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Bündnis gegen America

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Das mit dem durchmogeln bis zum Ende vom Bush ist zwar wahr, könnte sich aber als Trugschluss herausstellen. Denn die Frage ist, wie will man bei einem demokratischen Präsidenten - den Deutschland nicht abgrundtief hasst - weiter so hart bleiben?

Jetzt gegen den Wunsch der Bush Regierung nach mehr Engagement zu sein, ist en vogue. Da hat man das gemeine Volk auf seiner Seite. Aber was ist, wenn in 2009 ein Barack Obama - der wirklich ein brillanter Redner ist - mehr Einsatz Europas und damit auch Deutschland fordert?

Das die Demokraten in Afghanistan so lange wie nötig bleiben wollen, ist Fakt. Sie wollen nur aus dem Irak raus.
 
Spricht aber nichts dagegen, daß sie nach Bush eine Strategie entwickeln ( bis jetzt haben sie ja keine ) in der Aufbau die Hauptrolle spielt und eben nicht Bombenwerfen. Und das sie mitverhandeln.

Die Amerikaner haben leider ( und das sehen sie selbst zu einem Teil inzwischen auch so ) kein großes Ansehen mehr in der Welt. Bombenkrieg gegen die Zivilbevölkerung, Folterungen, Guantanamo, Kriegsverbrechen, völkerrechtswidriger Krieg, der Verdacht das es nur um Öl geht, usw.usw. Die Latte ist inzwischen lang. Warum soll man so einer Regierung überhaupt etwas glauben? Dafür gibt es längst keinen einzigen guten Grund mehr - und deshalb wird sich ein neuer amerikanischer Präsident sehr gut überlegen was zu tun ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und was ist mit den Menschenrechten in den U.S.A.?

Der Senat hat Folter verboten und Bush hat dagegen sein Veto eingelegt. Eigentlich müsste doch die U.S. Army von Ausland aus in die U.S.A. einmarschieren und die Demokratie und die Menschenrechte wieder herstellen.

😀 keine schlechte Idee. Außerdem sollte man mal Waffeninspektoren hinschicken.
Im Gegensatz zum Irak hat die USA bewiesen, dass sie gewillt ist auch Atomwaffen zu bemühen.
 
Bill Clinton
Erklärung von Präsident Clinton zu den Luftangriffen auf das Netz radikaler Gruppen im Umfeld von Osama bin Laden vom 20. August 1998.

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Heute habe ich unsere Streitkräfte angewiesen, terroristische Einrichtungen in Afghanistan und Sudan aufgrund der direkten Bedrohung anzugreifen, die sie für unsere nationale Sicherheit darstellten. Ich möchte Ihnen das Ziel und den Grund dieser Aktion erläutern.
Unser Ziel war der Terrorismus. Unsere Mission war klar: Das Netz radikaler Gruppen anzugreifen, die Anhänger von Osama bin Laden sind und von ihm finanziert werden. Osama bin Laden ist der vielleicht größte Organisator und Geldgeber des internationalen Terrorismus in der heutigen Welt.

Die Gruppen in seinem Umfeld kommen aus unterschiedlichen Regionen, aber sie teilen den Haß auf Demokratie, eine fanatische Verherrlichung von Gewalt und eine schreckliche Verzerrung ihrer Religion, um die Ermordung Unschuldiger zu rechtfertigen. Sie haben die Vereinigten Staaten genau wegen dem zu ihrem Gegner erklärt, für das wir eintreten und wegen dem, was wir ablehnen.
Vor einigen Monaten und erneut in dieser Woche hat bin Laden öffentlich geschworen, einen Terrorkrieg gegen Amerika zu führen. Er sagte, ich zitiere: “Wir machen keinen Unterschied zwischen denen in militärischen Uniformen und Zivilisten. Sie alle sind Ziele.”
Ihre Mission ist Mord, und ihre Geschichte ist blutig. In den vergangenen Jahren haben sie amerikanische, belgische und pakistanische Angehörige der Friedenstruppen in Somalia getötet. Sie haben sich verschworen, um den ägyptischen Präsidenten und den Papst zu ermorden. Sie planten Bombenanschläge auf sechs 747-Flugzeuge der Vereinigten Staaten über dem Pazifik. Sie bombardierten die Ägyptische Botschaft in Pakistan. Sie schossen deutsche Touristen in Ägypten nieder.
Die jüngsten Terroranschläge sind uns noch frisch im Gedächtnis. Vor zwei Wochen verloren 12 Amerikaner und fast 300 Kenianer und Tansanier ihr Leben, und weitere 5.000 wurden verwundet, als unsere Botschaften in Nairobi und Daressalam bombardiert wurden. Es gibt überzeugende Informationen unserer Nachrichtendienste, daß das Terrornetz von bin Laden für diese Bombenanschläge verantwortlich war. Aufgrund dieser Informationen sind wir überzeugt, daß die Bombenanschläge von der Organisation geplant, finanziert und ausgeführt wurden, die bin Laden leitet.
Amerika bekämpft den Terrorismus seit vielen Jahren. Wenn möglich, nutzen wir bei unserem Kampf Strafverfolgungs- und diplomatische Instrumente. Der lange Arm des amerikanischen Gesetzes reicht um die ganze Welt und hat die vor Gericht gebracht, die für die Bombenanschläge in New York, Virginia und im Pazifik verantwortlich waren. Wir zerschlagen in aller Stille Terrorgruppen und vereiteln ihre Pläne. Wir isolieren Länder, die Terrorismus praktizieren. Wir arbeiten am Aufbau einer internationalen Koalition gegen den Terrorismus. Aber es gibt und wird Zeiten geben, in denen Strafverfolgung und diplomatische Instrumente einfach nicht genug sind, in denen unsere nationale Sicherheit auf dem Spiel steht und in denen wir außergewöhnliche Schritte zum Schutz der Sicherheit unserer Bürger unternehmen müssen.
Mit zwingenden Beweisen, daß bin Ladens Netz von Terrorgruppen weitere Anschläge gegen Amerikaner und andere freiheitsliebende Menschen plante, habe ich beschlossen, daß Amerika handeln muß. Und deswegen habe ich heute Morgen auf der Grundlage der einstimmigen Empfehlung meines nationalen Sicherheitsteams unsere Streitkräfte angewiesen, Maßnahmen zu ergreifen, um eine unmittelbare Bedrohung durch das Netz bin Ladens abzuschrecken.
Heute haben die Vereinigten Staaten gleichzeitig terroristische Einrichtungen und Infrastruktur in Afghanistan angegriffen. Unsere Streitkräfte hatten einen der aktivsten terroristischen Stützpunkte auf der Welt zum Ziel. Er enthielt die Schlüsselelemente der Infrastruktur von bin Ladens Netz und diente als Trainingslager für buchstäblich Tausende von Terroristen aus der ganzen Welt. Wir haben Grund zu der Annahme, daß heute dort ein Treffen der wichtigsten terroristischen Anführer stattfinden sollte, was die Dringlichkeit unserer Aktionen unterstrich. Unsere Streitkräfte griffen auch eine Fabrik im Sudan an, die mit bin Ladens Netz in Verbindung steht. Die Fabrik produzierte Material für chemische Waffen.
Die Vereinigten Staaten haben nicht leichthin gehandelt. Afghanistan und Sudan sind jahrelang gewarnt worden, diesen Terrorgruppen keine Zuflucht mehr zu gewähren und sie nicht mehr zu unterstützen. Aber Länder, die ständig Terroristen aufnehmen, haben kein Recht darauf, Zufluchtsort zu sein.
Ich möchte unseren Nachrichtendiensten und Strafverfolgungsbehörden für ihre harte, gute Arbeit danken. Und ich möchte meinen Stolz auf unsere Streitkräfte zum Ausdruck bringen, die diese Mission ausgeführt und gleichzeitig alle erdenklichen Anstrengungen unternommen haben, um den Verlust an unschuldigen Menschenleben so gering wie möglich zu halten.
Ich möchte, daß Sie verstehen, ich möchte, daß die Welt versteht, daß unsere heutigen Aktionen nicht gegen den Islam gerichtet waren, die Religion von Millionen guter, friedliebender Menschen auf der ganzen Welt, einschließlich der Vereinigten Staaten. Keine Religion verzeiht den Mord an unschuldigen Männern, Frauen und Kindern. Unsere Aktionen zielten vielmehr auf Fanatiker und Mörder, die Mord unter dem Mantel der Gerechtigkeit begehen und dabei die großartige Religion verunglimpfen, in deren Namen zu handeln sie vorgeben.
Meine amerikanischen Mitbürger, unser Kampf gegen Terrorismus hat weder mit den Bombenanschlägen auf unsere Botschaften in Afrika begonnen, noch wird er mit dem heutigen Militärschlag enden. Er wird Stärke, Mut und Durchhaltevermögen erfordern. Wir werden dieser Bedrohung nicht nachgeben. Wir werden sie bewältigen, wie lange es auch dauern mag. Dies wird ein langer, anhaltender Kampf zwischen Freiheit und Fanatismus, zwischen Rechtsstaatlichkeit und Terrorismus. Wir müssen bereit sein, solange wir müssen, alles in unserer Macht Stehende zu tun. Amerika ist und bleibt das Ziel von Terroristen, eben weil wir die Führungsrolle übernommen haben; weil wir handeln, um Frieden, Demokratie und grundlegende Menschenrechte zu fördern; weil wir die offenste Gesellschaft auf der Welt sind, und weil wir wieder einmal gezeigt haben, daß wir eine unbeugsame Haltung gegenüber dem Terrorismus einnehmen.
Über eines bin ich mir jedoch auch sicher: Die Risiken für Amerika und die Welt aufgrund von Untätigkeit wären sehr viel höher als Aktionen, denn das würde unsere Feinde ermutigen und ihre Fähigkeit und Bereitschaft intakt halten, einen Schlag gegen uns zu führen. In diesem Fall wußten wir vor unserem Angriff, daß diese Gruppen bereits weitere Aktionen gegen uns und andere geplant hatten.
Ich möchte wiederholen: Die Vereinigten Staaten möchten Frieden, nicht Konflikt. Wir möchten das Leben auf dieser Welt schützen, nicht jemandem das Leben nehmen. Wir haben in Bosnien, Nordirland, Haiti, im Nahen Osten und andernorts auf den Frieden hingearbeitet, aber in dieser Zeit kann keine Friedenskampagne erfolgreich sein ohne die Entschlossenheit, den Terrorismus zu bekämpfen.
Unsere heutigen Aktionen sollen folgende Botschaft laut und klar übermitteln: Es gibt keine entbehrlichen amerikanischen Ziele. Es gibt keinen Zufluchtsort für Terroristen. Wir werden unser Volk, unsere Interessen und unsere Werte verteidigen. Wir werden den Menschen aller Glaubensrichtungen in allen Teilen der Welt helfen, die frei von Angst und Gewalt leben wollen. Wir werden hartnäckig bleiben und siegen.
Ich danke Ihnen. Gott schütze Sie, und möge Gott unser Land schützen.
Quellenangaben finden
 
Der Sudan ist das flächenmäßig größte Land Afrikas. Etwa 74% der Bevölkerung sind Muslime, 13% gehören den traditionellen Religionen an und etwa 13% sind Christen. Im Jahre 1956 wird der Sudan von den Briten und den Ägyptern in die Unabhängigkeit entlassen. Seit dem herrscht in dem Land Bürgerkrieg, hauptsächlich zwischen der muslimischen Regierung und dem christlichen Süden.
Von herausragender Bedeutung für das Land sind die unschätzbaren Bodenschätze wie Gold, Diamant, Uran und Erdöl. Die meisten Bodenschätze sind bis heute nicht erschlossen. Die Erdölvorkommen im Sudan werden von den Amerikanern auf drei Milliarden Barrel vermutet.

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Al-Bashir, Präsident Sudans Im Jahre 1989 putscht das sudanesische Militär unter der Führung des Generalleutnants Omar Hassan Ahmad al-Bashir und errichtet eine islamische Militärregierung. Bashir wird Staatsoberhaupt.
Seit der Machtergreifung Bashirs und der Einführung des islamischen Rechts steht der Sudan unter besonderer Beobachtung der USA. Die Entwicklungen beunruhigen Washington zunehmend, weil die USA ihr Interesse an den Bodenschätzen des Landes unter einer islamischen Militärdiktatur gefährdet sehen.
George Bush, Vizepräsident unter Reagan und seit 1989 Präsident, veranlasst eine Reihe von Maßnahmen, die den Sudan unter Druck setzen sollen. Zunächst werden Weizen-Hilfslieferungen eingestellt, anschließend weitere ökonomische und diplomatische Maßnahmen getroffen, stets mit dem Ziel, Sudan weiter zu schwächen. Das schon bettelarme Land mit seinen etwa 30 Mio. Einwohnern leidet massiv unter dem Boykott der USA. Lebensmittel und Medikamente werden knapp, die Sterberate im Land schnellt in die Höhe.


Forum-Diskussion:
Das neue Feindbild: Terrorismus

Die grausame US-Politik findet ihren Höhepunkt schließlich in der offiziellen Unterstützung der Nachbarstaaten Sudans, die feindlich gegenüber dem Land eingestellt sind. Für die Rebellenbewegung und für Oppositionelle im Nordsudan werden sogar militärische, logistische und finanzielle Unterstützung zur Verfügung gestellt. Die Friedensbemühungen Sudans den Konflikt im eigenen Land zu beenden, werden von den USA bis heute torpediert.

Insbesondere die Clinton-Regierung führt die grausame Politik ihrer Vorgängerin unvermindert fort. Nach den zeitgleichen Bombenanschlägen auf die US-Botschaften im kenianischen Nairobi und im tansanischen Daressalam am 7. August 1998 befiehlt Präsident Bill Clinton die Bombardierung Sudans und Afghanistans. Ziel der Bombardierung ist laut den USA, die Zerstörung von Ausbildungslagern islamischer Terroristen in Afghanistan und die Vernichtung einer Chemieanlage im Sudan. Die vermeintliche Chemieanlage im Sudan entpuppt sich allerdings als Arzneimittelfabrik, die basismedizinische Versorgung des gesamten Landes gewährleistet.

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Zerstörte Arzneimittelfabrik Al-Shifa - Sudan, 20.08.1998 Die US-Bombardierung der Arzneimittelfabrik stellt eine schwerwiegende Missachtung humanitärer Werte dar. Abermals verstoßen die USA gegen internationale Gesetze und greifen einen souveränen Staat militärisch an. Dabei ignorieren die USA die Zuständigkeit der UNO. Die Amerikaner stellen weder einen Resolutionsantrag noch teilen sie den Vereinten Nationen mit, dass sie sich durch den Sudan bedroht fühlen und deshalb militärisch handeln werden.
Durch die Cruise-Missiles-Bombardierung der Arzneimittelfabrik entsteht ein Sachschaden in Höhe von 100 Mio. US-Dollar, zahlreiche Menschen werden verletzt und etwa 300 Menschen verlieren ihre Arbeit. Die Folgeschäden sind jedoch gravierender. Kinder, Frauen und Kranke müssen aufgrund von Medikamentenmangel sterben.
So nutzlos diese militärische Aktion auch für die USA ist, verteidigt Präsident Clinton den Angriff auf den souveränen Sudan und rechtfertigt die Aggression gegen das verarmte, afrikanische Land.

Weiterführend:
Erklärung von Präsident Clinton zu den Luftangriffen auf Sudan und Afghanistan
 
Ab dem Jahre 1950 beginnen die Vereinigten Staaten von Amerika zahlreiche Kriege, animiert von der Truman-Doktrin und dem daraus resultierenden „Kalten Krieg“. Weder die USA noch die Sowjetunion sind in der Lage, die ständige Anspannung zwischen ihren Ländern zu zügeln. Auch nach dem die Sowjetunion inzwischen zusammengebrochen und aufgelöst ist, führen die Amerikaner weiterhin Kriege gegen die verschiedensten Kulturen und Nationen der Welt. Die folgende Liste amerikanischer Militäreinsätze und Kriege ist bei Weitem nicht vollständig:
  • 1950-1953
    Korea-Krieg: 27.06.1950 bis 27.07.1953
  • 1956
    Suez-Krise: Ägypten, 26.07.1956 bis 15.11.1956
  • 1958
    Operation “Blue Bat”: Libanon, 15.07.1958 bis 20.10.1958
  • 1958 – 1963
    Taiwan-Straße: 23.08.1958 bis 1.06.1963
  • 1960 – 1962
    Kongo: 14.07.1960 bis 1.09.1962
  • 1970
    Operation “Tailwind”: Laos, 1970
    Operation “Ivory Coast/Kingoin”: Nordvietnam, 21.11.1970
  • 1972
    Operation “Linebacker II”: Nordvietnam, 18.12.1972 bis 29.12.1972
    Operation “Pocket Money”: Nordvietnam, 9.05.1972 bis 23.10.1972
    Operation “Freedom Train”: Nordvietnam, 6.04.1972 bis 10.05.1972
  • 1972 – 1973
    Operation “Endweep”: Nordvietnam, 27.01.1972 bis 27.07.1973
  • 1962 – 1971
    Operation “Linebacker I”: Nordvietnam, 10.05.1972 bis 23. Oktober
    Operation “Ranch Hand”: Südvietnam, Januar 1962 bis Januar 1971
  • 1962 – 1963
    Kuba-Krise: weltweit, 24.10.1962 bis 1.06.1963
  • 1965 – 1966
    Operation “Powerpack”: Dominikanische Republik, 28.04.1965 bis 21.09.1966
  • 1965 – 1970
    Operation “Arc Light”: Südostasien, 18.06.1965 bis April 1970
    Operation “Rolling Thunder”: Südvietnam, 24.02.1965 bis Oktober 1968
  • 1967
    Sechs-Tage-Krieg: Mittlerer Osten, 13.05.1967 bis 10.06.1967
  • 1973
    Operation “Nickel Grass”: Mittlerer Osten, 6.10.1973 bis 17.11.1973
  • 1975
    Operation “Eagle Pull”: Kambodscha, 11.04.1975 bis 13.04.1975
    Operation “Freequent Wind”: Evakuierung in Südvietnam, 26.04.1975 bis 30.04.1975
    Operation “Mayaguez”: Kambodscha, 15.05.1975
  • 1977 – 1999
    Operation “Coronet Oak”: Zentral- und Südamerika, Oktober 1977 bis 17.02.1999
  • 1980
    Operationen “Eagle Claw/Desert One”: Iran, 25.04.1980
  • 1981
    Operation “Golf von Sidra”: Libyen, 18.08.1981
  • 1981 – 1992
    El Salvador, Nikaragua: 1.01.1981 bis 1.02.1992
  • 1983
    Operation “Urgent Fury”: Grenada, 23.10.1983 bis 21.11.1983
  • 1982 – 1987
    US-Multinational Force: Libanon, 25.08.1982 bis 11.12.1987
  • 1986
    Operation “Attain Document”: Libyen, 26.01.1986 bis 29.03.1986
    Operation “El Dorado Canyon”: Libyen, 12.04.1986 bis 17.04.1986
    Operation “Blast Furnace”: Bolivien, Juli 1986 bis November 1986
  • 1987 – 1990
    Operation “Ernest Will”: Persischer Golf, 24.07.1987 bis 2.08.1990
  • 1988
    Operation “Praying Mantis”: Persischer Golf, 17.04.1988 bis 19.04.1988
    Operation “Golden Pheasant”: Honduras, ab März 1988
  • 1989
    Operation “Nimrod Dancer”: Panama, Mai 1989 bis 20.12.1989
  • 1989 – 1990
    Operation “Just Cause”: Panama, 20.12.1989 bis 31.01.1990
  • 1990
    Operation “Promote Liberty”: Panama, 31.01.1990
    Operation “Wipeout”: Hawaii, ab 1990
  • 1990 – 1991
    Operation “Sharp Edge”: Liberia, Mai 1990 bis 8.01.1991
    Operation “Desert Shield”: 2.08.1990 bis 17.01.1991
  • 1990 – 1993
    Operation “Ghost Zone”: Bolivien, März 1990 bis 1993
  • 1991
    Operation “Desert Storm”: Irak, 17.01.1991 bis 28.02.1991
    Operation “Eastern Exit”: Somalia, 2.01.1991 bis 11.01.1991
    Operation “Productiv Effort/Sea Angel”: Bangladesh, Mai 1991 bis Juni 1991
    Operation “Fiery Vigil”: Philippinen, 1. bis 30.06.1991
    Operation “Victor Squared”: Haiti, 1. bis 30.09.1991
    Operation “Quick Lift”: Zaire, 24.09.1991 bis 7.10.1991
    Operation “Coronet Nighthawk”: Zentral- und Südamerika, ab 1991
    Operation “Desert Falcon”: Saudi Arabien, ab 31.03.1991
  • 1991 – 1992
    Operation “Desert Calm”: “Südwest-Asien, 1.03.1991 bis 1.01.1992
  • 1991-1994
    Operation “Support Justice”: Südamerika, 1991 bis 1994
    Operation “Provide Comfort”: Kurdistan, 5.04.1991 bis Dezember 1994
  • 1991 – 1996
    Operation “Provide Comfort II”: Kurdistan, 24.07.1991 bis 31.12.1996
  • 1992
    Operation “Desert Farewell”: Südwest-Asien, 1.01.1992 bis 1992
    Operation “Silver Anvil”: Sierra Leone, 2.05.1992 bis 5.05.1992
    Operation “Maritime Monitor”: Adria, 16.07.1992 bis 22.11.1992
    Operation “Sky Monitor”: Bosnien-Herzegowina, ab 16.10.1992
  • 1992 – 1993
    Operation “Maritime Guard”: Adria, 22.11.1992 bis 15.06.1993
  • 1992 – 1996
    Operation “Provide Promise”: Bosnien, 3.07.1992 bis 31.03.1996
  • 1993 – 1995
    Operation “Sharp Guard”: Adria, 15.06.1993 bis Dezember 1995
  • 1994
    Operation “Distant Runner”: Ruanda, 9.04.1994 bis 15.04.1994
    Operationen “Quiet Resolve”/”Support Hope”: Ruanda, 22.07.1994 bis 30.09.1994
    Operation “Vigilant Warrior”: Kuwait, Oktober 1994 bis November 1994
    Operation “Able Sentry”: Serbien-Mazedonien, ab 5.07.1994
  • 1994 – 1995
    Operation “Uphold/Restore Democracy”: Haiti, 19.09.1994 bis 31.03.1995
    Operation “Steady State”: Südamerika, 1994 bis April 1996
  • 1995
    Operation “United Shield”: Somalia, 22.01.1995 bis 25.03.1995
    Operation “Vigilant Sentine I”: Kuwait, ab August 1995
    Operation “Nomad Vigil”: Albanien, 1.07.1995 bis 5.11.1996
    Operation “Safe Border”: Peru/Ecuador, ab 1995
    Operation “Deliberate Force”: Republika Srpska, 29.08.1995 bis 21.09.1995
    Operation “Determined Effort”: Bosnien, Juli 1995 bis Dezember 1995
    Operation “Quick Lift”: Kroatien, Juli 1995
  • 1995 – 1996
    Operation “Decisive Enhancement”: Adria, 1.12.1995 bis 19.06.1996
    Operation “Joint Edeavor”: Bosnien-Herzegowina, Dezember 1995 bis Dezember 1996
  • 1996
    Operation “Assured Response”: Liberia, April 1996 bis August 1996
    Operation “Quick Response”: Zentralafrikanische Republik, Mai 1996 bis August 1996
    Operation “Guardian Assistance”: Zaire/Ruanda/Uganda, 15.11.1996 bis 27.12.1996
    Operation “Pacific Haven/Quick Transit”: Irak – Guam, 15.09.1996 bis 16.12.1996
    Operation “Laser Strike”: Südafrika, ab 1.04.1996
    Operation “Nomad Edeavor”: Taszar, Ungarn, ab März 1996
    Operation “Northern Watch”: Kurdistan, ab 31.12.1996
    Operation “Desert Focus”: Saudi Arabien, ab Juli 1996
    Operation “Desert Strike”: Irak, 3.09.1996; Cruise Missile-Angriffe: Irak, 26.06.1993, 17.01.1993, Bombardements: Irak, 13.01.1993
    Operation “Decisive Edeavor/Decisive Edge”: Bosnien-Herzegowina, Januar 1996 bis Dezember 1996
  • 1997
    Operation “Guardian Retrieval”: Kongo, März 1997 bis Juni 1997
    Operation “Noble Obelisk”: Sierra Leone, Mai 1997 bis Juni 1997
    Operation “Bevel Edge”: Kambodscha, Juli 1997
    Operation “Phoenix Scorpion I”: Irak, ab November 1997
  • 1998
    Operation “Noble Response”: Kenia, 21.01.1998 bis 25.03.1998
    Operation “Shepherd Venture”: Guinea-Bissau, 10.06.1998 bis 17.06.1998
    Operation “Infinite Reach”: Sudan/Afghanistan, 20. bis 30.08.1998
    Operation “Phoenix Scorpion II”: Irak, ab Februar 1998
    Operation “Phoenix Scorpion III”: Irak, ab November 1998
    Operation “Phoenix Scorpion IV”: Irak, ab Dezember 1998
    Operation “Desert Fox”: Irak, 16.12.1998 bis 20.12.1998
    Operation “Joint Guard”: Bosnien-Herzegowina, 20.06.1998
    Operation “Determined Falcon”: Kosovo/Albanien, 15.06.1998 bis 16.06.1998
    Operation “Joint Forge”: ab 20.06.1998
    Operation “Deliberate Forke”: Bosnien-Herzegowina, ab 20.06.1998
    Operation “Deny Flight”: Bosnien, 12.04.1993 bis 20.12.1995
  • 1998-1999
    Operation “Eagle Eye”: Kosovo, 16.10.1998 bis 24.03.1999
    Operation “Determined Force”: Kosovo, 8.10.1998 bis 23.03.1999
  • 1999
    Operation “Sustain Hope/Allied Harbour”: Kosovo, ab 5.04.1999
    Operation “Shining Hope”: Kosovo, ab 5.04.1999
    Operation “Cobalt Flash”: Kosovo, ab 23.03.1999
Weitere Themen:
 
Auch hier gibt es interessanten Lesestoff:

Pipelines durch Afghanistan

Is Enron Behind The War In Afghanistan?, From Robert Lederman, 2/5/02

Berater eines Ölkonzerns zum amerikanischen Vertreter in Afghanistan ernannt

Tatsächlich hat die Bush-Administration von Februar bis August 2001 detaillierte Verhandlungen mit den Taliban geführt, um die erhoffte Pipeline durch Afghanistan und Pakistan zu legen. Dadurch würden sie von den ölhungrigen asiatischen Ländern profitieren. Im August wurden die Verhandlungen abgebrochen, nachdem ein U.S.Unterhändler mit militärischer Aktion gegen das Talibanregime gedroht hatte. Er hat gesagt: akzeptieren Sie unser Angebot eines Goldenen Teppichs oder Sie werden einen Teppich aus Bomben bekommen (siehe Bin Laden: The Forbidden Truth). Einen Monat später wurde der rationale Grund für den Bombenteppich durch die Zerstörung des WTC geliefert.

Quelle: Die Zerstörung des World Trade Centers und der Krieg gegen den Terrorismus, Abschnitt 9
 
Zuletzt bearbeitet:
Sag ich ja, die Latte ist lang.
Man kann es aber auch auf einen ganz einfachen Nenner bringen: Wer einigermaßen aufgeklärt durch diese Weltgeschichte rennt ( wie ich z.B. ) der glaubt eben Leuten die die ganze Welt belogen haben ( "Massenvernichtungswaffen" ) und die Teile ihres eigenen Rechtsstaates abgeschafft haben - nichts mehr.
Und auf der anderen Seite sind halt ein paar ewig gestrige Dummgläubige. Damit muß man leben. Und Gottseidank ändert sich die Welt.
 
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