Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Online Dating, Liebe und Beziehungen, allgemeiner Erfahrungsaustausch Smalltalk Faden

Früher habe ich auch gerne auf andere Frauen runter geschaut, die schnell weinen. Inzwischen erwische ich mich auch noch ab und zu dabei, aber sehe das eher als eine schlechte Eigenschaft von mir an und als Symptom dafür, dass ich in manchen Phasen wenig Zugang zu meinen Emotionen habe und es dann bei anderen auch schwer aushalte.
Denn, warum sollte man die Gefühle der anderen, bzw das Zeigen verachten? Das sind halt einfach Gefühle, die da sein dürfen und erstmal niemandem etwas tun, solange kein Vorwurf daraus gestrickt wird (ich glaube, oft fühlen sich Gefühle anderer vorwurfsvoll an, aber das ist dann oft die eigene Deutung, auch nochmal in Bezug auf das Stichwort "manipulativ" bezogen).

Speziell im beruflichen Kontext fand ich Weinen immer sehr unangebracht. Ich dachte, dass da nichts ist oder passieren kann, was einen derart aus der Fassung bringt, dass man vor Kolleg:innen oder Chef:innen weint.

Ich konnte vom Verstand her schon akzeptieren, dass es Menschen gibt, die ihren Emotionen auch in diesem Umfeld leichter freien Lauf lassen können, aber vom Gefühl her war mir das immer unangenehm.
 
Auto selbst zur Reparatur geben
Nö, ist ja sein Auto.
Muss ich nicht. Ich stell mich einfach neben das Auto und gucke verzweifelt. Irgendein Helferlein hält schon an und macht das für mich.
oder sich sonst was selbst einfallen lassen, wäre so ein Tipp gewesen
Stimmt. Ich hätte ihn bitten können das Auto in Reparatur zu bringen. 😆
 
aber vom Gefühl her war mir das immer unangenehm
Ich glaube, das ist auch etwas sehr typisches für unsere Kultur und unsere Sozialisation, dass sich Gefühle anderer Menschen oft unangenehm anfühlen (geht mir teilweise auch so). So weit ich das beobachten kann, ist der Umgang damit in anderen Kulturkreisen anders und es ist normaler, dass Gefühle einfach dazu gehören und auch Trauer und Wut offener gezeigt werden.
 
Also wenn ein Mann deswegen gefrustet ist, dann wird er nicht heulen, sondern den Aussenspiegel abreissen und zertrümmern.
Boah Choleriker, die Sachen zerstören weil irgendwas nicht so klappt wie sie wollen, die finde alles andere als männlich.
Aber ich hoffe mal, daß das mit dem Außenspiegel nicht so ganz ernst gemeint war...😉
 
Hysterie wurde bei Frauen über Jahrhunderte fälschlicherweise als körperliches Leiden durch eine "wandernde Gebärmutter" diagnostiziert.
Behandlungen reichten von bedufteten Ölen über Schwangerschaft und Ehe bis hin zu drastischen Maßnahmen wie der Entfernung der Gebärmutter oder Klitoris.

Im 19. Jahrhundert war die manuelle Stimulierung bis zum Orgasmus durch Ärzte üblich.

Historische Behandlungsmethoden im Detail:
  • Antike bis Mittelalter: Die Ursache wurde im Uterus vermutet, der "umherwandert". Therapien zielten darauf ab, den Uterus durch Wohlgerüche (am Mund) oder übelriechende Substanzen (an der Vagina) wieder an seinen Platz zu locken.

  • 19. Jahrhundert (Viktorianisches Zeitalter):
    Ärzte behandelten "hysterische" Symptome – darunter Nervosität, Schlaflosigkeit oder Reizbarkeit – oft durch manuelle Klitorismassagen, um einen "hysterischen Paroxysmus" (Orgasmus) herbeizuführen.
    • Erfindung des Vibrators: Da die manuelle Behandlung für Ärzte zeitaufwendig war, wurden Ende des 19. Jahrhunderts die ersten elektrischen Vibratoren als medizinisches Instrument zur effizienteren Behandlung entwickelt.
    • Chirurgische Eingriffe: In extremen Fällen wurden bis ins frühe 20. Jahrhundert Klitoridektomien (Entfernung der Klitoris) oder Hysterektomien (Entfernung der Gebärmutter) durchgeführt.

    • Wende durch Psychoanalyse: Sigmund Freud und Josef Breuer definierten die Hysterie später um und sahen sie als psychische Erkrankung an, die nicht rein physisch behandelbar war.
Die Diagnose "Hysterie" wurde bis weit ins 20. Jahrhundert als Mittel zur Kontrolle und Pathologisierung von Frauen genutzt. Erst 1952 wurde sie aus der Liste der Krankheiten gestrichen.
 
Aber ich hoffe mal, daß das mit dem Außenspiegel nicht so ganz ernst gemeint war...
Nein, aber Fakt ist, dass Männer ihren Frust körperlich abreagieren (das liegt am Testosteron), während Frauen eher versuchen zu schlucken und die Emotionen dann in Form von Tränen aus ihnen heraus brechen.

Männer die schnell heulen sollten sich Testosteron verschreiben lassen.
 

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
G Erster Kontakt bei Online-Partnersuche - Frage Liebe 57
M Online Erfahrungen zur Zeit Liebe 54
Z Dating - Druck - Abbruch Liebe 76

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben