Guten Abend.
Ich möchte vorab gerne klarstellen, dass ich meine Tochter liebe und sehr glücklich bin, dass es sie gibt. Es soll nicht den Anschein machen, dass ich sie oder ihre Existenz bereue.
Ich bin mit Mitte 50 nochmal Mama geworden. Unsere beiden "großen" Töchter waren zu dem Zeitpunkt schon erwachsen und ausgezogen. Wir haben uns damals ganz bewusst dafür entschieden, relativ früh Eltern zu werden. Das haben wir auch nie bereut, obwohl die gemeinsame Zeit im Alltag manchmal begrenzt war. Wir haben studiert bzw. mussten arbeiten. Die Kindheit der beiden haben wir dennoch sehr schön in Erinnerung.
Wir sind dann zum ersten Mal Oma & Opa geworden und das war der Auslöser für alles, was danach passiert ist. Es war zum einen die eigene Zeit mit unserem Enkelkind, aber auch zu sehen, wie deren Familienalltag ist. Es gibt ja mittlerweile viele Möglichkeiten (Elternzeit, Vereinbarkeit Familie & Beruf etc.). Das gabs damals noch nicht in dieser Form. Wir haben dann ein bisschen mit einem weinenden Auge zurückgeschaut und hätten es auch gerne so gehabt.
Die Gedanken haben uns dann irgendwann so sehr umgetrieben, dass wir beschlossen haben, es nochmal zu versuchen. Nochmal Eltern werden. Es hat dann auf natürlichem Weg nicht geklappt. Das war vielleicht Rückblickend, der Moment, in dem man hätte sagen müssen, dass es vielleicht nicht sein soll. Wir haben dann trotzdem alles mögliche versucht und sind letztendlich deswegen sogar ins Ausland gereist.
Die Schwangerschaft lief dann überraschend gut. Es ging mir und unserem Baby weitestgehend gut. Kaum Probleme. Wir haben uns deswegen dann ein bisschen die Rosarote-Welt ausgemalt. Es wird alles super, wir werden die Zeit mit Kind ganz anders erleben und total genießen.
Die Babyzeit hat mir schon alles abverlangt. Ich habe es damals aber darauf geschoben, dass Babys manchmal anstrengend sind und alles besser wird. Unsere Tochter wird dieses Jahr 9, die Babyzeit ist lange vorbei, und der Alltag mit Kind verlangt mir immer noch alles ab. Die alltäglichsten Sachen, die andere Eltern auch erleben, sind mir oft schon zu viel. Das müssen gar nicht unbedingt die größten Dramen sein. Es gibt natürlich auch Momente, die sehr schön sind und die ich genieße. Die meiste Zeit kann ich aber nichts genießen. Die meiste Zeit bin ich im Überlebensmodus. Ich bin die Mama und muss mich kümmern.
Es fehlt mir aber auch der Gegenpart zum darüber reden, weil die Rosarote-Welt für meinen Mann in Erfüllung gegangen ist. Er geht in seiner Aufgabe als Papa auf. 24 Stunden Papa im Einsatz. Er und seine kleine beste Freundin, - Ein Team.
Er hat für alles die Geduld, die mir so oft fehlt. Ich muss mich oftmals sehr zusammenreißen. Wenn ich dann daran denke, was in den nächsten Jahren noch auf uns zukommt oder zukommen könnte, dann grault es mir. Ich weiß nicht, wie ich das schaffen soll. Ich weiß aber auch nicht, was ich machen soll oder an wen ich mich wenden könnte. Es fällt mir keine Lösung ein.
Ich möchte vorab gerne klarstellen, dass ich meine Tochter liebe und sehr glücklich bin, dass es sie gibt. Es soll nicht den Anschein machen, dass ich sie oder ihre Existenz bereue.
Ich bin mit Mitte 50 nochmal Mama geworden. Unsere beiden "großen" Töchter waren zu dem Zeitpunkt schon erwachsen und ausgezogen. Wir haben uns damals ganz bewusst dafür entschieden, relativ früh Eltern zu werden. Das haben wir auch nie bereut, obwohl die gemeinsame Zeit im Alltag manchmal begrenzt war. Wir haben studiert bzw. mussten arbeiten. Die Kindheit der beiden haben wir dennoch sehr schön in Erinnerung.
Wir sind dann zum ersten Mal Oma & Opa geworden und das war der Auslöser für alles, was danach passiert ist. Es war zum einen die eigene Zeit mit unserem Enkelkind, aber auch zu sehen, wie deren Familienalltag ist. Es gibt ja mittlerweile viele Möglichkeiten (Elternzeit, Vereinbarkeit Familie & Beruf etc.). Das gabs damals noch nicht in dieser Form. Wir haben dann ein bisschen mit einem weinenden Auge zurückgeschaut und hätten es auch gerne so gehabt.
Die Gedanken haben uns dann irgendwann so sehr umgetrieben, dass wir beschlossen haben, es nochmal zu versuchen. Nochmal Eltern werden. Es hat dann auf natürlichem Weg nicht geklappt. Das war vielleicht Rückblickend, der Moment, in dem man hätte sagen müssen, dass es vielleicht nicht sein soll. Wir haben dann trotzdem alles mögliche versucht und sind letztendlich deswegen sogar ins Ausland gereist.
Die Schwangerschaft lief dann überraschend gut. Es ging mir und unserem Baby weitestgehend gut. Kaum Probleme. Wir haben uns deswegen dann ein bisschen die Rosarote-Welt ausgemalt. Es wird alles super, wir werden die Zeit mit Kind ganz anders erleben und total genießen.
Die Babyzeit hat mir schon alles abverlangt. Ich habe es damals aber darauf geschoben, dass Babys manchmal anstrengend sind und alles besser wird. Unsere Tochter wird dieses Jahr 9, die Babyzeit ist lange vorbei, und der Alltag mit Kind verlangt mir immer noch alles ab. Die alltäglichsten Sachen, die andere Eltern auch erleben, sind mir oft schon zu viel. Das müssen gar nicht unbedingt die größten Dramen sein. Es gibt natürlich auch Momente, die sehr schön sind und die ich genieße. Die meiste Zeit kann ich aber nichts genießen. Die meiste Zeit bin ich im Überlebensmodus. Ich bin die Mama und muss mich kümmern.
Es fehlt mir aber auch der Gegenpart zum darüber reden, weil die Rosarote-Welt für meinen Mann in Erfüllung gegangen ist. Er geht in seiner Aufgabe als Papa auf. 24 Stunden Papa im Einsatz. Er und seine kleine beste Freundin, - Ein Team.
Er hat für alles die Geduld, die mir so oft fehlt. Ich muss mich oftmals sehr zusammenreißen. Wenn ich dann daran denke, was in den nächsten Jahren noch auf uns zukommt oder zukommen könnte, dann grault es mir. Ich weiß nicht, wie ich das schaffen soll. Ich weiß aber auch nicht, was ich machen soll oder an wen ich mich wenden könnte. Es fällt mir keine Lösung ein.