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Wenig Interesse an Freundschaften

Dwarf :3

Neues Mitglied
Hola,

merke seid längerem, dass ich aktiv den Kontakt mit allen meinen Freunden meide und auch mittlerweile keine Motivation habe Menschlichekontakte zu Pflege, da es mir zu anstrengend ist und ich auch keinen Spaß habe mit ihnen Zeit zu verbringen.
Ich bin eine Person der es generell schwer fällt nein zu sagen, da ich eigentlich Angst habe Menschen zu verletzen, jedoch bemerke ich das es für mich irgendwie egal geworden ist ob ich noch gemocht werde oder nicht.
Es ist nicht so, dass ich wenig Freunde hätte, ganz im Gegenteil sogar. Ich habe keine Probleme neue bekanntschaften zu knüpfen und mich mit Menschen anzufreunden.
Ich will momentan nicht einmal enge Freunde von mir sehen, da ich es irgendwie als zeitverschwendung betrachte. Weiß nicht warum ich auf einmal so denke, da ich eigentlich eine sehr soziale Person bin und meine Freunde auch nichts falsch gemacht haben. Ich weiß auch nicht ob mein Handeln noch Konsequenzen haben wird, irgendwie ist es mir auch egal. Verstehe jetzt aber nicht so wirklich, warum ich das Interesse daran verliere. Einen Auslöser gab es eigentlich nicht, es war auf einmal so.
 
Ich kenne Dein Alter nicht, kann Dir aber -- als einer, der schon ein paar Jährchen auf dem Buckel hat -- versichern, dass das Schließen und die Pflege von Freundschaften alles andere als Zeitverschwendung ist. Du wirst im Leben generell und in Situationen erleben, wie wertvoll ein positives soziales Umfeld ist. Aber Freundschaften muss man pflegen, das ist wichtig!
 
Hallo, wie geht es Dir denn generell? Fühlst Du Dich etwas depressiv, lustlos, antriebslos?
Erschöpft?

Wenn es einem nicht gut geht, zieht man sich oft zurück und hat wenig Interesse an anderen, weil man es oft als zu anstrengend empfindet, Menschen zu sehen.

Ansonsten kann es eine Phase von Rückzug sein, wo man sich mehr um sich kümmert. Hast Du vielleicht in letzter Zeit zu oft "Ja" gesagt zu Freunden und zu dingen, wo Du lieber "Nein" gesagt hättest?

Freunde sind natürlich wichtig und ich denke auch, dass Freundschaften gepflegt werden sollten, wenn man Freunde behalten will. Aber wie oft man mit Freunden Kontakt hat und sie sieht, ist sehr unterschiedlich, je nach Lebensphase und Person. Ich sehe z.B. manche Leute nur 3 x jährlich, aber es bleiben gute Freunde und wir haben öfter dann Austausch per Whatsapp.
 
Weiß nicht warum ich auf einmal so denke
Auch von mir die Frage, wie es dir ansonsten geht?
da ich eigentlich eine sehr soziale Person bin
Wie "sozial" bist du? Warst du in der Vergangenheit vielleicht zu sehr für andere da?

Bei mir war das so und dann....hm.....ist das Pendel bei mir ein stückweit weiter in die andere Richtung ausgeschlagen.
So erkläre ich es mir zumindest.

Aktuell bin ich allerdings dabei, wieder mehr soziale Kontakte zu suchen.
und meine Freunde auch nichts falsch gemacht haben.
Wieder von mir selbst ausgehend: Vielleicht etwas, was dir noch gar nicht so bewusst ist? Nicht unbedingt unter dem Gesichtspunkt "falsch gemacht", sondern "passt vielleicht nicht mehr"? Ich denke, manchmal braucht es auch ein bisschen Zeit, um dies für sich selbst einzuordnen.
 
Manchmal kommen solche Zustände auch zeitversetzt. Man hatte Stress, dann ist er vorbei, es geht eine Weile normal weiter. Nach ein paar Monaten plötzlich verliert man die Lust an diesem oder jenem. Vielleicht ist der Grund schon ein Weilchen her? Oder es ist einfach nur eine Phase. Wie geht es dir in anderen Bereichen?
 
Rückzugswünsche können völlig okay und harmlos sein, sie können aber auch darauf hinweisen, dass man "weggehen" möchte von der Welt, weil diese befremdet, belastet, nicht freut. Es kann ein Zeichen von depressiver Befindlichkeit sein.

Letzten Sommer suchte man auf der Alm eine Kuh, sie sonderte sich immer ab, mied die Gruppe, die Herde und man sprach von asozialem Verhalten, also einem krankhaften Verhalten, einem Leiden.
Man gab sie dem Metzger. Das geht gar nicht.

Komm wieder zurück zu uns, sonst wirst du als asozial abtriften und dem Metzger in die Hände gelegt. 😗
 
Ganz ehrlich, kann man immer extrovertiert sein? Für mich ist alles, das auftaucht, irgendwie wie ein "Gebot der Stunde"- Rückzugszeiten sind bei mir, die ich eigentlich sehr extrovertiert bin ein sehr wichtiges Medikament, das ich brauche.
Man soll sich nicht einseitig ernähren, nur Rückzug wäre doch eigentlich einseitig und falls man nur mehr versteckt ist, würde angebracht sein, das zu hinterfragen.
"Trotzt das innere Kind?" Schmollt es, weil es keine Freude gibt? Was braucht es...?
Freunde ersetzen keine Lust, Liebe, Befriedigung körperlich-physisch, psychisch erwünschte Grundbedürfnisse- wie zb Streicheleinheiten, Küsse, Knuddeln, Kuscheln, Liebhaben, Umarmen, Berühren, Innigkeit, gelebte echte Zuneigung, Nähe etc- man geht ein, wenn das fehlt.

Hinter mir liegt mein Kuschelmädchen, mein Hündchen, ich steh jetzt auf und knuddle mich an ihr satt und sie wirds mögen, ich kenne sie ja, da haben wir es gleich.

Schönen Tag allen. Recht viele Liebeseinheiten, egal, woher lukriert.
 

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