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Meine Mutter macht mich wahnsinnig

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Kann schnell.....das kann man auch ohne Angriff und Beleidigungen kritisieren.
Ja, kann man. Aber vielleicht überdenkst Du mal, welche Allgemeinplätze, nichtssagende Standardsätze oder alternativ völlig haltlose Behauptungen Du im Forum am laufenden Meter aufstellst. Allein das hier wieder:
Das wird oft nicht so schnell festgestellt..wenn man einen Arzt nicht darum bittet.
Also wirklich!
 
Die Mutter von einem Freund von mir ist grade an Gallenkrebs gestorben.

Also lass mich in Ruhe.
Ich finde deine Art grauenhaft.

Es soll um die TE gehen und nicht um dein eigenes Bedürfnis Leute anzugreifen, abzuwerten und schlecht zu machen.

Kritik kann man auch sachlich formulieren.

Schreibe bitte nicht mehr zu mir.
 
Hat noch jemand einen Rat für mich? Ich versuche mich bereits mich zu distanzieren, aber ich habe sie ja trotzdem lieb. Immerhin ist sie meine Mutter.
Genau, hier liegt die Kunst des Verhältnißes.

Bei einem gesunden Abstand die Liebe und Unterstützung nicht zu verlieren.

Im Urlaub "musste" ich als Junge eine Gallenkolik meiner Mutter miterleben, ich dachte sie stirbt.

Da das bei deiner Mutter allerdings schon 20 Jahre schwelt, solltest du und deine Familie einen gesunden Abstand zu der Mutter bekommen.
Ihr laßt euch ja von Ihr auf der Nase rumtanzen.

Es ist eine Gradwanderung, die ich bis vor drei Jahren auch mitgemacht habe.

Da sie aber schon 20 Jahre daran "herumlaboriert" kann es bisher ja nicht sehr schlimm gewesen sein. Es mag zwar hart klingen, aber solange sie noch "voll bei Sinnen ist", müsst ihr damit umgehen.
Wenn sie Angst hat an der OP zu sterben, müsst ihr es aushalten. Ihr könnt mit ihr darüber sprechen, versuchen die Angst zu nehmen, aber geht nunmal nicht.

Das mit dem Privatversichert ist "auch nicht das gelbe vom Ei", mein Schwiegervater ist das, er hat somit mehrere Auswahlmöglichkeiten, wo er sich entscheiden muß, er hat sich dann entschieden und während der OP wurde doch etwas anders gemacht.
Um die Bandbreite etwas zu erweitern....
Ich machte mir Sorgen, als mein alter kranker Vater sehr krank im Bett lag, ich nicht mehr weiter wusste. Also habe ich am WE den Notarzt angerufen, dieser hat mir offen geschildert, daß es wenig Sinn machen würde, wenn er kommt. Er kann schließlich nur etwas Fieber, Temperatur und den Puls messen. Nach langem Hin und her hatte er doch entschieden zu kommen, er war sehr freundlich und hat mir angeboten den Notarzt zu schicken. Das war abends ca. 22:30 Uhr. Der Notarzt kam dann morgens um 02:30 Uhr.
Nach Absprache Habe ich diese wieder weggeschickt.
Es ist dann je, nachdem, wie du es sehen möchtest noch mal gut gegangen.
Hiermit möchte ich meine Gradwanderung schildern.

Meine Erlebnisse mit meiner Mutter, wo plötzlich keiner wusste, wo sie nach ihrer bettlägerigen Einlieferung ins Krankenhaus war, lasse ich hier mal außen vor 🙁

So hart es auf dich wirken mag, aber du/ihr müsst einen gesunden Abstand zu der Situation bekommen, sonst macht euch die Situation und ihr euch ggf. noch gegenseitig fertig und dabei ist keinem geholfen.

Also seid für sie da, unterstützt sie, sprecht mit Ihr, Freunden/Ärzten/Behörden etc.

Dies führt zu einer "verwirrten" Klarheit, so daß ihr gesunde und erwachsene Entscheidungen treffen könnt, die sich im nachhinein bestimmt auch mal falsch anfühlen.
 
Und inwiefern leidet jetzt die komplette Familie darunter? Wer ist die komplette Familie? Hast du noch Geschwister? Sprecht euch untereinander ab, wie ihr mit der Situation umgehen wollt.
 
Ja, Gallensteine begünstigen die Entstehung von Gallenkrebs. Aber von "kann schnell (!) Gallenkrebs werden" kann man nun wirklich nicht sprechen.
Weicht zwar vom eigentlichen Thema ab, aber ich habe gelesen, dass das gar nicht so ist und jetzt Studien das Gegenteil belegen (was ich meiner Mutter natürlich nicht sagen werde).Führen Gallensteine wirklich zu Krebs? Irgendwie lese ich da gerade unterschiedliche Studienlagen.
 
Organisiert Aufklärung. Die Ängste der Mutter haben Ursprünge, die wahrscheinlich deutlich in der Vergangenheit liegen.
Zum Beispiel ist heute eine gute Thromboseprophylaxe sehr sehr viel besser als noch in den 80/90ern. (Ich weiß jetzt nicht, wie alt deine Mutter ist...)
Ich würde ihr daher auch von den tollen Minimalinvasiv-OPs heutzutage "vorschwärmen" und auch Ärzte sollen sie immer wieder aufklären, dafür könntest du sorgen.
Habt ihr sonst mal über einen Hausnotruf nachgedacht? Dann kann sie sich per Knopfdruck ganz selbstbestimmt ggf. einen RTW rufen. Das sorgt vielleicht auf allen Seiten für etwas mehr (gefühlte) Sicherheit.
 
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