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Ins Ausland für mehr als ein Jahr?

WO hab ich das geschrieben? Merkst du gar nicht, dass du von Annahmen ausgehst, die du dir aus den Fingern ziehst?
Stimmt, du hast nirgends geschrieben, dass du bei einer Organisation arbeiten willst, aber @ Tanja Susi hat recht: willst du mehr als 90 Tage dort bleiben und dich sozial engagieren, brauchst du eine Organisation / einen Sponsor. Erkundige dich, was es bedeutet, einen Sponsor in einem arabischen Land zu brauchen, welche Verpflichtungen du damit eingehst. Und erkundige dich auch, welche Kriterien du erfüllen musst, bzw. welche Empfehlungen du beibringen musst, damit der Sponsor dich überhaupt ernst nimmt und dich sponsert.
 
Ok, dann ist das ja mal kein Thema.

Mache Dir aber auf jeden Fall klar, daß Du da nur sehr wenig kulturelle Einbindung erleben wirst. Kontakt zur wirklich einheimischen Bevölkerung wirst Du als alleinstehende Frau (jung auch noch dazu) gar nicht haben außer vielleicht zu Verkäufern und Dienstleistern.
Arabisch lernen (ist schwer, habs gemacht) kannst Du, allerdings wird das auf eine Sprachschule etc. beschränkt sein, denn umgangssprachlich wirst Du nicht viele Gelegenheiten haben.
Die Emirate polarisieren, das muß Dir klar sein. Da ist einerseits die Welt mit ganz viel Glitter und Kloschüsseln, die Bedienungsanleitung haben mit den Abstufungen zum komfortablen Leben, andererseits das Leben der Einheimischen, zum dem Du keinen Zugang bekommen wirst wahrscheinlich, bis hin zu dem Heer an Gastarbeitern, zu denen Du auch keinen Zugang bekommen wirst, weil sie weder die Zeit noch das Interesse dazu haben.
Anfangs wird alles neu und aufregend sein, neue Eindrücke etc., aber oft kommt so nach einem halben Jahr eine Art Breakdown. Könntest Du auf so etwas reagieren, ohne daß es Dir psychisch schadet?
Ja, so in etwa beschreibt es mein Kumpel auch. Er sagt, es sei wie eine Kulisse beim Film, viel Tam Tam. Ich würde mich tatsächlich mehr für die Kultur interessieren. Der ganze Schnickschnack interessiert mich eher nicht. Ja, die Sprache müsste ich über eine Sprachschule lernen. Ich könnte mir auch vorstellen dort ein Semester zu studieren, wobei ich da erst noch einen Termin bei der Studienberatung habe, ob ich mir das anrechnen lassen könnte und wie sinnvoll es überhaupt ist. Es gibt dort zwar Social Work, aber natürlich sind die Inhalte auf das Land dort zugeschnitten. Gerade bei sozialer Arbeit halte ich das dann für eher weniger sinnvoll, wenn ich in Deutschland arbeiten möchte. Aber das Projekt könnte ich mir in Teilen anrechnen lassen, sodass ich auch nicht all zu viel Zeit verlieren würde.
Ich mache mir eher Gedanken darüber, ob es halt der ganze Aufwand wert ist. Interessieren würde es mich sehr, aber ich bin auch nicht der allzu mutigste Mensch.
 
Hast Du Dich schon mal schlau gemacht unter welchen Voraussetzungen Du Dich dort so lange aufhalten darfst?
Beispielsweise , ob Du nachweisen musst, wie Du Dich selbst unterhalten kannst und ob Du wie krankenversichert sein musst?
 
Meine 23 jährige Tochter fliegt morgen für ein Auslandssemester nach Chile, sie spricht allerdings auch fließend spanisch.

Ich denke, Auslandsaufenthalte sind immer sinnvoll, weil sie den Horizont erweitern und einen in der Persönlichkeit weiterbringen.

Vielleicht könnte man der Katze Beruhigungsmittel für den Flug vom Tierarzt verschreiben lassen?

Am Therapieplatz würde ich es nicht scheitern lassen, man findet doch immer etwas neues.
 
Ja, so in etwa beschreibt es mein Kumpel auch. Er sagt, es sei wie eine Kulisse beim Film, viel Tam Tam. Ich würde mich tatsächlich mehr für die Kultur interessieren. Der ganze Schnickschnack interessiert mich eher nicht
Grundsätzlich ist es sicher eine tolle Erfahrung, ein Auslandjahr zu machen. Aber ich weiss nicht, ob Abu Dhabi dafür so prickelnd ist. Um den Schnickschnack kommst Du nicht herum.

Ich rate Dir wirklich auch, Dir erstmal ein Bild vor Ort zu machen, bevor Du überhaupt tiefer darüber nachdenkst. Ich könne mir vorstellen, dass es Dir nicht gut genug gefällt, um über ein Jahr dort zu leben. Und für soziale Arbeit gibt es vermutlich interessantere Länder.

Ein Bekannter von mir stammt aus Abu Dhabi und er findet es todlangweilig dort. Besonders in den heissen Sommermonaten, wo man sich tagsüber praktisch nicht draussen aufhalten kann.
 
Ich könnte mir auch vorstellen dort ein Semester zu studieren
Mein Tip: Vergiß es, spare Dir die Mühe.
Was, glaubst Du, wirst Du da lernen können? Kannst Du fließend Englisch?
Du bist ja obendrein eine Frau.
Wer es sich leisten kann, schickt seine Kinder an Hochschulen nach Europa und die USA. Warum wohl?
Ich mache mir eher Gedanken darüber, ob es halt der ganze Aufwand wert ist.
Nein.
Wäre es ein anderes Land und eine andere Kultur, würde ich sagen: Auf jeden Fall, go for it, das ist eine Chance.
Aber nicht in Abu Dhabi.
Das sehe ich als reine Zeitverschwendung, beruflich gesehen.
Das ist meine persönliche Meinung, wie ich es zum Beispiel meiner Nichte raten würde. Das muß nicht für Dich gelten. Weißt, wie ich mein?
 
Stimmt, du hast nirgends geschrieben, dass du bei einer Organisation arbeiten willst, aber @ Tanja Susi hat recht: willst du mehr als 90 Tage dort bleiben und dich sozial engagieren, brauchst du eine Organisation / einen Sponsor. Erkundige dich, was es bedeutet, einen Sponsor in einem arabischen Land zu brauchen, welche Verpflichtungen du damit eingehst. Und erkundige dich auch, welche Kriterien du erfüllen musst, bzw. welche Empfehlungen du beibringen musst, damit der Sponsor dich überhaupt ernst nimmt und dich sponsert.
Ja genau, die Organisation erstellt das Visum, wäre Sponsor.
Hast Du Dich schon mal schlau gemacht unter welchen Voraussetzungen Du Dich dort so lange aufhalten darfst?
Beispielsweise , ob Du nachweisen musst, wie Du Dich selbst unterhalten kannst und ob Du wie krankenversichert sein musst?
Ja, die Visa Frage habe ich bereits geklärt. Zur Krankenversicherung: ich müsste mich für die Zeit dort selbst versichern, was kein Problem wäre. Also was die Organisation betrifft bin ich informiert. Es geht eher darum, die Frage für mich zu klären, was ich davon hätte. Ob es mein Leben bereichern könnte oder eher nicht. Eine Freundin hatte ein paar Jahre im Kongo verbracht, hatte sich da auch über eine Organisation engagiert. Sie ist natürlich dafür, dass ich das mal mache. Aber sie ist auch eh viel unterwegs in der Welt und löst ständig ihre Wohnungen auf, um wieder auszureisen.
 
Vielleicht könnte man der Katze Beruhigungsmittel für den Flug vom Tierarzt verschreiben lassen?
Das habe ich auch schon erfragt. Meine Tierärztin sagt, dass das möglich wäre. Trotzdem finde ich die Vorstellung für das Tier gruselig. Das ist auch so der Hauptgrund warum ich da so hadere. Mal abgesehen von dem ganzen Aufwand, der da auf mich zukäme. Chile ist bestimmt auch interessant. 🙂
 

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