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Schwere Erkrankung der Mutter im Ausland

Hallo JPreston,
also es kamen bisher 2 Antworten bei Facebook, die eine schrieb nur was von staatlichen Heimen
in Moskau und dass die Zustände schlimm seien. Das hatte ich gar nicht gefragt,
eher nach einer Beratungsstelle. Dann schrieb heute noch jemand und meinte, ich
solle ihr PN schreiben, was nicht funktionierte. Naja, vielleicht schreibt sie mir zurück.
Ich hoffe, es geht dir einigermaßen...
 
Gerade habe ich per Videoanruf mit meinem Bruder telefoniert. Er meinte, dass V. die Pflege meiner Mutter nicht übernehmen wird. Eventuell könnte es aber der älteste Sohn meines verstorbenen Onkels übernehmen – also der Bruder meiner Mutter.

Er lebt derzeit in einem Kriegsgebiet, das ständig bombardiert wird, und sagte, er würde es höchstwahrscheinlich machen. Für ihn käme der Umzug gerade recht. Nur kennen wir ihn kaum, und ich weiß nicht, ob man ihm wirklich vertrauen kann.

Auf meinen Vorschlag, meine Mutter in ein Pansionat zu vermitteln, reagiert mein Bruder überhaupt nicht.

Ich bin inzwischen auch mit den Nerven am Ende und stehe ständig unter Stress. Zum Glück habe ich nicht angefangen zu trinken. Ich halte im Moment felsenfest an meiner Abstinenz fest.
 
Er lebt derzeit in einem Kriegsgebiet, das ständig bombardiert wird, und sagte, er würde es höchstwahrscheinlich machen. Für ihn käme der Umzug gerade recht. Nur kennen wir ihn kaum, und ich weiß nicht, ob man ihm wirklich vertrauen kann.
Das hört sich ja grundsätzlich nach einer sehr guten Lösung an. Kannst du diesen Cousin irgendwie kennen lernen? Einfach so nach Österreich wird er ja kaum kommen können, aber vielleicht gibt es irgendwie die Möglichkeit ihn und seine Absichten besser einschätzen zu können? Und zu überlegen ob er mit einer dementen und sehr eigensinnigen alten Frau (meine das nicht böse, aber beschönigen kann man das ja auch nicht, was du über deine Mutter geschrieben hast) dauerhaft zurecht kommt, bzw. sie versorgen würde.

Ich bin inzwischen auch mit den Nerven am Ende und stehe ständig unter Stress. Zum Glück habe ich nicht angefangen zu trinken. Ich halte im Moment felsenfest an meiner Abstinenz fest.
Es tut mir Leid, dass dir die Situation zunehmend Stress macht, das ist aber leider auch logisch angesichts der Umstände. Ich drücke dir die Daumen, dass du weiter standhaft bleibst und wünsche dir gutes Durchhalten.
 
Das hört sich ja grundsätzlich nach einer sehr guten Lösung an. Kannst du diesen Cousin irgendwie kennen lernen? Einfach so nach Österreich wird er ja kaum kommen können, aber vielleicht gibt es irgendwie die Möglichkeit ihn und seine Absichten besser einschätzen zu können? Und zu überlegen ob er mit einer dementen und sehr eigensinnigen alten Frau (meine das nicht böse, aber beschönigen kann man das ja auch nicht, was du über deine Mutter geschrieben hast) dauerhaft zurecht kommt, bzw. sie versorgen würde.
Ja, das klingt zuerst nach einer guten Lösung, einer Win-win-Situation. Aber einem Unbekannten das Haus zu überschreiben und nur auf ein Wort zu vertrauen, verursacht bei mir ein mulmiges Gefühl. Sogar ein paar Telefonate würden wohl kaum etwas ändern.

Andererseits haben wir nicht viele Optionen – außer vielleicht noch ein Pansionat.
Das tut mir Leid, dass es dir zunehmend Stress macht, ist aber auch logisch angesichts der Umstände. Ich drücke dir die Daumen, dass du weiter standhaft bleibst und wünsche dir gutes Durchhalten.
Danke!
 
Aber einem Unbekannten das Haus zu überschreiben und nur auf ein Wort zu vertrauen, verursacht bei mir ein mulmiges Gefühl.
Nein, das würde ich auch nicht machen! Verlangt/erwartet er das denn? Aus meiner Sicht ist kostenfreies Wohnen und ein fester angemessener Betrag für die Versorgung/Pflege viel sinnvoller. Fragt sich halt woher dieses Geld kommen soll, aber da gibt es auch in Russland bestimmt andere Lösungen als gleich das Haus zu überschreiben. In Deutschland gibt es die Möglichkeit ein Haus einer Bank zu verkaufen und dafür lebenslanges Wohnrecht und eine feste monantliche "Rente" zu bekommen. Bestimmt weiß das jemand noch besser, will nicht wieder ungenaue oder falsche rechtliche Dinge schreiben.
 
Ja, das klingt zuerst nach einer guten Lösung, einer Win-win-Situation. Aber einem Unbekannten das Haus zu überschreiben und nur auf ein Wort zu vertrauen, verursacht bei mir ein mulmiges Gefühl. Sogar ein paar Telefonate würden wohl kaum etwas ändern.

Andererseits haben wir nicht viele Optionen – außer vielleicht noch ein Pansionat.
Ich hatte den Vorschlag gar nicht so verstanden, dass das Haus überschrieben werden soll.
Und die Idee mit einem Pensionat kannst du von Österreich aus doch auch nicht organisieren, schon mal deswegen, weil du mit deiner Mutter als der Betroffenen gar nicht kommunizieren kannst.
Da klingt die Idee mit dem Cousin erst mal gut. Da muss natürlich auch deine Mutter das zulassen. Würde dein Bruder dann den Kontakt herstellen?
Zum Glück habe ich nicht angefangen zu trinken. Ich halte im Moment felsenfest an meiner Abstinenz fest.
Das finde ich sehr stark von dir, Respekt.
 
Gerade habe ich per Videoanruf mit meinem Bruder telefoniert. Er meinte, dass V. die Pflege meiner Mutter nicht übernehmen wird. Eventuell könnte es aber der älteste Sohn meines verstorbenen Onkels übernehmen – also der Bruder meiner Mutter.

Er lebt derzeit in einem Kriegsgebiet, das ständig bombardiert wird, und sagte, er würde es höchstwahrscheinlich machen. Für ihn käme der Umzug gerade recht. Nur kennen wir ihn kaum, und ich weiß nicht, ob man ihm wirklich vertrauen kann.

Auf meinen Vorschlag, meine Mutter in ein Pansionat zu vermitteln, reagiert mein Bruder überhaupt nicht.

Ich bin inzwischen auch mit den Nerven am Ende und stehe ständig unter Stress. Zum Glück habe ich nicht angefangen zu trinken. Ich halte im Moment felsenfest an meiner Abstinenz fest.
Das ist doch eine gute Idee.
Ich würde es so machen ..

Es ist sehr wichtig...dass du nicht trinkst.
 
Heute ist es mir gelungen, mit V. zu telefonieren, und das Gespräch mit ihr hat mich enorm beruhigt. Das sind schon gute Nachrichten, und meine Stimmung ging gleich deutlich nach oben.

V. hat mir versichert, dass sie meine Mutter nicht im Stich lassen wird. Sie wird sie besuchen, bis sich die Situation klärt, auch wenn sie natürlich nicht rund um die Uhr bei ihr sein kann. Sie sagte mir außerdem, dass meine Mutter noch weit davon entfernt ist, in ein Heim zu müssen.

Auf jeden Fall kommt mein Cousin mit seiner Frau am 03.04. aus dem Kriegsgebiet in die Ortschaft, um sich die Situation anzuschauen. Danach wird entschieden, ob er mit seiner Familie dort bleibt – Platz im großen Haus ist genug – oder doch nicht.

Wie mit dem Haus verfahren wird, falls er sich entscheidet zu bleiben, wurde noch nicht besprochen. Aber nach dem Gespräch mit V. sehe ich diese Möglichkeit immer mehr als die beste Alternative und hoffe, dass er bleibt.
 
Nein, das würde ich auch nicht machen! Verlangt/erwartet er das denn? Aus meiner Sicht ist kostenfreies Wohnen und ein fester angemessener Betrag für die Versorgung/Pflege viel sinnvoller. Fragt sich halt woher dieses Geld kommen soll, aber da gibt es auch in Russland bestimmt andere Lösungen als gleich das Haus zu überschreiben. In Deutschland gibt es die Möglichkeit ein Haus einer Bank zu verkaufen und dafür lebenslanges Wohnrecht und eine feste monantliche "Rente" zu bekommen. Bestimmt weiß das jemand noch besser, will nicht wieder ungenaue oder falsche rechtliche Dinge schreiben.
Ich vermute, wenn mein Cousin dort bleibt, wird er schon erwarten, dass man ihm das Haus überlässt. Mein Bruder und ich haben in dieser Situation leider nicht wirklich die Oberhand. Eher sind wir im Moment auf seine Hilfe angewiesen.
Im Grunde geht es jetzt erst einmal darum, dass überhaupt jemand vor Ort ist und sich um meine Mutter kümmern kann. Wie genau das später mit dem Haus geregelt wird, ist bisher noch gar nicht besprochen worden.
 

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