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  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Total verzweifelt und überfordert als Mann und Vater. Schwere Situationen. Krankheit.

Schreib mir eine Nachricht. Kann sein du brauchst dafür hier in dem Forum 10 Beiträge dafür, aber versuch es mal.

Ihr braucht dringend Entlastung, sonst kollabiert das System, du kriechst auf dem Zahnfleisch und deine Frau auch. Zumindest der ambulante Pflegedienst sollte kommen, ihr habt ja sicher Pfleggrad 4 oder 5. Ohne jede Hilfe kriegt ihr einfach einen Koller.

Mit einer Schule für behinderte Kinder habe ich sehr gute Erfshrungen gemacht. Vielleicht ist das der Rettungsanker, bis dahin einfach durchhalten. Und wenn kein Pflegedienst kommt, wenigstens das Pflegegeld mitnehmen, aber da kümmert ihr euch sicher. Steuerlich macht die Behinderung auch eine Menge aus, vielleicht könnt ihr da optimieren?
 
@Surrender1234, ein kleiner Tipp: Wenn du einen neuen Beitrag schreibst und darin auf fünf verschiedene Posts eingehst, dann mache fünf einzelne Antworten daraus und du hast innerhalb kürzester Zeit genug Beiträge um live mitschreiben zu können.
 
Vielen lieben Danke allen die sich Zrit genommen haben so viel von mir zu lesen und sich so viele Gedanken über meine Sorgen gemacht haben. Ehrlich das bedeutet mir unglaublich viel, gehört zu werden.

Ich werd ganz vieles mal sacken lassen. Und Themen wieder aufbringen, wie wir wieder in den Zustand kommen, dass meine Frau wieder was abgeben versucht.

Was ihr Leben außerhalb zu Hause und nötigen Dinge wie Einkaufen oder Arzt angeht, es ist kaum vorhanden. Sie hat nach der Geburt unserer Tochter das meiste aufgegeben, nach und nach.

Was sie dazu geritten hat, dass sie unbedingt noch ein Kind wollte schwer zu beschreiben. Ich sag mal so: Vor unserem ersten Sohn wollten wir beide nur 1 Kind. Wir hatten ein aktiven Leben und sie mehr Hobbys als ich sogar, Sport, Leseclub, Freundinnen. Alles wurde unwichtiger als unser Sohn kam. Sie ging, unerwartet, total auf in der Mutter Rolle und alles konzentrierte sich dann auf Aktivität mit Kind: Mutter Kind Joga, Kinderturenen, nur noch Freundinnen mit Kindern. Und je weiter unser Sohn damals aus dem Baby Alter raus wuchs, um so mehr wollte sie noch ein Baby. Dann die vielen Mutti Freundinnen, die fast alle 2 oder mehr Kinder hatten, sie wollte unbedingt ein weiteres Kind. Naja und den Rest wisst ihr ja.

Ich werde das Thema Erzeihungsberatung vom Jugendamt für unseren älteren Sihn vor allem, auf jeden Fall in Angriff nehmen.
 
Vielen lieben Danke allen die sich Zrit genommen haben
Das hört sich nach "Danke und Tschüss" an. Ich fände das schade für dich, denn ausser ein paar Ideen wo ihr praktische Unterstützung bekommen könntet, bist du keinen Schritt weiter. Kannst du auch nicht in dieser kurzen Zeit.
Was sie dazu geritten hat, dass sie unbedingt noch ein Kind wollte
Es ist müssig sich darüber Gedanken zu machen. Das Kind ist nun mal da und bestimmt jetzt euer Leben. Macht das Beste daraus, ändert das was ihr ändern könnt und akzeptiert worauf ihr keinen Einfluss habt.

Ihr hattet ein gesundes Baby, deine Frau ist in der Mutterrolle aufgeblüht, sie war glücklich und im Freundeskreis wurde ein Baby nach dem anderen geboren. Da ist es ganz natürlich, dass Frau sich noch so einen Wonneproppen wünscht. Wo ein pflegeleichtes Kind ist, hat es auch Platz für ein zweites.

Was sie geritten hat dich zum zweiten Kind zu nötigen weiss nur sie allein. Für mich wäre das damals schon eine grosse Red Flag gewesen. Wenn eine Frau sagt: "Mach mir ein Kind oder ich sehe für uns keine Zukunft", dann stimmt doch was in der Beziehung nicht. Was hat dich geritten einzulenken, obwohl du strikt dagegen warst? Zwei erwachsene Menschen haben damals gemeinsam eine Entscheidung getroffen. Diese zwei Menschen (aber auch ihre Kinder) kommen nur heil da raus, wenn sie wieder als Team zusammen arbeiten.

Ich wünsche euch beiden viel Kraft und alles Gute.
 
Es scheint erstmal lieber Surrender,als wäre die Behinderung deiner Tochter das Hauptproblem, aber das glaube ich nicht mal.
Deine Frau ist Pflegerin,könnte sich teils auch noch Hilfe holen,wenn auch Pflegegeld dafür abgeht.
Hinzu kann man Nachmittagsruhe einlegen, wenn der Sohn aus der Schule kommt,braucht er auch ne Auszeit,so wie deine Frau. Dann in die zweite Runde.
Abends schläft ein 6 jähriges Kind doch auch nicht später, wie euer Sohn,oder ?
Also spätstens da, könnte ihr beide Zeit miteinander verbringen.

Du schreibst,ihr hattet ein aktives Leben vorher.

Alles was euch beide betrifft Surrender1234;
wurde schon unwichtiger, wo euer 1. Sohn geboren wurde.
Es scheint, als wäre euer beider "gefühltes Glücklich sein" nicht viel anders geworden,
wäre das 2.Kind gesund geboren, nur die Belastungen machte es höher.
Es scheint, als hättet ihr euch mit dem 1. Kind /Kindern gefühlsmäßig schon entfernt.
Oder hast du dich vllt ausgeschlossen -wurdest ausgeschlossen ?
Was ist eure Basis als Paar ?
Blöder Vergleich, aber jedes Handy braucht eine Basis um Akku (Energie) wieder
aufzuladen, sonst läuft es leer. Es ist immer in Gemeinsamkeit.

Und Vorwürfe -Schuldgefühle, die noch offen sind.

Wut und Verzweiflung und die Ent-täuschung, das mit diesem Schicksal geboren wurde,
weil nach der Geburt keine Zeit mehr, für anderes war.
Musstet als Team funktionieren, aber mehr scheint heute nicht über zu sein

Sich nicht wagen, Dinge auszusprechen, die vielleicht Entscheidungen, Wahrheiten, Veränderungen, Antworten zuTage fördern, machen Angst ,drücken auf Gemüt, und stehlen Energie.
Eine klauberer / zankerei um Zeit, Liebe und Aufmerksamkeiten.
Vorwürfe die im Raum schweben wie ein Damoklesschwert.

Ach,könnte jeder doch mal die gefühlte Wahrheit sagen :

"Du wolltest unbedingt ein 2. Kind, ich nicht." Alles wäre gut gewesen.
"Aber so hab ich mir das nicht gewünscht und du bist kaum da".
"Du nimmst die Kleine nicht so an, wie ich es muss". Jeder Tag allein ist lang.
"Du hast doch keine Zeit über, ich arbeite was ich kann ,halte alles zusammen,
es kostet Geld und mir solche Kraft, siehst du das nicht ."
" Ich möchte nach Hause kommen und mich wohl fühlen, mich angekommen fühlen".
"Die Kleine ist besonders ???, ALLE Kinder sind besonders.,dein Sohn auch."
"DU hast eine besondere Liebe zu deiner Tochter, ist ja Klar, du kümmerst dich auch fast nur um Sie."
"Ich wünsche mir aber, das du dieses besondere Kind genauso doll siehst und liebst, wie ich."
"Dein Sohn schafft es nicht alleine und ich auch bald nicht mehr".
"Ich habe solche Angst um unsere Tochter".

Alles Menschlich.

Anerkennung und Wertschätzung, Aufmerksamkeit,.. liebevoll die täglich getragen Lasten des anderen sehen, loben, und mal feste drücken, auch die des Sohnes. Energie schenken.
Abends eine liebevolle kleine Auszeit zu zweit, nur für euch Eltern, das sollte drinne sein und kostet nix. Gerade in eurer Lebensituation.
Wollt ihr das ?

Komunikation.
Klartext.
Zuhören und annehmen.
Offen und ehrlich.
Keine Kurzschlussreaktionen, sacken lassen.
Das sich Schuldgefühle und Vorwürfe auflösen können.

Und Ihr erkennt, wo ihr als Paar heute steht.
Es muss keiner zu kurz kommen. Stimmt die Basis,stimmt das Leben, auch mit der Behinderung eurer Tochter, wobei Entlastungen natürlich immer gut sind.

Oder, vielleicht schafft ihr es einfach nicht mehr. Das kann ja sein.
Klarheit schafft es.

So ca , schätze ich das ein und hoffe das wir hier, mit verschieden Blickwinkeln, ein wenig helfen konnten. Danke für deine Einblicke.
Und wünsche euch natürlich auch das aller Beste.
Lieben Gruß.
Vielleicht meldest dich irgendwann mal wieder zurück ,auch ohne große Lösungen.Surrender..
Es ist ein Prozess,viel steht dahinter.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich denke deine Frau gibt sich die Schuld an der Behinderung der Tochter und leidet seelisch enorm. Sie möchte es "wieder gut machen" indem sie aufopfernd für die Tochter da ist.
 
Leider sind Mediatoren doch recht Teuer und Sie möchte nicht, das sich jemand einmischt,
wie sie sagte.
Es wird irgendwann zusammenbrechen wie ein Kartenhaus, da hat Surrender schon recht.
Er läuft am Limt.
Sie läuft am Limit und mit der Schule kommt nochmehr Unruhe rein.

Was wäre,wenn du eine Zeitlang woanders unterkommen könntest Surrender?
Damit sie sieht, was du eigentlich zusammen hälst.
Oder besser mit euren Sohn etwas länger verschwindest , wenn jetzt Ferien kommen, damit sich die Gemüter beruhigen.
Ihr hättet beide etwas mehr Raum und Ruhe um zu schauen,wie es weitergehen kann.

Ich meine auch,das wenn man schon vor der Geburt und 6 Jahre später nochmal zu hören bekommt,
" sie wäre sowieso weg", ist das schon ne Nummer.
Was genau hält eine Frau dann noch am Mann ?

Und wenn Sie Zuhause keine Hilfe will, müsste Sie doch mit ihrer Tochter in eine fachlich betreute
Wohneinheit ziehen können, wo sie Tag und Nacht jede fachgerechte Hilfe und Unterstützung bekommt, inkl Schule mit Shuttle und am Wochenende treffen sich alle 4 wieder Zuhause,
wenn ihr wollt.
So oder so ähnlich.
Müsste man mit der Kk oder Pflegekasse o.ä doch durchrechnen können,
so das Haus und Familie erhalten bleiben kann. Ihr müsst ja kein Liebespaar sein.
 
Es sind ja ein paar Wochen vergangen seit ich hier das letzte Mal geschrieben habe. Wollte einfach mal meine Gedanken hier wieder teilen vielleicht wollen ja noch welche mitlesen und so. Meine Frau und ich haben sehr viel geredet. Bald fangen Ferien an. Unser Sohn hat wieder sowas erwähnt, wie andere Kinder aus seiner Klasse fast alle irgendwas vor haben, Urlaub machen. Und wir mal wieder nix. Ein riesen Streit wo sich natürlich meine Frau extrem geärgert hat, was er sich denn so denke. Und dass er doch genau weiß, dass wir nun mal nicht wie die anderen sind und nicht einfach so mal nach Spanien oder so könnten.
Ende vom Lied es ist dieselbe alte Leier. Naja ich konnte dazu durchdringen, dass er mehr Normalität verdient und auch was in den Ferien erleben soll. Wir werden 2 Ausflüge machen also nur mein Sohn und ich, meine Frau wollte nicht sie will dann mit unserer Tochter daheim bleiben. Wir also mein Sohn und ich fahren einen Tag in einen Attraktionspark und dann noch über ein Wochenende mit Oma gemeinsam an die Nordsee. Ich befürchte das Thema wird später immer wieder aufkommen und mir zum Vorwurf gemacht, dass wir sie alleine lassen...

Aber immerhin hat sie sich jetzt einen neuen Pflegedienst ausgewählt, das wäre dann nun der 4. Pflegedienst den wir ausprobieren. Noch sieht es erstmal vielversprechend aus, denn sie kennt da wohl ein paar Leute mit denen sie selbst mal früher gearbeitet hatte. Ich hoffe mal, es wird was.
 

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