Denken wir das doch mal zu Ende...was ist denn die logische Konsequenz ihrer Verweigerung?
Wenn nichts weitergeht, bis...ihr scheint das ja egal zu sein.
Selbst wenn es nichts zu essen gäbe, wäre es ihr solange egal, bis die Eltern wieder einknicken.
Es ging ja darum, sie ins Auto bekommen. Letztlich gilt das aber für jeden Bereich. Wie ich das Thema Essen angehe würde, schrieb ich bereits.
Nach Gespräch und Angebot sowie Ankündigung von Konsequenzen folgt genau das:
Konsequentes Durchgreifen und Sanktionierungen, wenn mit den üblichen Mitteln (siehe
@TaliTulin ) kein Durchkommen ist (wobei diese hier auch keine Anwendung zu finden scheinen).
Es gibt Grenzen. Bis hierhin und nicht weiter.
Und ich wäre auch körperlich sehr präsent, Individualdistanz unterschreitend, klare, feste, harte Stimme.
Keinerlei Verhandlungsspielraum mehr, keinerlei Diskussion mehr.
Sie muss lernen, dass sie die Wahl hat, Abläufe und Konsequenzen mitgestalten kann. Und es bei ihr liegt, wofür sie sich entscheidet.
Sie kann entscheiden, was sie trägt (Kleidung ihrer Wahl oder eben Schlafanzug, keine Schuhe), kann sich zur Mitarbeit entscheiden und in Konsequenz folgt etwas Angenehmes.
Oder sie kann sich für etwas anderes entscheiden, mit unangenehmen Konsequenzen.
Sie darf so lernen, dass ihr Verhalten Konsequenzen hat. Wichtig für ihre Zukunft.
In einer Einrichtung für schwererziehbare Kids oder in der Kinderpsychiatrie käme sie auch nicht um Regeln, Grenzen, Konsequenzen herum.