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Entstehungsgeschichte - bitte nur Logik!

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Sintflut

Man rechnet das die Sintflut vor etwa 8 Tausend Jahren war. Sie könnte das Ende der Eiszeit gewesen sein.

Laut Bibel war die Sintflut 2369 Jahre vor Christus.......
 
Weißt Du wie lange es von Adam/Eva bis zur Sintflut dauerte?

Zu Adam und Eva gibt es keine Zeitangabe. Es wird da immer nur von "am Anfang" gesprochen.

Die Sinnflut war wohl so zwischen 2.300 und 2.500 v. Chr.

Aber genau sagen kann das wohl keiner, weil es nunmal nur eine Märchensammlung ist.
 
ich denke ein Theologe könnte dir das sogar beantworten, welcher Zeitraum dazwischen liegt...

Es gibt da ja verschiedene Ansätze:

Natürlich ist es theoretisch möglich, dass aus einem Paar eine ganze Bevölkerung entsteht. Schau Dir mal Ratten an, da funktioniert das auch relativ schnell. Auch beim Evolutionsgedanken hast Du ja erstmal nur sehr wenige "Menschen", die sich dann vermehren. Das unterscheidet sich gar nicht so arg.

Was Surrender erklärt hat, ist vollkommen richtig. Da brauchts auch eigentlich keinen Wissenschaftler dazu, das ist Biologie, Gymnasium, Klasse 10/11. Denn Du gibst ja immer nur die Hälfte Deines Erbguts an Dein Kind weiter... Somit gibts da unendlich viele verschiedene Konstellationen. Ist ja auch logisch, sonst wären alle Geschwisten gleich. Je nachdem, wie das Erbgut gemischt ist, KANN es bei Inzest zu Missbildungen kommen. Muss aber auch nicht sein. Wie gesagt, schau Dir mal Ratten an. Die Wahrscheinlichkeit für Missbildungen ist viel geringer, als im Allgemeinen angenommen. Natürlich trotzdem etwas höher als bei komplett verschiedenen Menschen.

Wenn wir jetzt mal davon ausgehen, dass Adam und Eva viele Kinder (nicht nur Kain und Abel) hatten, so sind vielleicht einige missgebildet und andere nicht.. Im Laufe der Zeit kam da gewiss ne Menge zusammen. War aber eh umsonst, denn mit Noah haben ja nicht soo viele überlebt ^^.

Ich denke, dass die Bibel kein Märchenbuch ist, sondern eine Mischung aus Geschichtsbuch und Erzählungen. Meiner Ansicht nach darf man die Bibel nicht wörtlich nehmen, wenn man das logisch betrachtet. Dennoch halte ich die Geschichten nicht für grundweg erlogen, sondern eben für einfache Versionen komplexer Verhältnisse. Viele Geschichten sind auch nur symbolischer Art und sollen dem MEnschen etwas klar machen...
Die Erschaffung der Welt in 7 Tagen ist so sicher nicht wörtlich zu nehmen. Ich verstehe daraus, dass Gott den Prozess der Evolution nach und nach in Gang gebracht hat, bis er schließlich so etwas "tolles" wie den Menschen erschaffen hat. Um das leichter zu verstehen, gibts die Geschichte um Adam und Eva.

Das ist wie bei der Sendung mit der Maus (man entschuldige den Vergleich), da werden auch komplizierte Dinge in eine kleine, einfache Geschichte gepackt, damit das Kind das kapiert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn das Leben aber aus dem Wasser kommt ( was anzunehmen ist ) dann gab es vom Fisch zum Mensch über den Affen genug Stämme um damit Nachkommen zu bilden.
Bei der Geschichte um Noah ist ja zu berücksichtigen, das diese "Sintflut" nicht weltweit, sondern vermutlich nur regional stattfand - es also auch genügend andere Menschen zu der Zeit auf der Erde gab.

Hier ein paar interssante Dinge dazu:

Es ist hochmütig, den Menschen als Krönung der Schöpfung zu sehen


Die Evolution auch unserer Spezies - es tut mir leid, sollte ich damit Gefühle verletzen - wurde in der Vergangenheit vom Zufall beeinflusst. Auch Homo sapiens ist nicht ex nihilo erstanden. Daher erscheint es mir hochmütig, den Menschen als Krönung der Schöpfung zu sehen. Schon vor etwa 360 Millionen Jahren im Devon, als unsere Fischvorfahren das Land besiedelten, setzte sich wohl eher zufällig die Linie durch, die fünf Finger hatte, obwohl im gleichen Zeitraum auch Fische existierten, die acht oder sogar noch mehr "Finger" besaßen. Da alle Amphibien, Reptilien, Vögel und Säugetiere von denselben frühen Fischsiedlern abstammen, haben alle diese Tiere fünf Finger.
Manchmal, wie bei Pferden, wird die Anzahl der Finger wieder reduziert - es läuft sich schneller und mit weniger Reibungsverlust auf einem Finger in der offenen Steppe als auf fünf Fingern im morastigen Wald, den ihre Pferdevorfahren bewohnten. Auch wenn schwimmende Olympioniken oder Konzertpianisten mit mehr Fingern "perfekter" sein könnten; der Zufall bestimmte fünf Finger und ist seit dem Devon in allen Landwirbeltieren im entwicklungsbiologischen Programm auf diese Maximalzahl festgelegt.

Unser Körper ist von sinnlosen Zeichen gezeichnet


Auch der Rest unseres Körpers ist gezeichnet von sinnlosen Zeichen der Geschichte, wie es der Evolutionsbiologe Stephen Jay Gould einmal nannte. Unser Blinddarm ist ein unnötiges und funktionsloses Überbleibsel, der als größere Darmtasche in anderen Primaten einmal dazu diente schwer verdauliche Pflanzenbestandteile zu fermentieren. Er ist ein gefährliches Rudiment unsere Vorgeschichte und sicherlich kein intelligentes Designprodukt, denn wie viele Menschen starben schon an einer Blinddarmentzündung?
Der menschliche Fötus ist im Alter von fünf bis acht Monaten mit Lanugo, einer dünnen Schicht Haare, bedeckt, die beim Homo sapiens, im Gegensatz zum Beispiel von Schimpansen und Gorillas, wieder vor der Geburt verloren geht. Ein adaptiver Grund für ein wärmendes Fell wird sich bei angenehmen 37 Grad Celsius im Mutterleib nur schwer finden, aber die Erklärung aus der gemeinsamen Evolutionsgeschichte mit behaarten Primaten ist offensichtlich.
Und die Evolution bastelt - Kompromisse eingehend - mit dem schon vorhandenen Material, um sich auf veränderte Umweltbedingungen einzustellen. Wir Zweibeiner sind von unserer vierbeinigen Primatenvergangenheit der letzten Millionen Jahre in vielerlei Hinsicht vorbestimmt. Unser Körpergewicht wird durch die Wirbelsäule besser von Gliedmaßen an Schulter- und Beckengürtel getragen als nur mittels Becken. Jeder, und nicht wenige schlagen sich mit Rückenleiden herum, wird bestätigen können, dass die Umgestaltung zum Aufrechtgeher nicht ohne Kompromisse und Imperfektionen zu bewerkstelligen war.
 
Zuletzt bearbeitet:
Angenommen die Menschheit hätte sich ab Adam und Eva alle 50 Jahre verdoppelt, d.h. jedes Paar müsste immer 4 Kinder bekommen, dann ginge das recht schnell. Das ist die Sache mit dem Schachbrett: 2, 4, 8, 16, 62, 124.....usw.

Rein mathematisch wäre es wohl möglich.

Nunja, ich dachte mit dieser Logik könnte ich die biblische Entstehungsgeschichte als ...naja erklären.....war wohl nüscht....🙁 *mist*


Anderer Ansatz: wie war nochmal die Sache mit den zu wenigen Gräbern?
 
Angenommen die Menschheit hätte sich ab Adam und Eva alle 50 Jahre verdoppelt, d.h. jedes Paar müsste immer 4 Kinder bekommen, dann ginge das recht schnell. Das ist die Sache mit dem Schachbrett: 2, 4, 8, 16, 62, 124.....usw.

*klugscheißmodus an*

die Reihe geht: 2,4,8,16,32,64, 128,....

*klugscheißmodus aus*

sorry, da kam der Mathelehrer in mir durch.
Klar geht das theoretisch und du hast auch ziemlich schnell genug Mutation für gute Erben drin... Naja, ganz so wörtlich würde ich das ganze trotzdem nicht nehmen...


@Mike: das wir nicht die Krönung sind, ist mir auch schon aufgefallen... muss man sich ja manchmal nur umschauen in der Welt...
 
*klugscheißmodus an*

die Reihe geht: 2,4,8,16,32,64, 128,....

*klugscheißmodus aus*

sorry, da kam der Mathelehrer in mir durch.
Klar geht das theoretisch und du hast auch ziemlich schnell genug Mutation für gute Erben drin... Naja, ganz so wörtlich würde ich das ganze trotzdem nicht nehmen...

...

Genau das ist ja der Haken - wenn ich irgendwelche Schalter bewegen möchte, dann muss ich mich halt mal anpassen. Im Klartext: wenn sich Menschen nicht zu mir begeben können, dann muss halt ich es umgekehrt tun.

Viele Christen nehmen die Bibel wortwörtlich. Also versuche ich da anzusetzen. Ob es was bewegt ist eine andere Geschichte.
 
Wobei......die Bibel ist "biegbar", wissenschaftliche Fakten nicht unbedingt. *grübel*
 
Wenn sich die Leute mal mit der Wissenschaft, der Realität beschäftigen würden, würden sie erkennen was das für ein hochinteressantes Thema ist.
 
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