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Die Wichtigkeit des Gefühls

Ich denke, man kann zwischen "Gefühl" und "Intuition" unterscheiden. Unsere Intuition trügt uns in der Regel selten, aber sie wird leider leicht überschattet und von uns selbst oft nicht ernst genug genommen. Daneben gibt es die Gefühle. Ich kann jemanden sehr lieben, und dabei dennoch ein ungutes "Bauchgefühl" haben. Dann stehen Gefühle und Intuition nicht im Einklang. Ich kann wütend auf jemanden sein und meine Intuition stimmt damit überein.
Intuitionen (das Bauchgefühl) ist in der Regel ein sehr zuverlässiger und eben intuitiver Kompass, während Gefühle uns oft leider in die Irre führen, wenn ersteres ignoriert wird.

Ich mochte einen Menschen mal wirklich sehr und habe dabei mein ungutes Bauchgefühl mal wieder ignoriert. Das habe ich schwer bereuen müssen.

Ja, auch hier stimme ich zu. Die Intuition speist sich irgendwie ja auch aus Erfahrung und Logik. Das Gefühl alleine, nun ja.

~~~

Das Gefühl hat aus meiner Sicht nicht eine absolute Priorität in Sachen Partnerschaft oder sonstigen menschlichen Beziehungen, sondern ganz allgemein. Es kann gleichfalls Verteidigung und Angriff sein.

Es kann aber auch so sein, dass das Gefühl vollkommen vertrackt und korrumpiert ist. Wenn es so ist, darf man seinem Gefühl gar nicht mehr vertrauen, bis es sich vielleicht erholt hat.

~~~

Die Gesellschaft im Allgemeinen bringt einem "Gefühl" und "Liebe" eher nicht bei, bis man dann vor einem riesigen Haufen Asche steht.
 
Gefühle sind ein Teil vom Leben.
Nicht nur für Menschen, für alles empfindsame Leben.
Ohne Gefühle würden wir nicht wirklich leben.

Gefühle sind vielschichtig, sie können positiv und negativ sein.
Sie können uns helfen, sie können uns zerstören.

Aus meiner Sicht stellt sich die Frage nach der Wichtigkeit der Gefühle nicht.
Denn ohne Gefühle ist ein empfindsames Leben nicht möglich.
 
Da habe ich falsch ausgedrückt. Man sollte das so klar benennen denke ich, genau das ist wichtig imho, und nicht nur "Ponyhof" Gefühlslandschaft. Also man sollte sich nicht "schämen" dafür sowas zu empfinden manchmal meinte ich. Ich habe das "Gefühl" es wird eher als etwas schlechtes verortet wofür man sich schämen sollte. Glaube das ist falsch. Es ist einfach nur ein verdammt ungutes Gefühl, welches seinen Raum einfordert, da kann man es zigmal "schlecht/böse/sonstwas" nennen. Es ist manchmal trotzdem da und gehört genauso wie alle anderen Gefühle zum Leben dazu. Finde ich.
In manchen Momente bewerten wir unsere negativen Gefühle, anstatt sie einfach anzunehmen wie sie sind, weil es sich halt eher unangenehm anfühlt.

Weil wir typischerweise alles analysieren müssen und bewerten.
Ich glaube das ist so ein Menschheitsding, dass die wenigsten nicht kennen.


Per se find ich es faszinierend, dass man alles bewusst abstellen und verdrängen kann, aber noch der kleinste Hauch Gefühl, der genau dann auftaucht kann uns helfen, dass wir uns nicht selbst veräppeln und davor retten, dass es Sachen zum Aufarbeiten gibt und gibt uns viele Möglichkeiten zu lernen, etwas zu ändern und zu handeln.

Gefühle in jeglicher Form haben mehr Macht als jeder Euro, jeder Dollar, weil Gefühle gesammelt Kettenreaktionen auslösen können, die eine große Auswirkung auf uns Erdbewohner haben können, Wachstum oder Zerstörung. Nur die Naturgewalt ist stärker.

Für die Gefühle in uns, die manchmal unangenehm knabbern, da habe ich mal einen guten Spruch gelesen:
" Wenn du hervorbringt, was in dir ist wird es dich heilen.
Wenn du nicht hervorbringt, was in dir ist wird es dich zerstören."

Gefühle runterschlucken hat eine große Auswirkung auf den Körper, ganzheitlich betrachtet.

Dabei sollte man nicht die Rationalität vergessen. Beides zusammen im ausgeglichenen Maß wird wahrscheinlich die gesündeste Variante sein.
 
Aus einer kühlen Überlegung zum eigenen Vorteil zum Beispiel.

Ein wie auch immer gearteter Vorteil ist nur dann einer, wenn du das so fühlst? An was willst du das sonst festmachen?

~~~

Mir fällt da ein Zitat von George Bernard Shaw ein, welches etwa so lautet:

"Wenn ich in der Schule schlechte Noten hatte, habe ich mich schlecht gefühlt. Wenn ich gute Noten hatte, habe ich mich für die anderen schlecht gefühlt."
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist das Gefühl das Wichtigste überhaupt oder ist es nur eine Randerscheinung?
Über 310000 Beiträge.
Bist du am Umatz durch Aufruf der Seiten und Werbegelder beteiliegt?
Wenn nicht bist du schön blöd und hier richtig iom Forum!
Wenn ich mir deine Beiträge so anschaue; Diese Probleme scheinen sich nicht nur auf deinen Sehfehler zu beziehen.
Menschen, die wenig wissen, glauben oft, sie wüssten alles.
Das schafft perfekte Bedingungen für den sogenannten Dunning-Kruger-Effekt.
 
Welches Gefühl??

Das ist mir zu schwammig.
Sonst bist du doch eher so der Überlegte.
Und auf Verstand und Vernunft gepolt.

Ja, gar kein so schlechter Punkt. Es mag ein allgemeines Gefühl geben und diverse spezifische Gefühle. Wollen wir das alles wirklich auseinanderklamüsern?

Das Leben mancher Menschen mag vollkommen von Liebe bestimmt sein, das anderer wiederum durch Hass. Da gibt es dann nur das?
 

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