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Affäre mit Arbeitskollege, jetzt Funkstille

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Das frustriert dich so sehr, dass du bereit bist den faulen Kompromiss doch scheinheilig einzugehen und dir einzureden, dass es eine Art Kennenlernphase ist, wo ihr beide schaut, wie es für euch weitergeht.
Das ganze Leben besteht aus Kompromissen. Man kann das aber auch als Interessenausgleich oder als Mäßigung betrachten, dann ist es weniger negativ aufgeladen.
 
Das ganze Leben besteht aus Kompromissen. Man kann das aber auch als Interessenausgleich oder als Mäßigung betrachten, dann ist es weniger negativ aufgeladen.

Wenn einer Gefühle hat und der andere nur "Druck" ist es kein normaler Kompromiss, den derjenige eingeht, der Liebe sucht. Das ist Verzweiflung. Sorry.

Ein Kompromiss ist, wenn man statt einer großen Hochzeit auf dem Schloss nur in kleinem Kreis auf dem Landgut heiratet, da man sich nicht komplett verschulden will.
 
Ein Kompromiss ist, wenn man statt einer großen Hochzeit auf dem Schloss nur in kleinem Kreis auf dem Landgut heiratet, da man sich nicht komplett verschulden will.
Nein, das ist kein Kompromiss. Da macht man ja das Gleiche, nur eine Nummer kleiner. Das ist die Feigheit des Bürgertums, würde ich sage.

Kompromiss bedeutet, daß alle Seiten bedeutende Abstriche an ihren Idealvorstellungen machen, aber am Ende dennoch noch damit leben können. Das ist was ganz Anderes als Sparsamkeit oder Duldung abweichender Wünsche.
 
Er hat dir ein Angebot gemacht, was sich für dich falsch angefühlt hat und welches du daher abgelehnt hast. Souverän wäre gewesen, da jetzt auch konsequent zu bleiben.

Nun merkst du, dass er offenbar gut damit klar kommt, dass es eben beim einmaligen Stelldichein bleibt und das Ding abgehakt ist.

Das frustriert dich so sehr, dass du bereit bist den faulen Kompromiss doch scheinheilig einzugehen und dir einzureden, dass es eine Art Kennenlernphase ist, wo ihr beide schaut, wie es für euch weitergeht.

Das ist aber nicht der Deal, den er dir angeboten hat. Du redest dir das schön und hoffst, dass er dich doch am Ende als Partnerin begehrt.

Da du gleichzeitig behauptest, gar keine festen Absichten zu haben, sondern nur unverbindlich flirten wolltest, zeigt in diesem Fall, dass du nicht damit klar kommst, dass er dich kampflos aufgegeben hätte. So bildest du dir ein durch eine Fortsetzung deinen Einfluss ausbauen zu können.

Meine Lebenserfahrung sagt mir, dass du damit als Ergebnis deine Enttäuschung nur vergrößern wirst. Aber 'it's your choice' und 'up to you'. Nur bitte später nicht jammern, dass das dicke Ende überraschend kam und er dich hingehalten hätte.

Glaube dem Mann doch einfach mal, was er sagt. Ohne zu denken 'den kann ich umdrehen'.
Es ist egal, was ich jetzt noch schreibe, denn du scheinst deine Meinung von mir zu haben und eine Sicht der Dinge, die ich nicht nachvollziehen kann. Ich habe jetzt oft genug geschrieben, dass ich keine Beziehung momentan will und egal, was er nun tut, ich werde so schnell nicht von dieser Einstellung abrücken. Es geht hier also nur noch um die Frage, ob eine Freundschaft Plus zustande kommt (die ich gerne mit ihm hätte). Da ich sowas noch nie hatte und auch noch nie so direkt mir das angeboten wurde, wird mir wohl nachzusehen sein, dass ich mit dem genauen Ablauf, der richtigen Kommunikation diesbezüglich usw nicht vertraut bin...
Meine Ablehnung am Anfang war der erste Instinkt, die Einstellung, die ich mir durch mein Umfeld angeeignet habe und die mich denken ließ, dass alles jenseits einer traditionellen Beziehung falsch und toxisch sei. Nun, mit ein paar Tagen Abstand (und mehr Schlaf) denke ich anders darüber.
Aber wie auch immer, ich hab keine Lust mehr, mich ständig erklären zu müssen. Es muss nicht immer für jedes Gefühl eine Erklärung geben.
 
Nein, das ist kein Kompromiss. Da macht man ja das Gleiche, nur eine Nummer kleiner. Das ist die Feigheit des Bürgertums, würde ich sage.

Kompromiss bedeutet, daß alle Seiten bedeutende Abstriche an ihren Idealvorstellungen machen, aber am Ende dennoch noch damit leben können. Das ist was ganz Anderes als Sparsamkeit oder Duldung abweichender Wünsche.

Das sehe ich anders. Ein Kompromiss ist immer, dass man Abstriche von der Perfektion macht, aber nicht komplett verzichten muss.

Wenn man eine 4-Zimmerwohnung mit Dachterrasse sucht und am Ende in eine 3-Zimmerwohnung mit grossem Balkon zieht, ist das ein Kompromiss, da man in der Wunschgegend die Traumwohnung nicht gefunden hat, aber unbedingt zusammen ziehen wollte und man nicht bereit war, weiter raus zu ziehen und längere Arbeitswege in Kauf zu nehmen. Man hat sich also geeinigt, dass man zusammen ziehen will, der Ort wichtig ist, aber bei der Wohnung dann Abstriche gemacht werden.

Obdachlos werden und im Zelt unter der Brücke zu schlafen, ist kein Kompromiss.
 
Wenn man eine 4-Zimmerwohnung mit Dachterrasse sucht und am Ende in eine 3-Zimmerwohnung mit grossem Balkon zieht, ist das ein Kompromiss
Solche Probleme hätte ich auch gern mal 🙈
Da wäre ein Kompromiss das man gar keine gemeinsame Wohnung hat, aber einer oder beide umziehen, damit man sich dennoch oft und leicht sehen kann.
 

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