Liebe Marisol,
danke für Deine mitfühlenden Worte.
Allein, ich wüsste nicht, wie ich sie zur Jugendschutzstelle bringen sollte. Weder Auto noch Geld für Taxi. Davon abgesehen, daß sie ihren Hintern nicht aus ihrem Zimmer bewegen würde, egal wie "sehr" ich sie rausschmeißen würde. Die würde sitzen bleiben. Wie immer.
Ich werde Montag bei dem Gerichtstermin nicht weiter insistieren, daß Sorgerecht zurück zu bekommen.
Allerdings ist das jetzt auch für alle Beteiligten die gemütlichste Variante, sie bei mir wohnen zu lassen. Sie wurde ja, mit 14 hat man auch schon Rechte, gefragt, ob sie bei mir wohnen will.
Ja klar.
Und ich hatte ihr halt den Gefallen getan, da sonst KJND die Alternative war ...hab ich ja schon berichtet.
Ich habe der Pflegschafterin schon deutlich gesagt, geschrieben, daß das hier nur zum Übergang geht und sie unbedingt fremduntergebracht werden muss, da ich als einzelner Mensch, der nicht vom Fach ist, damit schlichtweg überfordert bin.
Die Antwort war, sie sähe es auch so. Es sei nur für den Übergang. Und jetzt hat das JA mit ihr eine externe Stelle beauftragt, die zur häuslichen, psychologischen Unterstützung für meine Tochter zu uns kommen sollen. Klingt nicht nach: schnell mal woanders unterbringen.
Klingt nach: wir tun mal irgendwas, damit keiner später sagen kann, wir hätten nichts getan.
Ich werde bei Gericht am Montag auch sagen, daß ich möchte, daß sie schnellstmöglich woanders mit adäquaten Hilfen untergebracht wird.
Mehr kann ich nicht tun. Ich wüsste jedenfalls wirklich nicht mehr, was.
Herzliche Grüße,
SinaLynn