nicht halten, aber an gerichtliche Beschlüsse ist man gebunden. Torpediert man also ein gerichtlich beschlossenes Umgangsrecht, dann hat das Konsequenzen.
 

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