aber deine objektiven Beweise beruhen auch nur auf Erfahrungen...
Nämlich die Erfahrung, dass man mit bestimmten Methoden Temperaturen messen kann.Und die Annahme, dass Dir Dein Thermometer auch immer richtige Ergebnisse bringt.
Die Mathematik/Physik ist keine! Erfahrung!
Wenn ein Mensch vom Hochhaus springt fällt er "runter" und nicht rauf. Ich denke, das darf man dann als "Fakt" bezeichnen und als wissenschaftlich gesichert.
Was bedeutet, dass jeder Mensch das als "wahr" annehmen darf - er muss nicht mehr springen um es zu "beweisen".
Da der Mensch der nicht gesprungen ist noch lebt kann er an dem Punkt ansetzen und sich z.B. fragen: Warum?
Was dann folgt sind meist Experimente: fällt eine Feder genauso schnell wie ein Stein? Stein vom Hochhaus, Feder vom Hochhaus. Aha, unterschiedlich schnell. Warum?
Dann kommmt Jemand auf die Idee Dinge von einer schiefen Ebene rollen oder rutschen zu lassen. Es wird beobachtet, analysiert und schlussendlich "Formeln" aufgestellt.
Dann werden diese Formeln weiterhin auf ihre Gültigkeit untersucht.
Kommt es zu Abweichungen fragt man wieder - warum?
Danach wird versucht die alte Formel zu erweitern, zu ergänzen - sie korrigieren.
Und so baut eins aufs andere auf.
Durch die Mathematik wird die menschliche Erfahrung ausgeschaltet, eben weil man weiß, dass Erfahrungen von jedem Menschen unterschiedlich empfunden und erfasst werden.
Die Mathematik ist objektiv.
Ein Apfel plus ein Apfel sind zwei Äpfel - kein drei oder vier, auch kein halber Apfel, sondern zwei! Das ist ein Fakt.
Verstehst Du was ich sage?