Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Wie krank ist die Welt?!

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Bei NTV wurden diese Fragen auch gestellt: Wie hat der Mann allein diese großen Erdarbeiten ausführen könne, wie hat er z.B. allein eine 300 Kilogramm schwere Eisentür dort einbauen können?
 
A

Anzeige

Re: Wie krank ist die Welt?!
Wobei das Ding ja 20 Jahre lang ausgezeichnet funktioniert hat. Der Täter hat das ganz gut hingekriegt, würde ich meinen.#


Ja, das Ding mit der Sekte ist krass ... hat sich seitens der Behörden nie einer gefragt, was das für eine Sekte sein könnte? Und wieso eine fanatische Sektenanhängerin ihre Kinder außerhalb der Sekte großgezogen sehen will?



Darkside

Das frage ich mich auch, denn ist es nicht so was eine Sekte erst mal hat gibt sie nicht so einfach wieder her.
Grade bei Kindern die in eine Sekte hineingeboren werden würden diese doch nicht so leicht aufgeben.
 
Was ich mir für die Opfer wünschen würde ist, dass der Pressemob sie in Ruhe läßt wenn sie irgendwann aus der Klinik entlassen werden.

Das find ich auch sehr schlimm. Man sieht ja wie die Presse sich verhält, anhand des Falls Natascha. Allerdings muss ich gestehen, dass ich an den Berichten auch interessiert war und bin. Ich finde diese junge Frau erstaunlich. So wie es ausschaut ist sie daran gewachsen und so gereift, dass sie den meisten anderen Menschen ein ganzes Stück voraus ist. Eine große innere Reife.
Aber nun sollte man auch sie in Ruhe ihr eigenes Leben leben lassen.

Ich finde die ganzen Spekulationen fürchterlich vor allem auch die der Nachbarn.
Erst war es eine ganz unauffällige Familie, dann waren sie schon immer was komisch und ein paar Tage später heißt es dann ja das hat man dem immer schon angesehen, dass er zu so was fähig ist

Ein Psychologe hat erklärt, dass dieses Verhalten "normal" ist. Normal in dem Sinn, dass man es zuerst einfach nicht fassen kann - dieser nette Mann soll......? Unvorstellbar.
Nach dem ersten Schock wird angefangen darüber nachzudenken. Man holt sich Erinnerungen hervor und kommt zu dem Schluss, dass dieser Mensch "doch" etwas seltsam war.
Und dann fängt die Empörung über die Tat an, die Wut und auch der Hass. Aber trotz alledem muss der Mensch sich auch innerlich schützen. Das kann Distanz sein und halt die Empörung über den Täter die diese Distanz schafft.

Mir kann auch keiner erzählen, dass die Frau nichts mitbekommen hat.
Bei den Nachbarn sag ich sie wollten vielleicht nichts mitbekommen, wie es so oft ist.[/quote

Hier wird verdrängt. Dahinter verbirgt sich aber keine Nachlässikeit, sondern in erster Linie Angst.
So wie es ausschaut, praktiziert dieser Mann das Patriachart. Der Mann hat recht, was der Mann sagt wird gemacht, nicht hinterfragt - sonst setzt es was. Eine große Autoritätsperson, gegen die Mensch sich nur sehr schwer durchsetzen kann, besonders wenn körperliche Betrafungen erfolgen. Hinzu kommt eine materielle Abhängigkeit.

Interessant fand ich auch die Aussage, dass "Civilcourage" nicht wie die Angst ein elemetares Gefühl ist, welches der Mensch in die Wiege gelegt bekommt, sondern eine "kulturelle Leistung", d.h. so etwas muss man "lernen".

Den meisten Menschen fehlen schon bei Kleinigkeiten die Civilcourage. Gegen die Frau sollte man also nicht zu hart urteilen.

Diese Geschichte ist soo vielschichtig, dass man mit plakativen Behauptungen den beteiligten Menschen nicht gerecht werden kann.

Außerdem, so auch die Aussage des Psychologen, ist das ein "erster" Fall in diesem imensen Außmaß. So etwas gab es noch nicht und "normaldenkende" Menschen kommen gar nicht auf die Idee bestimmte Handlungen zu hinterfragen, wenn sie "unbekannt" sind. Das ist eine Art blinder Fleck in der Wahrnehmung der Menschen, aber dafür können sie nichts. Erst wenn man für etwaiges merkwürdes Verhalten sensibilisiert ist, kann es auffallen.

Wenn man diese Tat und das Verhalten des Mannes, der Frau und den anderen Opfern verstehen möchte, muss man ganz viele Aspekte durchleuchten, anschaun und hinterfragen.

Nur so kann man Mechanism entdecken und daraus lernen.
Diese Geschichte ist passiert und vorbei.
Jetzt muss man sich die Frage stellen was man wirklich "tun" kann um solche Vorfälle in der Zukunft nicht mehr geschehen....

aber.....der Erfindungsreichtum, der Drang des Täters solche Taten zu begehen ist groß und so denke ich, dass diese Menschen auch in Zukunft die Umwelt noch überraschen können.

Leider, aber solche Menschen gibts halt.
 
Ich habe geschrieben, dass ich es kritisiere, dass es zu Pauschalurteilen kommt. Niemand kann als Außenstehender die Situation tatsächlich erfassen.
Und ich frage mich, was ist los, wenn man sich in diesem Fall, wo der Täter immerhin geständig ist, kein Urteil mehr zutraut.
Da muss dann bei den eigenen Werten schon ordentlich was durcheinander geraten sein.
Auch Toleranz und Nachsicht müssen Grenzen haben.
Wer es nicht wagt, zu sagen, dass dieser Mensch ein Verbrecher ist (mir fallen noch andere Worte ein, die lasse ich aber weg), der nun hoffentlich seiner gerechten Strafe zugeführt wird (gerecht entsprecht der geltenden Gesetze, eine Gerechtigkeit im höheren Sinne kann es hier dafür nicht geben), der verhöhnt die Opfer noch zusätzlich.
Die Tochter und ihre Kinder tun mir unendlich leid, ihnen gehört mein ganzes Mitgefühl. Soviel zerstörtes, gestohlenes Leben!
Luisa
 
Schöner Beitrag, nur das hier

ist natürlich Blödsinn. Es gibt dutzend Fälle, in denen vergleichbare Straftaten begangen wurden, oftmals über Generationen hinweg und immer inzestiös.

Man darf ganz getrost davon ausgehen, dass es jede erdenkliche Perversion schon gegeben hat und auch immer wieder geben wird.
Normabweichungen auch größeren Ausmaßes sind ganz natürlich (ich sage das moralisch wertfrei ... ich finde allein die Vorstellung dieser Inzestgeschichte ekelerregend, aber asoziale Sexualtäter gibts immer wieder, und wenn man im Forum "Gewalt" liest, sieht man sehr schnell, dass es viele Täter gibt, die die eigenen Kinder über Jahrzehnte missbrauchen. Der Täter in diesem Fall hat es sich eben nur dauerhafter gemütlich gemacht.).

Darkside

Da kann man sehen, was man weiß und was nicht. Ich selbst bin -Gott sei dank- verschont geblieben, habe auch Niemanden kennengelernt, die so was erlebt hat und gerade deswegen käme ich von alleine nie auf so eine Idee.

Dinge die man nicht kennt, sind im Bewusstsein auch nicht vorhanden.
 
also mich begeistert sone meldung wie die aus österreich nicht ... ich hab mich dran gewöhnt dass sowas oder ähnliches passiert ... ehrlich gesagt ist es mir auch egal ... ich denk auch nicht weiter drüber nach ... hab ich früher auch nie getan ...
 
Interessant fand ich auch die Aussage, dass "Civilcourage" nicht wie die Angst ein elemetares Gefühl ist, welches der Mensch in die Wiege gelegt bekommt, sondern eine "kulturelle Leistung", d.h. so etwas muss man "lernen".

Den meisten Menschen fehlen schon bei Kleinigkeiten die Civilcourage. Gegen die Frau sollte man also nicht zu hart urteilen.
Ja, wirklich ein guter Beitrag, Catherine.

Betonen sollte man aber, dass man zwischen einer Erklärung und einer Rechtfertigung unterscheiden muss.
Die Psychologie kann erklären, warum sich Menschen in der Regel so oder so verhalten - aber das heisst nicht, dass dieses Verhalten entschuldigt wird. Auch wenn es nicht leicht ist, Zivilcourage zu zeigen, ist es immernoch falsch Mißstände zu tolerrieren.
 
Und ich frage mich, was ist los, wenn man sich in diesem Fall, wo der Täter immerhin geständig ist, kein Urteil mehr zutraut.
Da muss dann bei den eigenen Werten schon ordentlich was durcheinander geraten sein.
Auch Toleranz und Nachsicht müssen Grenzen haben.
Wer es nicht wagt, zu sagen, dass dieser Mensch ein Verbrecher ist (mir fallen noch andere Worte ein, die lasse ich aber weg), der nun hoffentlich seiner gerechten Strafe zugeführt wird (gerecht entsprecht der geltenden Gesetze, eine Gerechtigkeit im höheren Sinne kann es hier dafür nicht geben), der verhöhnt die Opfer noch zusätzlich.
Die Tochter und ihre Kinder tun mir unendlich leid, ihnen gehört mein ganzes Mitgefühl. Soviel zerstörtes, gestohlenes Leben!
Luisa

Gut, ich sehe es schon: Ich hab mich mit meiner Meinung in ein Brennnesselfeld gesetzt. Trotzdem will ich davon nicht abgehen. Ja, ich empfinde diese Ereignisse auch als schrecklich, nur will ich mich nicht dem ausliefern, was mir die Medien vorkauen. Mir geht es ordentlich gegen den Strich, darüber zu urteilen, ob sich zB die Ehefrau richtig oder falsch verhalten hat. Weil ich es nicht wissen kann. Mich erinnert das immer ein wenig an ein Fußballspiel, wo dann jeder Zuschauer zum Nationaltrainer wird.

Ich empfinde in gewisser Weise diese Entrüstung, die nun aus allen Ecken kommt, als ein wenig falsch (und damit verteidige ich den Täter mit keinem Wort!). Möchte gar nicht wissen, an wie vielen Orten dieser Welt genauso schreckliche Dinge geschehen, ohne dass sich da irgendjemand drum schert.

Und mit meinem Wertesystem ist alles ganz in Ordnung, denk ich.
 
Inzest Drama in Österreich !!!!!!

Bin einfach entsetzt über das Martyrium der Tochter dieses perversen Schweines!!! Er hat seine Tochter 24 !! Jahre lang eingesperrt, hat ihr SIEBEN kinder gezeugt, mir ist schlecht.
Wie gehts euch mit dieser schreckensnachricht ?
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben