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Petition im Bundestag zwecks Art.4b Religionsfreiheit

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Da braucht es keine Petition, da es jetzt schon so ist , dass die Religionsausübung nicht gegen die Verfassung verstoßen darf.

Also ist die ganze aufregung total umsonst.
 
Ich bestreite nicht, daß es das alles gibt.
Da man aber in einem Rechtsstaat lebt, kann man halt nicht einzelne Religionen irgendwie zurückdrängen wollen. Wenn schon muß es für alle gelten - aber es ist nun mal schon so, das dei christlichen Religionen mehr Vorteile genießen als andere. Wenn man aber sagen würde: Ich nehme Dir Deinen Steuervorteil und Dir dafür das Kopftuch - ja, was glaubst Du, wer mehr aufschreien würde?

Übrigens Ehrenmorde. Die gibt es in der BRD auch schon immer. Dort nennt man sie aber "Familiendrama am Wochenende".
 
Da braucht es keine Petition, da es jetzt schon so ist , dass die Religionsausübung nicht gegen die Verfassung verstoßen darf.

Also ist die ganze aufregung total umsonst.

Hi Chris,

ne ganz umsonst ist die Aufregung scheinbar doch nicht. Außerdem schreibt Frau Wolf ebenfalls von einer symbolischen Grenze. Ich sehe das zwar so wie du, jedoch scheint man ein bisserl an den Gesetzen bisher zu drehen können. Wie und in welcher Anordnung so manches Gesetz dem anderen überwiegt im Einzelfalle weiß ich nicht weil ich ja kein Jurist bin.

Wie ist es denn nun im Moment mit der Meinungsfreiheit? Oder weshalb gibt es diese Kopftuchdebatten überhaupt? Weil man sich auf die Religionsfreiheit usw beruft. Wenn nun eine emanzipierte Muslime das Kopftuch freiwillig trägt das kümmert doch niemanden. Doch wie ist es mit Kindern die schon mit Kopftuch zur Schule geschickt werden? Oder wie vorhin beschrieben, dass man es zulässt wenn die Eltern das eigene Kind ausgrenzen von Sportunterricht oder von der Klassenfahrt?

Wie auch immer, wer nicht vorhat mit seiner Religion (welche auch immer es sein mag) Unfug zu betreiben den kann es überhaupt nicht stören wenn so ein Zusatz da ist. Es geht lediglich um die Betonung eines friedlichen Auslebens einer Religion. Ob die nun ein Moslem friedlich ausleben soll oder ein Christ oder ein Regenwurmanhänger ist mir vollkommen egal in dieser Hinsicht.

Die Grundlage des Islams ist nun mal der Koran und das da drin allerhand Unfug steht bishin zur Steinigung bei Ehebruch, und Handabhacken bei Diebstahl lässt sich nicht leugnen.

Es lässt sich auch nicht leugnen, dass wir gar nicht so genau wissen (und oftmals Muslime auch nicht) was alles so gepredigt wird in einer Moschee.

Und lieber Mike, Atheisten brauchen bei dieser Petition schon gar nicht zu kurz kommen da sie ja davon nur profitieren können und ganz sicherlich keine Einschränkung dadurch haben.

Zum anderen wer sich über unsere Kirchensteuer mokiert....wer hindert euch aus dem Verein auszutreten? Von einem MUSS kann doch überhaupt keine Rede sein. Es gibt an keiner Kirche ne Eingangskontrolle wo kontrolliert wird ob und wann man seine Kirchensteuer zahlt. Ich zahle meine Kirchensteuer und wenn ich die beschriebenen Verhältnisse zugrunde lege sehe ich das auch schon immer als Spende an. DENN niemand zwingt mich.

Ach ja, wie auch immer, es hat Erfolg. Die Zahl der Unterschriften ist in den letzten Tagen gestiegen.
 
Auch Du solltest richtig lesen. Ich mokiere mich nicht über die Kirchensteuer, sondern darüber das der deutsche Staat den christlichen Kirchen Vorteile dadurch gewährt, das er eben diese Steuer auf Kosten des Steuerzahlers einzieht. Das ist nicht richtig! ( Unter vielen anderen Vorteilen ) Dabei geht es mir nicht um die Steuer an sich - sondern eben um die Gleichbehandlung der Religionen.
 
Hi Chris,

Die Grundlage des Islams ist nun mal der Koran und das da drin allerhand Unfug steht bishin zur Steinigung bei Ehebruch, und Handabhacken bei Diebstahl lässt sich nicht leugnen.

In der Bibel steht auch Auge um Auge, Zahn um Zahn. Und in vielen Staaten, sogar der USA, werden noch die Menschen mit Gottes Segen hingerichtet.

Also komm mir nicht mit so einem Blödsinn.
 
Mike, wo nichts Gleiches ist kann man es nicht gleich behandeln. Außerdem habe ich noch kein öffentliches Interesse daran vornommen, dass z.B. Muslime für ihre Religion das Gleiche haben möchten oder Buddhisten.....(betreffend der Kirchensteuer)

Wenn du Vorteile der Christen in Deutschland siehst dann mach dafür doch einen eigenen Thread auf und wir wären nicht offtopic 🙂
1. Würde mich das interessieren
2. könnte man so feststellen, ob die Vorteile friedlicher Natur sind, eventuell dem Gemeinwohl zu nutze kommen oder nicht?

Zum anderen ist es kein Beweis für das friedliche Ausleben einer Religion wenn ein Muslim Alkohol trinkt. Ein solcher kann ohne weiteres trotzdem und ohne jegliches schlechte Gewissen zu zeigen seinem "geliebten Töchterlein zum Schutze" das Kopftuch schon im Grundschulalter aufdrängen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Selbstverständlich verlangen Muslime in der BRD dasselbe Recht wie die christlichen Religionen. Ich sage zu Recht, weil die BRD ( noch ) ein Rechtsstaat ist. Ob Religionen an sich gemeinnützig sind, wäre tatsächlich mal eine Frage. Ich weiß auch nicht, ob z.B,. ein muslimischer Kindergarten nicht schon gewisse steuerliche Vorteile genießt.

Richtig, auch muslimische Eltern können und dürfen ihren Kindern das Kopftuch aufdrücken - auch da gilt aber gleiches Recht für alle übrigens - aber ob man dies durch weitere Spalter verhindern kann, wage ich zu bezweifeln.
 
Hallo zusammen,

ich bin für die Petition. Das ganze Thema Moscheen in Deutschland hin und christliche Kirchen in der Türkei her.
Wir sind hier in Deutschland und haben Grundgesetze die persönliche Freiheit, Würde etc ... garantieren sollen.
Religion kann als solches für sich praktiziert werden ohne damit einen grossen Wirbel zu veranstalten.
Daher finde ich die Unterordnung der Religionsfreiheit in der Form wie es die Antragsteller fordern gut.
Man sollte mal bedenken das hier zu jeder nur sich bietenden Gelegenheit der Holocaust wieder ausgegraben wird, die Mehrzahl der Deutschen denkt nicht so bekommt die Vergangenheit aber immer wieder vorgeworfen.
Wie steht man dann aber zu Ehrenmorden die von fanatischen Islamisten verübt werden? Die Mehrzahl der Türken in Deutschland steht diesen Aktionen bestimmt ablehnend gegenüber. Wir aber hören von Urteilen die berücksichtigen das der Täter ja schliesslich aufgrund seiner Religion nicht anders handeln konnte. Genau um solche irrwitzigen Argumente zu entkräften wäre die Ergänzung des GG sehr gut geeignet.
 
Selbstverständlich verlangen Muslime in der BRD dasselbe Recht wie die christlichen Religionen.

Sorry, hier an diesem Punkte habe ich erst nachträglich korrigiert. Ich bezog es auf die von dir erwähnte Kirchensteuer. Verlangen Muslime eine vom Staat eingezogene Steuer für Muslime? Vor allem wer von den zig Muslimverbänden die sich ganz und gar nicht einig ist sollte sie denn fordern?

Ob Religionen an sich gemeinnützig sind, wäre tatsächlich mal eine Frage.
Mag sein, bei der Petition gehts aber nicht um die Gemeinnützigkeit, sondern um das Gemeinwohl. Es bedeutet, die Religionsfreiheit steht nicht über den verfassungsmäßigen Rechten. Dies kommt der Allgemeinheit zu Gute. Einer friedlichen Auslebung egal welcher Religion steht nichts im Wege.

Ich weiß auch nicht, ob z.B,. ein muslimischer Kindergarten nicht schon gewisse steuerliche Vorteile genießt.

Das weiß ich auch nicht, was ich aber weiß, ist dass christliche Kindergärten sehr wohl auch von der Kirchensteuer profitieren und das dort nicht nur Christen aufgenommen werden.

Richtig, auch muslimische Eltern können und dürfen ihren Kindern das Kopftuch aufdrücken - auch da gilt aber gleiches Recht für alle übrigens - aber ob man dies durch weitere Spalter verhindern kann, wage ich zu bezweifeln.

Hör mal, wenn jemand mit einer Protestpunkfrisur in die Schule geht ist das was anderes weil er sich da nämlich nicht auf die Religionsfreiheit beruft. Mit dem Kopftuch geht es um gezielte Indoktrinierung von Kindern. Je eher man sich daran gewöhnt desto einfacher ist es im Erwachsenenalter das Teil "freiwillig" zu tragen. Im Koran gibt es dafür nicht mal eine Grundlage. Einigkeit herrscht was das Kopftuch betrifft ganz und gar nicht bei den Muslimen. Daher sehe ich keinerlei Berechtigung für sowas wenn man sich dabei auf die Religionsfreiheit beruft.

Geht heute Schüler XY mit dem Baseballcappie zur Schule und verlangt der Lehrer, dass er das Teil abnimmt (was während des Unterrichtes üblich ist) kommen nicht die Eltern gestürmt und berufen sich auf Religionsfreiheit.

Hier liegen gewisse Unterschiede zugrunde die es zu erkennen gilt.

Niemand darf wegen seiner Religion diskriminiert werden

Es gibt inzwischen Gerichtsurteile die Muslimas gewinnen da sie wegen dem Kopftuch eine bestimmte Arbeitsstelle nicht erhalten.

Was soll das sein? Fragt mich jemand wenn ich bei McDonalds arbeite in der Küche ob es mir recht ist wenn ich dort ein Haarnetz aufsetze? Nein, man muss sich den gegebenen Bedingungen anpassen wenn man einen Arbeitsplatz möchte.
 
Es spielt doch keine Rolle, ob sich irgendwelche Muslimbverbände einig sind. In einem Rechtsstaat darf das sogar ein Einzelner verlangen! Und im Zuge der Gleichbehandlung müßte der Staat sehr wohl darauf eingehen.
Ich weiß aber nicht, ob das so Praxis ist.

Na ja, bei den Ehrenmorden habe ich mich oben schon mal geäußert. Die gibt es unter der Bevölkerung der Deutschen zuhauf. Nur heißen sie dort anders.

Und beim Kopftuch sind sich nicht nur die Muslime uneins - sondern auch die Deutschen.
Ich denke, diese Petition ist ein Sturm im Wasserglas und ob das jemand in Berlin überhaupt zur Kenntnis nimmt, steht wohl auch in den Sternen.
 
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