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Er stellt seinen Hund über mich

Sie schläft zb mit im Bett und jedesmal, wenn wir uns näher kommen, fängt sie an sich dazwischen zu drängen und winselt oder jault.

Wenn wir Sex haben wollen muss er sie vorher immer aus dem Zimmer locken, weil das sonst gar nicht möglich wäre.
Dann macht sie aber vor der Schlafzimmertür Theater und er „kann“ dann oft nicht mehr, weil er meinte er sei abgelenkt von dem Gebell o.ä.

Auch normales umarmen oder küssen ist nicht möglich, da sie sich dann jedesmal einen Aufstand macht, bellt und uns anspringt.
Da wird offenbar Eifersucht/Besitzanspruch eine Rolle spielen.

Aber unabhägig davon, wenn ich ab jetzt meinen Katzen Nachts den Zugang zum Schlafzimmer vewehren würde, würden die auch maulen! Die eine an der Tür kratzen, die ander an die Türklinke springen bis die Tür auf ist.

Das kann man einem Tier nicht übel nehmen.
 
Da er das scheinbar genauso (beibehalten) möchte, sehe ich keine Möglichkeit, dass diese Beziehung in eine Routine kommt, in der auch du dich wohl fühlst.

Generell ist es gut möglich, als Paar einen Hund zu halten, ihn als Teil der 'Familie' zu sehen und dennoch Paarzeit zu haben und den Hund auch daran zu gewöhnen, dass er mal alleine bleibt bzw. nicht immer dabei ist.

ABER: Das muss vom Menschen so gewollt sein und angestrebt werden. Diesen Willen und diese Erkenntnis, dass dies wichtig wäre, sehe ich bei deiner Schilderung eurer bisherigen Diskussionen dazu leider nicht.

Wie würde er es denn finden, wenn du deine Mama immer dabei haben möchtest z. B. ?

Wenn es ihn nur im Doppelpack gibt - wie einen siamesischen Zwilling - würde ich ihm viel Glück auf seinem weiteren Lebensweg wünschen und ihm sagen, dass er bereits in einer Partnerschaft sei, wo niemand dazwischen passt.
 
Ein Hund ist heutzutage vieles, nicht nur einfach jemand, der so da ist, das verstehen Menschen mit Hunden (natürlich auch Katzen u. a.) ganz sicher sofort.
Was mich bisschen wundert, dass Du nach gerade mal 4 Monaten auf dem gefühlsmäßigen Stand bist, den Du hier beschreibst. Mein Eindruck ist, dass Du so gar nichts positives über die Hündin schreibst, von daher nehme ich Dir das jetzt nicht ab, dass Du sie magst und dass Du sie zukünftig auch als Familienmitglied akzeptieren würdest.
Die Hündin hatte bisher ihr Herrchen für sich allein, jetzt kommst Du dazu und ein Hund denkt nicht wie ein Mensch. Das braucht Geduld und Verständnis, damit ihr zusammenwachsen könnt. Ich kann nicht einschätzen, wieviel Zeit ihr miteinander bzw. auch zu dritt verbringt, doch 4 Monate halte ich einfach für zu wenig, damit Du und die Hündin auch eine Beziehung aufbauen könnten.
Recht gebe ich Dir natürlich, dass ihr auch als Paar ohne Hund sein könnt, was erziehungsmäßig notwendig ist, kann ich so nicht beurteilen, aber das sind Dinge, die nicht unabänderlich wären, denke ich.
 

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