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  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Was denkst du gerade oder magst du lieber quatschen?

Liebes Tagebuch,

kennst du das Gefühl, nicht gehört zu werden?
Ungesagtes stirbt nicht.
Nein, es tötet uns.
Es ist wie langsames, qualvolles Ersticken…

Und kennst du das Gefühl, dass dir niemand zuhört? Dir gar nicht richtig zuhören will?

Wie oft sitze ich bei meiner Therapeutin und wir reden ausschließlich über das, was gut läuft. Noch gut läuft – oder wieder gut.
Halt über das, was funktioniert und alles irgendwie zusammen hält. Weil ich das Positive betrachten soll.

Weil ich nach vorn und nicht zurück schauen soll. Weil ich stark bin.
Und noch immer stehe.

Aber niemals reden wir darüber, wie es mir wirklich geht…

Über meine schlaflosen Nächte, meine tiefe Verzweiflung, meine Trauer, die Wut und die Dunkelheit in meiner Seele. Und über meine Gedanken:
Lege dich für immer schlafen.

Ich kämpfe vor Gericht einen fürchterlichen Kampf. Einen Krieg, den ich längst schon vor Jahren verloren habe. Um Schuld und um Anerkennung. Um meine Würde.

Um jenen Tag, an dem aus dir ein Täter wurde.

So vieles hast du mir genommen.
Aber (leider) nicht den Mut, dich dafür anzuzeigen.

Wie oft kann ein Mensch durch die Hölle gehen? Wie oft kann er sterben? Weißt du das?

Und bitte sage mir:
Kennst du das Gefühl, eintausend Worte zu sagen und einfach nicht gehört zu werden?
 
Liebes Tagebuch,

kennst du das Gefühl, nicht gehört zu werden?
Ungesagtes stirbt nicht.
Nein, es tötet uns.
Es ist wie langsames, qualvolles Ersticken…

Und kennst du das Gefühl, dass dir niemand zuhört? Dir gar nicht richtig zuhören will?

Wie oft sitze ich bei meiner Therapeutin und wir reden ausschließlich über das, was gut läuft. Noch gut läuft – oder wieder gut.
Halt über das, was funktioniert und alles irgendwie zusammen hält. Weil ich das Positive betrachten soll.

Weil ich nach vorn und nicht zurück schauen soll. Weil ich stark bin.
Und noch immer stehe.

Aber niemals reden wir darüber, wie es mir wirklich geht…

Über meine schlaflosen Nächte, meine tiefe Verzweiflung, meine Trauer, die Wut und die Dunkelheit in meiner Seele. Und über meine Gedanken:
Lege dich für immer schlafen.

Ich kämpfe vor Gericht einen fürchterlichen Kampf. Einen Krieg, den ich längst schon vor Jahren verloren habe. Um Schuld und um Anerkennung. Um meine Würde.

Um jenen Tag, an dem aus dir ein Täter wurde.

So vieles hast du mir genommen.
Aber (leider) nicht den Mut, dich dafür anzuzeigen.

Wie oft kann ein Mensch durch die Hölle gehen? Wie oft kann er sterben? Weißt du das?

Und bitte sage mir:
Kennst du das Gefühl, eintausend Worte zu sagen und einfach nicht gehört zu werden?
Sag der Therapeutin, doch, dass, aus Deiner Sicht, etwas schief läuft und Du so nicht zufrieden bist.
 
Liebes Tagebuch,

kennst du das Gefühl, nicht gehört zu werden?
Ungesagtes stirbt nicht.
Nein, es tötet uns.
Es ist wie langsames, qualvolles Ersticken…

Und kennst du das Gefühl, dass dir niemand zuhört? Dir gar nicht richtig zuhören will?

Wie oft sitze ich bei meiner Therapeutin und wir reden ausschließlich über das, was gut läuft. Noch gut läuft – oder wieder gut.
Halt über das, was funktioniert und alles irgendwie zusammen hält. Weil ich das Positive betrachten soll.

Weil ich nach vorn und nicht zurück schauen soll. Weil ich stark bin.
Und noch immer stehe.

Aber niemals reden wir darüber, wie es mir wirklich geht…

Über meine schlaflosen Nächte, meine tiefe Verzweiflung, meine Trauer, die Wut und die Dunkelheit in meiner Seele. Und über meine Gedanken:
Lege dich für immer schlafen.

Ich kämpfe vor Gericht einen fürchterlichen Kampf. Einen Krieg, den ich längst schon vor Jahren verloren habe. Um Schuld und um Anerkennung. Um meine Würde.

Um jenen Tag, an dem aus dir ein Täter wurde.

So vieles hast du mir genommen.
Aber (leider) nicht den Mut, dich dafür anzuzeigen.

Wie oft kann ein Mensch durch die Hölle gehen? Wie oft kann er sterben? Weißt du das?

Und bitte sage mir:
Kennst du das Gefühl, eintausend Worte zu sagen und einfach nicht gehört zu werden?
Du bestimmst, was in deiner Therapie besprochen wird…
 
Ich teile dies immer mit. Aber sie lenkt sofort auf das, was gut läuft... Es ist kompliziert. Sie will sicher nichts riskieren, mich destabilisieren, bevor nicht der Gerichts Kram durch ist.
 

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