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Die Wichtigkeit des Gefühls

Meinem Gefühl nach^^ ist es das Wichtigste.
Aber so laut buddhistischer Sicht (also wenn ich das auch nur andeutungsweise richtig verstanden habe) ist es ja etwas nicht so Essentielles; wie Gedanken, die kommen und gehen; wie die Wolken am Himmel, die vorbeiziehen, aber eben nicht 'der Himmel' sind..

Ich geh über Gefühle hinweg- sie sind untergeordnet. Ich meine damit diese Regungen alle wie Lust, Liebe, Hass usw. - das alles betrachte ich eher wie Launen, an die ich ganz sicher nicht mein Leben hänge. Über diesen steht etwas anderes- Ratio? Vernunft?

Dennoch sehe ich, meine meisten Entscheidungen treffe ich aus einem Gefühl heraus- richtig, falsch... stimmig, nicht stimmig.. auf das höre ich, auf das achte ich und das nenne ich auch Bauchgefühl, obwohl ich es im Kopf spüre, als Gedanke, als Blitzeinfall.
 
Über seine Gefühle dauerhaft hinwegzugehen, kann krank machen.
Sie sind genauso Teil unseres Wesens.

Das Bauchgefühl wurde hier oft angesprochen, daneben gibt es viele andere Gefühle und Gefühlsregungen. Ich denke schon, dass es wichtig ist, diese anzunehmen, auch wenn nicht alle Gefühlsentscheidungen zwingend gute Entscheidungen sein müssen. Über das eigene Gefühl hinwegzugehen, finde ich nicht so gut. (Aber es kommt immer auch auf den Kontext an)
 
Mir gehen jeden Tage unzählige Gefühle durch den Kopf.
Wie Wetterleuchten, wie das Wetter selber. Ich glaub kaum, dass man einen Tag normal bewältigen könnte, würde man immer auf seine "Gefühle" achten- das wird wohl jeder übergehen lernen und tut das sicher auch, Gefühle wegschalten, dem Vortrag zuhören, Gefühle ausblenden, den Einkaufszettel schreiben- so macht doch jeder, oder nicht?
 
Ich denke, dass der Umgang mit Gefühlen erlernbar ist, weil es so etwas gibt wie Therapien, die dazu dienen, dass man lernt mit seinen Gefühlen anders umzugehen, damit aus dem nun geänderten Umgang bessere Gefühle entstehen, die für den Menschen angenehmer sind.

Ich denke, dass man als Mensch besser aufgestellt ist für sich und andere, wenn man im Einklang mit seinen Gefühlen leben kann, so, dass sich Gefühl und Verstand die Hand geben.

Ich denke , dass die Entscheidungen , die man trifft größtenteils das Leben bestimmen, dass man führt, trifft man Entscheidungen im Einklang mit dem eigenen Empfinden ( Gefühl ) und dem eigenen Verstand ( Ratio ) ist das in meinen Augen gesünder, als träfe man die Entscheidung nur mit Gefühl oder Verstand.

Das Bauchgefühl ist aber ja so etwas wie Intuition eine Ahnung , keine Bestätigung,
Da kannst Du als Mensch ja selbst entscheiden, ob Du darauf hörst oder nicht .

In seltenen Fällen, sagt das Bauchgefühl, auch das, was der Verstand und das Gefühl in Einigkeit verkündet haben ...aber wenn das alles drei zusammen spielt, ist das für mich so als wären alle Systeme beruhigt, die Zufriedenheit ist dann viel stärker, als wenn nur der Verstand oder nur das Gefühl den Weg vorgäbe.

Der Mensch besteht aus 2 Kg Bakterien und dem ganzen Rest, die Bakterien stellen aber eigenständiges Leben dar.
Ohne die Bakterien , würde der Mensch sterben.

So wie die Bakterien lebenswichtig sind für den Menschen so sind auch Gefühle und Gedanken mit dem menschlichen Dasein verbunden.
Es gibt aber auch Fälle , wo nix mehr gedacht wird , sagt die Medizin .....oder wo das gedachte und empfundene fernab Lebensrealismus ins Fiasko führt.

Aber was ich nicht verstehe ist der Beweggrund die Frage zu stellen,was nun wie wichtig ist Gefühl / Ratio , weil es ja im Grunde immer da ist.
Das ist doch völlig egal ....wichtig ist, dass Du gut mit beidem umgehst, als Mensch.
 
Ich geh über Gefühle hinweg- sie sind untergeordnet. Ich meine damit diese Regungen alle wie Lust, Liebe, Hass usw. - das alles betrachte ich eher wie Launen, an die ich ganz sicher nicht mein Leben hänge. Über diesen steht etwas anderes- Ratio? Vernunft?
Hm.. das kann ich mir nicht wirklich vorstellen.. Dass du zB mit deinem Partner zusammen bist, hat nichts mit Gefühlen zu tun? Nur mit Vernunft/Ratio?

Gefühle wegschalten, dem Vortrag zuhören, Gefühle ausblenden, den Einkaufszettel schreiben- so macht doch jeder, oder nicht?
Gute Frage.. ;')
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber was ich nicht verstehe ist der Beweggrund die Frage zu stellen,was nun wie wichtig ist Gefühl / Ratio , weil es ja im Grunde immer da ist.
Das ist doch völlig egal ....wichtig ist, dass Du gut mit beidem umgehst, als Mensch.
Man kann sich ja mit dem genauso beschäftigen wie mit allem anderen auch. Dass es immer da ist, ist ein seltsames Argument - man beschäftigt sich ja nicht nur mit Dingen, die nicht da sind..

Was für mich nicht ganz klar ist an der Fragestellung:
Ist gemeint, wie wichtig das Gefühl als Anteil an der eigenen Identität ist/also wie sehr die eigene Identität davon bestimmt ist. Oder wie wichtig es im Alltag, in der Lebensführung ist.
 
Hm.. das kann ich mir nicht wirklich vorstellen.. Dass du zB mit deinem Partner zusammen bist, hat nichts mit Gefühlen zu tun? Nur mit Vernunft/Ratio?

Das ist wirklich ein sehr interessantes Thema und mehr wie Betrachtenswert.

Ich bin nicht mit jedem in einer Beziehung gelandet, in den ich verschossen war. Vernünftigerweise gab es ein Abwägen, ein also Übergeordnetes Hinterfragen. Dieses Hinterfragen hat bei uns zu dieser Beziehung geführt und halten tut sie auch wegen dem- unabhängig vom "Wetter" ( heute regst du mich auf, heute empfinde ich dich als schrecklich, heute spür ich keine Begeisterung usw) unabhängig davon bleibts bei dieser Entscheidung, Launen können diese nicht aushebeln, ebenso wenig die Verbindungen sonst alle- die Ratio und Vernunft sagt, das ist etwas Kostbares, also verspiel es nicht, halte es hoch und wertschätze es. Das wird gemacht, indem ..... ??? ...indem wir alles tun, um miteinander gut zu haben.
Ich kann meine Emotionen lenken und beeinflussen, was ja darauf hinweist, sie sind nicht der Kopf.
 
Die Gefängnisse sind voll von Menschen, die Gefühlen gefolgt sind und diesen Priora gegeben haben.
So viele Auswüchse gibts- weil Gefühlen so ein Wert zugemessen wird. Ich wäre hochverschuldet, völlig überfordert, wahrscheinlich auch schon eingesperrt, oder leidend wie nur was- wäre ich nicht achtsam am Wählen, welchen Gefühlen ich Folge leiste.
Ich kann entschieden behaupten, mein Leben bestimmen sie nicht.
 

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